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- Lehrende/r: Michael Custodis
Das Seminar beleuchtet die Besonderheiten und Funktionsweisen von Schrift und literarischer Kommunikation als Kulturtechnik aus mediävistischer Perspektive am Beispiel des Artusroman Iwein, den Hartmann von Aue um 1200 verfasst hat. Ein Schwerpunkt liegt auf der Handschriftenkultur des Mittelalters und Aspekten der Überlieferung, die ein Spezifikum der Erscheinungsform von Schrift bieten. Die Handschriften in ihrer Materialität sollen als Rezeptionszeugnisse betrachtet werden. Die Gattung Artusroman wird exemplarisch anhand des Iwein vorgestellt. Unter anderem werden wir die Konzeption von Autorschaft und Erzählerfigurationen in den Blick nehmen, um ein historisches Verständnis von Schreiben und literarischer Kommunikation zu erarbeiten. Schließlich soll die Aneignung in der Rezeption in einem weiteren Kontext erschlossen werden, indem wir erhaltene Iwein-Fresken und Artefakte untersuchen. Dabei gilt es stets zu reflektieren, wie die besprochenen Materialien und die gewonnenen Erkenntnisse auch in der Grundschule eingesetzt werden können. Der mittelhochdeutsche Text liegt in neuhochdeutschen Übersetzungen vor.
Zur Anschaffung empfohlene Literatur:
Hartmann von Aue: Iwein. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch. Hrsg. u. übers. von Rüdiger Krohn. Komm. von Mireille Schnyder. Durchges. Ausg. Stuttgart: Reclam 2012 (Reclams Universal-Bibliothek, 19011).
- Lehrende/r: Simone Kügeler-Race
- Lehrende/r: Handan Budumlu
| Kommentar |
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf der Erarbeitung der deutschen Orthografie aus graphematischer Perspektive. Die Studierenden setzen ihr erworbenes Wissen praktisch um, indem sie Lehrwerke analysieren und Rechtschreibgespräche vorbereiten. Diese Aktivitäten verknüpfen sie mit didaktischen Überlegungen zur effektiven Vermittlung der Inhalte. |
|---|---|
| Literatur |
Betzel, D. & Droll, H. (2020): Orthographie. Schriftstruktur und Rechtschreibdidaktik. Paderborn: Ferdinand Schöningh. Bredel, U., Fuhrhop, N. & Noack, C. (2017): Wie Kinder lesen und schreiben lernen. 2., überarb. Aufl. Tübingen: Narr Francke Attempto. |
| Bemerkung |
Die Studierenden sind in der Lage, das deutsche Schriftsystem fehlerfrei anzuwenden und zu erläutern sowie Lernprozesse im Bereich des Schrifterwerbs in heterogenen Gruppen differenzierend zu gestalten. |
- Lehrende/r: Sophia Marziana Reich
- Lehrende/r: Sabina Schroeter-Brauss
- Lehrende/r: Yue Gao
Das Seminar wendet sich an Pfarrämtler*innen und dient der Hospitation, Vorbereitung, Durchführung und Evaluation eigenen Unterrichts sowie Unterrichts von Dritten.
- Lehrende/r: Stephanie Lerke
Dieses Seminar gehört NICHT zum Modul Praxissemester, dient aber der Vorbereitung auf das Praxissemester aus physikdidaktischer Perspektive. Es ist ein reguläres Seminar der Studienordnung HRGe und GyGe.
Termine, jew. 14:00 - 18:00 Uhr
- Lehrende/r: Susanne Heinicke
- Lehrende/r: Alexander Pusch
Bewegung ist für das kindliche Lernen von elementarer Bedeutung, nicht nur im Sportunterricht. Auch der Erwerb der Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen kann durch Bewegung unterstützt werden. Im Seminar werden praktische Möglichkeiten -vom bewegten Unterricht bis zum Lernen in Bewegung- vorgestellt, erprobt und gemeinsam reflektiert. Der Übergang vom Elementarbereich in die Grundschule wird besonders betrachtet, auch Diagnosemöglichkeiten der motorischen Basiskompetenzen werden mitberücksichtigt.
- Lehrende/r: Christiane Bohn
In der Diskussion um Schutz computerimplementierter Erfindungen reichen die Auffassungen von „Software ist nicht patentierbar” bis zu „Es lohnt sich nicht, Software zu patentieren, da sie ohnehin urheberrechtlich geschützt ist”. Die Veranstaltung vermittelt Informationen zum Schutz und der Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen, zur Lizensierung von Software, zur Beurteilung fremder Schutzrechte sowie zu Auswirkungen auf Open Source und Shareware-Portale Literatur.
Themenblock 1: Software und Urheberrecht – eine Einführung
- Was schützt das Urheberrecht?
- Die Rechte des Urhebers
- Die Schranken des urheberrechtlichen Softwareschutzes
Themenblock 2: Patentierung und Verwertung von Software
- Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen
- Was ist patentfähig?
- Wann ist eine Softwarelösung ausreichend technisch?
- Auswirkungen von Open Source Nutzung auf „Softwarepatente”
- Shareware-Portale
- Lehrende/r: Katarina Kühn
- Lehrende/r: Marc Stallony
Achtung: Der 1. Termin findet am 13.10.25 von 7-8.30 Uhr in Zoom statt.
Der Link ist https://uni-ms.zoom-x.de/j/67438007986?pwd=XLPButm7s0etxZJDYfQETGtKVnnGdD.1
Die 14 tägigen Termine werden voraussichtlich 15.10./29.10./12.11./26.11./10.12.24/7.1./21.1.26 und 04.02.26 von 14.45-15.45 Uhr sein.
- Lehrende/r: Maike Elbracht
- Lehrende/r: Barbara Halberschmidt
Futuristic bodies, technology and digital spaces, or aliens, anxieties and invasion-narratives are commonplace in many Science Fiction texts. In this seminar, we will study the (dis-)continuity of these themes in the Science Fiction genre from a distinctly transmedia perspective. We will examine the inception of Science Fiction’s characteristic themes and their evolution into genre conventions, by examining texts from several time periods, different subgenres and across both literature and film, through the lens of a variety of critical and theoretical approaches. By the end of the semester, participants will feel confident in developing close readings of both literary texts as well as films in the genre.
- Lehrende/r: Dominik Mika
Im Mittelpunkt des Seminars stehen eine Auseinandersetzung mit der Scrolling Back-Methode als eine qualitative Methode, die explizit für Erhebungen in Online-Umgebungen und speziell die Nutzung von Social Media entwickelt wurde. Als Einstieg und zur Auffrischung beschäftigen wir uns zu Beginn des Seminars mit den Grundlagen qualitativer Forschung. Außerdem setzen wir uns mit der Frage auseinander, wie der Forschungsprozess in qualitativen Erhebungen charakterisiert ist. Wir diskutieren, was Online-Umgebungen als Forschungsumfeld kennzeichnet und wie sie sich von anderen Erhebungskontexten unterscheidet. Im Anschluss beschäftigen wir uns vertiefend mit der Scroll Back-Methode und ordnen sie in den Kontext der qualitativen Online-Forschung ein. Wir reflektieren ihre Anwendungsfelder und grenzen ihre Potenziale und Limitationen zu anderen Verfahren ab.
Danach nutzen wir die Scrolling Back-Methode für die Erstellung einer Studie zu BeReal. Wir werden mit Nutzenden der App durch ihren Account scrollen und mit ihnen über die Bedeutung der BeReal-Nutzung in ihrem Alltag und als Speicher für Erinnerungen in qualitativen Interviews sprechen. Abschließend werden wir die Ergebnisse dieser Untersuchungen präsentiert, das forscherische Vorgehen darstellen und kritisch hinterfragen.
Studienleistung: Erstellung und Anwendung empirischer Forschungsinstrumente, Berichte über den Arbeitsstand, den Projektverlauf und die Ergebnisse
Prüfungsleistung: Forschungsbericht
- Lehrende/r: Kathrin Friederike Müller
Die Ungleichheit der Vermögen hat in vielen Nationalgesellschaften (wieder) ein historisch hohes Ausmaß erreicht und übertrifft die Einkommensungleichheit bei Weitem.
Für die Soziologie sind Vermögen dabei von besonderem Interesse, da mit Vermögensbesitz unterschiedliche Lebens- und Machtchancen einhergehen und da Vermögen intergenerational weitergegeben werden und Ungleichheit so reproduziert wird (der sogenannte "Matthäus-Effekt").
In diesem Kurs werden wir ausgewählte theoretische Ansätze und wichtige empirische Arbeiten aus der soziologischen Forschung zu Vermögensungleichheit diskutieren. Am Ende des Kurses wissen Sie (1) wie ungleich Vermögen verteilt ist und wer (welche) Vermögen besitzt, (2) warum Vermögensungleichheit in methodischer Hinsicht aber auch problematisch zu erheben ist, (3) wie die Ungleichverteilung bei Vermögen zu erklären ist und (4) welche Folgen die ungleiche Verteilung von Vermögen hat.
Hinweis: Der Kurs richtet sich an alle, die bereit sind, sich näher mit quantitativer Datenanalyse auseinanderzusetzen und optimalerweise auch schon die Sozialstruktur- und Methodenvorlesung besucht haben, auch mal Spaß an englischsprachigen Fachartikeln haben und durchaus daran interessiert sind, auch selbst Mini-Forschungen durchzuführen und im Kurs vorzustellen.
Die Veranstaltung beginnt am 16.10.2025!
- Lehrende/r: Luigi Droste
- Lehrende/r: Luisa Marie Lüken
- Lehrende/r: Eva-Maria Schiller
- Lehrende/r: Paula Castillo Gonzalez
- Lehrende/r: Laura Antonia Stutenbecker
- Lehrende/r: Paula Castillo Gonzalez
- Lehrende/r: Laura Antonia Stutenbecker
- Lehrende/r: Katrin Hannemann
- Lehrende/r: Nasim Karam Zadeh Toularoud
- Lehrende/r: Christine Thomas
Allein auf dem deutschen Buchmarkt sind Hunderte von Ratgebern erhältlich, die sich der Frage widmen, wie wir Selbstliebe entwickeln können; auch in den sozialen Medien, auf Internetseiten und in Podcasts ist das Thema seit einigen Jahren omnipräsent. Selbstliebe wird als Schlüssel zu Erfolg und Gesundheit, zu einem freien, selbstbestimmten Leben und nicht zuletzt auch zu gelungenen Beziehungen benannt.
Der Boom der Selbstliebe ist neu, das Konzept hingegen ist es nicht. Seit der Antike hat die philosophische Ethik sich mit der Liebe befasst, die wir uns selbst entgegenbringen. Sie wurde nicht nur verteidigt; im Anschluss an Augustinus galt es jahrhundertelang als verderblich, wenn Menschen sich selbst lieben. Eine wichtige Frage war stets das Verhältnis zwischen Selbstliebe einerseits und Egoismus andererseits. Kann man beides gegeneinander abgrenzen, und wenn ja, wie? Wie verhält sich Selbstliebe zum Altruismus oder zur Nächstenliebe und damit zu unseren Beziehungen zu anderen Menschen?
Wir werden im Seminar wichtige ‚Selbstliebe-Klassiker‘ lesen und diskutieren, darunter Aristoteles, Joseph Butler und Harry Frankfurt. Sie können uns nicht zu mehr Selbstliebe verhelfen, aber zumindest zu einem klareren Begriff davon und zu einer besseren Einschätzung ihrer ethischen Bedeutung.
Organisatorische Hinweise zur Teilnahme:
(1.) Anmeldung: Um am Seminar teilnehmen zu können, melden Sie sich bitte bis spätestens 14.10.2025, 16 h, in HISLSF an und kommen Sie in die erste Seminarsitzung, um die Anmeldung verbindlich zu machen. Sollten Sie aus einem wichtigen Grund, z.B. Krankheit, nicht an der ersten Sitzung teilnehmen können, melden Sie sich bitte bis spätestens 15.10.2025, 10 h per E-Mail ab. In diesem Fall kann Ihre Anmeldung in HISLSF berücksichtigt werden, als wären Sie persönlich anwesend, sonst leider nicht.
(2.) Texte: Für eine zugewandte, offene Diskussion ist es nicht hilfreich, wenn Lehrende und Studierende in den Seminarsitzungen auf einen Monitor schauen. Eine gutes Gegenmittel und eine Teilnahmebedingung ist daher, dass Sie bereit sind, die Texte, die Seminargrundlage sind, für Ihre Vorbereitung auszudrucken und ausgedruckt zu den Sitzungen mitzubringen. Die Texte werden im Learnweb rechtzeitig zu Seminarbeginn bereitgestellt.
- Lehrende/r: Sibille Mischer
- Lehrende/r: Joanna Mary Becker
- Lehrende/r: Siti Hani
- Lehrende/r: Britta Padberg-Schmitt
- Lehrende/r: Rachael Rasing
Auf 15 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl. Die Anmeldung erfolgt verbindlich über HISLSF.
WICHTIG:
Integraler Bestandteil der Praxisbezogenen Studien (PbS) ist die verpflichtende Teilnahme an einer der beiden vorbereitenden Veranstaltungen „Methoden für das Forschende Lernen im Praxissemester (Erziehungswissenschaft)”.
Sie können zwischen folgenden zwei Terminen wählen:
- dienstags, 10-12 Uhr s.t., 14-täglich vom 18.11.2025 - 27.01.2026 (063634)
- dienstags, 12-14 Uhr s.t., 14-täglich vom 25.11.2025 - 03.02.2026 (063635)
Eine Belegung des Methodenteils in HISLSF ist nicht notwendig.
Classroom Management oder Klassenführung ist ein Bestandteil und Qualitätsmerkmal von (gutem) Unterricht. Die Erprobung und Reflexion der eigenen Klassenführung soll von den Studierenden im Praxissemester stattfinden. In diesem Seminar sollen dazu theoretische Grundlagen wiederholt und vertieft werden, bevor im schulischen Teil die eigene Klassenführung durch Selbstvideographie im Unterricht als Unterrichts- und Selbstreflexion ermöglicht wird.
Termine:
Vorbesprechung: Di., 04.11., 18-20 Uhr
Studienblock: Mi., 18.02., 9-17 Uhr
Studientag: Sa., 25.04., 9-16 Uhr
Abschlussblock: Mi., 22.07., 14-18 Uhr
- Lehrende/r: Jörg Holle
- Lehrende/r: Uta Kaundinya
- Lehrende/r: Marco Thomas
- Lehrende/r: Christoph Reese
- Lehrende/r: Franziska Sicking
- Lehrende/r: Martin Watzinger
Beim Physical computing werden Informatiksysteme entworfen, die über Sensoren und Aktoren mit ihrer Umwelt interagieren. Der Begriff wird meist für eingebettete Systeme im künstlerischen und pädagogischen Bereich verwendet. Ziel des Seminars ist der Aufbau fachwissenschaftlicher Kompetenzen im Zusammenhang mit physical computing im Schulunterricht. Letzteres kann zu einer Rennaissance der technischen Informatik in die (Schul-)Lehre genutzt werden. Im Seminar werden fachliche Kompetenzen zum physical computing erworben, z.B. Mikrocontroller-Architektur, physikalische Grundlagen von Sensoren, Aktoren und Schaltungen, Gatter und logische Schaltungen, Arduino-Programmierung.
Das Seminar wird gemeinsam mit anderen Seminaren/Projektseminaren gegen Ende des Vorlesungszeitraums im Vorsemester vorgestellt und es findet eine Vorbesprechung statt. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte frühzeitig den Dozenten.
- Lehrende/r: Daniel Michael Meyer
- Lehrende/r: Marco Thomas
Das Seminar „Demokratie & Nachhaltigkeit“ dient zur Vorbereitung und Nachbereitung der Vorträge im Rahmen der Ringvorlesung. Das Seminar ist für MA-Studierende im dritten Semester konzipiert. Wir werden in jeder Woche einen Text zur Vorbereitung auf den jeweiligen Vortrag lesen und diskutieren, und zudem in Diskussion Querverbindungen zwischen Argumenten und Widersprüchen zwischen den Vorträgen herleiten und debattieren. Am Ende des Seminars steht die Präsentation eines Posters, das in Form einer Gruppenarbeit erarbeitet werden und (!) präsentiert werden muss.
- Lehrende/r: Bernd Schlipphak
Beim Training großer ML-Modelle wirken oft mehrere Akteure mit. Wenn einer dieser Akteure bösartig ist, kann er versuchen, eine Hintertür ins trainierte Modell einzubauen, die die Funktionsweise des ML-Modells in einer vom bösartigen Akteur gewünschten Art und Weise beeinflusst. Im Seminar wird anhand aktueller wissenschaftlicher Publikationen die Frage untersucht, was man gegen solche Angriffe machen kann.
- Lehrende/r: Zoltan Adam Mann
- Lehrende/r: Gunnar Birke
- Lehrende/r: Christian Engwer
- Lehrende/r: Klaus Langer
- Lehrende/r: Julie Offermanns
- Lehrende/r: Maximilian Tiemeyer