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Lernen Kinder Sprachen besser als (junge) Erwachsene? Wenn ja, woran liegt das und worin genau sind Kinder besser?
Wie ist das Wissen über die Wörter einer Sprache mental repräsentiert und wie erfolgt der Aufbau eines Wortschatzes in einer zweiten Sprache?
Welche Mechanismen liegen der Verarbeitung einer zweiten Sprache zugrunde?
Wo liegen Möglichkeiten und – offensichtlich naturgegebene – Grenzen des unterrichtlich gesteuerten Sprachenlernens?
Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die (psycholinguistisch orientierte) Spracherwerbsforschung.
Aber welche Konsequenzen hat dies für die (Zweit)Sprachdidaktik? Aktuell ist oft noch eine große Kluft zwischen Theorie und Praxis festzustellen.
Vor diesem Hintergrund sollen in dem Seminar zum einen vertiefende Einblicke in die Ergebnisse der Spracherwerbsforschung in ausgewählten Themenbereichen gegeben werden. Zum anderen soll der Frage nachgegangen werden, wie man diese Ergebnisse für den (Zweit)Sprachenunterricht nutzbar machen könnte bzw. was sich daraus für die Unterrichtspraxis ableiten ließe.
In diesem Kontext sollen auch aktuelle DaZ-/ DaF-Lehrwerke für Jugendliche und Erwachsene gesichtet und kritisch hinterfragt werden.
Hinweis:
Trotz einer Bezugnahme zur Unterrichtspraxis ist dieses Seminar eher theoretisch orientiert. Das heißt, es werden Handlungsempfehlungen erarbeitet, aber es werden keine konkreten Unterrichtsentwürfe o.ä. erstellt.
Der LP-Erwerb erfolgt über:
- aktive Teilnahme an allen Blocksitzungen
- zwei kleinere schriftliche Einsendeaufgaben zur zweiten und zur dritten Blocksitzung
- eine Posterpräsentation in Gruppenarbeit (Hinführung dritte Blocksitzung, Präsentation vierte Blocksitzung)
Die TeilnehmerInnen sollten über gute Linguistikkenntnisse und / oder Interesse an Linguistik verfügen.
- Lehrende/r: Steffi Winkler
In dem Seminar behandeln wir die Themen Erst- und Zweitspracherwerb, erproben unterschiedliche Diagnosetools und setzen uns mit der Sprachförderung im Fach Deutsch und in anderen Fächern auseinander.
- Lehrende/r: Cana Bayrak
Das Seminar gibt vertiefende Einblicke in Ergebnisse der empirischen Unterrichtsforschung sowie erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zum Umgang mit sprachlicher Diversität im Unterricht. Entsprechende Handlungskompetenzen sowie diagnostische Fähigkeiten mit Blick auf pädagogische Lehr- und Lernsituationen werden trainiert, z.B. durch die vertiefende Arbeit mit Fallbeispielen und Unterrichtsvideos.
Die Studierenden planen eine sprachbildende Unterrichtsstunde und führen diese in der Schule durch.
- Lehrende/r: Vera Busse
- Lehrende/r: Vera Busse Lehre
In dem Seminar befassen wir uns insbesondere mit dem Ansatz des Sprachkontrastiven Grammatikunterrichts. Sie gewinnen Einblicke in die Kontrastsprachen Ukrainisch, Arabisch und Türkisch und erarbeiten so "Stolpersteine" der deutschen Sprache.
- Lehrende/r: Cana Bayrak
1583 wurde die „Accademia della Crusca” in Florenz gegründet: die älteste europäische Sprachgesellschaft. Damit begann die Tradition der Sprachreinigung und Sprachpflege in Italien. Aber v.a. war damit die entscheidende Instanz begründet, die der einheitlichen Sprachnorm zum Durchbruch verhelfen sollte, und durch die sich die Kodifizierung dieser Sprachnorm institutionalisieren konnte. Ihre über Jahrhunderte andauernde dominante Stellung verdankte die „Crusca” dem 1612 erstmals publizierten „Vocabolario degli Accademici della Crusca”. Mit Ihrem Werk und ihrem Motto „il più bel fior ne coglie” konnte die „Crusca” abenicht nur Lob und Anerkennung ernten, sondern auch Kritik.
Über diesen Erfolg, aber auch die kritischen Stimmen wird im Rahmen des Seminars diskutiert; ebenso stehen weitere sprachpuristische Unternehmungen in Italien im Fokus der Betrachtungen. Außerdem soll insbesondere der anhaltende oder auch nicht anhaltende, erfolgreiche Durchbruch der italienischen einheitlichen Sprachnorm bis heute aufgezeigt und besprochen werden. Oder sieht die sprachliche Realität in Italien doch anders aus?
Literatur: Marazzini, Claudio: Kurze Geschichte der italienischen Sprache. Tübingen: Stauffenburg, 2011.
Migliorini, Bruno: Storia della lingua italiana. Florenz: Sansoni, 2000.
Reutner, Ursula; Schwarze, Sabine: Geschichte der italienischen Sprache. Eine Einführung. Tübingen: Narr Francke Attempto, 2011.
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über HISLSF
Leistungsnachweis: Referat bzw. schriftliche Hausarbeit
- Lehrende/r: Eske Prasuhn
Das alte Ägypten ist berühmt für seine monumentalen Grabstätten, kunstvollen Mumifizierungen und vielgestaltigen Jenseitsvorstellungen. Diese Übung widmet sich den Vorstellungen von Tod, Sterben und dem Leben nach dem Tod im spätzeitlichen und griechisch-römischen Ägypten. Anhand ausgewählter Quellen – von Totenbuchtexten über Grabinschriften und archäologische Funde bis hin zu literarischen und dokumentarischen Zeugnissen – werden kulturelle, soziale, wirtschaftliche und religiöse Aspekte des Umgangs mit dem Tod diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Kontinuität und dem Wandel ägyptischer Traditionen in der Begegnung mit griechischer und römischer Kultur sowie der sozialen Praxis von Bestattung, Erinnerung und Grabpflege in unterschiedlichen Bevölkerungsschichten.
- Lehrende/r: Andrew Lepke
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Im Sinne eines umfassenden Inklusionsverständnisses verfolgt Inklusion das Ziel, die Bildungs- und Teilhabechancen aller Schüler*innen zu verbessern. Neben der gemeinsamen Beschulung von Schüler*innen mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf richtet dieses Seminar den Blick aber auch auf die Bedeutung eines inklusiven Schulsystems für Kinder und Jugendliche, die von Armut oder prekären Lebenslagen betroffen sind. Dazu beschäftigen wir uns mit theoretischen Grundlagen von Inklusion und sozialer Ungleichheit sowie mit empirischen Forschungsergebnissen. Darüber hinaus geht es darum, zu analysieren und zu reflektieren, welche Auswirkungen ungleiche Chancen auf schulisches Lernen und Handeln haben und welche Ansätze es gibt, ungleiche Bildungschancen im schulischen Alltag zu bearbeiten und zu verringern.
- Lehrende/r: Tabea Meierjohann
- Lehrende/r: Yusif Idies
- Lehrende/r: Le-Lina Kettner
Learnwebkurs für das Hauptseminar im BWL Management Master für das kommende Wintersemester 25/26.
- Lehrende/r: Kim Vanessa Bröker
- Lehrende/r: Sarah Lassek
- Lehrende/r: David Lohmar
- Lehrende/r: Verena Rieger
- Lehrende/r: Christina Semptner
Dieser Workshop zielt darauf ab, Sie auf Ihre Bachelor- und Masterarbeit vorzubereiten.
Wir werden die Grundlagen wissenschaftlichen Schreibens und Präsentierens im Bereich der Physik erkunden, wobei wir uns auf Klarheit, Genauigkeit und Effizienz konzentrieren. Wir beginnen mit der Diskussion der Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens und betonen dabei die Bedeutung der Struktur.
Die Verwendung von LaTeX wird als ein unschätzbares Werkzeug im wissenschaftlichen Schreiben eingeführt, aufgrund seiner leistungsstarken Handhabung von Formeln und der strukturierten Dokumentformatierung.
Darüber hinaus werden wir uns mit der Datenvisualisierung beschäftigen, wobei wir die Auswahl geeigneter Diagrammtypen zur genauen Darstellung von Daten und die Verwendung verschiedener Werkzeuge zur Erstellung dieser Visualisierungen besprechen. Es werden angemessene Referenzierungsrichtlinien behandelt, um die Anerkennung von Quellen mit Präzision und in Übereinstimmung mit ethischen Standards zu gewährleisten.
Der Workshop umfasst auch einen Abschnitt zur Erstellung und Präsentation wissenschaftlicher Poster und Vorträge, wobei die Bedeutung von visueller Ästhetik, prägnantem Inhalt und ansprechender Präsentation für eine effektive Kommunikation hervorgehoben wird. Abschließend werden wir ethische Aspekte der wissenschaftlichen Publikation und die Bedeutung einer sorgfältigen Dokumentation während des gesamten Forschungsprozesses diskutieren.
This workshop aims to prepare you for your Bachelor and Master project.
We will explore the essentials of scientific writing and presenting within the field of physics, focusing on clarity, accuracy, and efficiency. We will start by discussing the fundamentals of scientific writing, emphasizing the importance of structure.
The use of LaTeX will be introduced as an invaluable tool in scientific writing due to its powerful handling of formulas and structured document formatting.
Furthermore, we will deal with data visualization, discussing the selection of appropriate graph types to accurately represent data and the use of different tools to create these visuals. Appropriate referencing will be covered to ensure the acknowledgment of sources with precision and compliance with ethical standards.
The workshop will also include a segment on the creation and delivery of scientific posters and talks, emphasizing the importance of visual aesthetics, concise content, and engaging delivery for effective communication. We will conclude with discussions on the ethical considerations in scientific publishing and the significance of thorough documentation throughout the research process.
- Lehrende/r: Hubert Krenner
- Lehrende/r: Daniel Wigger
Die Bereiche der Wohlfahrtsforschung, der Sozialindikatorenforschung und der Sozialberichterstattung gehören zu den zentralen anwendungsbezogenen Aufgabengebieten der Soziologie. Gemeinsam ist all diesen Forschungsgebieten deren primäre Aufgabe, den Zustand bzw. die Veränderungen sowohl der Lebensbedingungen als auch der Lebensqualität der Bevölkerung auf Grundlage einer adäquaten empirischen Datenbasis zu beobachten und zu analysieren. Während die Erforschung der „tatsächlichen“ Lebensbedingungen Bestandteil der Sozialstrukturanalyse im engeren Sinne ist, steht in diesem Seminar nicht die „objektiv“ gegebene Sozialstruktur, sondern deren Wahrnehmung und Bewertung durch die Bevölkerung im Mittelpunkt des Interesses (Stichworte: Lebenszufriedenheit, soziale Integration, Gerechtigkeitsempfinden usw.). Gerade das Auseinanderdriften von „objektivem“ Sein und „subjektivem“ Erleben ist ein immer wieder konstatiertes Phänomen, mit welchem sich die Sozialwissenschaften auseinanderzusetzen haben, denn letztlich gilt: „Wenn Menschen Situationen als real definieren, so haben sie reale Konsequenzen“ (William I. Thomas/Dorothy S. Thomas).
- Lehrende/r: Dorian Ludwinski
- Lehrende/r: Olaf Müller
In den letzten Jahren hat sich in den Sozialwissenschaften zunehmend die Erkenntnis durchgesetzt, dass zur Gesellschaftsanalyse vor allem vergleichende Zugangsweisen ein adäquates Mittel darstellen. Dies steht ganz in der Tradition theoretischer Modelle sozialen Wandels, wie sie bereits in den 60er Jahren entwickelt wurden. Im Rahmen des Seminars soll anhand illustrierenden Materials ein entsprechend angelegter Ver-gleich zwischen europäischen Nationen erfolgen. So sind beispielsweise Unterschiede in der Sozialstruktur und den Mentalitäten oft nur aus der Dynamik der gesellschaftlichen Entwicklung heraus zu verstehen. Ziel ist es, Einblicke in verschiedene grundlegende theoretische Konzeptionen wie auch empirische Ergebnisse vergleichender europäischer Sozialforschung zu gewinnen.
- Lehrende/r: Dorian Ludwinski
- Lehrende/r: Olaf Müller
- Lehrende/r: Thomas Schmidt
- Lehrende/r: Abdelkrim Lardi
Hinweise:
Für das Seminar ist eine Anmeldung im Zeitraum 15.08. - 15.09.2025 erforderlich. Nach Ablauf dieser Frist werden alle eingegangenen Anmeldungen bearbeitet und per E-Mail über die Zu- oder Absage informiert.
Die Einführungsveranstaltung findet am 14.10.2025 statt.
Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist verpflichtend, die unentschuldigte Nicht-Teilnahme führt zum Ausschluss aus dem Seminar. Aus wichtigen Gründen und nach Absprache ist es möglich, einen Vertreter zur Vorbesprechung zu senden, bitte nehmen Sie hierfür Kontakt mit uns auf. Im Rahmen der Vorbesprechung wird alles Organisatorische besprochen und die Seminararbeitsthemen werden vergeben.
Wenn Sie einen Seminarplatz bekommen haben, müssen sich alle Bachelor-Studierenden zu einer vorgezogenen Anmeldefrist über QisPos bzw. FlexNow für das Seminar anmelden.
Die Seminararbeit umfasst das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit sowie die Präsentation der Ergebnisse aus dem Bereich der Sportökonomik. Die Studierenden entwickeln eine ökonomisch fundierte Forschungsfrage und bearbeiten diese unter Rückgriff auf theoretische Modelle und empirische Befunde. Thematisch wird ein breites Spektrum sportökonomischer Fragestellungen behandelt, etwa die Organisationsstrukturen professioneller Ligensysteme, das strategische Verhalten von Athleten in Turnierformaten oder geschlechtsspezifische Unterschiede im Profisport.
Das Seminar wird im WiSe 25/26 von Herrn Prof. Dr. Bernd Frick angeboten.
- Lehrende/r: Alexander Dilger
- Lehrende/r: Lukas Maria Ludes
Wird als zusammenhängende Veranstaltung mit "Praktikum zu Anorganische Themenfelder" (128155) angeboten (10-14 Uhr).
Die Präsenz am 1. Veranstaltungstermin ist aus Gründen der Sicherheitsbelehrung zwingend erforderlich, um am Experimentalpraktikum teilnehmen zu können.
Auch beim letzten Veranstaltungstermin (Laborputz) handelt es sich um einen Pflichttermin.
- Lehrende/r: Maximilian Fleige
- Lehrende/r: Stefan Stucky
- Lehrende/r: Elena Werfel
Auf 30 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Das Seminar richtet sich an Lehramtsstudierende, die im Rahmen ihres Studiums ihr Berufsfeldpraktikum (BFP) absolvieren. Ziel des BFP ist der Einblick in alternative pädagogische Tätigkeitsfelder zum Beruf der Lehrkraft. Im Rahmen des Seminars setzen sich die Studierenden mit Rollenvorstellungen und Bildern verschiedener pädagogischer Berufe sowie dem eigenen (professionellen) Selbstkonzept auseinander. Diese Auseinandersetzung wird durch die aktive Beteiligung an einem Forschungsvorhaben im Sinne des Forschenden Lernens vertieft.
- Lehrende/r: Lisa Foppen
- Lehrende/r: Janusz Wilden
- Lehrende/r: Nushin Hosseini-Eckhardt
- Lehrende/r: Christian Tim Hagemann
- Lehrende/r: Christoph Watrin
- Lehrende/r: Charlotte Czernietzki
- Lehrende/r: Johann Nils Foege
- Lehrende/r: Cindy Helinski
- Lehrende/r: Frederik Maibaum
- Lehrende/r: Marika Platz
- Lehrende/r: Benedikt Stoffers
- Lehrende/r: Juliana Lamparter
- Lehrende/r: Jost Heinrich Vogelpohl
- Lehrende/r: Christoph Watrin
- Lehrende/r: Stephan Stellmach
- Lehrende/r: Christine Thomas
Pflichtveranstaltung im 1. Studienabschnitt (1. Sem.) Anleitung zur Durchführung der Übungen, besondere Schwierigkeiten in den Übungen
- Lehrende/r: Robin Baumann
- Lehrende/r: Fabrice Becker
- Lehrende/r: Malte Grieswelle
- Lehrende/r: Samuel K. R. Homberg
- Lehrende/r: Philipp Janssen
- Lehrende/r: Oliver Koch
- Lehrende/r: Hengbo Lin
- Lehrende/r: Joana Massa
- Lehrende/r: Helge Prinz
- Lehrende/r: Jonas Schneider
Pflichtveranstaltung im Studienabschnitt (4. Sem.) Bestandteil des Praktikums Erläuterungen und Theorie zu den praktischen Übungen
- Lehrende/r: Marcel Bermúdez
- Lehrende/r: Björn Burckhardt
- Lehrende/r: Jörg Fabian
- Lehrende/r: Linus Leonard Liebeton
- Lehrende/r: Mika Lutsch
- Lehrende/r: Johannes Becker
- Lehrende/r: Katharina Huesmann
- Lehrende/r: Anja Willke
- Lehrende/r: Johannes Becker
- Lehrende/r: Katharina Huesmann
- Lehrende/r: Malte Lüttmann
- Lehrende/r: Anja Willke
Wer Geschichte studiert, kann sich bis Anfang Februar anmelden. Wenden Sie sich an Luzie Berngen: https://www.jura.uni-muenster.de/de/institute/institut-fuer-rechtsgeschichte-lehrstuhl-oestmann/seminarankuendigung-oestmann-berngen/
- Lehrende/r: Peter Oestmann
- Lehrende/r: Petra Scherbening
- Lehrende/r: Alexandra-Florentina Tudor
- Lehrende/r: Maria Johanna Kennel
- Lehrende/r: Gernot Sieg
- Lehrende/r: Sebastian Specht