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Kursliste

 

 Advanced Methods in Digital Cartography

This course provides an in-depth exploration of advanced methods in digital cartography. Participants will receive a comprehensive introduction to Geographic Information Systems (GIS) and the fundamentals of cartography. The course delves into the processing and representation of geographic information, combining theoretical concepts with practical applications.

Content

1. Introduction to GIS
   - Basics of Geographic Information Systems
   - Data structures and sources in GIS
   - Analytical methods in geographic data processing

2. Introduction to Cartography
   - Cartographic principles and design
   - Selection and processing of map data
   - Symbolization and color usage

3. Open Data and Commercial Data
   - Utilization of freely available geographic data (Open Data)
   - Integration of commercial data sources
   - Data privacy and ethical considerations in handling geographic data

4. Map Creation in 2D and 3D
   - Techniques for creating two-dimensional maps
   - Introduction to three-dimensional cartography
   - Visualization of geographic information in 3D

5. Animations
   - Creation of animated maps
   - Dynamic representation of spatial changes
   - Use of time in cartography

Practical Implementation
The knowledge acquired in the lectures will be practically applied in accompanying exercise sessions. Participants will employ various GIS methods to solve specific tasks and work on a final project. Emphasis will be placed on the integration of the conveyed content.

Interactive Discussion
The results of the exercise sessions and the final project will be discussed in open forums with all participants. This fosters the exchange of ideas, the refinement of solution approaches, and allows for a profound reflection on the applied methods.

This course offers an excellent opportunity for students and professionals to elevate their skills in digital cartography to an advanced level and explore innovative approaches in the processing and representation of geographic information.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2024

Lehr- und Lernziele

Dieser Kurs bietet eine praxisnahe Einführung in Python mit Fokus auf der Automatisierung von GIS-Prozessen. Die Teilnehmenden erlernen grundlegende Sprachkonzepte, die Python-Architektur, Laufzeitumgebungen und Bibliotheken sowie die Terminologie von Modulen, Packages und Distributionsmechanismen.

 

Der Kurs legt einen Schwerpunkt auf die Automatisierung von GIS-Workflows, vermittelt Techniken der Prozessautomatisierung, Data Science und Integration von Python in geografische Informationssysteme (GIS). Das Vertiefungsthema gibt Einblicke in die Nutzung von Python in QGIS und ArcGIS. Hier liegt der Fokus insbesondere auf der Entwicklung von Plugins und Geoverarbeitungswerkzeugen, mit der Prozesse automatisiert werden können.

 

Zudem werden Softskills wie Selbststudium, Teamarbeit und Präsentationstechniken gefördert.

 

Inhalte

  • Einführung in die Skriptsprache Python
  • Python-Architektur und Laufzeitumgebungen (IDE, Jupyter, GIS-Integration, etc.)
  • Überblick relevanter Python-Bibliotheken im Geo-Kontext
  • Praxisorientierte Anwendungen von Python in der Geoinformationsverarbeitung
  • Techniken der Prozessautomatisierung und Data Science
  • Einsatz von Jupyter Notebooks für räumliche Analysen und Dokumentation
  • Automatisierung von GIS-Workflows in QGIS und ArcGIS durch die Entwicklung von Plugins und Geoverarbeitungswerkzeugen

 

 

Prüfungsleistungen

Die Studierenden bearbeiten Übungszettel zur praktischen Vertiefung des theoretischen Inhalts, die in die Gesamtnote einfließen. Der Kurs endet mit einem praxisorientierten Projekt, bei dem die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten in der Automatisierung von GIS-Prozessen unter Beweis stellen können.

 

Zielgruppe

Der Kurs richtet sich an fortgeschrittene Bachelorstudierende (ab dem 3. Semester) der Geoinformatik, die die Kurse Informatik I und II sowie den GIS-Grundkurs erfolgreich absolviert haben. Auch für Masterstudierende im 1. oder 2. Semester ist der Kurs geeignet um vertiefende Kenntnisse im Kontext des Kurses zu erwerben.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2024

Die Vermittlung von Fachwissen und Fachsprache im naturwissenschaftlichen Unterricht geht Hand in Hand. Somit wird neben der Fachvermittlung auch die Förderung von Bildungssprachkompetenzen zur Aufgabe von Lehrkräften. Mithilfe von Unterstützungstechniken können Lehrkräfte ihren SchülerInnen dabei helfen, diese fachsprachlichen Hürden zu bewältigen. Im Seminar beschäftigen wir uns neben den theoretischen Grundlagen mit den einzelnen Methoden, um fachliches und sprachliches Lernen miteinander zu verknüpfen und einen sprachsensiblen Unterricht zu gestalten.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2024

Themen:

Genügend Luft für den Sport?

  • Wie funktioniert unsere Lunge im Ruhe und bei Belastung?
  • Sport und Asthma
  • COPD und Sport


Die Bedeutung der Leber im Sport

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Das Seminar gibt vertiefende Einblicke in Ergebnisse der empirischen Unterrichtsforschung sowie erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zum Umgang mit sprachlicher Diversität im Unterricht. Entsprechende Handlungskompetenzen sowie diagnostische Fähigkeiten mit Blick auf pädagogische Lehr- und Lernsituationen werden trainiert, z.B. durch die vertiefende Arbeit mit Fallbeispielen und Unterrichtsvideos.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2024

Zu wissen, was Resilienz ist, welche Inhalte sich hinter diesem Begriff verbergen und worum im Wesentlichen geht, heißt jedoch noch nicht, dass diese Kraft für jede/n einfach anzuwenden ist. Was braucht es tatsächlich, um mit dem Konzept Resilienz ganz persönlich gut umgehen zu können und die Kernbotschaften im eigenen Leben nachhaltig zu verankern? Das Seminar baut hier auf den Grundlagen des Seminars „Resilienz I“ auf und vertieft das Wissen auf der Basis von Anwendungen, anhand von Beispielen, Programmen und Übungen auf dem Portfolio der aktuellen Resilienzforschung und – literatur. Dabei wird nicht nur die Frage nach den individuellen Bewältigungsstrategien und -ressourcen thematisiert, sondern insbesondere auch im Kontext der gesellschaftlichen Sicht auf das Alter(n) von Menschen diskutiert.

Literatur: Staats; Steinhaußen (Hrsg.) (2021): Resilienz im Alter. Weinheim und München Juventa Verlag.

Hinweis: dieses Seminar vertieft die Inhalte aus dem Seminar Resilienz I.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Lehrkräfte sind in unserer medial-digitalisierten Welt aufgefordert, ihre Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, dass Raumdarstellungen über Sprache konstruiert werden und sich kulturelle Merkmale im Sprechen über Raum manifestieren. Die Bildungsstandards der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) weisen darüber hinaus Kommunikation als Kompetenzbereich explizit aus und umreißen diesen Kompetenzbereich mit der Fähigkeit, „geographische/geowissenschaftliche Sachverhalte zu verstehen, sich angemessen unter der Verwendung der Fachsprache auszudrücken und damit anderen verständlich zu machen”. Im Seminar sollen zunächst theoretische Grundlagen diskutiert werden, die dann anschließend in Handlungsmöglichkeiten im Rahmen einer sprachsensiblen Unterrichtsgestaltung umgesetzt werden.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24
Semester: WiSe 2023/24

Start always at 6 p.m. s.t.!

Decolonizing Anthropology

Eine selbstkritische Standortbestimmung in Forschung und Lehre //

A self-critical appraisal of the current state of research and teaching

room STU 105 (2.10)

The lecture series is a digital joint event of social and cultural anthropological institutes in Austria, Switzerland, and Germany and will be screened online into our seminar room. After listening to the online-presentations for the first half of the session, we will switch off the screen and Arne Harms and Thomas Stodulka will moderate our in-house discussion.

 

Thursday, October 26th 2023, 6 – 8 p.m.

Ursula Rao, Martin Zillinger, Anna Lisa Ramella & Michi Knecht | Halle/Köln/Bremen

Introduction/Einführung

 

Thursday, November 2nd 2023, 6 – 8 p.m.

Film

Screening of the film ”The measures of men”/ ”Der vermessene

Mensch”, R: Lars Kraume/ D: Girley Charlene Jazama, Leonard Schacher/ D 2023, 116’

 

Thursday, November 9th 2023, 6 – 8 p.m.

Lars Kraume (director)

Discussion of the film ”Measures of Men”/ ”Der vermessene Mensch”

 

Thursday, December 14th 2023, 6 – 8 p.m.

Antony Pattathu, Rosa Cordillera A. Castillo & June Rubis | Tübingen/HU Berlin/Building Initiatives in Indigenous Heritage and ICCA

Critical Research Ethics as Decolonial Praxis – Current Debates?

 

Thursday, January 11th 2024, 6 – 8 p.m.

Mirco Göpfert with students | Frankfurt/Main

Rassismus in der Wissenschaft

 

Thursday, January 25th 2024, 6 – 8 p.m.

Magnus Gielge & AG Intersektionale Diskriminierung und Rassismus | Wien

Anti/Rassismus in der Lehre. Von Studierenden des IKSA Wien kuratierte Session

 

Thursday, February 1st 2024, 6 – 8 p.m.

Dominik Mattes with students | FU Berlin

Decolonizing Anthropology? Students’ perspectives from Berlin

 

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Ein Leitaspekt des Fokusstudiums ist der Bereich der persönlichen Entwicklung. In Verbindung mit dem bürgerschaftlichen Engagement, das ebenfalls zu leisten ist, stellt dieser Aspekt eine Kernanliegen da. Wir werden uns in diesem Seminar damit befassen, was bürgerschaftliches Engagement eigentlich ist und wie Sie als ältere Menschen davon profitieren, wenn Sie sich dafür entscheiden. Die Teilnehmenden sind eingeladen von ihren eigenen Erfahrungen zu berichten und ihr Engagement vorzustellen. Für diejenigen, die noch nicht ehrenamtlich tätig sind, bietet das Seminar Orientierungshilfe wie und wo Sie sich engagieren können.

Das Seminar ist ausschließlich für Fokus-Studierende geöffnet. Fokus-Studierende, die das Begleitseminar 1 bisher nicht besucht haben, werden bevorzugt aufgenommen. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie verlässlich an allen Terminen teilnehmen können. Alle Anmeldungen werden zunächst auf der Warteliste geführt, lassen Sie sich dadurch nicht irritieren. Ab dem 02. Oktober erhalten Sie eine persönliche Nachricht, ob Sie teilnehmen können oder nicht.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Die Selbstlerngruppe Praxis im Rahmen des Fokusstudiums dient dem vertiefenden, selbstorganisierten Austausch und der Reflexion der aktuellen Fokusstudierenden. Im Vordergrund stehen dabei die Themenstellungen aus dem Praxis-Seminar, es können aber auch allgemeine Fragen zum Fokusstudium (z.B. Organisation des eigenen Studiums, Erfahrungen mit Seminaren o.ä.) behandelt werden. Möglicherweise entstehen auch Impulse, an bestimmten einzelnen Fragestellungen weiterzuarbeiten. Die Selbstorganisation der Gruppe setzt eine hohe Verbindlichkeit und eine Bereitschaft, sich aktiv einzubringen, voraus. Neben inhaltlichen Aspekten lernen Sie so strukturiertes Arbeiten, das Arbeiten in einer Gruppe, Schwerpunktsetzungen nach Relevanz der Themen sowie Diskursfähigkeit und Toleranz. Während des ersten Termins werde ich eine kurze Einführung zur Arbeitsweise in Selbstlerngruppen geben. Danach liegen Organisation und inhaltliche Vereinbarungen in Ihrer Hand, nur bei Bedarf und Zuruf werde ich dazu kommen.

Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie verlässlich an allen Terminen teilnehmen können. Alle Anmeldungen werden zunächst auf der Warteliste geführt, lassen Sie sich dadurch nicht irritieren. Ab dem 02. Oktober erhalten Sie eine persönliche Nachricht, ob Sie teilnehmen können oder nicht.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Das Seminar richtet sich ausdrücklich an Studierende des Lehramts für das Berufskolleg und wird die spezifische Situation dieses Feldes in den Blick nehmen.

In Migrationsgesellschaften ist Mehrsprachigkeit eine relevante Sozialisationsbedingung vieler Menschen. Diese Bedingung muss als Bildungsvoraussetzung in Schul- und Unterrichtsentwicklung in der beruflichen Bildung einbezogen werden. Hierauf soll das Seminar vorbereiten. Dazu wird der aktuelle Forschungsstand der erziehungswissenschaftlichen Mehrsprachigkeitsforschung vorgestellt und sprachsensibler Unterricht exemplarisch geplant.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Als Alexander 344 v. Chr. als Hegemon des Panhellenischen Bundes nach Kleinasien übersetzte, schien keineswegs klar, ob die Eroberung des Perserreiches als Ziel feststand. Am Ende des Feldzuges erstreckte sich das Reich Alexanders von Makedonien bis zum indischen Subkontinent und im Süden bis nach Ägypten. Bis heute stehen die Fragen um seine Person, um seine Nachfolge und damit um die Verwaltung seines Reiches wie auch die Suche nach dem Grab des makedonischen Herrschers im Focus der Forschung. Unsere Beurteilungen Alexanders sind dabei äußerst kontrovers. Als genialer Feldherr und brillanter Stratege, aber auch als unberechenbarer Egomane ist er der Nachwelt überliefert. Doch dies beruht wesentlich auf den erhaltenen, literarischen Überlieferungen, die erst etwa 300 Jahre nach seinem Tod einsetzen und für uns der Ausgangspunkt der Beschäftigung mit dem makedonischen Herrscher sind. Im Verlaufe der Vorlesung werden die entscheidenden Stationen des Alexanderzugs und deren Bedeutung und geopolitische Dimension analysiert.

Der Aufstieg Makedoniens zur Hegemonialmacht in Griechenland sowie der Untergang des Achämenidenreiches kam für die Zeitgenossen letztlich überraschend, und so wird ein zentraler Aspekt auch auf den Ursachen der Expansion liegen. Abschließend sollen die Auswirkungen auf die in Abhängigkeit gebrachten bzw. eroberten Gebiete sowie die Folgen für Makedonien selbst analysiert werden.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

 Viel ist passiert in den letzten Jahren: in der Gesellschaft, in den sozialen Gefügen und auch in den ganz persönlichen Situationen. Corona und die damit verbundenen Diskussionen, Einschränkungen, Regeln – der Krieg in der Ukraine und die Ängste, die wir in uns tragen…und auch unser eigenes Leben in der Familie, der Schule, der KiTa hat Veränderungen sogar Krisen erfahren. Wir müssen mit all diesen Anforderungen, die tief in unseren Alltag eindringen, umgehen. Manche verzweifeln daran und werden krank - andere finden machbare sogar gute Lösungen und weisen Stärken auf, von denen sie vielleicht selbst gar nichts wußten. Resilienz ist die Stärke, die Menschen auch in schwierigen Lebenslagen, auf ihre eigene Kraft vertrauen lässt. In diesem Seminar geht es um unsere Fragen, Sorgen und Nöte und um die enorm starke Kraft der Resilienz: Wie können wir sie erkennen, stärken und auch anderen z.B. Kindern, Jugendlichen vermitteln?

Literaturhinweise: Leipold, Bernhard (2015): Resilienz im Erwachsenenalter. München, Basel: UTB. Fröhlich, Gildhoff, Rönnau-Böse (2019): Resilienz. München, Basel: UTB, 5. Aufl.

Hinweis: dieses Seminar ist eine Wiederholung aus dem WiSe 2022/23.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Foundations of Empirical Research

Tuesday 16-18, room STU 102 (2.4), Studtstr. 21

 

  1. In this course, we work towards an overview of ethnographic and social science methods. The aim is to equip students with methodological knowledge to make an informed decision for the use of specific methods for the planning of their future projects. In addition, we will engage in group-work and hands-on-exercises in documentation, reflexivity, collaboration, multimodality and writing.

Aims & Goals. The graduates of this course acquire an overview of ethnographic methods; are able to critically reflect on methods of social anthropology and the social sciences; have acquired basic skills in documentation, reflexivity, collaboration, multimodality and writing.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Ecosocial Movements and Pedagogies of Resistance in Southeast Asia

Wednesday 10-12, room STU 102 (2.4), Studtstr. 21

 

  1. In this course, we localize permaculture, indigenous, and feminist movements in different contexts across the globe. More precisely, we will learn from ecosocial grassroots movements in Southeast Asia, and inquire into their pedagogies of shaping of young person’s selves, personhoods, and future citizenship, issues of planetary health, nutrition, and well-being, or ways and strategies of (un-)learning and contesting normative gender roles. By focusing on practice-oriented pedagogies of resistance, we discuss whether localized ecosocial movements can contest state-tolerated inequalities and marginalities through revitalizing local knowledge and forms of translocal collaboration and solidarity. The course includes sessions in online and offline spaces of ecosocial projects and gardens.

Aims & Goals. The seminar (a) critically reflects on Eurocentric assumptions of ecology and sociality (b) discusses pedagogy as concepts, (c) and engages with literature and practices of both global and local scholarship and movements. We will also engage in (virtual) excursions into alternative learning spaces and websites and critically reflect them from anthropological perspectives.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Der sechste Altenbericht der Bundesregierung von 2010 griff erstmals umfassend das Thema „Altersbilder“ auf und sorgte für eine breite gesellschaftliche Diskussion. In welchen Bereichen herrschen welche Vorstellungen vom Alter vor und wie sehen sie aus? Dieser Frage galt es nachzukommen. Inzwischen sind gut 10 Jahre vergangen und Begriffe wie „Diversität“ einerseits und „Ageismus“, die Benachteiligung bestimmter Gruppen aufgrund ihres Alters, andererseits haben ihren Platz im Sprachgebrauch. 2022 erschien eine Studie im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes mit dem Titel „Ageismus. Altersbilder und Altersdiskriminierung in Deutschland“. Es stellt sich die Frage, wie divers, wie bunt sind und fühlen sich ältere Menschen in Deutschland und wie werden sie wahrgenommen.

In diesem Seminar möchten wir von der Ageismus-Studie ausgehend reflektieren, wie die Kursteilnehmenden ihr Alt- und Ältersein selbst wahrnehmen. Was bedeuten die Forschungsergebnisse für das eigene Selbstverständnis und wie lassen sich stereotype Altersbilder im Privaten beeinflussen?

Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie verlässlich an allen Terminen teilnehmen können. Alle Anmeldungen werden zunächst auf der Warteliste geführt, lassen Sie sich dadurch nicht irritieren. Ab dem 02. Oktober erhalten Sie eine persönliche Nachricht, ob Sie teilnehmen können oder nicht.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Im Rahmen des Seminars wird die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in der Schule für den Mathematikunterricht thematisiert. Übergeordnetes Ziel ist, die Studierenden für das Zusammenspiel fachlichen und sprachlichen Lernens zu sensibilisieren. An eine theoretische Auseinandersetzung, Sprache als Lernmedium und Lerngegenstand (und dadurch auch in ihrer kommunikativen und kognitiven Funktion) zu begreifen, schließt sich eine "Praxisphase" an. Bei der Konzeption und Entwicklung von Unterrichtsmaterial wird die bisher behandelte Theorie angewandt und diskutiert. Die Erfahrungen werden im Seminar mit Rückbezug zur Theorie eingeordnet, um die Reflexionskompetenz auch im Hinblick auf den eigenen Unterricht weiterzuentwickeln.

Achtung: Dieses Seminar sollte nicht belegt werden, wenn parallel oder zuvor das Seminar „Spezielle Fragen der Mathematikdidaktik: Mathematiklernen und die Rolle der Sprache” belegt wurde bzw. wird.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Der Geschichtsunterricht ist ein sprachlich anspruchsvolles Unterrichtsfach. Zum einen bergen die Lerngegenstände (Quellen und historische Darstellungen) sprachliche Hürden und zum anderen setzen die Analyse von Quellen, das Erklären historischer Zusammenhänge oder historisches Argumentieren fachsprachliche Kompetenzen voraus. Zudem vollzieht sich historisches Lernen beim Schreiben, Lesen und Sprechen über Geschichte. Ziel Sprachsensiblen Geschichtsunterrichts ist es daher, alle Lernenden beim Aufbau historischer Kompetenzen zu unterstützen – durch die Transparenz sprachlicher Anforderungen, durch Lese- und Schreibstrategien oder durch sprachliche Scaffolds. Im Rahmen des Seminars sollen theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Bedeutung sprachlichen Handelns im Geschichtsunterricht diskutiert und pragmatische Zugänge eines fachlich-sprachlich integrierten historischen Lernens erprobt werden.


   

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Hinweis: Im Rahmen des Seminars wird gemeinsam eine ca. 90-minütige Unterrichtseinheit geplant und in einer Kooperationsschule in Münster durchgeführt. Der Termin für den Schulbesuch (voraus. Mitte Dezember) wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.
Der Geschichtsunterricht ist ein sprachlich anspruchsvolles Unterrichtsfach. Zum einen bergen die Lerngegenstände (Quellen und historische Darstellungen) sprachliche Hürden und zum anderen setzen die Analyse von Quellen, das Erklären historischer Zusammenhänge oder historisches Argumentieren fachsprachliche Kompetenzen voraus. Zudem vollzieht sich historisches Lernen beim Schreiben, Lesen und Sprechen über Geschichte. Ziel Sprachsensiblen Geschichtsunterrichts ist es daher, alle Lernenden beim Aufbau historischer Kompetenzen zu unterstützen – durch die Transparenz sprachlicher Anforderungen, durch Lese- und Schreibstrategien oder durch sprachliche Scaffolds. Im Rahmen des Seminars wird auf Basis theoretischer Grundlagen gemeinsam eine sprachsensible Unterrichtseinheit geplant und diese an einer Kooperationsschule in Münster erprobt (im Rahmen eines Einzeltermins, 90 Minuten, voraus. im Dezember). Das Seminar schließt mit der Reflexion dieser Praxiserfahrung.
   

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Die Konzeption des Seminars basiert vorrangig auf der These, dass es Ziel eines sprachsensiblen Deutschunterrichts sein sollte, die Schüler*innen für die Variabilität und für die Vielfalt sprachlicher Ausdrucksformen zu sensibilisieren.
Daher beginnt die Seminararbeit auch mit der Auseinandersetzung mit Konzepten wie Standard, Varietät, Stil etc. Zudem werden grundlegende Aspekte des Erwerbs und des Gebrauchs sprachlich-kommunikativer Muster thematisiert soweit sie für den Sprachausbau und für den Schriftspracherwerb in der Schule bei ein- und mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II relevant sind.
Im weiteren Verlauf der Seminararbeit werden sich die Teilnehmer*innen mit Ergebnissen der Gruppenarbeiten einbringen. Die Arbeitsgruppen werden je nach Inreresse sich mit einem ausgewählten Thema befassen und erarbeiten, wie dieses Thema im Unterricht umgesetzt werden kann. Zur Auswahl werden Themen wie Jugendsprache, Sprache in Medien, Linguistic Landscape, Language Awareness, Code-Switching usw. stehen.
Es geht somit im Seminar vor allem um die Exploration der Themenbereiche, aus denen sich Materialien für den sprachsensiblen Deutschunterricht speisen können. Die in der Gruppenarbeit gewonnenen Eindrücke und Ideen werden in Zusammenhang mit sprachlicher Heterogenität diskutiert.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Die Konzeption des Seminars basiert vorrangig auf der These, dass es Ziel eines sprachsensiblen Deutschunterrichts sein sollte, die Schüler*innen für die Variabilität und für die Vielfalt sprachlicher Ausdrucksformen zu sensibilisieren.
Daher beginnt die Seminararbeit auch mit der Auseinandersetzung mit Konzepten wie Standard, Varietät, Stil etc. Zudem werden grundlegende Aspekte des Erwerbs und des Gebrauchs sprachlich-kommunkativer Muster thematisiert soweit sie für den Sprachausbau und für den Schriftspracherwerb in der Schule bei ein- und mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II relevant sind.
Im weiteren Verlauf der Seminarbeit werden sich die Teilnehmer*innen mit Ergebnissen der Gruppenarbeiten einbringen. Die Arbeitsgruppen werden je nach Interesse sich mit einem ausgewählten Thema befassen und erarbeiten, wie dieses Thema im Unterricht umgesetzt werden kann. Zur Auswahl werden Themen wie Jugendsprache, Sprache in Medien, Linguistic Landscape, Language Awareness, Code-Switching usw. stehen.
Es geht somit im Seminar vor allem um die Exploration der Themenbereiche, aus denen sich Materialien für den sprachsensiblen Deutschunterricht speisen können. Die in der Gruppenarbeit gewonnenen Eindrücke und Ideen werden in Zusammenhang mit sprachlicher Heterogenität diskutiert.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

In diesem Seminar werden die bereits in der DaZ-Einführungsvorlesung thematisierten theoretischen Kenntnisse bezüglich des ein- und mehrsprachigen Spracherwerbs durch beispielhafte Analysen von Sprachproben ein- und mehrsprachiger Grundschüler*innen vertieft. Jedoch stehen der Erwerbsprozess und die Methoden der Vermittlung der Schrift im Fokus des Interesses. Dabei wird auch die Betrachtung der Strukturen des bildungssprachlichen Registers, die Merkmale der gesprochenen und geschriebenen Sprache, die bereits auf dem Grundschulniveau höchst relevant sind, einen weiteren Schwerpunkt bilden. Weitere im Kontext des DaZ-Erwerbs relevante Themen - die Verfahren der Sprachstandsdiagnose, die Bedeutung und Berücksichtigung von Herkunftssprachen - werden von den Teilnehmer*innen durch Referate in das Plenum einzubringen sein.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Johann Wolfgang von Goethe, William Blake, Hermann Hesse, Mark Twain, Silvia Plath und viele andere Schriftsteller haben neben ihrem literarischen Werk auch Zeichnungen, Gemälde oder Druckgrafik hinterlassen. In unterschiedlicher qualitativer und quantitativer Intensität haben sie Leinwand und Zeichenblock statt Füller und Schreibmaschine zum Medium ihres künstlerischen Ausdrucks gewählt. Bei einigen von ihnen begleitete die bildende Kunst das Schreiben, bei anderen bereitete sie den Text gestalterisch vor oder diente dessen Illustration. Manche Autoren haben erst im Alter mit dem Malen begonnen andere haben die bildnerische Gestaltung lediglich als sinnlich-entspannenden Ausgleich zum intellektuell-abstrakten Schreiben genutzt. Wir besprechen einige Werke bekannter Literaten und hinterfragen die interessante Wechselbeziehung zwischen den Gattungen Text und Bild. Zudem werden biografische Aspekte und grundsätzliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede schriftlichen und bildnerischen Schaffens thematisiert.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2023

Anthropologie und Artefakt: Dekoloniale Debatten

Donnerstag 14-16, room STU 105 (2.10), Studtstr. 21

 

  1. Das forschungsorientierte Seminar vermittelt einen Überblick über die Zugänge, die in der Sozial- und Kulturanthropologie mit ethnographischen Sammlungen, sowohl in ihren materiellen als auch immateriellen Dimensionen, verbunden sind. Weiterhin führt das Seminar in die spezifischen fachlichen Perspektiven und Arbeitsweisen im Umgang mit und in der Erforschung ethnographischer Sammlungen ein. Es setzt sich kritisch mit politischen und gesellschaftlichen Debatten um ethnographische Sammlungen und der lange währenden Deutungshoheit von Sammlungsinstitutionen auseinander und diskutiert Strategien und Formate der Teilhabe. Anhand materieller, als auch immaterieller Artefakte werden Praktiken und Theorien der Dekolonialisierung und Dekolonialität diskutiert und in Gruppenarbeiten konkret angewendet. Im Zentrum des angewandten Teils des Seminares stehen dabei ausgewählte Artefakte, die wir als Kurs gemeinsam für die Ausstellung des Exzellenzclusters „Religion und Politik” mit dem Titel „Körper – Tradition – Religion” diskursiv aufarbeiten werden.
  2. Die Studierenden lernen informiert-kritische Beiträge zu wissenschaftlichen Diskursen zu leisten und konstruktiv-kritisch unterschiedliche argumentative Positionen zu beziehen. Wir erarbeiten uns in mehreren Kleingruppen kritische Zugänge zu digitalen Medien und materiellen Artefakten, die sozial- und kulturanthropologisches Wissen an diverse Publika vermitteln sollen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Die Vermittlung von Fachwissen und Fachsprache im naturwissenschaftlichen Unterricht geht Hand in Hand. Somit wird neben der Fachvermittlung auch die Förderung von Bildungssprachkompetenzen zur Aufgabe von Lehrkräften. Mithilfe von Unterstützungstechniken können Lehrkräfte ihren SchülerInnen dabei helfen, diese fachsprachlichen Hürden zu bewältigen. Im Seminar beschäftigen wir uns neben den theoretischen Grundlagen mit den einzelnen Methoden, um fachliches und sprachliches Lernen miteinander zu verknüpfen und einen sprachsensiblen Unterricht zu gestalten.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Lernen Kinder Sprachen besser als (junge) Erwachsene? Wenn ja, woran liegt das und worin genau sind Kinder besser?
Wie ist das Wissen über die Wörter einer Sprache mental repräsentiert und wie erfolgt der Aufbau eines Wortschatzes in einer zweiten Sprache?
Welche Mechanismen liegen der Verarbeitung einer zweiten Sprache zugrunde?
Wo liegen Möglichkeiten und – offensichtlich naturgegebene – Grenzen des unterrichtlich gesteuerten Sprachenlernens?
Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die (psycholinguistisch orientierte) Spracherwerbsforschung.
Aber welche Konsequenzen hat dies für die (Zweit)Sprachdidaktik? Aktuell ist oft noch eine große Kluft zwischen Theorie und Praxis festzustellen.
Vor diesem Hintergrund sollen in dem Seminar zum einen vertiefende Einblicke in die Ergebnisse der Spracherwerbsforschung in ausgewählten Themenbereichen gegeben werden. Zum anderen soll der Frage nachgegangen werden, wie man diese Ergebnisse für den (Zweit)Sprachenunterricht nutzbar machen könnte bzw. was sich daraus für die Unterrichtspraxis ableiten ließe.
In diesem Kontext sollen auch aktuelle DaZ-/ DaF-Lehrwerke für Jugendliche und Erwachsene gesichtet und kritisch hinterfragt werden.

 

Hinweis:
Trotz einer Bezugnahme zur Unterrichtspraxis ist dieses Seminar eher theoretisch orientiert. Das heißt, es werden Handlungsempfehlungen erarbeitet, aber es werden keine konkreten Unterrichtsentwürfe o.ä. erstellt.

 

Der LP-Erwerb erfolgt über:
-           aktive Teilnahme an allen Blocksitzungen
-           zwei kleinere schriftliche Einsendeaufgaben zur zweiten und zur dritten Blocksitzung
-           eine Posterpräsentation in Gruppenarbeit (Hinführung dritte Blocksitzung, Präsentation vierte Blocksitzung)

 

Die TeilnehmerInnen sollten über gute Linguistikkenntnisse und / oder Interesse an Linguistik verfügen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

In dem Seminar beschäftigen wir uns mit dem Thema Mehrsprachigkeit aus ressourcenorientierter Perspektive. Wir diskutieren, wie die Mehrsprachigkeit der Schüler*innen im Deutschunterricht der Grundschule stärker berücksichtigt werden kann, und befassen uns mit unterschiedlichen Möglichkeiten, wie Mehrsprachigkeit durch mehrsprachige Methoden gefördert werden kann. Die Studienleistung wird durch die Gestaltung eines Arbeitsblatts in Kleingruppen unter Anwendung einer mehrsprachigen Methode und seiner Präsentation im Plenum erworben.

Geplante Themen sind:Sprachbewusstheit, Sprachvergleich, Interkomprehension, Translanguaging.

Das Seminar findet in Präsenz statt.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Bilder lesender Frauen gibt es seit der griechischen Antike in allen Epochen. Doch natürlich war das Lesen für die Frauen der Vergangenheit nicht so selbstverständlich wie für uns heute. Es war nicht üblich – und oft nicht gewünscht – dass Frauen sich bildeten, nachdachten, die aktuelle Lebenswelt hinterfragten oder zeitweise aus ihr in eine andere, fiktive Welt flüchteten. Als Motive in der Kunstgeschichte geben uns die lesenden Frauen durch ihre körperliche und geistige Haltung der Lektüre gegenüber auch heute noch Aufschluss über ihr Selbstverständnis in der jeweiligen Zeit. Der Akt des Lesens erfüllt je nach Kontext ganz unterschiedliche Funktionen. Neben Bildung und Erbauung, Andacht und Meditation ist ein wichtiges Moment auch das aktive Überschreiten der Grenzen des eigenen Lebens und das Teilhaben an Erfahrungen anderer. Zudem ist das selbstbestimmte Sich-Hingeben an die Lektüre häufig auch ein bewusstes, fast unerhörtes Abwenden von den üblichen weiblich-häuslichen Tätigkeiten und somit souveränes Bekenntnis zum Bedürfnis nach Rückzug und dem damit verbundenen Lesevergnügen. Anhand zahlreicher Werke aus verschiedenen Epochen wird das Lesen als eine für die Frau in vielerlei Hinsicht besondere Aktivität herausgearbeitet.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Diese Veranstaltung begleitet die Tätigkeit als Tutor in einem Tutorium der Informatik. Die Teilnahme ist daher nur für Tutoren der Informatik möglich. Die Vergabe der Leistungspunkte, die nur im Rahmen der allgemeinen Studien verwendet werden können, setzt die Teilnahme am Seminar sowie die Leitung eines Tutoriums voraus.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Mit Blick auf die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts haben Ortsnamen wie Babij Jar, Katyn, Dresden, Hiroshima, My Lai oder Srebrenica eine bedrückende faktische wie symbolische Relevanz. Sie stehen – ähnlich wie in jüngster Zeit vor allem Butscha – für Verbrechen im Kriege, die gegen das Kriegsrecht bzw. das humanitäre Völkerrecht verstoßen haben. Dagegen verweisen gleichermaßen bekannte Namen wie Nürnberg oder Den Haag auf rechtlich-kulturelle Errungenschaften zur Verhinderung (oder wenigstens Eindämmung) und Ahndung solcher Taten. Sie haben in der Diskussion über den Umgang mit Kriegsverbrechen durch den Ukraine-Konflikt ebenfalls in erschreckender Weise an Aktualität gewonnen.

Ausgehend von definitorischen/begriffsgeschichtlichen Vorüberlegungen und Abgrenzungen („Kriegsrecht“, „Völkerrecht“, „Völkerstrafrecht“, „Kriegsverbrechen“, „Völkermord“/„Genozid“, „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“) möchte die Vorlesung in einem international vergleichenden Überblick anhand ausgewählter Beispiele drei Dimensionen des Themas beleuchten: 1. die konkreten Entstehungsbedingungen, Praktiken, Täter und Opfer von Kriegsverbrechen, 2. die ersten Jahrzehnte des diskursiven und strafrechtlichen Umgangs von Staatengemeinschaft, Politik, Justiz und Gesellschaft mit diesem Phänomen, und 3. die Rolle von Kriegsverbrechen und Völkermord in der nationalen wie internationalen Erinnerungskultur.

In jeder Sitzung soll der thematische Überblick durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion eines ausgewählten Quellentextes vertieft werden. Ferner wird regelmäßig auch Film- und Fotomaterial zur Analyse und Veranschaulichung der Einzelthemen eingesetzt (Stichwort „Visual History“).

Einführende Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung genannt.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24

Im Rahmen des Seminars wird die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in der Schule für den Mathematikunterricht thematisiert. Übergeordnetes Ziel ist, die Studierenden für das Zusammenspiel fachlichen und sprachlichen Lernens zu sensibilisieren. An eine theoretische Auseinandersetzung, Sprache als Lernmedium und Lerngegenstand (und dadurch auch in ihrer kommunikativen und kognitiven Funktion) zu begreifen, schließt sich eine "Praxisphase" an. Anhand eines Unterrichtsentwurfs (inkl. Unterrichtsmaterial) und mithilfe von Unterrichtsvideos wird das Hilfssystem Scaffolding praxisnah diskutiert. Die Erfahrungen werden im Seminar mit Rückbezug zur Theorie eingeordnet, um die Reflexionskompetenz auch im Hinblick auf den eigenen Unterricht weiterzuentwickeln.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24
Semester: WiSe 2023/24

Themen:

  • Klima und Sport

         -Probleme bei Hitze und Kälte

  • Post Covid Syndrom und Sport


  • Welche Mechanismen stecken hinter der gesundheitlichen Wirkung von Bewegung und Sport

 

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Semester: SoSe 2023

Vitalität im Alter bedeutet nicht nur, sich psychisch und körperlich gesund zu fühlen. Ein Mensch im höheren Alter fühlt sich dann fit, wenn er sich aktiv einbringen kann und das Gefühl hat, noch etwas bewegen zu können, also, bedeutsam zu sein. Wir werden wir uns in diesem Seminar den Fragen widmen, wie gesellschaftliche Teilhabe im Alter aussehen kann und welche Formen der Mitbestimmung und Einflussnahme es für ältere Menschen in Deutschland gibt. Ihre Erfahrungen und aktive Mitarbeit sind im Seminar sehr willkommen.

Studierende, die sich für das zertifikatsorientierte Fokusstudium „Persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung“ angemeldet haben, werden bei der Platzvergabe bevorzugt. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie verlässlich an allen Terminen teilnehmen können.

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Semester: SoSe 2023

Nachfragen neuer Studierender des „Studium im Alter“ zeigen, dass eine Begleitung zu Beginn des Studiums im Alter für einige wünschenswert ist. Dieses Seminar richtet sich an erfahrene Nutzer:innen des Studienangebotes, die Interesse, Zeit und Lust haben, sich um die Belange neuer Studieninteressierter zu kümmern. Im Rahmen des Seminars erarbeiten wir ein Konzept, nach dem erfahrene Studierende für Neueinsteiger:innen Unterstützung anbieten können, sei es im Rahmen von Orientierungsführungen an der Universität, Einführung in digitale Studiangebote, Unterstützung bei der Organisation des Studiums oder einfach zum Erfahrungsaustausch. Geplant ist, für das Wintersemester 2023/24 ein erstes Tutor:innenangebot vorzuhalten. Vor diesem Hintergrund finden in diesem Semester zunächst monatliche Treffen statt, die bei Bedarf um Onlinetreffen ergänzt werden. Eine aktive Teilnahme und die Übernahme von Aufgaben werden vorausgesetzt. Für Fokusstudierende kann die Mitarbeit im Seminar und die spätere Tutorentätigkeit als Praxisfeld des bürgerschaftlichen Engagements anerkannt werden.

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Semester: Semesterunabhängig

Dieses Seminar vermittelt Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens anhand von Impulsen und Übungen. Wir werden uns mit den Merkmalen und Kennzeichen des wissenschaftlichen Arbeitens als Vorbereitung für die Erstellung schriftlicher Haus-, Seminar- und Abschlussarbeiten beschäftigen.

Das Seminar ist ausschließlich für Studierende geöffnet, die sich für das zertifikatsorientierte Fokusstudium „Persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung“ angemeldet haben. Es findet im Wechsel mit den Selbstlerneinheiten statt. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie verlässlich an allen Terminen teilnehmen können.

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Semester: SoSe 2023

Der Name Perikles ist wie kein anderer mit dem Ausbau der Akropolis verwoben.  Athen war zu dieser Zeit zu einem Macht und Kultzentrum der antiken Welt geworden. Doch wie sah diese Welt für den einfachen Menschen aus? Plutarch nennt in der Vita eben jenes Perikles Zimmermänner, Schmiede, Steinmetze, Vergolder, Weichmacher des Elfenbeins, Maler, Sticker, Dreher, Gehilfen, Vorarbeiter, Kauf- und Seeleute und Steuermänner, Fuhrleute und Pferdezüchter, Seil- und Tuchmacher, Lederarbeiter, Straßenbauer und Minenarbeiter. Sie alle trugen mit ihren Familien zum Aufstieg Athens bei. Doch über sie ist nur wenig bekannt. Über die Bürger und die große Zahl der Nichtbürger, Sklaven, Freigelassene, ansässige Fremde, Frauen und Kinder.
Ihr Leben mit seinen Möglichkeiten und Einschränkungen und ihre Bedeutung für die Stadt soll im Zentrum der Betrachtungen stehen.
 

 

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Semester: SoSe 2023

 »Es geht die alte Sage«, so Friedrich Nietzsche in der Geburt der Tragödie, »dass König Midas lange Zeit nach dem weisen Silen, dem Begleiter des Dio-nysos, im Walde gejagt habe, ohne ihn zu fangen. Als er ihm endlich in die Hände gefallen ist, fragt der König, was für den Menschen das Allerbeste und Allervorzüglichste sei. Starr und unbeweglich schweigt der Dämon; bis er durch den König gezwungen, endlich unter gellem Lachen in dieses Wort aus-bricht: „Elendes Eintagsgeschlecht, des Zufalls Kinder und der Mühsal, was zwingst du mich, dir zu sagen, was nicht zu hören für dich das Erspriesslichste ist? Das Allerbeste ist für dich gänzlich unerreichbar: nicht geboren zu sein, nicht zu sein, nichts zu sein. Das Zweitbeste aber ist für dich – bald zu ster-ben“.«
Woher und aus welcher Zeit dieser Mythos stammt, ist unklar. Plutarch, der griechische Schriftsteller und Gelehrte aus dem 1. Jahrhundert, verweist auf eine frühe, nur noch fragmentarisch überlieferte Schrift des Aristoteles, in der dieser Mythos nicht nur erzählt, sondern auch als ein althergebrachter und unter den Griechen weit verbreiteter Glaube beschrieben wird. Die in ihm ent-haltene Botschaft prägte jedenfalls schon die Tragödien des Sophokles und des Euripides.
 
Vor diesem dunklen Hintergrund, im Angesicht von Kriegen, Verfolgungen, Naturkatastrophen, Krankheiten, Schicksalsschlägen und anderem menschlichen Elend, möchte man sich fragen, was es mit der unentwegten Suche der Menschen nach dem Glück, diesem obskuren Objekt der Begierde, eigentlich auf sich habe. Die philosophische Suche danach begann, herausgefordert durch die Weisheit des Silen, schon in der Antike.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen Texte von Aristoteles, Epikur, der Stoa und, sofern die Zeit es zulässt, von Kant, der in seiner Moralphilosophie entgegen der wirkmächtigen antiken Tradition dem Glück des Menschen nur noch eine unvermeidliche Nebenrolle zubilligte.


Es wird ein Learnwebkurs eingerichtet, so dass die Teilnehmerinnen und Teil-nehmer auf kurzem Wege per Newsletter aktuelle Informationen erhalten als auch die zu besprechenden Texte sich herunterladen können.

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Semester: SoSe 2023
Semester: SoSe 2023
Semester: SoSe 2023

Die figurativen Arbeiten des Frühwerks Joan Mirós werden schon bald abgelöst durch abstrakte Werke, die sich einer inhaltlichen Beschreibung entziehen und eine sehr poetische Wirkung entfalten. Träume, Ängste, Wünsche, Mystisches und Magisches bestimmen das Wesen seiner Bilder. Auch seine Collagen und Assemblagen, Teppiche und Keramiken werden von geheimnisvollen Zeichensystemen bestimmt. Die Bildsprache Mirós changiert hierbei zwischen kindlicher Anmutung und archaischer Symbolik. Kräftige Farben und klar umrissene Formen werden ergänzt durch zarte Linien, die auf der Bildfläche Assoziationen an Gegenständliches hervorrufen und doch aus einer anderen Welt zu stammen scheinen. Einerseits leicht und verspielt, andererseits tief und poetisch, gleichsam dekorativ wie verstörend zeichnet sich sein Werk durch einen ganz einzigartigen Stil aus. Nach Phasen des Fauvismus und Kubismus findet Miró eine rätselhafte surrealistische Bildsprache, deren Entschlüsselung Thema dieses abenteuerlichen Seminars ist.

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Semester: SoSe 2023

„Unter den Künstlern ist Dannecker, ein Bildhauer, bei weitem der beste“, so schrieb bereits sein Schulfreund Friedrich Schiller – und tatsächlich gilt Dannecker auch heute noch als einer der bedeutendsten Bildhauer des deutschen Klassizismus. In Stuttgart geboren und an der Hohen Carlsschule ausgebildet, war er dem württembergischen Fürstenhaus lebenslang verbunden. Wie viele Künstler seiner Zeit folgte er der Maxime Winckelmanns, „die wahre, völlige Kenntniß des Schönen in der Kunst […] durch die Betrachtung der Urbilder selbst“ zu erlangen und reiste zum Studium der Antike mehrfach nach Paris und Rom. Seine Begeisterung für die Idealisierung nach klassischem Vorbild kombinierte Dannecker mit einer feinen Individualisierung seiner Bildnisse. So sind beispielsweise die Porträtbüsten von Schiller nicht nur Heroisierungen des bewunderten Dichters und Denkers, sondern auch spannende Charakterstudien. Ein weiteres Feld des künstlerischen Schaffens Danneckers waren die Darstellungen mythologischer Szenen. Hierbei orientierte er sich teils an bekannten Vorläufern, entwickelte aber auch völlig neue und innovative Bildkompositionen. Beispiel ist hierfür die bekannte „Ariadne auf dem Panter“, die schon im frühen 19. Jahrhundert eine touristische Attraktion wurde. Das Seminar führt in das Werk Danneckers ein und verortet es unter Bezugnahme auf gesellschaftliche und kunsthistorische Strömungen im Kontext seiner Entstehungsgeschichte.

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Semester: SoSe 2023

Die Heuristik historischen Quellenmaterials, jene traditionelle „Bergmannskunst, zu finden und ans Licht zu holen“ (J.G. Droysen), unterliegt ebenso wie die Einordnung und hermeneutische Deutung der zu Tage geförderten Texte und Artefakte einem technologischen Wandel, der die erweiterten Zugänge und Erfordernisse des digitalen Zeitalters zu berücksichtigen hat. Digitalisierung bedeutet dabei zunächst nichts anderes, als historisches Material in eine spezifische Anordnung von Nullen und Einsen zu überführen. Bereits hier setzen Prozesse der Selektion, Transformation und Rekontextualisierung ein, die auf den nachfolgenden Ebenen der Datenrepräsentation für menschliche Benutzer:innen und der Bearbeitung mit digitalen Forschungswerkzeugen ihre Fortsetzung finden. Wie jede andere Quellengattung bedürfen daher auch digital bereitgestellte Forschungsmaterialien einer kritischen Reflexion, welche die Bedingungen ihrer Genese und ihre Gemachtheit ebenso berücksichtigen wie die Möglichkeiten und Grenzen ihrer wissenschaftlichen Weiterverwertung.

Die Übung ist als digitaler Kurs angelegt. Ausgehend von einer Einführungsphase in Präsenz erhalten die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, eigenständig eine Abfolge von Lerneinheiten zu absolvieren, die ihnen Kompetenzen des fachwissenschaftlichen Arbeitens mit digitalem Quellenmaterial unterschiedlicher historischer Teilepochen vermitteln. Die Kurselemente sind dabei mehrheitlich interaktiv in Form von explorativen Webquests, Rechercheaufgaben und Reflexionseinheiten angelegt. Erwartet wird die explizite Bereitschaft, sich aktiv auf dieses digitale Lernexperiment einzulassen.

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Semester: SoSe 2023

Genealogische Praktiken sind eine weit verbreitete, machtvolle Technik der Produktion von Herkunft, Legitimität, Distinktion und Zugehörigkeit. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde aus der Genealogie, die bis dahin eine adelig-dynastische, religiös-bürokratische Arkantechnik und ein Instrument zur Transmission von Erbe, Namen, Nachfolge (z.B. in der bäuerlichen Ökonomie) gewesen war, eine weit verbreitete wissenschaftliche, staatlich-öffentliche und populäre Praxis.

Dabei erhielten das Recherchieren genealogischer Daten in Archiven und die Darstellung von Stammbäumen und anderen Visualisierungen von Familie oder Verwandtschaft auch Auftrieb durch den Medienwandel um 1900, durch die sogenannte Wiederentdeckung der Mendelschen Regeln, sowie später nochmals durch die Technik der Papierkopie, digitale Datenbanken und Kommunikationstechnologien.

Genealogische Praktiken zirkulierten in und zwischen den natur-, gesellschafts- und kulturwissenschaftlichen Anthropologien, und zwischen der entstehenden bürgerlichen Öffentlichkeit (v.a. in Vereinen) und der Verwaltung des modernen Nationalstaats. Jede genealogische Form produziert/e spezifische Personen-, Gesellschafts- und Weltverhältnisse, darunter finden sich großartige Universalismen ebenso wie scharfe Differenzierungskonzepte. Diese Wissenstechniken waren und sind wiederum verknüpft mit dem Wandel des Archivs von einem Herrschaftsarkanum zu einem Datenreservoir für viele.

Zuletzt haben queere Genealogien, die new genetics und neue Grenzregime der Migration tradierte Ontologien von heterosexueller Reproduktion, Familie und Verwandtschaft, Natur und Kultur mit sehr unterschiedlichen persönlichen bzw. politischen Zielsetzungen nochmals in Bewegung gebracht.

Im Seminar werden zunächst Analysekategorien zur Untersuchung von genealogischen Praktiken zu Zeit, Raum, Sozialontologien, Natur, Ökonomie, Performanz, Erinnerung und Tradierung, Subjektivierungsformen in ihrem historischen Wandel und in ihrer gegenwärtigen Ausprägung in Vorlesungsteilen vorgestellt sowie gemeinsam erarbeitet. Im zweiten Teil der Lehrveranstaltung stellen die Studierenden von ihnen ausgewählte Themenfelder anhand von Fallstudien in Form von Referaten vor (Studienleistung), auf dieser Grundlage erarbeiten sie dann die Prüfungsleistung (kommentierte Bibliographie).

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Semester: SoSe 2023
Semester: SoSe 2023

Diese Veranstaltung begleitet die Tätigkeit als Tutor in einem Tutorium der Informatik. Die Teilnahme ist daher nur für Tutoren der Informatik möglich. Die Vergabe der Leistungspunkte, die nur im Rahmen der allgemeinen Studien verwendet werden können, setzt die Teilnahme am Seminar sowie die Leitung eines Tutoriums voraus.

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Semester: SoSe 2023

Viel ist passiert in den letzten zwei Jahren: in der Gesellschaft, in den sozialen Gefügen und auch in den ganz persönlichen Situationen. Corona und die damit verbundenen Diskussionen, Einschränkungen, Regeln – der Krieg in der Ukraine und die Ängste um die Zukunft, die wir in uns tragen…und auch unser eigenes Leben in der Familie und im Alltag hat Veränderungen - sogar Krisen - erfahren. Wir müssen mit all diesen Anforderungen, die tief in unser Leben eindringen, umgehen. Manche Menschen verzweifeln daran und werden krank - andere finden machbare, passable - sogar gute Lösungen und weisen Stärken auf, von denen sie vielleicht selbst gar nichts wussten. Resilienz1 ist die Stärke, die Menschen auch in schwierigen Lebenslagen, auf ihre eigene Kraft vertrauen lässt. In diesem Seminar geht es nicht um unsere Fragen, Sorgen und Nöte und um die enorm starke Kraft der Resilienz: Woher kommt diese starke Kraft und wie können wir diese Ressource erkennen, nutzen und stärken?

1 Leipold, Bernhard (2015): Resilienz im Erwachsenenalter. München, Basel: UTB.

Fröhlich-Gildhoff; Rönnau-Böse (2019): Resilienz. München, Basel: UTB, 5. Auflage.

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Semester: WiSe 2022/23

Themen:

• Krebs und Sport

• Demenz und Sport

• Sport im Alter

• Hypertonie und Sport

 

 

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Semester: WiSe 2022/23
Semester: WiSe 2022/23

Thema des Kurses ist die barrierearme Kursraumgestaltung in Moodle. Die dort vorgestellten Hinweise zur barrierearmen Gestaltung wurden mit den in Moodle verfügbaren Werkzeugen illustriert beziehungsweise umgesetzt. Der Kurs richtet sich an alle Akteur*innen, die Moodlekursräume betreuen und gestalten.
 
Der Raum ist für Nutzer*innen der Universität Duisburg-Essen mit ihrer UDE-Kennung, für externe Nutzer*innen über eine Registrierung und für Gäste frei zugänglich.
 
Copyright:

Dieses Lernmodul steht unter der CC BY-SA 4.0-Lizenz

Semester: Semesterunabhängig

 Seit den ersten olympischen Spielen pilgerten die Menschen aus den Kolonien zu dem Spektakel nach Olympia. Zehntausende und mehr versammelten sich zwischen Kladeos und Alphaios um Wettkämpfe zu verfolgen und Neuigkeiten auszutauschen.

Wirtschaftliche Interessen waren es, welche die Karthager veranlassten Hanno um 500 v.Chr. mit 30.000 Mann entlang der Westküste Afrikas bis nach Kamerun zu schicken.

Und Alexander der Große eröffnete den Menschen seiner Zeit einen neuen Blick auf andere Kulturen und Dimensionen der Welt. Neugier und die Bereitschaft zum Risiko lockten die Menschen, trotz aller Risiken, um neue Wege, neue Regionen und neue Märkte zu erschließen.

Forschungs -, Studien -, Urlaubs -, Pilger - und Dienstreisen sind keine Erfindung der Neuzeit. Es gab sie seitdem die Menschen die Vorzüge der Mobilität erkannten und waren damals so spannend wie heute. Wie konnte man sich auf eine Reise vorbreiten? Gab es Wege, Wagen, Fähren? Welche Risiken lauerten? Welches war die richtige Reisezeit?

Ganz besonders schätzten die römischen Kaiser die machtpolitischen Vorzüge des Reisens. Doch es war Vorsicht geboten, denn eine entscheidende Überlegung galt dabei immer dem Funktionieren der römischen Macht. Das Zusammenspiel von Gesandtschaftsverkehr und Reisebegleitung mussten es ermöglichen, die Entscheidungen des Kaisers von jedem Punkt seines Reiches zu treffen und umzusetzen. Doch wo war der Nabel der Welt, wenn der Kaiser eine Reise tat?

 

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Semester: WiSe 2022/23

Der Anwaltsgehilfe Henri Matisse kam im Alter von 20 Jahren vergleichsweise zufällig zur Kunst. Während eines Krankenhausaufenthaltes vertrieb er sich, angeregt durch einen Zimmergenossen, die Zeit mit dem Kopieren von Farblithografien. Nach einer kurzen Rückkehr in die Juristerei beschloss er, Künstler zu werden. Das in den darauffolgenden rund 60 Jahren entstandene Oeuvre umspannt viele Gattungen und Stile. Es werden im Seminar sowohl Malerei, Zeichnung, Plastik und Collage besprochen, wie auch die Charakteristika bestimmter Schaffensphasen herausgearbeitet werden. So zeichnet sich das Frühwerk durch Anlehnung an den Impressionismus aus, bevor fauvistische Tendenzen den Beginn des 20. Jahrhunderts bestimmen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Ornamentik gewidmet, die sich, ausgehend von orientalischen Einflüssen, schließlich zu den berühmten Scherenschnitten entwickelt. Bedeutende Zeitgenossen aus dem Kreis der Fauvisten, aber auch Picasso und Cezanne werden in ihrer persönlichen wir künstlerischen Beziehung zu Matisse untersucht.

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Semester: WiSe 2022/23

Erst seit ca. einhundert Jahren ist es auch Frauen erlaubt, an den Kunstakademien Europas zu studieren. Der Beruf der Künstlerin war daher zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch etwas sehr Ungewöhnliches. Er wurde von besonders unabhängigen, selbstbewussten und emanzipierten Frauen gewählt. Ihre Energie, Kompromisslosigkeit und Leidenschaft, ihr Engagement und Durchhaltevermögen führte oft zu einem hohen bildnerischen Niveau in unterschiedlichen Gattungen. Diese Pionierinnen rebellierten gegen die gewohnten Geschlechterrollen in der Gesellschaft wie auch im Kunstbetrieb und trugen eindeutig zu einem ästhetischen Erneuerungsprozess bei. Ihre Namen sind bislang wenig geläufig. Daher will dieses Seminar europäische Malerinnen wie z.B. Sonia Delaunay, Sophie Tauber-Arp und Lotte Laserstein vorstellen, aber auch Künstlerinnen aus dem Bereich der Collage, wie Hanna Höch oder Fotografinnen wie Dora Maar oder Claude Cahun. Die Gattung der Bildhauerei wird unter anderem vertreten von Katarzyna Kobro und Renée Sintenis. Auch werden Einblicke in Leben und Werk der frühen Architektin Margarete Schütte-Lihotzky und der Regisseurin Germaine Dulac gewährt. In unterschiedlichem Umfang, je nach Werk und Quellenlage, wird eine Auswahl wichtiger Künstlerinnen vorgestellt.

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Semester: WiSe 2022/23

Würdenträger erkennt man in der Regel an ihrem Äußeren: einer Amtskette, einem Talar, einer eigenartigen, in einer besonderen Farbe gehaltenen Kopfbedeckung, einer Krone oder anderen so genannten Insignien. Ihre Würde ist etwas ihnen Äußerliches. Sie wurde ihnen verliehen, weil sie beispielsweise bestimmte Eigenschaften besitzen, bestimmte Leistungen erbracht haben oder bestimmten Anforderungen genügen. Ihre Würde kann zeitlich befristet sein oder ihnen unter bestimmten Umständen wieder entzogen werden. Ihre Würde beruht letztlich auf der Geltung bestimmter gesellschaftlicher Konventionen.

Wer andererseits eine schwere Krankheit, den eigenen unmittelbar bevorstehenden Tod oder den Verlust eines geliebten Menschen mit Würde zu tragen weiß, auch dem wird diese Art, sich unter solchen Umständen so zu verhalten, nicht in die Wiege gelegt. Vielleicht wurde sie ihm anerzogen, vielleicht hat er sie im Laufe seines weiteren Lebens gelernt oder lernen müssen. Auch diese Art von Würde ist letztlich etwas der betreffenden Person Äußerliches; schließlich kann man auch einmal die Fassung verlieren.

Ganz anders – so scheint es zumindest, wenn man der Mehrzahl der Juristen und Moralphilosophen Glauben schenken darf – verhält es sich mit der Würde des Menschen. Sie gilt, je nach Quelle, als etwas Absolutes, Unbedingtes, Unantastbares, der Verfügung des Menschen Entzogenes. Und sie kommt allen Menschen, unabhängig von Gruppen- oder Staatsangehörigkeit, von Rasse oder Geschlecht, allein aufgrund ihres Menschseins gleichermaßen zu; sie gilt geographisch ebenso wie historisch uneingeschränkt und ist unverlierbar. Diese Form der Würde taucht an prominenter Stelle erstmals 1945 in der Präambel der Charta der Vereinten Nationen, dann 1948 in der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen und wenig später im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland auf.

In vielen gesamtgesellschaftlich relevanten Debatten, wie etwa über die embryonale Stammzellenforschung, über gentechnische Eingriffe in den Menschen, über Abtreibung oder die Sterbehilfe, spielt die „Würde des Menschen” als „oberster Wert”, „höchstes Rechtsgut” und Wert von höchster moralischer Bedeutung eine herausragende Rolle. Fragt man sich jedoch, worin diese „Würde des Menschen” über ihren Status als höchster Wert in Recht und Moral hinaus genau besteht, stellt man verblüfft fest, dass das alles andere als klar ist. Die inhaltliche Bestimmung des Begriffs der „Menschenwürde”, und damit auch sein Anwendungsbereich, ist, bis hin zu der Auffassung, der Begriff sei unbrauchbar, weil in sich widersprüchlich oder inhaltlich leer, sowohl in der Rechtswissenschaft als auch in der Philosophie umstritten. Das scheint mir Grund genug zu sein, sich einmal seine Geschichte und seine gegenwärtige Deutung in Rechtswissenschaft und Moralphilosophie genauer anzusehen.

 

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Semester: WiSe 2022/23

Wir werden immer älter – das gilt individuell und auch gesamtgesellschaftlich. Das letztveröffentlichte statistische Jahrbuch 2019 der Bundesregierung weist aus, dass 27,9 % der in Deutschland lebenden Bevölkerung 60 Jahre und älter ist. Diese aktuellen Angaben fordern uns Fragen heraus. Was bedeutet es in heutiger Zeit „älter“ zu sein? Wie werden ältere Menschen von außen wahrgenommen, wie ist ihr Selbstbild? Ist es so, dass das heutige 60 das frühere 40 ist? Und wenn ja, was ergibt sich daraus – für jede*n Einzelne*n, für das Zusammenleben, für das gesellschaftliche Miteinander? In diesem Seminar möchte ich mich gemeinsam mit den Studierenden in einem (selbst-) reflektierenden Prozess auf die Suche danach begeben, wie das persönliche Älterwerden und Ältersein erlebt wird. Biografische Einflussfaktoren werden dabei genauso Berücksichtigung finden wie gesellschaftliche Zuschreibungen und Erwartungen und die wissenschaftliche Sicht auf das Alter(n). 

Da das Seminar teilnehmer*innenbeschränkt ist, bitte ich darum, sich nur anzumelden, wenn alle Termine zuverlässig wahrgenommen werden können. In diesem Seminar haben Teilnehmer*innen des Fokusstudiums Vorrang. Sollten noch Plätze frei bleiben, sind auch andere Interessierte herzlich willkommen.

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Semester: WiSe 2022/23

Thema nach kurzfristiger Vereinbarung.

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Semester: WiSe 2022/23

What exactly do anthropologists ”out there”? What is this mystical ”field” that anthropologist enter and leave? And how do they study people in diverse contexts? This course provides students with the knowledge and skills to engage with a number of core methods that characterize the way anthropology (and other disciplines) collects information and uses it in the production of ethnography.

The course aims to a) define core terms (field, ethnography, etc.); b) to present central ethnographic methods and to introduce the basic tools and techniques of qualitative field research in anthropology; d.) to explore the ethics of research; e.) to provide practical experiences of rising problems and uncertainties during fieldwork.

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Semester: WiSe 2022/23

Mit Blick auf die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts haben Ortsnamen wie Babij Jar, Katyn, Dresden, Hiroshima, My Lai oder Srebrenica eine bedrückende faktische wie symbolische Relevanz. Sie stehen – ähnlich wie in jüngster Zeit vor allem Butscha – für Verbrechen im Kriege, die gegen das Kriegsrecht bzw. das humanitäre Völkerrecht verstoßen haben. Dagegen verweisen gleichermaßen bekannte Namen wie Nürnberg oder Den Haag auf rechtlich-kulturelle Errungenschaften zur Verhinderung (oder wenigstens Eindämmung) und Ahndung solcher Taten. Sie haben in der Diskussion über den Umgang mit Kriegsverbrechen durch den Ukraine-Konflikt ebenfalls in erschreckender Weise an Aktualität gewonnen.

Ausgehend von definitorischen/begriffsgeschichtlichen Vorüberlegungen und Abgrenzungen („Kriegsrecht“, „Völkerrecht“, „Völkerstrafrecht“, „Kriegsverbrechen“, „Völkermord“/„Genozid“, „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“) möchte die Vorlesung in einem international vergleichenden Überblick anhand ausgewählter Beispiele drei Dimensionen des Themas beleuchten: 1. die konkreten Entstehungsbedingungen, Praktiken, Täter und Opfer von Kriegsverbrechen, 2. die ersten Jahrzehnte des diskursiven und strafrechtlichen Umgangs von Staatengemeinschaft, Politik, Justiz und Gesellschaft mit diesem Phänomen, und 3. die Rolle von Kriegsverbrechen und Völkermord in der nationalen wie internationalen Erinnerungskultur.

In jeder Sitzung soll der thematische Überblick durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion eines ausgewählten Quellentextes vertieft werden. Ferner wird regelmäßig auch Film- und Fotomaterial zur Analyse und Veranschaulichung der Einzelthemen eingesetzt (Stichwort „Visual History“).

Einführende Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung genannt.

 

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Semester: WiSe 2022/23

Diese Veranstaltung begleitet die Tätigkeit als Tutor in einem Tutorium der Informatik. Die Teilnahme ist daher nur für Tutoren der Informatik möglich. Die Vergabe der Leistungspunkte, die nur im Rahmen der allgemeinen Studien verwendet werden können, setzt die Teilnahme am Seminar sowie die Leitung eines Tutoriums voraus.

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Semester: WiSe 2022/23

  • Sitting a lethal activity!
  • Sport in Zeiten der Covid 19 Pandemie und was wir daraus lernen sollten!
  • Wieviel Bewegung ist genug für die Gesundheit?
  • Wie unsere Muskeln für die Gesundheit arbeiten!

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Semester: SoSe 2022

Athen im 5. Jh.v.Chr. steht für demokratische Reformen, außergewöhnliche Baupolitik und Kulturförderung. Wir nennen es das Perikleische Zeitalter. Es wurden gewaltige Mittel für die Projekte des Staatsmannes Perikles und seines Freundes und Baumeisters Phidias freigesetzt. Perikles Gegner, die sich gegen einen Umbau der Akropolis wandten, wurden von diesem, so die Schilderungen Plutarchs, in die Schranken verwiesen. Ab dieser Zeit prägten neuartige Bildträger und Bildthemen das Bild Athens. Und dieses Bild blieb für die Nachwelt auch noch sichtbar als längst Rom die Herrschaft über Griechenland übernommen hatte.

Weitere Meilensteine hinsichtlich der Baupolitik sollen anhand von Stadtplanungen aufgezeigt werden. Darunter: Pergamon, Alexandria, Ephesos, Tarraco, Sagalassos … und nicht zuletzt Rom, das seinen ersten großen baulichen Wandel von der Stadt aus Backstein zur Metropole aus Marmor zur Zeit des Augustus erfuhr. In der Folge sind es die neuen Mäzene wie Opramoas, Philopappos und Herodes Atticus die zu Nachfahren des Perikles als Bauherren werden.

In dieser Vorlesung soll am Beispiel der Baupolitik in verschiedenen Städten die Funktionen der Bauten innerhalb eines politischen Systems dargestellt und erläutert werden.

 

 

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Semester: SoSe 2022

Können Sie sich vorstellen, in einer Gesellschaft zu leben, in der es keine Privatsphäre gibt? Vermutlich nicht. Aber warum nicht? Liegt es daran, dass es für Sie unter den gegebenen gesellschaftlichen Umständen selbstverständlich ist, über einen Ort zu verfügen, wo Sie ganz für sich sein können, dass es für Sie Bereiche gibt, die allein Ihrer Kontrolle unterliegen und die darüber hinaus vor einem öffentlichen Zugriff grundgesetzlich geschützt sind? Handelt es sich dabei also um so etwas wie eine liebgewordene Lebensform, oder glauben Sie sogar, es sei eine Art natürliches Menschenrecht? Und was genau schätzen Sie an dieser Art von Privatheit? Schätzen Sie sie um ihrer selbst willen, oder sind es noch andere Werte, die Ihnen dabei wichtig sind?

Eine Privatsphäre in unserem gegenwärtigen westlichen Verständnis zu haben, war nicht immer und überall selbstverständlich: die Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem verlief nicht immer da, wo sie heute zu verlaufen scheint, und was einst als privat galt, unterscheidet sich von dem, was wir heute darunter verstehen.

Um etwas mehr Licht in das begriffliche Halbdunkel dieses Spannungsverhältnisses zu bringen, möchte ich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Büchlein Privatheit. Eine Genealogie des Cambridger Philosophen Raymond Geuss lesen und diskutieren.

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Semester: SoSe 2022

Diese Veranstaltung begleitet die Tätigkeit als Tutor in einem Tutorium der Informatik. Die Teilnahme ist daher nur für Tutoren der Informatik möglich. Die Vergabe der Leistungspunkte, die nur im Rahmen der allgemeinen Studien verwendet werden können, setzt die Teilnahme am Seminar sowie die Leitung eines Tutoriums voraus.

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Semester: SoSe 2022

Anmeldung ab dem 18.03.2022, 9 Uhr unter http://www.uni-muenster.de/ Studium-im-Alter/zusatzangebot.html  

 

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Semester: SoSe 2022

  • Verfahren zur Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung
  • Transfer in die sportliche Praxis
  • Leistung und Leitungsbeurteilung von Organsystemen
  • Gesundheitliche Relevanz

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Semester: WiSe 2021/22

Die Psychologie ist die Wissenschaft des Erlebens und Verhaltens von Men-schen. In der Fachwissenschaft „Gerontologie“ nimmt sie eine wichtige Stellung ein. Sie befasst sich u.a. mit den vielen verschiedenen psycho-sozialen Aspekten rund um das Alter(n): so beispielsweise mit der intergenerativen Kommunikation, mit dem Erleben und Empfinden des Älterwerdens und der Bewältigung von typischen Veränderungen des Alters sowie mit den Erwartun-gen von anderen und an sich selbst, mit der adäquaten Anpassung an stetig neue Lebenslagen … so bspw. auch mit dem Auftreten von Pflegebedürftigkeit in der Familie.  Im Seminar werden typische Lebenssituationen und -anforderungen des Alters und vielfach auftretende Phänomene und Fragestel-lungen des Alterns besprochen. Anhand von ausgewählten Modellen wird der Frage nachgegangen, wie es gelingen kann, die Lebenszufriedenheit im Alter zu erhalten, stärken oder zu verbessern, um die Aufgaben im Alter kompetent bewältigen zu können.

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Semester: WiSe 2021/22
Semester: Semesterunabhängig

Manchmal tut hier etwas weh und am anderen Tag da. Manchmal verzerrt sich der Körper den ganzen Tag lang an wie ein einziger Schmerz und die Seele ist voller nicht enden wollender Traurigkeit.  Manchmal sind die Muskeln schwer wie Blei, die Knochen knacken und schon eine einzige Bewegung wie das Aufstehen von einem Stuhl macht unendliche Mühe… und diese Müdigkeit! Diese Aussagen kennt jeder, der Menschen im höheren und höchsten Lebensalter begleitet und/oder pflegt. Jeder Tag bringt eine andere Tagesform mit sich und jeder Tag macht eine neue Anpassung an die aktuellen Erforder-nisse notwendig. Im Seminar werden alterstypische Beeinträchtigungen wie bspw. Schmerz, Angst, Schlafstörungen, Schwindel, plötzliche Verwirrtheit u.a. fallbezogen besprochen und mögliche damit verbundene geriatri-sche/gerontopsychiatrische Erkrankungsbilder vorgestellt. Darüber hinaus werden grundlegende Fragen wie „Wie und womit kann es gelingen, die Le-benssituation der Betroffenen und der An- und Zugehörigen zu stärken?“ und „Welche Möglichkeiten gibt es, die pflegerische und psycho-soziale Situation zu verbessern?“ diskutiert.

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Semester: WiSe 2021/22

„Wir leben im Zeitalter der Psyche.” (J. Gründer/H.-W. Schmuhl/M. Thießen) Schon seit einigen Jahren wird weltweit ein drastischer Anstieg der Belastung von Gesellschaften durch geistig-seelische Erkrankungen diagnostiziert. Gleichzeitig werden psychische Befindlichkeiten und Handicaps immer öfter offen und medial diskutiert. Sie sind – auch im Zeichen des Inklusions-Gedankens – kein wirkliches Tabuthema mehr. Die Corona-Pandemie hat diese Tendenzen noch verstärkt.

Dagegen war die Psychiatrie bis in die jüngere Zeitgeschichte hinein vom Gedanken der Exklusion geprägt. Mehrheitlich hinter Anstaltsmauern „weggesperrt”, wurde ihre Klientel als „unnormal” und „verrückt” abgestempelt. Im deutschen Fall gipfelte die Diskriminierung der psychisch Kranken und geistig Behinderten in der NS-Politik massenhafter Zwangsterilisationen und „Euthanasie”-Morde. Die NS-Psychiatrieverbrechen wurden nach 1945 lange beschwiegen und verdrängt. Heute sind sie Teil unserer Erinnerungskultur.

Die Vorlesung geht der Frage nach, wie sich dieser Verlauf der Psychiatriegeschichte im 20. Jahrhundert erklären lässt. Dabei wird die nationale und auch international vergleichende Perspektive immer wieder mit Beispielen aus der Region Westfalen/Nordrhein-Westfalen kombiniert. In jeder Sitzung soll der thematische Überblick zudem durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion eines ausgewählten Quellentextes vertieft werden. Ferner wird regelmäßig auch Film- und Fotomaterial zur Analyse und Veranschaulichung der Einzelthemen eingesetzt.

Die Veranstaltung findet online über Zoom und Learnweb statt.

 

 

 

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Semester: WiSe 2021/22

Als „Demokratiewunder“ haben die Historiker Arnd Bauerkämper, Konrad Jarausch und Markus Payk die Entwicklung in der Bundesrepublik nach 1945 in ihrem gleichnamigen Sammelband bezeichnet. Und tatsächlich ist der Unterschied riesig zwischen der von Krieg und Niederlage traumatisierten, tief vom Nationalsozialismus geprägten und politisch orientierungslosen deutschen Gesellschaft 1945 und ihrer Situation einer stabilen, sich weiter liberalisierenden Demokratie nur zwei Jahrzehnte später. Doch handelt es sich bei dieser Entwicklung tatsächlich um ein „Wunder“? Oder lassen sich hierfür Erklärungen finden?

Während wir uns in den ersten beiden Teilen dieser Seminarreihe mit der Gründung der Demokratie in der Bundesrepublik und ersten demokratischen Lernprozessen bis 1967 beschäftigt haben, geht es in diesem Semester um die grundlegende Debatte über die weitere Ausgestaltung der Demokratie, die die Westdeutschen rund um „1968“ geführt haben: Revolte, Reform(en) oder weiter so? Und wenn Reform(en): welche und wie? Die 68er-Bewegung nehmen wir hierbei genauso in den Blick wie zentrale politische Debatten etwa über den Radikalenerlass, das Militär und die betriebliche Mitbestimmung. Doch die Demokratie geriet in diesen Jahren nicht nur als Staats-, sondern vermehrt auch als Lebensform in die Diskussion. Im Seminar thematisiert werden daher auch Entwicklungen wie die Entstehung der Frauenbewegung oder alternativer Milieus, die versucht haben, Demokratie nicht nur neu zu denken, sondern auch zu leben. Bei der gemeinsamen Lektüre von Quellen und wissenschaftlichen Texten wollen wir so gemeinsam überlegen, was Demokratie gelingen lässt.

Eine Teilnahme an den ersten beiden Teilen der Seminarreihe ist keine Voraussetzung, um sich für dieses Seminar anzumelden.

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Semester: WiSe 2021/22
Semester: WiSe 2021/22

Es war eine lebhafte, stellenweise polemische Debatte, die in den Jahren 2003/2004 auf den einschlägigen Seiten vor allem der Frankfurter Allgemeinen Zeitung geführt wurde. Hirnforscher, Historiker, Juristen, Literaturwissenschaftler, Philosophen und Theologen stritten über die Frage, ob der von uns in praktischer Selbstverständlichkeit unterstellte freie Wille nicht viel mehr als eine Illusion sei.

Das dahinterstehende Problem ist eigentlich sehr alt, erste Zeugnisse finden sich bereits in der griechischen Antike, doch aufgrund von neueren Experimenten in der Hirnphysiologie schien sich der Streit zu verschärfen und das Pendel zugunsten der Deterministen, diesmal im naturalistischen Gewand der Hirnforschung, auszuschlagen. Am Ende sahen die Hirnforscher sogar ein neues Menschenbild am Horizont heraufziehen.

Nun stellt man ein neues Menschenbild nicht einfach irgendwo aus und alle Welt erkennt sich darin sogleich wieder. Charles Darwin wüsste davon ein Lied zu singen. In diesem Seminar möchte ich vor allem die Frage klären: Worin besteht eigentlich das Problem? Dazu gehört zu klären, was mit Willensfreiheit gemeint sein könnte, und was im angezeigten Fall die Hirnforschung leistet bzw. was sie glaubt, leisten zu können. Und dazu gehört natürlich auch, sich darüber klar zu werden, was hier auf dem Spiel steht, nämlich eine Jahrtausende alte Lebensform, in der wir es gewohnt sind zu loben, zu tadeln, Verantwortung und Schuld auf uns zu nehmen oder von uns zu weisen, Verantwortung und Schuld zuzuschreiben, Vergeltung zu üben, für Gerechtigkeit zu sorgen und Ähnliches mehr.

Mit den Teilnehmern möchte ich Texte von Philosophen, Hirnforschern, Juristen und nochmals Philosophen diskutieren, so dass wenigstens in Umrissen deutlich wird, worum es hier genau geht.

Unabhängig davon, ob dieses Seminar als Präsenzveranstaltung oder wieder nur in digitaler Form via Learnweb stattfinden kann, wird zu Beginn des Semesters ein Learnweb-Kurs eingerichtet, der den Teilnehmern die zu besprechenden Texte zur Verfügung stellt.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2021/22

Mit großer Freude muss Großkönig Dareios die Brücke über den Bosporos betrachtet haben, die Mandrokles aus Samos für ihn erbaut hatte. Für sein Werk erhielt er einen Ehrenkranz und Ruhm für seine Heimatstadt. (nach: Hdt. IV,88,1) Am Ende des 6. Jh. v. Chr. waren Brücken bestimmt kein Novum mehr, aber gehörten zu den technischen Meisterleistungen ihrer Zeit. In dieser Vorlesung sollen einige zentrale Stationen antiker Technikentwicklung aufgezeigt werden. Dabei reicht der Bogen von den Anfängen in Landwirtschaft und Viehzucht, der Entdeckung der Transportmittel, den wasserbautechnischen Anlagen, den Tempelbaustellen bis zur Militärtechnik. Ein Exkurs soll u.a. dem Mechanismus von Antikythera gelten. Ein astronomisches Gerät, mit sich drehenden Zahnrädern, das so gar nicht die Zeit passen wollte, ein sogenanntes „out-of-place artefact“ und von manchen Wissenschaftlern sogar als der erste analoge Computer angesehen wird.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2021/22

Dieser Kurs richtet sich an Studierende, die keine oder nur geringe Vorkenntnisse des Französischen haben. Im Mittelpunkt des Kurses stehen Übungen zur Grammatik und Phonetik sowie zum Textverständnis und zur Textproduktion. Ziel ist es, einen wissenschaftlichen Überblick über die fundamentalen Strukturen der französischen Sprache zu bekommen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2021/22

Diese Veranstaltung begleitet die Tätigkeit als Tutor in einem Tutorium der Informatik. Die Teilnahme ist daher nur für Tutoren der Informatik möglich. Die Vergabe der Leistungspunkte, die nur im Rahmen der allgemeinen Studien verwendet werden können, setzt die Teilnahme am Seminar sowie die Leitung eines Tutoriums voraus.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2021/22

Infektionen und Sport

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2021


Semester: SoSe 2021

Mehrheitlich leben Menschen mit Demenz selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit – allein oder mit nahen Familienangehörigen zusammen. Dieser Wunsch ist u.a. in der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen1 verankert.

Die Bewältigung des Alltags bei stetig nachlassender Gedächtnisleistung ist für viele Betroffene eine große tägliche Anforderung. Im Seminar geht es um die Frage, wie der Alltag möglichst lange zu Hause gemeistert werden kann und welche Alternativen es dazu gibt. Ein weiteres Thema ist der Umgang mit Menschen mit Demenz und wie dieser gestaltet werden kann. Darüber hinaus werden spezielle / individuelle Aspekte in der Versorgung und Pflege wie bspw. die Begleitung zu notwendigen ärztlichen Behandlungen - auch im Krankenhaus, die Gesundheitliche Vorsorgeplanung nach 132g SGB V, das Erkennen von Schmerzen u.a. angesprochen.

1BM für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; BM für Gesundheit (2019): Charta der Rechte hilfe-und pflegebedürftiger Menschen. Berlin: Eigenverlag, 13. Auflage.

Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (Hrsg.) (2019): Menschen mit Demenz – Begleitung, Pflege und Therapie. Essen: Eigenverlag

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2021

Die Produktion von eigenen digitalen Lern-und Lehrmaterialien kann viel Zeit kosten, so dass es lohnenswert ist sich von anderen Lehrenden inspirieren zu lassen und bereits erstellte Materialien nachzunutzen.

Frei zur Verfügung gestellte Mediendateien, u.a. Bilder, Videos, Audio, Präsentation, können wiederverwendet und die Ansätzefür den eigenen Lehrkontext modifiziert werden.

Um die Sichtbarkeit von sogenannten OER-Materialien (Open Educational Resources) zu erhöhen und eine Zusammenarbeit unter Lehrpersonen zu ermöglichen, werden auch in Zukunft immer mehr Portale und freie Informationsangebote entstehen.

Semester: SoSe 2021

This seminar will provide an introduction to anglophone literature from Zimbabwe and the Zimbabwean diaspora. This entails an introduction to relevant general social, cultural and literary history / frameworks, followed by specific case studies of selected literary texts from a range of genres. We will also relate our close readings to postcolonial theory and other theoretical frameworks, both regional and international.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2021

Es schwingt immer etwas Resignation mit, wenn jemand in einer Konfliktsituation auf entsprechende Vorwürfe mit der Frage reagiert „Was ist schon gerecht?” – eine Reaktion, die häufig daher rührt, dass man ungeachtet seines inflationären Gebrauchs gar nicht genau weiß, was ‚gerecht‘ eigentlich bedeutet.

Wenn ein Bundesligatrainer nach einer „unverdienten” Niederlage in einem Interview erklärt, Fußball sei eben manchmal ungerecht; oder eine Lehrerin sich öffentlich fragt, ob es gerecht sei, den Schülerinnen und Schülern durch eine Note Lebenswege zu verbauen; wenn ein akademisches Gremium Kriterien für eine gerechte Verteilung eines Impfstoffes erarbeitet; oder Eigentumsdelikte wie Diebstahl härter bestraft werden können als Fälle von häuslicher Gewalt; wenn Politiker nicht nur eine mangelnde Generationengerechtigkeit, sondern auch noch globale Ungerechtigkeiten beklagen, und einem auch noch ein Buch mit dem Titel „Das Leben ist ungerecht” in die Hände fällt, dann wird man sich zu Recht fragen, was in all diesen Fällen ‚gerecht‘ bzw. ‚Gerechtigkeit‘ bedeuten mag. Das Seminar will versuchen, hier etwas mehr Klarheit zu schaffen.

Wir beginnen mit Platon und Aristoteles, marschieren dann mit Siebenmeilenstiefeln durch etliche Jahrhunderte Ideengeschichte ins 18. Jahrhundert zum schottischen Philosophen David Hume, weiter ins 19. Jahrhundert zu John Stuart Mill und beenden die Tour im 20. Jahrhundert beim belgisch-polnischen Philosophen Chaim Perelman.

Wer sich einen Überblick über die verschiedenen Epochen der Geschichte des Gerechtigkeitsbegriffs verschaffen möchte, dem seien die sehr lesenswerten „Einleitungen” in die entsprechenden Abschnitte des von Christoph Horn und Nico Scarano herausgegebenen Buches Philosophie der Gerechtigkeit. Texte von der Antike bis zur Gegenwart, Frankfurt am Main: Suhrkamp 82018, empfohlen.

Die Texte, die im Seminar besprochen werden sollen, sind diesem Buch entnommen.

Bei Bedarf wird zu Beginn des Semesters ein Learnweb-Kurs eingerichtet.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2021

Thema nach kurzfristiger Vereinbarung.

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Semester: SoSe 2021

Als „Demokratiewunder” haben die Historiker Arnd Bauerkämper, Konrad Jarausch und Markus Payk die Entwicklung in der Bundesrepublik nach 1945 in ihrem gleichnamigen Sammelband bezeichnet. Und tatsächlich ist der Unterschied riesig zwischen der von Krieg und Niederlage traumatisierten, tief vom Nationalsozialismus geprägten und politisch orientierungslosen deutschen Gesellschaft 1945 und ihrer Situation einer stabilen, sich weiter liberalisierenden Demokratie nur zwei Jahrzehnte später. Doch handelt es sich bei dieser Entwicklung tatsächlich um ein „Wunder”? Oder lassen sich hierfür Erklärungen finden?
Während wir uns im ersten Teil dieser Seminarreihe mit der Gründung der Demokratie in der Bundesrepublik und ersten demokratischen Lernprozessen bis 1957 beschäftigt haben, soll es in diesem Semester um die fortschreitende Demokratisierung Westdeutschlands bis 1967 gehen. Politische Ereignisse wie die Spiegel-Affaire oder den Streit um die Notstandsgesetze nehmen wir dabei genauso in den Blick wie Reformen etwa im Bildungswesen, die beginnende Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit, neue Jugendkulturen und die Rolle des Fernsehens, das in den 60er Jahren Einzug in immer mehr Haushalte hielt. Bei der gemeinsamen Lektüre von Quellen und wissenschaftlichen Texten wollen wir so gemeinsam überlegen, was Demokratie gelingen lässt. Eine Teilnahme am ersten Teil der Seminarreihe ist keine Voraussetzung, um sich für dieses Seminar anzumelden.

Das Seminar wird online über Zoom und Learnweb stattfinden.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2021

Die Vorlesung findet online über Zoom statt. Die Zugangsdaten werden rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn zugesandt.

„Wir leben im Zeitalter der Psyche.“ (J. Gründer/H.-W. Schmuhl/M. Thießen) Schon seit einigen Jahren wird weltweit ein drastischer Anstieg der Belastung von Gesellschaften durch geistig-seelische Erkrankungen diagnostiziert. Gleichzeitig werden psychische Befindlichkeiten und Handicaps immer öfter offen und medial diskutiert. Sie sind – auch im Zeichen des Inklusions-Gedankens – kein wirkliches Tabuthema mehr. Die Corona-Pandemie hat diese Tendenzen noch verstärkt.

Dagegen war die Psychiatrie bis in die jüngere Zeitgeschichte hinein vom Gedanken der Exklusion geprägt. Mehrheitlich hinter Anstaltsmauern „weggesperrt“, wurde ihre Klientel als „unnormal“ und „verrückt“ abgestempelt. Im deutschen Fall gipfelte die Diskriminierung der psychisch Kranken und geistig Behinderten in der NS-Politik massenhafter Zwangsterilisationen und „Euthanasie“-Morde. Die NS-Psychiatrieverbrechen wurden nach 1945 lange beschwiegen und verdrängt. Heute sind sie Teil unserer Erinnerungskultur.

Die Vorlesung geht der Frage nach, wie sich dieser Verlauf der Psychiatriegeschichte im 20. Jahrhundert erklären lässt. Dabei wird die nationale und auch international vergleichende Perspektive immer wieder mit Beispielen aus der Region Westfalen/Nordrhein-Westfalen kombiniert. In jeder Sitzung soll der thematische Überblick zudem durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion eines ausgewählten Quellentextes vertieft werden. Ferner wird regelmäßig auch Film- und Fotomaterial zur Analyse und Veranschaulichung der Einzelthemen eingesetzt.

Die Veranstaltung findet auf Zoom und im Learnweb statt.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2021

Diese Veranstaltung begleitet die Tätigkeit als Tutor in einem Tutorium der Informatik. Die Teilnahme ist daher nur für Tutoren der Informatik möglich. Die Vergabe der Leistungspunkte, die nur im Rahmen der allgemeinen Studien verwendet werden können, setzt die Teilnahme am Seminar sowie die Leitung eines Tutoriums voraus.

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Semester: SoSe 2021

Demenzen: Symptomatik, Ätiologie, Behandlung und Therapie, Teil 1

Derzeit sind 1,7 Mio. der über 65jährigen Menschen demenziell erkrankt2. Die Tendenz für die nächsten Jahr(zehnt)e ist steigend. Demenzielle Erkrankungen zählen zu den Erkrankungen, die sich alterstypisch entwickeln und vornehmlich die höheren Lebensalter betreffen. Zum Zeitpunkt der Diagnose bestehen bei vielen Betroffenen bereits Vorerkrankungen. Im Laufe der Jahre kommen häufig weitere Erkrankungen / Beeinträchtigungen hinzu. Im Seminar werden die (Früh-)Symptome, Ursachen und häufig auftretende Ko-Morbiditäten nach der S3-Leitlinie Demenzen1 vorgestellt. Darüber hinaus werden Möglichkeiten der Behandlung und Therapie besprochen.

 1 Hofmann, Wille, Kaminsky (2019): Leitliniengerechte exakte Diagnose und Codierung der Demenz. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 52, S. 179 – 194.

2 Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (Hrsg.) (2019): Menschen mit Demenz – Begleitung, Pflege und Therapie. Essen: Eigenverlag, S. 14

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2021

Es handelt sich um einen Veranstaltung des Exzellenzclusters, dem Treffen der Research Cloud von Frau Prof. Dr. Reuter.

Kurs im HIS-LSF

Semester: Semesterunabhängig

Trotz grundsätzlicher Bereitschaft zu Toleranz und Verständigung sind interkulturelle Begegnungen nicht selten von Unsicherheit und Missverständnissen geprägt. Interkulturelle Kompetenz ist daher zu einer Schlüsselkompetenz geworden.

Doch was versteht man unter Interkultureller Kompetenz? Was sind die Ursachen für interkulturelle Missverständnisse? Welche Handlungsstrategien sind für interkulturelle Begegnungen wichtig?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars. Es werden keine Patentrezepte geliefert. Vielmehr gilt es grundsätzliche Probleme der interkulturellen Begegnung zu erfassen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Weltausstellungen versinnbildlichen als Erfahrungsorte der Weltgemeinschaft vielschichtige Funktionen und Leitmotive. Ihre ursprüngliche Aufgabe war es, die neuesten Produkte auf dem sich konstituierenden Weltmarkt zu präsentieren. Doch bereits im Verlauf des 19. Jahrhunderts wandelten sich diese Universalschauen der Menschheit zunehmend zu kulturell-kommerziellen Events, auf denen – neben der nationalen Selbstdarstellung – die Unterhaltung des Millionenpublikums immer mehr in den Vordergrund rückte. Mit ihrer massenwirksam erprobten und überaus erfolgreichen Melange aus Konsum und Kommerz, Erlebnis und Edutainment liefern die Weltausstellungen einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Herausbildung der modernen Vergnügungskultur und hatten darüber hinaus einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf verschiedene Bereiche des Museumswesens.

Diese verschiedenen Facetten der Weltausstellungen vom Beginn bis in die Gegenwart sollen in dieser Lehrveranstaltung analysiert und diskutiert werden.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Termine:

Freitag, 20.11.2020: 14 – 17 Uhr: Vorstellung, Einführung und Arbeitsplanung, Besprechung und Verteilung der Referatsthemen, Semesterplan

Freitag, 15.01.2021: 13 – 18 Uhr: Referate

Samstag, 16.01.2021: 10 – 14 Uhr: Referate, Onlineexkursionen

Freitag, 29.01.2021; 10 – 14 Uhr: Referate, Onlineexkursionen

Mittwoch, 03.02.2021: 13 – 17 Uhr: Referate, Onlineexkursionen

Freitag, 12.02.2021: 14 – 17 Uhr: Semesterabschluss, Auswertung, Besprechung der schriftlichen Leistungen etc.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Interkulturelle Kompetenz:

Eine praktische Umsetzung von ethnologischem Wissen

 

 

 

 

Seit vielen Jahren übernehmen auch Ethnolog*innen die Vermittlung von Interkultureller Kompetenz an unterschiedliche Zielgruppen. Doch was ist Interkulturelle Kompetenz überhaupt? Welchen Beitrag kann die Ethnologie zur Vermittlung von Interkultureller Kompetenz leisten und welche Möglichkeiten gibt es, ethnologische Ansätze in die verschiedenen Tätigkeitsfelder zu etablieren?

 

Die Übung beschäftigt sich zunächst auf theoretischer Ebene mit der Definition von Interkultureller Kompetenz in verschiedenen Fachbereichen (z.B. Ethnologie, Psychologie und Wirtschaft). Im Rahmen eines interkulturellen Trainings werden zudem die Möglichkeiten der Vermittlung von Interkultureller Kompetenz diskutiert. Im Anschluss daran wird die praktische Umsetzung der Vermittlung von Interkultureller Kompetenz in verschiedenen Arbeitsbereichen wie z.B. Behörden und Unternehmen analysiert.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Die Vorlesung wird die mikroskopische Anatomie der Gewebe sowie die mikroskopische Anatomie und dreidimensionale Makroskopie von Kreislauf-, Atmungs- und Verdauungsorganen beinhalten.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Beschreibung: Die Übung ist Bestandteil des Modul 1 des BA Studienganges Kultur- und Sozialanthropologie. Gegenstand dieses Moduls sind die Theorie- und Begriffsbildung und die entsprechenden methodischen Ansätze in der Kultur- und Sozialanthropologie. Ziel des Moduls ist es, den Studierenden die theoretischen und methodischen Grundlagen des Faches und wissenschaftlichen Arbeitens generell zu vermitteln.

Die Übung soll als dritter Bestandteil des Moduls das notwendige Handwerkszeug zum wissenschaftlichen Arbeiten vermitteln. Dabei sollen die wichtigsten wissenschaftlichen Arbeitstechniken wie Literaturrecherche, die Konzeption von Referaten und Hausarbeiten, der angemessene und zielgerichtete Einsatz von Medien bei Präsentationen, sowie die Grundlagen kritischer Textexegenese und dem Verfassen eigener Texte erlernt werden.

Es können 3 LP erworben werden (1 LP= 1 ECTS Credit –Point = 30 Stunden Arbeitsaufwand). Die Studienleistung besteht in regelmäßiger Teilnahme und der Abgabe der schriftlichen Übungen (Hochladen auf den Lernserver).

Ziele:

-          Sie lernen wie Sie die Bibliotheken (Volkskunde/Ethnologie) benutzen und Literatur schnell und effektiv recherchieren können.

-          Sie erlernen das Erstellen von Bibliographien und wie sie Literatur innerhalb Ihres Studiums innerhalb einer Literaturdatenbank organisieren können.

-          Sie üben Veranstaltungen und Gespräche zu protokollieren und Texte zu exzerpieren.

-          Sie üben das Lesen, Verstehen und das strukturierte Er- und Zusammenfassen von wissenschaftlichen Texten.

-          Sie erfahren, wie Sie unter Anwendung verschiedener Medien und Methoden Arbeitsergebnisse prägnant und adressatenorientiert präsentieren.

-          Sie erlernen die theoretischen und praktischen Grundlagen zum Verfassen eigener, wissenschaftlicher Texte (Hausarbeit/Abschlussarbeit).

-          Sie bekommen einen Einblick in die grundlegenden Forschungsmethoden der Ethnologie und Volkskunde.

-          Sie setzen sich aktiv mit verschiedenen ethischen Leitlinien in der Kultur- und Sozialanthropologie auseinander.

Methoden/Arbeitsformen:

Verschiedene Übungen, Feedbackrunden, Diskussionen, Gruppenarbeit, Reflexion, Fallbeispiele, Präsentation von Arbeitsergebnissen

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Dem Vernehmen nach haben sich die alten Griechen, wenn sie in der Öffentlichkeit vor versammelten Bürgern sprachen, mit „Thanatoi” - „Sterbliche” - angeredet. Mir gefällt diese Art von Realitätssinn, die immer auch mit einer gewissen Melancholie gemischt war. Man kann nicht früh genug damit anfangen, sich der eigenen Sterblichkeit bewusst zu werden und seinen Lebenskompass danach auszurichten. Wir sind nun einmal des Todes. Wie also wollen wir leben? Wie sollten wir leben? Gibt es einen guten Tod? Was ist überhaupt der Tod? Diese letzte Frage soll am Anfang des Seminars stehen, damit wir uns Klarheit darüber verschaffen, wovon wir überhaupt reden, wenn wir vom Tod reden.

Das Seminar wird online über Learnweb und Zoom durchgeführt.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Anthropologie des Sports

Cora Gäbel

 

Sport und Sportveranstaltungen nehmen im Leben vieler Menschen eine zentrale Position ein. Hierzu gehört nicht nur das Praktizieren verschiedener Sportarten, sondern auch das Zuschauen. Während manche regelmäßig ins Fitnessstudio gehen, in ihren Vereinen trainieren oder zu Hause Yoga praktizieren, ist für andere die Vielfalt wichtig. Dieses Bedürfnis wird von Sportvereinen oder auch universitären Sportangeboten bedient. Unternehmen wie Urban Sports locken nicht nur mit einer ähnlichen Vielfalt, sondern auch mit Flexibilität bei der täglichen Auswahl des Angebotes, das nicht nur Fitness- und Yogastudios beinhaltet, sondern auch Schwimmbäder, Kampfkünste und vieles mehr.

Sportfans, die sich mehr für das Zuschauen interessieren, besuchen die Spiele ihrer favorisierten Sportvereine oder verfolgen die Ergebnisse in den Medien. Sie feiern die Erfolge und erleiden die Misserfolge ihrer Teams. Die Wahl einer Lieblingsmannschaft richtet sich hierbei nicht immer nach den sportlichen Leistungen, sondern auch nach persönlichen Sympathien oder denen von Familie, Freund*innen und Kolleg*innen.

Das Seminar soll einen Einblick in die Beziehung zu Sport und Sportveranstaltungen gewähren, indem es aus interkultureller Perspektive verschiedene Zugänge zu Sport und Sportveranstaltungen diskutiert. An Hand ethnographischer und ethnologisch relevanter Beispiele wird gezeigt, dass verschiedenste (Zuschauer-)Sportarten von Menschen diverser Kulturen und Gesellschaften praktiziert, besucht und verfolgt werden.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Das Seminar wird sich mit Theorien und Konzepten materieller Kulturforschung insbesondere im Bezug auf das Mensch-Ding-Verhältnis beschäftigen. Spätestens seit den 2000er Jahren gibt es eine verstärkte kulturwissenschaftliche Hinwendung zur Erforschung der materiellen Kultur. Ausgehend von der Museumsforschung wurden ältere Ansätze von Sachkulturforschung wiederaufgenommen, kritisch gesichtet und weiterentwickelt. Die Komplexität der „Ordnung der Dinge“ wird in interdisziplinär weiterentwickelten Konzepten neu untersucht. Es sind aber nicht nur die Dinge/Sachen/Materialien sondern auch das Verhältnis von Menschen und Dingen, die in philosophischen bis anthropologischen Theorien neu gedacht und in kulturwissenschaftlichen Fallstudien angewandt werden.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Im Seminar werden grundlegende Texte zur kultur- und sozialanthropologischen Begriffs- und Theoriebildung gelesen und diskutiert. Zu den Teilnahmebedingungen gehören die sorgfältige Lektüre der angegebenen Literatur, die aktive Beteiligung an den Diskussionen im Seminar und die Übernahme eines Referats (mit Thesenpapier) in einer Referatsgruppe.

Die Lehrveranstaltung wird voraussichtlich sowohl digital, als auch in Präsenz stattfinden. Mehr Informationen dazu folgen werden zum ersten Sitzungstermin bekanntgegeben.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Die Übung führt ein in Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens (Zitieren, Bibliographieren) und in den wissenschaftlichen Umgang mit Texten (Lektüre, Zusammenfassung, Präsentation, Diskussion).

Grundlage dafür sind neben einschlägigen Handbüchern fachorientierte Übungen.

Berücksichtigt wird deutsche und englische Literatur.

Die Lehrveranstaltung soll vor allem folgende Kompetenzen vermitteln:

    • wissenschaftliches Zitieren und Paraphrasieren
    • thematisch fokussiertes Bibliographieren
    • Orientierung zur Arbeitsweise von Bibliotheken und Forschungseinrichtungen
    • Orientierung im wissenschaftlichen Feld der Kultur- und Sozialanthropologie (Forschungsinstitute, Forschungsprojekte, Studiengänge)
    • Suchen, Finden und Bewerten von facheinschlägigen Online-Ressourcen (Literatur, Institutionen, Mailinglisten)
    • Textlektüre und Textzusammenfassung
    • Präsentationstechniken
    • Erörtern und Diskutieren wissenschaftlicher Literatur
    • wissenschaftliches Schreiben

Die Lehrveranstaltung wird voraussichtlich zum überwiegenden Teil digital stattfinden. Mehr Informationen dazu folgen in der ersten Sitzung.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Volkskunde/Kulturanthropologie entsteht als Wissenschaft in einer Zeit sich stark vergrößernder Sachuniversen. Neue Materialien, neue Produktionsweisen, neue Konsummöglichkeiten verändern Alltagskultur und Gesellschaft. Die Kulturwissenschaften beschäftigten sich aber zunächst vorwiegend mit den Materialwelten der Vergangenheit, sie sammelten Objekte aus Holz, Stein, Glas, Leinen, Wolle, etc. und die Reste der handwerklichen Produktion und beschäftigten sich mit dem Verhältnis von „Wörtern und Sachen“. Die Kompetenz für die Dingwelten können und wurden selbstverständlich im Laufe der Zeit erweitert. Sich mit den Materialien der Moderne und den durch sie ermöglichten Produktwelten von Beton bis Zelluloid zu beschäftigen, ist heute kulturanthropologisch genauso wichtig wie die Kenntnis der Materialien der Vergangenheit und der Bedeutung von Materialkonjunkturen.

Nach Möglichkeit sollen kurze Exkursionen das Seminar begleiten. Termine und Orte werden im Seminar bekannt gegeben.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Thema nach kurzfristiger Vereinbarung.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Als „Demokratiewunder“ haben die Historiker Arnd Bauerkämper, Konrad Jarausch und Markus Payk die Entwicklung in der Bundesrepublik nach 1945 in ihrem gleichnamigen Sammelband bezeichnet. Und tatsächlich ist der Unterschied riesig zwischen der von Krieg und Niederlage traumatisierten, tief vom Nationalsozialismus geprägten und politisch orientierungslosen deutschen Gesellschaft 1945 und ihrer Situation einer stabilen, sich weiter liberalisierenden Demokratie nur zwei Jahrzehnte später. Doch handelt es sich bei dieser Entwicklung tatsächlich um ein „Wunder“? Oder lassen sich hierfür Erklärungen finden?
Während wir uns im ersten Teil dieser Seminarreihe mit der Gründung der Demokratie in der Bundesrepublik und ersten demokratischen Lernprozessen bis 1957 beschäftigt haben, soll es in diesem Semester um die fortschreitende Demokratisierung Westdeutschlands bis 1967 gehen. Politische Ereignisse wie die Spiegel-Affaire oder den Streit um die Notstandsgesetze nehmen wir dabei genauso in den Blick wie Reformen etwa im Bildungswesen, die beginnende Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit, neue Jugendkulturen und die Rolle des Fernsehens, das in den 60er Jahren Einzug in immer mehr Haushalte hielt. Bei der gemeinsamen Lektüre von Quellen und wissenschaftlichen Texten wollen wir so gemeinsam überlegen, was Demokratie gelingen lässt. Eine Teilnahme am ersten Teil der Seminarreihe ist keine Voraussetzung, um sich für dieses Seminar anzumelden. Im Fall eines digitalen Semesters wird das Seminar im Learnweb und auf Zoom stattfinden.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21
Semester: WiSe 2020/21

Wie bilden sich alltägliche Lebensweisen heraus, was plausibilisiert sie, wie kommt es zu Veränderungen? Im Seminar erarbeiten wir eine thematische und theoretisch informierte Vertiefung zu diesen Fragen am Beispiel von „Familie“, einer der „spezifischen Ontologien der sozialen Gruppen“, die Pierre Bourdieu mit dem nützlichen Konzept des „Familiensinns“ erschlossen hat.

Wir starten mit einer Jubiläumslektüre und lesen und erörtern den Abschnitt über „Die Familie“ (§§ 158-181) aus dem Teil „Die Sittlichkeit“ in den „Grundlinien der Philosophie des Rechts“ von Georg Wilhelm Friedrich Hegel, erstmals erschienen vor 200 Jahren: „Ehegatten und Kinder bilden den eigentlichen Kern, im Gegensatz dessen, was man im gewissen Sinn auch Familie nennt“.

Kulturanthropologisch fragen wir dann, wie sich diese „Familie“ im historischen Wandel entfaltet hat und wie sich konkrete empirische Fälle beschreiben und analysieren lassen. Dabei gehen wir davon aus, dass der „Familiensinn“ immer auch von sozialer Ungleichheit und Machtunterschieden gerahmt ist, sich aber über die Zeit in einem je und je spezifischen Zusammenspiel von gelehrten (z.B. wissenschaftlichen), administrativen (z.B. Formulare) und populären (z.B. Fotoalben) Repräsentationen entfaltet: wissenschaftliche Expertise, religiöse Heilsversprechen, politische Absichten, rechtliche Vorgaben, administrativen Abläufe der öffentlichen Hand, Sorgearbeit im Alltag, lebensgeschichtliche Erinnerungen, Feste und Feiern, Wohnarchitekturen, Fotografien und andere Visualisierungen und vieles mehr. Aus diesen Feldern wählen die Studierenden das Thema für ihre Referate im zweiten Teil der Lehrveranstaltung.

 

Das Themenseminar will den kulturanthropologischen Blick in zwei Hinsichten exemplarisch schulen: empirische Fälle von „Familie“ methodisch solide abzugrenzen und untersuchbar zu machen, zugleich aber den gelehrten, administrativen, populären Resonanzraum des betreffenden historischen oder gegenwärtigen Falls aufzuspüren um Befunde argumentativ zu gewichten.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21

Die Übung führt in die empirischen Methoden der historischen Kulturanalyse ein. Basis dafür sind die Lektüre von Fallstudien sowie Übungen mit Originalquellen (Recherche, Beschreibung, Transkription, Interpretation). Die Studierenden erhalten einen Überblick zur Nutzung von Archiven und zur Recherche historischer Quellen.
In vier thematischen Ausschnitten (Sozialforschung, Ritualforschung, Familienforschung, Namensforschung) wird der Schritt von der Quelle über die Fragestellung zur Interpretation geübt; dabei werden vier Quellentypen aus unterschiedlichen Epochen (Poesiealben des 19. Jh., volkskundliche Gewährsleuteberichte des 20. Jh., Kirchenbücher des 16. bis 20. Jh., Fotografien und Fotoalben des 19./20. Jh.) exemplarisch betrachtet.
Drei Archivbesuche (Stadtarchiv Münster, Archiv der Volkskundlichen Kommission für Westfalen, LWL-Medienarchiv Münster) geben Einblick in die Arbeitsweise und Nutzungsmöglichkeiten von Archiven.
Die Lehrveranstaltung soll vor allem folgende Kompetenzen vermitteln:
- Quellen für eine historisch-kulturanthropologische Forschung suchen und finden
- Verknüpfung von Fragestellung und Quellenarbeit
- Interpretation von Quellen
- erkenntniskritische Reflexion historisch-empirischer Forschung
- kultur- und sozialanthropologisches Argumentieren in historischer Perspektive

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2020/21
Semester: WiSe 2020/21

Motivation:
Missing semantic annotations and heterogeneous data definitions impede cross-institutional data integration both for research and routine care applications. Participants of this seminar will acquire skills to identify and tackle current semantic challenges in medical data integration and will develop competencies to analyze existing medical data models for the generation of interoperable common data elements or core data sets within any disease domain. To achieve this, organizational and technical aspects of implementing core data sets will be covered by illustrating real-world implementations of hospital information systems.

Learning Objectives:
Developing practical skills for semantic analyses of medical data models and the generation of common data elements in different disease domains. The seminar will cover the concepts of semantic interoperability, research data standards such as the Operational Data Model by the Clinical Data Interchange Standards Consortium (CDISC ODM), metadata standards such as the ISO 11179. In addition, practical skills for using medical terminology systems such as the Unified Medical Language System (UMLS), medical coding principles and semantic analyses using well-established tools will be acquired. Based on the FAIR (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) guiding principles for scientific data management, the participants will be familiarized with a metadata platform for finding, accessing, creating interoperable and reusable medical data models to generate harmonized data elements.

Workflow:
A scientific publication will be assigned to each participant that illustrates one aspect of developing and implementing a core dataset for a given disease domain. At the end of the semester, a seminar thesis about the assigned paper must be provided and a presentation about the paper must be given. Since each participant will only focus on a single aspect of creating a core dataset, additional material and optional exercises are provided as eLearning self-study to deepen the understanding of the entire workflow. 

Semester: WiSe 2019/20

Als „Demokratiewunder“ haben die Historiker Arnd Bauerkämper, Konrad Jar-ausch und Markus Payk die Entwicklung in der Bundesrepublik nach 1945 in ihrem gleichnamigen Sammelband bezeichnet, in dem sie sich, so der Unterti-tel, mit der „Rolle der transatlantischen Mittler und der kulturellen Öffnung Westdeutschlands“ beschäftigen. Und tatsächlich ist der Unterschied riesig zwischen der von Krieg und Niederlage traumatisierten, tief vom Nationalsozi-alismus geprägten und politisch orientierungslosen deutschen Gesellschaft 1945 und ihrer Situation einer stabilen, sich weiter liberalisierenden Demo-kratie nur zwei Jahrzehnte später. Doch handelt es sich bei dieser Entwicklung tatsächlich um ein „Wunder“? Oder lassen sich hierfür Erklärungen finden? Welche Rolle spielten etwa die westlichen Alliierten und der Kontakt mit ihnen und ihrer Kultur, welche die neue weltpolitische Lage des Kalten Kriegs und welche der rasante wirtschaft-liche Aufschwung? Was überzeugte die Deutschen an der neuen Staatsform? Wie lernten sie „gute“ Demokratinnen und Demokraten zu werden und was bedeutet das überhaupt? Bei der gemeinsamen Lektüre von Quellen und wis-senschaftlichen Texten wollen wir uns in diesem Seminar mit den Anfängen dieses Lernprozesses in den Jahren zwischen 1945 und 1957 beschäftigen und so gemeinsam überlegen, was Demokratie gelingen lässt. Gleichzeitig dient das Seminar dazu, in Methoden historischen Arbeitens einzuführen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2020

Als „Demokratiewunder“ haben die Historiker Arnd Bauerkämper, Konrad Jar-ausch und Markus Payk die Entwicklung in der Bundesrepublik nach 1945 in ihrem gleichnamigen Sammelband bezeichnet, in dem sie sich, so der Unterti-tel, mit der „Rolle der transatlantischen Mittler und der kulturellen Öffnung Westdeutschlands“ beschäftigen. Und tatsächlich ist der Unterschied riesig zwischen der von Krieg und Niederlage traumatisierten, tief vom Nationalsozi-alismus geprägten und politisch orientierungslosen deutschen Gesellschaft 1945 und ihrer Situation einer stabilen, sich weiter liberalisierenden Demo-kratie nur zwei Jahrzehnte später. Doch handelt es sich bei dieser Entwicklung tatsächlich um ein „Wunder“? Oder lassen sich hierfür Erklärungen finden? Welche Rolle spielten etwa die westlichen Alliierten und der Kontakt mit ihnen und ihrer Kultur, welche die neue weltpolitische Lage des Kalten Kriegs und welche der rasante wirtschaft-liche Aufschwung? Was überzeugte die Deutschen an der neuen Staatsform? Wie lernten sie „gute“ Demokratinnen und Demokraten zu werden und was bedeutet das überhaupt? Bei der gemeinsamen Lektüre von Quellen und wis-senschaftlichen Texten wollen wir uns in diesem Seminar mit den Anfängen dieses Lernprozesses in den Jahren zwischen 1945 und 1957 beschäftigen und so gemeinsam überlegen, was Demokratie gelingen lässt. Gleichzeitig dient das Seminar dazu, in Methoden historischen Arbeitens einzuführen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2019/20

Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung erforderlich!

Im Zentrum dieses Seminars steht die gemeinsame Lektüre von Hannah Arendts Vortrag zur Krise in der Erziehung (1958) sowie seine Einbettung in Arendts politische Theorie und kritische Beobachtungen ihrer Gegenwartsgesellschaft im Allgemeinen und des Zustands der Erziehung im Konkreten. Darauf aufbauend werden wir auch den Bogen zu beispielsweise diskriminierungs-, kapitalismus- oder globalisierungskritischen Beobachtungen unserer Gegenwartsgesellschaft wagen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2018

Die demographische Entwicklung in Deutschland stellt das zahlenmäßige Verhältnis von Jungen und Alten auf den Kopf: Immer mehr Ältere stehen einer schrumpfenden Zahl Jüngerer gegenüber. Was das für die Beziehung der Ge-nerationen zueinander bedeutet, soll in diesem Seminar aus unterschiedli-chen Perspektiven beleuchtet werden. Im öffentlichen Diskurs wird vor allem die materielle Seite des Problems in den Blick genommen: Angesichts knapper werdender Ressourcen und der Krise des Sozialstaates befürchtet man einen Generationenkonflikt, der sich an der (un)gerechten Verteilung von Aufgaben, Pflichten und Gütern entzündet. Dass sich die Generationenfrage aber nicht auf die Lastenverteilung zwischen Jung und Alt reduzieren lässt, wird dieses Seminar zeigen. Nach der Analyse verschiedener Generationenbegriffe werden die Beziehun-gen der Generationen anhand exemplarischer Fragestellungen untersucht. Mögliche Themen sind: Wie stellt sich das Verhältnis der Generationen in em-pirischen Erhebungen dar? Wo liegen mögliche Konfliktfelder? Was bedeutet „Generationengerechtigkeit“ und (wie) lässt sie sich herstellen? Sind aktuelle Verteilungskonflikte tatsächlich Generationenkonflikte? Was heißt es für jun-ge Menschen, in einer alternden Gesellschaft aufzuwachsen? Was und wie können Generationen voneinander und miteinander lernen? Und schließlich: Wie können Generationen gemeinsam den demographischen Wandel gestal-ten?

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2019/20

Diese Veranstaltung dient der Vorbereitung bzw. der Vorstellung von BA-Abschlussarbeiten im Fach (außereuropäische) Ethnologie. Besprochen werden Themenfindung, Erarbeitung einer leitenden Fragestellung, Literaturrecherche, Aufbau eines Arguments und Gliederung/Strukturierung der Arbeit. Die Veranstaltung wird als eine Art Schreibwerkstatt durchgeführt, in der die TeilnehmerInnen anhand der Verfassung eines Abstracts oder eines Kapitels der BA-Arbeit wissenschaftliche Schreibtechniken, do’s & don’ts in Formulierungen und den angemessenen Gebrauch von Fachbegriffen üben.      

  1. https://www.bachelorprint.de/wissenschaftliches-schreiben/;

(Taylor, Taylor, and social 2009): Taylor, Gordon, Gordon Student's writing guide for the arts Taylor, and sciences social. 2009. A student's writing guide : how to plan and write successful essays. Cambridge: Cambridge University Press.

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Semester: SoSe 2019

Was ist Gesundheit?

Wie wird Gesundheit operationalisiert?

Risikofaktoren/Gesundheitsindikatoren

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2020

Auf 50 Teilnehmer begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!


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Semester: SoSe 2018

Trotz grundsätzlicher Bereitschaft zu Toleranz und Verständigung sind interkulturelle Begegnungen nicht selten von Unsicherheit und Missverständnissen geprägt. Interkulturelle Kompetenz ist daher zu einer Schlüsselkompetenz geworden.

Doch was versteht man unter Interkultureller Kompetenz? Was sind die Ursachen für interkulturelle Missverständnisse? Welche Handlungsstrategien sind für interkulturelle Begegnungen wichtig?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars. Es werden keine Patentrezepte geliefert. Vielmehr gilt es grundsätzliche Probleme der interkulturellen Begegnung zu erfassen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2020

Die Veranstaltung bietet eine Einführung in das Forschungsfeld Ehre/Ehrungen. Anhand von Fallstudien sollen den Studierenden sowohl die analytischen Zugänge (Ehre als symbolisches Kapital, Ehrregime etc.) als auch die thematische Vielfalt des Phänomens (z.B. Ehre und Geschlecht, Ehrungen und Erinnerungskultur) vermittelt werden.

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Semester: SoSe 2019

Titel: Einführung in grundlegende Fragen und Themen der Medizinethnologie

Termin: 09.04.2019 bis 2.07.2019, Di 16.00-18.00

Dozentin: Annika Strauss, M. A. (Ethnologie), annika.strauss@uni-muenster.de

 

Veranstaltungskommentar

In den Themenseminaren des Modul 2 werden ausgewählte Forschungsfelder auf der Grundlage von Fallstudien und programmatischen Texten vertiefend erörtert. Entsprechend werden wir uns während des kommenden Semesters systematisch mit grundlegenden Fragen und Themen der Medizinethnologie auseinandersetzen. Wir werden uns zunächst mit Begriffen (z.B. Medizinsystem, Erklärungsmodel), Konzepten (z.B. disease, illness, sickness) und unterschiedlichen theoretischen Ansätzen (Anthropologische Theorien des Körpers, Kritische Medizinethnologie und erfahrungsbasierte Ansätze) in der Medizinethnologie auseinandersetzen. Anschießend beschäftigen wir uns mit Medizinethnologischen Verbänden und Arbeitsgruppen. Dieser Themenblock bezieht die 32. AGEM-Tagung aktiv in den Seminarablauf mit ein („Ästhetiken des Heilens: Arbeit mit den Sinnen im therapeutischen Kontext”, 24.-26. Mai in Münster, http://agem.de/tagungen/). Abschließend beschäftigen wir uns mit spezifischen Themen- und Anwendungsbereichen der Medizinanthropologie (Transkulturelle Psychiatrie, Krankenhausethnografie und angewandte Medizinethnologie) und diskutieren hierzu ausgewählte ethnografische Beispiele (Indien, Bangladesh, Berlin und Bochum).

Ich freue mich auf ein Seminar mit spannenden thematischen Fragestellungen und erkenntnisreichen Diskussionen!

 

Literatur

Baer, Hans A., Singer, Merrill und Susser, Ida (2003): Medical Anthropology and the World System, Westport, Conn. [u.a.]: Praeger, 2003.> Einleitung

Biehl, João Guilherme, Good, Byron und Kleinman, Arthur (2009): Subjectivity – Ethnographic Investigations, Berkeley [u.a.]: Univ. of California Press.

Greifeld, Katarina (2013): ‚Einführung in die Medizinethnologie‘. In: dies. (Hg.) Medizinethnologie. Eine Einführung. Berlin: Dietrich Reimer Verlag: S. 13-39.

Huschke, Susanne (2014): "Giving Back - Activist Research with Undocumented Migrants in Berlin", Medical Anthropology: Cross-Cultural Studies in Health and Illness, 34 (1) 2014. S.54-69. (DOI: 10.1080/01459740.2014.949375)

Joralemon, Donald (2017): Exploring Medical Anthropology. Oxon/New York: Routledge.

Kleinman, A. (1980): Patients and healers in the context of culture: An exploration of the borderland between anthropology, medicine, and psychiatry. Berkeley, University of California Press.

Kleinman, Arthur (1989): The Illness Narratives – Suffering, Healing, and the Human Condition, New York: Basic Books, 1989.

Kleinman, Arthur (2013): ‘From illness as culture to caregiving as moral experience’. New England Journal of Medicine 368: 1376-1377.

Kleinman, Arthur, Das, Veena und Lock, Margaret M. (1997): Social Suffering, Berkeley [u.a.]: Univ. of California Press.

Long, Debbi, Hunter, Cynthia L. und van der Geest, Sjaak (2008): "When the Field is a Ward or a Clinic. Hospital Ethnography", Anthropology & Medicine, 15 (2): S.71-78.

Lux, Thomas (2003): ‚Viele Namen für dieselbe Sache? Ethnomedizin, Medizinethnologie und Medical Anthropology.‘ In ders (ed.): Kulturelle Dimensionen der Medizin. Ethnomedizin – Medizinethnologie – Medical Anthropology. Berlin: Dietrich Reimer Verlag: pp. 10-30.

Nichter, Mark (1981): "Idioms of Distress: Alternatives in the Expression of Psychosocial Distress", Culture, Medicine and Psychiatry (5) 1981. S.379-408.

Nichter, Mark and Margaret Lock (2002): ‘Introduction: From documenting medical pluralism to critical interpretations of globalized health knowledge, policies, and practices’. In: dies. (eds.): New Horizons in Medical Anthropology. Essays in Honour of Charles Leslie. London/New York: Routledge: p.1-34.

Pool, Robert and Wenzel Geissler (2005): Medical Anthropology (=Understanding Public Health, Nick Black and Rosalind Raine (eds.)). Berkshire: Open University Press.

Scheper-Hughes, N. (2004). Parts unknown: Undercover ethnography of the organstrafficking underworld. Ethnography. 5: pp. 29-73.

Scheper-Hughes, Nancy und Lock, Margaret M. (1987): "The Mindful Body: A Prolegomenon to Future Work in Medical Anthropology", Medical Anthropology Quarterly, 1 (1) 1987. S.6-41.

Singer, Merrill and Hans Baer (2012): ‘Introduction to Medical Anthropology’. In: dies.: Introducing Medical Anthropology. A Discipline in Action (2nd edition). Lanham [u.a.]: Bowman&Littlefield.]: p. 1-41.

Sobo, Elisa J. (2015): ‘Medical Anthropology in Disciplinary Context: Definitional Struggles and Key Debates (or Answering the Cri Du Coeur). In: Singer, Merrill and Pamela I. Erickson (eds.): A Companion to Medical Anthropology. Madden [u.a.]: Wiley Blackwell: pp.9-28.

Trotter, Robert T. (2015): ‘Applied Medical Anthropology: Praxis, Pragmatics, Politics, and Promises’. In: Singer, Merrill and Pamela I. Erickson (eds.): A Companion to Medical Anthropology. Madden [u.a.]: Wiley Blackwell: pp. 49-68.

van der Geest, Sjaak und Finkler, Katja (2004): "Hospital Ethnography", Social Science & Medicine (59): S.1995-2001.

Zaman, Shahaduz (2005): Broken Limbs, Broken Lives – Ethnography of a Hospital Ward in Bangladesh, Amsterdam: Het Spinhuis, 2005.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2019

Veranstaltungszeit: Fr 12.00-14.00 bzw. 16.00 Uhr (4 Termine: 29.4.; 6.5.; 8.7.; 15.7.). Der praktische Teil der Übung findet an Freitagnachmittagen zwischen 14.30 Uhr und 17.30 Uhr statt (13.5.-1.7.), an mindestens zwei dieser Übungen sollten die Teilnehmer teilnehmen können (Termine sind wählbar).

Veranstaltungsbeschreibung

Titel: Übung „Empirische Verfahren“

Termin:

Beschreibung: Die Übung ist Bestandteil des Moduls 2 des BA Studienganges Kultur- und Sozialanthropologie. Das Modul soll Studierenden einen Überblick über die Breite und Komplexität der Forschungsfelder vermitteln. Es sollen die Fähigkeiten erlernt werden, die empirische Grundlage kultur- und sozialanthropologischer Befunde zu erkennen, kritisch zu reflektieren und zu erörtern. Nach Abschluss des Moduls sollen die Studierenden zudem über die Fähigkeit verfügen, Fragestellungen und deren empirische Erschließung argumentativ und methodisch zu verbinden.

Die Übung „Empirische Methoden“ vermittelt einen einführenden Überblick über den Prozess empirischer Sozialforschung von der Planung über die Durchführung bis hin zur Auswertung. Im Fokus stehen dabei die in der Kultur- und Sozialanthropologie geläufigen Methoden der teilnehmenden Beobachtung und des qualitativen Interviews. Die Erarbeitung der Inhalte erfolgt über die Lektüre von methodologischen Texten zur Forschungspraxis sowie über begleitete empirische „Feldforschungsprojekte“ der Studierenden.

Es können 6 LP erworben werden (1 LP= 1 ECTS Credit-Point = 30 Stunden Arbeitsaufwand-> 30 h, 2 SWS Präsenzzeit (‚on campus‘) + 150 h Selbststudium (‚off campus‘)). Die Studienleistung besteht in der Durchführung einer empirischen Übung und einem Kurzreferat (20 min.) bei dem die Ergebnisse der Projektarbeit vorgestellt und im Plenum diskutiert werden. Eine regelmäßige Vorbereitung der Sitzungen (Lesen der Lektüre, Erledigen von kleineren Rechercheaufgaben) wird erwartet.

In der Übung dürfen die Studierenden bei maximal zwei Terminen fehlen. Die Anwesenheit ist notwendig, da die Veranstaltung dem praktischen methodischen Üben und dessen Reflexion dient. Bei mehr als zweimaligem Fehlen wird die Zulassung zur Modulabschlussprüfung verweigert.

Lehrziele:

-          Sie haben einen Überblick über verschiedene Verfahren der Datenerhebung in der Kultur- und Sozialanthropologie und können ausgewählte Methoden anwenden.

-          Sie können empirische Verfahren in der Kultur- und Sozialanthropologie benennen, erörtern und kritisch reflektieren.

-          Sie haben die Fähigkeit Fragestellungen und deren empirische Erschließung argumentativ und methodisch zu verbinden.

-          Sie kennen ausgewählte methodologische Texte zur Forschungspraxis.

-          Sie setzen sich aktiv mit verschiedenen ethischen Leitlinien in der Kultur- und Sozialanthropologie auseinander.

Methoden/Arbeitsformen:

Anwendungsorientierte Übungen, Feedbackrunden, themenzentrierte Diskussionen, angeleitete Gruppenarbeit, Reflexion, Besprechen anschaulicher Beispiele, Präsentation von Arbeitsergebnissen

DozentIn: Annika Strauss M.A.

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Semester: SoSe 2016

Veranstaltungsbeschreibung

Titel: Übung „Empirische Methoden“

Termin und Ort: 20.04.17 - 28.07.17, Do 12.00-14.00 Uhr, 15.00 Uhr bzw. 16.00 Uhr

Beschreibung: Die Übung ist Bestandteil des Moduls 2 des BA Studienganges Kultur- und Sozialanthropologie. Das Modul soll Studierenden einen Überblick über die Breite und Komplexität der Forschungsfelder vermitteln. Es sollen die Fähigkeiten erlernt werden, die empirische Grundlage kultur- und sozialanthropologischer Befunde zu erkennen, kritisch zu reflektieren und zu erörtern. Nach Abschluss des Moduls sollen die Studierenden zudem über die Fähigkeit verfügen, Fragestellungen und deren empirische Erschließung argumentativ und methodisch zu verbinden.

Die Übung „Empirische Methoden“ vermittelt einen einführenden Überblick über den Prozess empirischer Sozialforschung von der Planung über die Durchführung bis hin zur Auswertung. Im Fokus stehen dabei die in der Kultur- und Sozialanthropologie geläufigen Methoden der teilnehmenden Beobachtung und des qualitativen Interviews. Die Erarbeitung der Inhalte erfolgt über die Lektüre von methodologischen Texten zur Forschungspraxis sowie über begleitete empirische „Feldforschungsprojekte“ der Studierenden.

Es können 6 LP erworben werden (1 LP= 1 ECTS Credit-Point = 30 Stunden Arbeitsaufwand-> 30 h, 2 SWS Präsenzzeit (‚on campus‘) + 150 h Selbststudium (‚off campus‘)). Die Studienleistung besteht in der Durchführung einer empirischen Übung und Kurzpräsentationen bei denen die Ergebnisse der Projektarbeit vorgestellt und im Plenum diskutiert werden. Eine regelmäßige Vorbereitung der Sitzungen (Lesen der Lektüre, Erledigen von kleineren Rechercheaufgaben) wird erwartet.

In der Übung dürfen die Studierenden bei maximal zwei Terminen fehlen. Die Anwesenheit ist notwendig, da die Veranstaltung dem praktischen methodischen Üben und dessen Reflexion dient. Bei mehr als zweimaligem Fehlen wird die Zulassung zur Modulabschlussprüfung verweigert.

Lehrziele:

-          Sie haben einen Überblick über verschiedene Verfahren der Datenerhebung in der Kultur- und Sozialanthropologie und können ausgewählte Methoden anwenden.

-          Sie können empirische Verfahren in der Kultur- und Sozialanthropologie benennen, erörtern und kritisch reflektieren.

-          Sie haben die Fähigkeit Fragestellungen und deren empirische Erschließung argumentativ und methodisch zu verbinden.

-          Sie kennen ausgewählte methodologische Texte zur Forschungspraxis.

-          Sie setzen sich aktiv mit verschiedenen ethischen Leitlinien in der Kultur- und Sozialanthropologie auseinander.

Methoden/Arbeitsformen:

Anwendungsorientierte Übungen, Feedbackrunden, themenzentrierte Diskussionen, angeleitete Gruppenarbeit, Reflexion, Besprechen anschaulicher Beispiele, Präsentation von Arbeitsergebnissen

Dozentin: Annika Strauss, M. A. (Ethnologie)

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2017

Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

Die Frage nach dem Erwachsenwerden in der Konsumgesellschaft verknüpft zwei Dimensionen moderner Erziehung: die Reflexion individueller Entwicklung und die Reflexion des gesellschaftlichen Eingebundenseins. Als Grundlage dieser Diskussion wird im Seminar eingangsmit dem Begriff der Mündigkeit bzw. der Emanzipation eben jener Begriff kritisch beleuchtet, an dem im Allgemeinen sowohl das gekonnte Erwachsensein als auch eine gesellschaftskritische Haltung festgemacht werden können. Daraufhin werden wir nach Alternativen in der Strukturierung des Lebenslaufs in der Konsumgesellschaft fragen, die weiterhin an der Schnittstelle von Erwachsenwerden und Gesellschaftskritik sowohl gegen einen Schematismus von unfertigen und fertigen Menschen als auch mit Hinblick auf die Möglichkeit eines lebenswerten Lebens in einer lebenswerten Welt angeführt werden können. 

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2018

Auf 35 Teilnehmer begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!

Dieses Seminar richtet sich an Studierende, die mittels der Erfahrungen aus den Praktika des Lehramtsstudiums und Betrachtung der eigenen Lernbiografie zu geeigneten weiterführenden Fragestellungen für den Abschluss ihres erziehungs-/bildungswissenschaftlichen Studiums bzw. für ihre professionellen Entwicklung als LehrerIn gelangen möchten.Theoretisch gearbeitet werden können im Seminar als Grundlage für eine solche Klärung an folgenden Aspekte:

- „Angehende Lehrer/innen sind erwachsene Lernende!“ Aspekte der Erwachsenenbildung
- „Angehende Lehrer/innen sind freiwillig Lernende!“ Aspekte der Motivation
- „Angehende Lehrer/innen sind entschlossene Lernende!“ Aspekte der Urteilsbildung in eigener Sache
- „Angehende Lehrer/innen sind gesundheitsbewusste Lernende!“ Aspekte der Salutogenese
- „Angehende Lehrer/innen sind methodisch kompetente Lernende!“ Aspekte der Beobachtung und des (kreativen) Schreibens

 Die Studierenden dieses Seminars arbeiten mit dem Praxisphasen-Portfolio („PePePortfolio“) mittels (einer) individueller(n) Schreibaufgabe(n) forschend an ihrer Professionsentwicklung.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2018

So lautet die erste Zeile eines unter dem Eindruck der napoleonischen Befreiungskriege entstandenen Gedichts aus dem Jahre 1815. Wenig später, mit einer Melodie versehen, begann seine Karriere als deutsches Volkslied – „gehalten und innig” in der Restaurationszeit und dem Biedermeier, nationalistisch gestimmt im Preußen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, einmal mit christlichem, ein andermal mit sozialdemokratischem Vorzeichen gesungen, von den Nationalsozialisten in das so genannte „deutsche Liedgut” aufgenommen, um schließlich, nachkriegszeitlich, verschlagert und verpopt sowie zu anderen Zwecken gebraucht zu werden. Und sie alle, die davon Gebrauch machten, meinten damit, so darf man wohl vermuten, eine jeweils andere Freiheit. All das können Sie im Internet oder in anderen Quellen nachlesen.

Wer sich jedoch selbst einen Reim auf „Freiheit” machen will und mehr als nur eine Meinung dazu haben möchte, muss tiefer bohren und sich darum bemühen, den facenttenreichen Begriff von „Freiheit” in seinem Beziehungsgeflecht mit anderen Begriffen besser und klarer zu verstehen. Einen Anfang dazu will ich mit den Teilnehmern des Seminars anhand von Texten bzw. Textausschnitten aus folgenden Büchern machen: Isaiah Berlin, Freiheit. Vier Versuche. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch 2006. Michael Pauen/Harald Welzer, Autonomie. Eine Verteidigung. Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag 2015.

Ein Learnweb-Kurs wird zu Beginn des Semesters eingerichtet.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2020
Semester: Semesterunabhängig

Inhaltliche Schwerpunkte: In dem interdisziplinär ausgerichteten Hauptseminar werden wir uns mit historischen und gegenwärtigen Auslegungen des Johannesevangeliums befassen, und zwar bezogen auf theologiegeschichtlich herausragende Texte wie Johannesprolog (Logosbegriff) und Abschiedsreden (Geistbegriff). Folgende Positionen kommen u.a. in Frage: Origenes, Johanneskommentar; Augustin, Johanneskommentar; Joachim von Fiore, Von Wesen und Einheit der Trinität; Luther/Zwingli, Abendmahlsschriften; Luther, Auslegung der Abschiedsreden; G.E. Lessing, Erziehung des Menschengeschlechts;

Wir werden im Laufe des Semesters grundsätzlich und stets danach fragen, was „Interpretation“ heißt und welche methodischen Kriterien es für angemessenes Interpretieren von Texten gibt.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2018

Das Seminar führt am Beispiel der „Menschenwürde” ein in die Grundlagen von Diakonie und Diakonischem Lernen. Spielt der Begriff in den ethischen Debatten wegen seiner exponierten Stellung im Grundgesetz (§ 1,1) eine herausragende Rolle, so steht im Zentrum des Nachdenkens über Diakonie und Diakonischer Lernen die Frage nach der Verbindung von christlichem Glauben und sozialem Handeln. Systematisch-theologische und religionspädagogische Zugriffe auf Menschenwürde werden zunächst vorgestellt, anschließend unter diakonischen Aspekten (Nächstenliebe, für Andere da sein, etc.) miteinander verschränkt. Dabei entstehen Möglichkeiten für christlich grundierte Deutungs- und Handlungsoptionen, die in ihren vielfältigen Ausprägungen in Staat und Kirche, Gemeinde, Schule, Gesellschaft, aber auch in den großen Institutionen – wie Krankenhäusern oder diakonischen Einrichtungen - exemplarisch thematisiert werden.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2018

Auf 50 Teilnehmer begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!

Heterogenität erscheint in Kontexten pädagogischer Argumentationen oftmals als etwas inhärent Gutes und Bildungsförderliches. Doch worauf fußt diese Argumentation? Um uns dieser Frage zu nähern, wollen wir uns in diesem Seminar zum einen dem Heterogenitätsdiskurs  und zum anderen Theoriefiguren zu Alterität nähern. Dabei werden wir unter anderem untersuchen, inwiefern Andersheit zwar zunächst unterschiedlich konzipiert wird, es aber dennoch zu einer argumentativen Fusionierung der beiden Stränge kommt.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2018

Die Übung führt in die empirischen Methoden der historischen Kulturanalyse ein. Basis dafür sind die Lektüre von Fallstudien sowie Übungen mit Originalquellen (Recherche, Beschreibung, Transkription, Interpretation). Die Studierenden erhalten einen Überblick zur Nutzung von Archiven und zur Recherche historischer Quellen.

In vier thematischen Ausschnitten (Sozialforschung, Ritualforschung, Familienforschung, Namensforschung) wird der Schritt von der Quelle über die Fragestellung zur Interpretation geübt; dabei werden vier Quellentypen aus unterschiedlichen Epochen (Poesiealben des 19. Jh., volkskundliche Gewährsleuteberichte des 20. Jh., Kirchenbücher des 16. bis 20. Jh., Fotografien und Fotoalben des 19./20. Jh.) exemplarisch betrachtet.

Drei Archivbesuche (Stadtarchiv Münster, Archiv der Volkskundlichen Kommission für Westfalen, LWL-Medienarchiv Münster) geben Einblick in die Arbeitsweise und Nutzungsmöglichkeiten von Archiven.

Die Lehrveranstaltung soll vor allem folgende Kompetenzen vermitteln:

- Quellen für eine historisch-kulturanthropologische Forschung suchen und finden
- Verknüpfung von Fragestellung und Quellenarbeit
- Interpretation von Quellen
- erkenntniskritische Reflexion historisch-empirischer Forschung
- kultur- und sozialanthropologisches Argumentieren in historischer Perspektive

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2018/19

Die Übung führt in die empirischen Methoden der historischen Kulturanalyse ein. Basis dafür sind die Lektüre von Fallstudien sowie Übungen mit Originalquellen (Recherche, Beschreibung, Transkription, Interpretation). Die Studierenden erhalten einen Überblick zur Nutzung von Archiven und zur Recherche historischer Quellen.

In vier thematischen Ausschnitten (Sozialforschung, Ritualforschung, Familienforschung, Namensforschung) wird der Schritt von der Quelle über die Fragestellung zur Interpretation geübt; dabei werden vier Quellentypen aus unterschiedlichen Epochen (Poesiealben des 19. Jh., volkskundliche Gewährsleuteberichte des 20. Jh., Kirchenbücher des 16. bis 20. Jh., Fotografien und Fotoalben des 19./20. Jh.) exemplarisch betrachtet.

Drei Archivbesuche (Stadtarchiv Münster, Archiv der Volkskundlichen Kommission für Westfalen, LWL-Medienarchiv Münster) geben Einblick in die Arbeitsweise und Nutzungsmöglichkeiten von Archiven.

Die Lehrveranstaltung soll vor allem folgende Kompetenzen vermitteln:

- Quellen für eine historisch-kulturanthropologische Forschung suchen und finden
- Verknüpfung von Fragestellung und Quellenarbeit
- Interpretation von Quellen
- erkenntniskritische Reflexion historisch-empirischer Forschung
- kultur- und sozialanthropologisches Argumentieren in historischer Perspektive

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2018/19

Die Übung führt in die empirischen Methoden der historischen Kulturanalyse ein. Basis dafür sind die Lektüre von Fallstudien sowie Übungen mit Originalquellen (Recherche, Beschreibung, Transkription, Interpretation). Die Studierenden erhalten einen Überblick zur Nutzung von Archiven und zur Recherche historischer Quellen.

In vier thematischen Ausschnitten (Sozialforschung, Ritualforschung, Familienforschung, Namensforschung) wird der Schritt von der Quelle über die Fragestellung zur Interpretation geübt; dabei werden vier Quellentypen aus unterschiedlichen Epochen (Poesiealben des 19. Jh., volkskundliche Gewährsleuteberichte des 20. Jh., Kirchenbücher des 16. bis 20. Jh., Fotografien und Fotoalben des 19./20. Jh.) exemplarisch betrachtet.

Drei Archivbesuche (Stadtarchiv Münster, Archiv der Volkskundlichen Kommission für Westfalen, LWL-Medienarchiv Münster) geben Einblick in die Arbeitsweise und Nutzungsmöglichkeiten von Archiven.

Die Lehrveranstaltung soll vor allem folgende Kompetenzen vermitteln:

- Quellen für eine historisch-kulturanthropologische Forschung suchen und finden
- Verknüpfung von Fragestellung und Quellenarbeit
- Interpretation von Quellen
- erkenntniskritische Reflexion historisch-empirischer Forschung
- kultur- und sozialanthropologisches Argumentieren in historischer Perspektive

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2018/19

Die Übung führt in die empirischen Methoden der historischen Kulturanalyse ein. Basis dafür sind die Lektüre von Fallstudien sowie Übungen mit Originalquellen (Recherche, Beschreibung, Transkription, Interpretation). Die Studierenden erhalten einen Überblick zur Nutzung von Archiven und zur Recherche historischer Quellen.

In vier thematischen Ausschnitten (Sozialforschung, Ritualforschung, Familienforschung, Namensforschung) wird der Schritt von der Quelle über die Fragestellung zur Interpretation geübt; dabei werden vier Quellentypen aus unterschiedlichen Epochen (Poesiealben des 19. Jh., volkskundliche Gewährsleuteberichte des 20. Jh., Kirchenbücher des 16. bis 20. Jh., Fotografien und Fotoalben des 19./20. Jh.) exemplarisch betrachtet.

Drei Archivbesuche (Stadtarchiv Münster, Archiv der Volkskundlichen Kommission für Westfalen, LWL-Medienarchiv Münster) geben Einblick in die Arbeitsweise und Nutzungsmöglichkeiten von Archiven.

Die Lehrveranstaltung soll vor allem folgende Kompetenzen vermitteln:

- Quellen für eine historisch-kulturanthropologische Forschung suchen und finden
- Verknüpfung von Fragestellung und Quellenarbeit
- Interpretation von Quellen
- erkenntniskritische Reflexion historisch-empirischer Forschung
- kultur- und sozialanthropologisches Argumentieren in historischer Perspektive

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2019/20

In the face of a larger framework of Islam and politics, the course looks at gender and Islam in transnational perspective and primarily focuses on ethnographic examples in transnational space between the Near East and Europe. The course assumes that the transnational imaginary is not a linear transformation and transportation of concepts, discourses and practices from one place to the other, but rather it is a space that presents us with a complex set of relations, enabling the production of new meanings, discourses, and identities in the context of gender and Islam. Throughout the semester our emphases will be on, but not limited to, the notions of gender regimes, secularism, and Islam; relationship between Islamic feminisms and others; (Islamic) women’s movements in trans-national space; Islamic movements and women; everyday practices of (Muslim) women’s subjectivities, and their personal and political aspirations in the context of transnationality.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2018/19
Semester: Semesterunabhängig

Ganz gleich, ob bei der Autofahrt zur Arbeit, beim Einräumen der Waschmaschine, der Fernsehnutzung am Feierabend oder bei der Anfertigung fotografischer Souvenirs vom Urlaub – Technik ist im Alltag allgegenwärtig und dennoch oft unsichtbar. Kulturwissenschaftliche Technikforschung fragt nach Prozessen der Aneignung und Veralltäglichung von Technik – im historischen Rückblick ebenso wie in der zeitgenössischen gegenwartsethnographischen Beobachtung. Die akteurszentrierte Perspektive rückt die biographische Erfahrung des Umgangs mit technischen Artefakten ebenso in den Blick, wie die Wechselwirkungen zwischen Technik und menschlichen AkteurInnen.

In diesem Themenseminar lernen die TeilnehmerInnen Studien zu selbst gewählten Themen aus verschiedenen Bereichen der kulturwissenschaftlichen Technikforschung kennen – z.B. Mobilität, Haus- und Erwerbsarbeit, Unterhaltungselektronik, Kommunikationstechnologie, technische Großprojekte oder Medizin- und Prothesentechnik. Durch den Vergleich historischer und zeitgenössischer Fallstudien sollen die Studierenden lernen, technikdeterministische Argumentationen kritisch zu hinterfragen und verschiedene theoretische Perspektiven fruchtbar miteinander in Verbindung zu bringen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2018/19

Sie ist eine der besten überhaupt, wenn nicht sogar die beste, die „sehr kurze Einführung in die Philosophie“ mit dem Titel Was bedeutet das alles? Auf knapp 100 Seiten ohne Anmerkungen, Fußnoten oder Literaturhinweise erörtert der amerikanische Philosoph Thomas Nagel neun Fragen, die in der Philosophie eine prominente Rolle spielen, einschließlich der Frage nach der Philosophie selbst. Zum Beispiel die Frage danach, wie es kommt, dass wir überhaupt etwas wissen, oder die Frage nach dem Verhältnis von Körper und Geist ebenso wie die Frage, ob wir einen freien Willen haben, oder die Fragen nach dem Tod und dem Sinn des Lebens. Was macht nun diese Einführung in die Philosophie so besonders, dass man sie unbedingt gelesen haben sollte? Zum einen behandelt Nagel diese Fragen nicht aus rein akademischer Perspektive, sondern als Fragen, die sich den meisten von uns irgendwann im Laufe des Lebens gleichsam von selbst stel-len, unabhängig davon, ob man darüber etwas Kluges gelesen hat oder nicht. Zum anderen geht es ihm vor allem darum, die hinter diesen Fragen sich ver-bergenden begrifflichen Probleme herauszuarbeiten, auf die es bisher mehr oder weniger überzeugende, aber keine endgültigen Antworten gibt. Und schließlich ist der Text bei aller Tiefe in einer ausgesprochen klaren und einfa-chen Sprache geschrieben. Das Seminar ist der Lektüre und Diskussion ausgewählter Kapitel dieses Büchleins gewidmet.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2019/20

Titel: Öffentlicher Raum, Staat und bürokratische Praxen in Südasien

Termin: 09.04.2018 bis 10.07.2018, Di 14.00-16.00

Dozentin: Annika Strauss, M. A. (Ethnologie), annika.strauss@uni-muenster.de

 

Veranstaltungskommentar:

In den Themenseminaren des Modul 2 werden ausgewählte Forschungsfelder auf der Grundlage von Fallstudien und programmatischen Texten vertiefend erörtert. Entsprechend werden wir uns während des kommenden Semesters systematisch mit theoretischen Ansätzen und ethnographischen Beispielen zur Sozialanthropologie des (öffentlichen) Raumes, des Staates und der Bürokratie in Südasien auseinandersetzen. In der ersten thematischen Sitzung des Seminars erarbeiten wir außerdem, wie man wissenschaftliche Texte systematisch und zeiteffizient lesen, erfassen und in Vorträgen für sich selbst und andere gewinnbringend aufbereiten kann. Um uns in den Sitzungen wirklich intensiv mit den ethnographischen Texten und seinen Inhalten auseinandersetzen zu können, haben ich für die meisten der im Seminar behandelten Ethnographien zwei Sitzungen eingeplant. Das ermöglicht es uns, in der jeweils ersten Sitzung eingehend Aspekte wie die theoretische Einordnung des Autors, seine Erkenntnisinteressen und/oder die Forschungsregion zu beleuchten und zu diskutieren. In der zweiten Sitzung fokussieren wir dann jeweils auf konkrete ethnographische Beispiele und Analysen. Ich freue mich auf ein Seminar mit spannenden ethnographischen Fragestellungen und erkenntnisreichen Diskussionen!

 

Literatur:

Desai, Madhavi (2007): Gender and the Built Environment in India. New Delhi: Zubaan.

Gupta, Akhil (2012): Red Tape. Bureaucracy, Structural Violence, and Poverty in India. Durham, NC [u.a.]: Duke Univ. Press.

Handelman, Don (1990): Models and Mirrors. Towards an Anthropology of Public Events. Cambridge [u.a.]: Cambridge Univ. Press.

Hull, Matthew (2012): Government of Paper. The materiality of Bureaucracy in Urban Pakistan. Berkeley, Calif. [u.a.]: Univ. of California Press.

Mathur, Nayanika (2016): Paper Tiger. Law, Bureaucracy and the Developmental State in Himalayan India. Delhi, India: Cambridge University Press.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2018


Dieses Seminar richtet sich an Lehramtsstudierende, die ein KP oder das BFP absolvieren müssen, sowie an eine ebenso große Zahl internationaler Studierender aus den studienvorbereitenden Sprach-Kursen des Lehrgebiets Deutsch als Fremdsprache des Sprachenzentrums. Es sollen binationale Tandems gebildet werden, die sich theoretisch und praktisch mit der Frage der Bedingungen interkultureller Kommunikation befassen. Für die LA-Studierenden bietet das Seminar (mit ggf. anschließendem Praktikum) die Möglichkeit sich mit der Anforderung an den Erwerb interkultureller Kompetenzen auch dann produktiv auseinanderzusetzen, wenn für sie kein Auslandsaufenthalt möglich ist. Die eigene Erfahrung im Umgang mit anderen Kulturen bzw. Ethnien bietet die Grundlage für eine gemeinsame Reflexion der Begegnung mit den internationalen Studierenden.

 

 

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2018

Auf 15 Teilnehmer begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!

Das Seminar beleuchtet aus allgemeindidaktischem und bildungswissenschaftlichem Fokus die aktuellen Trends der Schul- und Unterrichtsentwicklung. In den das Praxissemester vorbereitenden Sitzungen sollen diese rezipiert und diskutiert werden, damit die Erkenntnisse den Studierenden während ihres Aufenthaltes an der Schule als Grundlage für ihre Beobachtung von Unterricht und als Grundlage für die eigenständige Planung und Durchführung von Unterrichtsvorhaben zur Verfügung stehen.
Als Arbeitsgrundlage dienen aktuelle Forschungs- und Diskussionsbeiträge der pädagogischen Forschung; eine aktive Auseinandersetzung mit denselben wird vorausgesetzt. Darauf aufbauend  sollen eigene Denkmuster hinterfragt und/oder für zukünftiges (Lehrer)Handeln ergänzt oder generiert werden.

Der Besuch des Methodenseminars/der Methodenvorlesung im Modul Praxissemester wird vorausgesetzt. Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist obligatorisch.

Termine:

Vorbesprechung:

04.07.2016 16-18 Uhr im E 103

Mittelblock:

05.09.2016 8-12 Uhr: C 307

06.09.2016 8-12 Uhr: C 307

07.09.2016 8-12 Uhr: C 307

Termine werden noch bekannt gegeben!

Kurs im HIS-LSF

Semester: Semesterunabhängig

Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2018

Im Seminar werden grundlegende Texte zur kultur- und sozialanthropologischen Begriffs- und Theoriebildung gelesen und diskutiert. Zu den Teilnahmebedingungen gehören die sorgfältige Lektüre der angegebenen Literatur, die aktive Beteiligung an den Diskussionen im Seminar und die Übernahme eines Referats (mit Thesenpapier) in einer Referatsgruppe.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2018/19

Im Seminar werden grundlegende Texte zur kultur- und sozialanthropologischen Begriffs- und Theoriebildung gelesen und diskutiert. Zu den Teilnahmebedingungen gehören die sorgfältige Lektüre der angegebenen Literatur, die aktive Beteiligung an den Diskussionen im Seminar und die Übernahme eines Referats (mit Thesenpapier) in einer Referatsgruppe.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2018/19

Im Seminar werden grundlegende Texte zur kultur- und sozialanthropologischen Begriffs- und Theoriebildung gelesen und diskutiert. Zu den Teilnahmebedingungen gehören die sorgfältige Lektüre der angegebenen Literatur, die aktive Beteiligung an den Diskussionen im Seminar und die Übernahme eines Referats (mit Thesenpapier) in einer Referatsgruppe.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2019/20

Auf 30 Teilnehmer begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2018

Social Anthropology of Organizations, Bureaucracy, and CorruptionModul 1, Winter Term 2015/16Mi. 14.00-16.00, 2.10 Institut für Ethnologie

28th October 2015-10th February 2016

Description of Class

What are the difficulties, ethical challenges and particularities in doing ethnography in organizations? How do social anthropologists understand bureaucratic organisations? And how do we explain and interpret practices of corruption in social anthropology? Finally, what do social anthropologists contribute to the public discussion about these issues?

During the course of class we read several ethnographies of organizations. We discuss different theoretical and methodological approaches to comprehend and explain practices of bureaucracy and corruption.

During the first part of our class we compile the theoretical framework of the class: social constructivism and the ethnography of organizations. In particular we discuss some key concepts and parts of Dave Elder-Vass’ book The Reality of Social Construction (2012). Subsequently we examine difficulties, ethical challenges and particularities in doing ethnography in organizations. We conclude the first part of the class by comparing three accounts of organizational ethnography which analyse social practices in different mental health institutions (United States, United Kingdom and India).

The second part of the class deals with the social anthropology of bureaucracy – during which we look on bureaucratic practices and the significance papers have in the same. In the first session we discuss the approach of Don Handelman and an ethnographic example from Israel. Furthermore we think about how social anthropologist could contribute to develop ‘better’ bureaucracies and how they engage in bureaucratic practices themselves. During the following two sessions we will engage in reading two classic pieces of work. The first one is the influential book Street-Level Bureaucracy (1980) by the political scientist Michael Lipsky. He analyses the logics, patterns of practice and constraints which shape the work of persons in public services, who carry out and enforce the actions required by laws and public policies. The second one is The Social Production of Indifference (1993) by political anthropologist and Harvard University Professor Michael Herzfeld. He argues that ‘modern’ bureaucratically regulated societies are no more ‘rational’ or less ‘symbolic’ than the societies traditionally studied by anthropologists. We conclude the second part of the class with a focus on documents, files and ‘papereality’ drawing on different (ethnographic) examples (Pakistan, United States).

The third part of the class covers the issue of corruption and possible anthropological perspectives on this phenomenon. We focus in particular on the Indian state. First we discuss corruption within Indian development programmes by drawing on the ethnography Red Tape (2012) by Akhil Gupta. Gupta conceptualizes the relation between the state in India and the poor as one of structural violence. Conclusively we discuss Veena Das’ paper Corruption and the Possibility of Life, in which she lines out her understanding of corruption as anchored in ordinary everyday practices.

Credit Points: 6 ECTS (Workload: on campus: 30hrs/private study: 150hrs), optional course of module 1.

Requirements: Regular attendance (not more than two missed sessions), presentation (+ handout), regular preparation (average 12.5 hrs per week) of readings is expected (in particular: think/note something down about the topic/question for the respective sessions given in the schedule below). Every student has to hand in at least 3 assignments (length 1-2 pages). One should be on a theme of Part I Theoretical Framework (so inevitable all of you have to hand in assignment 1 ;-)), one on a theme of Part II Bureaucracy (assignment 2+3) and one on a theme of Part III Corruption (assignment 4-6). Upload your assignments to the BSCW-Server before the respective sessions (latest Tuesday evening).

E-Learning: All the reading and additional materials for our class are to be found on the BSCW-Server (e-mail address given on the 'list of participants' will be used).

Readings:

Part I:       Theoretical Framework – Social Constructivism and the Ethnography of Organizations

Elder-Vass, Dave (2012): The Reality of Social Construction. New York: Cambridge University Press.

Hirsch, Eric and David N. Gellner (2001): ‘Ethnography of Organizations and Organizations of Ethnography’. In: Eric Hirsch and David N. Gellner (eds.), Inside Organizations. Anthropologists at Work. Oxford, New York: Berg, pp.1-18.

Britan, Gerald M. and Ronald Cohen (1980): ‘Toward an Anthropology of Formal Organizations’. In: Gerald M. Britan, and Ronald Cohen (eds.), Hierarchy and Society – Anthropological Perspectives on Bureaucracy. Philadelphia: Institute for the Study of Human Issues, pp. 9-30.

Pulman-Jones, Simon (2001): ‘Observing other Observers: Anthropological Fieldwork in a Unit for Children with Chronic Emotional Behavioural Problems’. In: Eric Hirsch and David N. Gellner (eds.), Inside Organizations. Anthropologists at Work. Oxford, New York: Berg, pp. 117-136.

Schwartzman, Helen B. (1980): ‘The Bureaucratic Context of a Community Mental Health Center: The View from >Up<’. In: Gerald M. Britan, and Ronald Cohen (eds.), Hierarchy and Society – Anthropological Perspectives on Bureaucracy. Philadelphia: Institute for the Study of Human Issues, pp. 9-30.

Part II:          Bureaucracy – Bureaucratic Practices and the Significance of Papers

Handelman, Don (1981) ‘Introduction: The Idea of Bureaucratic Organizations’. Social Analysis (9), pp. 5-23.

Shamgar-Handelman, Lea and Don Handelman (1991): ‘Celebrations of Bureaucracy: Birthday Parties in Israeli Kindergartens’. Ethnology 30 (4), pp. 293-312.

Hoag, Colin (2011): ‘Assembling Partial Perspectives: Thoughts on the Anthropology of Bureaucracy’. Political and Legal Anthropology Review 34 (1), pp. 81-94.

Denich, Bette (1980): ‘Bureaucratic Scholarship: The New Anthropology’. In: Gerald M. Britan, and Ronald Cohen (eds.), Hierarchy and Society – Anthropological Perspectives on Bureaucracy. Philadelphia: Institute for the Study of Human Issues, pp. 165-75.

Handelman, Don (2007): ‘The Cartesian Divide of the Nation-State – Emotion and Bureaucratic Logic’. In: Wulff, Helena (ed.), The Emotions. A Cultural Reader. Oxford, New York: Berg, pp. 119-142.

Handelman, Don (1978). ‘Introduction: A Recognition of Bureaucracy’. Handelman, Don and Elliot Leyton (eds.), Bureaucracy and World View – Studies in the Logic of Official Interpretation. St. John's, Nfld.: Inst. of Social and Economic Research, Memorial Univ. of Newfoundland, pp. 1-14.

Lipsky, Michael (1980). Street-Level Bureaucracy – Dilemmas of the Individual in Public Services. New York: Russell Sage Foundation.

Herzfeld, Michael (1993): The Social Production of Indifference – Exploring the Symbolic Roots of Western Bureaucracy. Chicago [u.a.]: University of Chicago Press.

Hull, Matthew S. (2012): ‘Documents and Bureaucracy’. Annual Review of Anthropology 41 (1), pp. 251-267.

Dery, David (1998): ‘>Papereality< and Learning in Bureaucratic Organizations’. Administration & Society 29 (6), pp. 677-689.

Brenneis, Donald (1994). "Discourse and Discipline at the National Research Council: A Bureaucratic Bildungsroman". Cultural Anthropology 9 (1), pp. 23-36.

Part III:         Corruption  – The State, Poverty, and Structural Violence in India

Sissener, Tone Kristin (2001): ‘Anthropological Perspectives on Corruption’. Working Paper: Chr. Michelsen Institute, Development Studies and Human Rights.

Shore, Chris and Dieter Haller (2005). ‘Introduction – Sharp Practice: Anthropology and the Study of Corruption’. In: Haller, Dieter and Chris Shore (eds.), Corruption – Anthropological Perspectives. London: Pluto, pp. 1-26.

Zinn, Dorothy Louise (2005): ‘Afterword – Anthropology and Corruption: The State of the Art’. In: Haller, Dieter and Chris Shore (eds.), Corruption – Anthropological Perspectives. London: Pluto, pp. 229-241.

Gupta, Akhil (2005). ‘Narrating the State of Corruption’. In: Haller, Dieter and Chris Shore (eds.), Corruption – Anthropological Perspectives. London: Pluto, pp. 173-193.

Gupta, Akhil (2012): Red Tape – Bureaucracy, Structural Violence, and Poverty in India. Durham, NC [u.a.]: Duke Univ. Press.

Gupta, Akhil (1995): ‘Blurred Boundaries – The Discourse of Corruption, the Culture of Politics, and the Imagined State’. American Ethnologist 22 (2), pp. 375-402.

Gupta, Akhil; Nugent, David and Shreyas Sreenath (2015): ‘State, Corruption, Postcoloniality – A Conversation with Akhil Gupta on the 20th Anniversary of >Blurred Boundaries<’. American Ethnologist (DOI: 10.1111/amet.12157).

Das, Veena. "Corruption and the Possibility of Life". under review (http://www.academia.edu/9773471/Corruption_and_the_Possibility_of_Life).

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2015/16

- Kinder und Jugendliche

- Erwachsene

- Senioren

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Semester: SoSe 2019
Semester: Semesterunabhängig
Semester: Semesterunabhängig
Semester: WiSe 2019/20
Semester: SoSe 2020