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Lehrer-Schüler-Interaktion kann verbal oder auch nonverbal erfolgen. Interaktionen gehen Kognitionen voraus, die Einfluss auf die Gestaltung der Interaktion nehmen.
Im Seminar werden zunächst diese Kognitionen genauer betrachtet. Wo kommen sie her, ob und wie sind sie steuerbar und welchen Einfluss nehmen sie auf unsere Interaktionen?
Es werden verbale und nonverbale Interaktionen genauer betrachtet, sowie spezifische Kommunikationsmuster behandelt, die sich z. B. motivationsförderlich auswirken oder in schwierigen Situationen eingesetzt werden können.
- Lehrende/r: Ute-Regina Roeder
nur für Moot-Court-Teilnehmer
- Lehrende/r: Leonard Roman Arp
- Lehrende/r: Gerald Mäsch
- Lehrende/r: Ingeborg Peppenhorst
- Lehrende/r: Lirim Selmani
Einige vor allem linksrheinische Städte, wie Köln, Mainz oder Trier, sind seit der Antike kontinuierlich bewohnt und waren im Mittelalter charakteristischen Transformationsprozessen ausgesetzt, andere, etwa im niedersächsich-westfälischen Raum, gehen auf die karolingerzeitlichen Bistumsgründungen zurück. Besonders im Spätmittelalter sind das rasche Wachsen der bestehenden und die Neugründung von weiteren Städten dann Ausdruck eines tiefgreifenden sozialen Wandels – während die Gesellschaft bis in das 12. Jahrhundert vorwiegend agrarisch geprägt war, ließ sich nun ein immer größerer Teil der Bevölkerung in urbanen Siedlungen nieder. Damit einher ging eine Ausdifferenzierung der Wertschöpfung – Handwerk und Handel wurden zu Quellen städtischen Reichtums, der sich bald in der Gründung berufsständischer Körperschaften, im Streben nach kommunaler Selbstverwaltung und schließlich auch in der Gründung von Städtebünden manifestierte. Zugleich blieben viele mittelalterliche Städte Residenzen eines bischöflichen oder gräflichen Landesherren, dessen Präsenz im öffentlichen Raum und dessen Verhältnis zu den städtischen Räten und Zünften sehr unterschiedliche Gestalt annehmen konnte.
Den Studierenden, die sich mit der Geschichte von Städten im Mittelalter beschäftigen wollen, stehen eine Vielzahl von Hilfsmitteln zur Verfügung, etwa Urkundenbuchbücher, Fachbibliographien, die Jahrbücher der archäologischen Landesämter und historische Atlanten – in der Übung machen wir uns mit diesen Ressourcen vertraut, entdecken die Spuren des Mittelalters in den Stadtbildern der Gegenwart und diskutieren ihre Inanspruchnahme als (museale und touristische) Lern- und Geschichtsorte.
Begleitend zu der Übung werden Besichtigungen mehrerer historischer Altstädte in NRW angeboten, die jeweils an einem Freitag oder Samstag stattfinden, die Teilnahme daran ist freiwillig und keine Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte zur Veranstaltung (zum Beispiel Köln oder Paderborn, die Anreise erfolgt kostenneutral mit dem Semesterticket, es können Eintrittsgelder für Museen und Ausstellungen anfallen, die von den Studierenden selbst zu tragen sind).
- Lehrende/r: Philipp Stenzig
The course is open to both Bachelor’s and Master's Students. It will introduce the key components of systems for spatially explicit information search and geographic question-answering. The concepts introduced will be applied through group project work. We will use existing large language models (e.g. Deepseek, GPT) to realize question answering about raster and vector datasets. Topics: spatial query formulation and interpretation, spatial data types and databases, computation of geographic relevance, approximation, interaction (query input, result display, relevance feedback). Prerequisites: familiarity with at least one programming language (C/C++, Java, JavaScript, Python).
The course is offered as a hybrid course: the first and last meeting of the semester will be in person. All others will be held online.
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- Lehrende/r: Auriol Degbelo
- Lehrende/r: Nils Bahlo
Nachdem im Bachelor (G) des LB III NuG an der Universität Münster für den Sachunterricht grundlegendes Fachwissen in den Bezugsdisziplinen des Sachunterrichts sowie u.a. konstruktivistische Lern- und Lehrtheorien erarbeitet und auf praktische Unterrichtssituationen übertragen wurden, um Aspekte professioneller Kompetenz von (Sachunterrichts-)Lehrkräften anzubahnen, stehen in Modul 1 des Master of Education (G) die Anwendung und Vertiefung dieser Wissensbereiche im Vordergrund.
Richtziel dieser Lehrveranstaltung ist die Erweiterung der sachunterrichtlichen Planungskompetenz der Studierenden, indem diese theoriebasiert und zunehmend selbstreguliert eine BNE-orientierte, vielperspektivische Unterrichtsreihe planen.
- Lehrende/r: Christin Buller
Im Kurs wird auf das IWRM detailliert eingegangen: „Die in Wechselwirkung stehenden oberirdischen Gewässer, Grundwasserleiter und gegebenenfalls Küstengewässer sollen nach Menge und Güte nachhaltig bewirtschaftet werden, um sowohl die soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu fördern als auch die Funktionsfähigkeit von Ökosystemen zu sichern. In diesem Kontext sind ökologische, ökonomische und soziale Ziele miteinander zu verknüpfen. Dabei ist es für einen guten Umgang mit der Ressource Wasser notwendig, dass die verschiedenen gesellschaftlichen und privaten Akteure an den Planungs- und Entscheidungsprozessen aktiv teilnehmen und kooperieren. Das Integrierte Wasserressourcen-Management ist mittlerweile zu einer Handlungsmaxime im Wassersektor geworden, die zahlreiche technische und konzeptionelle Innovationen gefördert hat.“ Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) (Hrsg.): INTEGRIERTES WASSERRESSOURCEN-MANAGEMENT: VON DER FORSCHUNG ZUR UMSETZUNG. Leipzig 2015 (http://www.bmbf.wasserressourcen-management.de/_media/150408_IWRM_Broschuere_deutsch_barrierefrei.pdf) Lernziele: Sie kennen die Prinzipien des “Dublin Statement on Water and Sustainable Development” und die Rolle es Integrierte Wasserressourcen-Managements für die Wasser Sie können die Prinzipien des “Dublin Statement on Water and Sustainable Development” mit den Zielen der Wasserrahmenrichtlinie verknüpfen. Sie sind in der Lage, exemplarisch Beispiele für die Umsetzung des IWRM aufzuzeigen. Der Kurs wird mit einer mündlichen Teilprüfung abgeschlossen.
- Lehrende/r: Tillmann Buttschardt
- Lehrende/r: Jens Hamer
- Lehrende/r: Jens Hamer
Nähere Kursbeschreibung sowie Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der Homepage des Sprachenzentrums:
https://www.uni-muenster.de/Sprachenzentrum/courses > Italienisch
Um eine Anmeldung in HISLSF wird gebeten.
- Lehrende/r: Livia Novi
- Lehrende/r: Iris Dzudzek
Die Veranstaltung führt in die Grundzüge der Geschichte der slavischen Literaturen ein und problematisiert in komparatistischer Hinsicht die Frage der (Un-)Gleichzeitigkeit der Epochenabfolge in den verschiedenen slavischen Literaturen sowie auch im Bezug zu anderen europäischen Literaturen. Reflektiert werden dabei auch die methodischen Probleme von Literaturgeschichtsschreibung wie Fragen der Epochengrenzen und Kanonbildung. Exemplarisch werden dann die Epochen und Werke der verschiedenen slavischen Literaturen anhand von Schlüsselwerken betrachtet und vergleichend perspektiviert.
- Lehrende/r: Irina Wutsdorff
Kursen ska ge en liten överblick över den svenska litteraturen mellan 1700 och 1900. Under kursens förlopp ska vi beskäftiga oss med bl.a. Olof Dalin, Alfhild Agrell och Selma Lagerlöf. Dessutom läser vi bl.a. utdrag ur pjäsen Swenska Sprätthöken (1740) samt utvalda facklitterära texter. Målet är att främja kunskapen att läsa icke-standardiserad svenska.
Förutsättningen att delta är svenskkunskaper på minst A2.2-nivå. Aktivt och regelbundet deltagande förväntas av studenterna.
- Lehrende/r: Alina Wehrmeister
Die Lexikologie ist die Teildisziplin der Sprachwissenschaft, die sich mit der Erforschung und Beschreibung des Wortschatzes beschäftigt. In diesem Seminar wollen wir uns einen Überblick über die zentralen Fragestellungen der Lexikologie erarbeiten und den spanischen Wortschatz aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Dabei werden wir uns auch überlegen, in welchem Verhältnis die Lexikologie zu anderen Disziplinen, wie z. B. Lexikographie oder Semantik, steht.
Einführende Lektüre: Kiesler, Reinhard (2012), "Aufbau und Differenzierung des Wortschatzes im Spanischen", in: Born, Joachim/Folger, Robert/Laferl, Christopher F./Pöll, Bernhard (eds.), Handbuch Spanisch. Sprache, Literatur, Kultur, Geschichte in Spanien und Hispanoamerika. Für Studium, Lehre, Praxis, Berlin, Schmidt, 184-195.
Leistungsnachweis: PS Sprachwissenschaft I: Hausarbeit, PS Sprachwissenschaft II: Referat. Für den Erwerb des Leistungsnachweises oder die Vorbereitung auf die MAP ist eine regelmäßige und aktive Teilnahme von Vorteil.
Anmeldung: nur per E-Mail (ablum@uni-muenster.de). Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie das Seminar als PS I, PS II oder als Übung im Vertiefungsmodul belegen wollen. Das Passwort für das Learnweb erhalten Sie nach der Anmeldung.
- Lehrende/r: Andreas Blum
LATEIN WiSe 2025/2026
Der Lateinkurs wird innerhalb eines Studienjahres mit insgesamt 10 SWS angeboten. Der Wintersemester-Kurs umfasst 6 SWS, die wie folgt unterteilt sind:
Sprachkurs: Latein I Mo., Mi. u. Do. (6 SWS)
Der Kurs I ist der erste von 2 Kursen, die aufeinander aufbauend einen in sich geschlossenen Lehrgang darstellen und zum kleinen Latinum führen. Anhand des Lehrbuchs (Unikurs Latein, hrsg. v. Peter Kuhlmann bei C.C. Verlag Buchner [ISBN-10: 3766175955]) und der Materialien, die von dem Lehrenden zur Verfügung gestellt werden, werden erste Kenntnisse der lateinischen Formen und Satzlehre erarbeitet und eine Übersetzungstechnik aufgebaut. Der zweite Kurs (Latein II) wird im folgenden SoSe angeboten, anschließend daran können die Prüfungen abgelegt werden.
- Lehrende/r: Nikolaos Vakonakis
In this seminar, we will read, analyse and discuss recent literature on how spatial mis- and disinformation can be generated, what impact it may have and how to detect/prevent it. We will look at different types of "geomedia", including satellite imagery, ground-level photographs and possibly textual descriptions. Generative AI will play an important role as it enables the creation of very convincing misinformation. Participants will read and present at least one academic publication in the subject area, and take part in discussions and group work. All participants should acquire a deeper understanding of the state-of-the-art in this topic area by the end of the semester, which they will demonstrate in a short summary of the key insights they gained during the seminar. The seminar is organized in a block-mode fashion, with an initial meeting to allocate papers and schedule the block sessions for the presentations and discussions.
- Lehrende/r: Christian Kray
- Lehrende/r: Martin Artz
- Lehrende/r: Jens Böke
- Lehrende/r: Patrick Breuer
- Lehrende/r: Jan-Luca Evers
- Lehrende/r: Philipp Grögor
- Lehrende/r: Matthias Höfele
- Lehrende/r: Jens Linnenkamp
- Lehrende/r: Marvin Wedemeyer
- Lehrende/r: Martin Artz
- Lehrende/r: Jens Böke
Social media activism plays a central role in negotiation processes and the ongoing debate about (socio)political issues in our society. Examples such as #metoo or #reclaimTikTok illustrate how problematic social structures are (strategically) problematized on social media platforms and mobilized for change.
The internet in general and social media in particular offer new opportunities for activist discourse, also known as hashtag activism or social media campaigns. Networking, participation and mobilization of activist activities are more low-threshold, personal, emotional and follow a connective logic: anyone can participate in activist discourses.
Against this backdrop, current studies in the field deal with the role of emotions in the mobilization process (e.g. “Anger Activism Model”), with whether low-threshold activism actions on social media actually lead to real-world changes (e.g. “slacktivism hypothesis” or “virtue signaling”) or with the special role of (audio-)visual content (image/video) in the context of social media activism.
In the first part of the research seminar (summer semester 2025), we want to look at the state of research on media effects research in the field of social media activism and work on specific topics in smaller groups. Subsequently, the respective working groups will develop their own laboratory-experimental research designs, which will then be carried out in the laboratory of the Chair of Online Communication in the second part of the seminar (winter semester 2025/26). The results will be summarized in a research report. Ideally, this report can serve as the basis for a joint submission of the results to a national or international conference.
Social Media Aktivismus hat eine zentrale Bedeutung in Aushandlungsprozessen und der ständigen Debatte um (sozial-)politische Fragen in unserer Gesellschaft. Beispiele wie #metoo oder #reclaimTikTok veranschaulichen, wie problematische gesellschaftliche Strukturen (strategisch) auf Social Media Plattformen problematisiert werden und für eine Veränderung dieser mobilisiert wird.
Das Internet im Allgemeinen und soziale Medien im Speziellen bieten neue Möglichkeiten für aktivistische Diskurse, welche auch Hashtag-Aktivismus oder Social Media Kampagnen genannt werden. Vernetzung, Teilnahme und Mobilisierung von aktivistischen Tätigkeiten ist hier niederschwelliger, persönlicher, emotionaler und folgen einer konnektiven Logik: Jede*r kann an aktivistischen Diskursen teilnehmen. Aktuelle Studien im Fach befassen sich vor diesem Hintergrund unter anderem mit der Rolle von Emotionen im Mobilisierungsprozess (z.B. „Anger Activism Model“), damit, ob niedrigschwellige Aktivismus Aktionen auf Social Media tatsächlich zu real-weltlichen Veränderungen führen (z.B. „Slacktivism Hypothese“ oder „Virtue Signaling“) oder mit der besonderen Rolle von (audio-)visuellen Inhalten (Bild/Video) im Kontext von Social Media Aktivismus.
Im ersten Teil des Forschungsseminars (SoSe 2025) wollen wir uns mit dem Forschungsstand zur Rezeptions- und Wirkungsforschung im Bereich des Social Media Aktivismus befassen und spezifische Themenschwerpunkte in kleineren Gruppen erarbeiten. Im Anschluss sollen die jeweiligen Arbeitsgruppen eigene laborexperimentelle Forschungsdesigns ausarbeiten, die dann im zweiten Teil des Seminars (WiSe 2025/26) im Labor des Arbeitsbereichs für Online-Kommunikation durchgeführt werden sollen. Die Ergebnisse werden in einem Forschungsbericht zusammengefasst. Im Idealfall kann dieser Bericht als Grundlage für eine gemeinsame Einreichung der Ergebnisse bei einer nationalen oder internationalen Konferenz dienen.
- Lehrende/r: Sofie Beisemann
- Lehrende/r: Thorsten Quandt
- Lehrende/r: Felix Reer
Weiterführende Vermittlung von grundlegenden Lese-, Schreib- und Konversationsfähigkeiten in der modernen hebräischen Sprache. Grammatik-, Schreib- und Konversationsübungen sowie die Lektüre von Texten und Zeitungsartikeln stellen die Basis des Unterrichts dar.
Einführung in das Moderne Hebräisch für Anfänger mit Vorkenntnissen aus Modernhebräisch II.
Sprechstunde: telefonisch Do, 13-14 Uhr (015207593112)
- Lehrende/r: Hadar Cohen Kalinowski
- Lehrende/r: Jan David Schmidt
Das Seminar ist Teil des Moduls M7 im M.Sc. Landschaftsökologie und kann auch im Studiengang M.Sc. Wasserwissenschaften belegt werden. Es erfolgt eine detaillierte Vorstellung in der Einführungsveranstaltung für den Masterstudiengang Landschaftsökologie (M1) und in der VOrlesung Landnutzungssysteme (M7).
- Lehrende/r: Tillmann Buttschardt
- Lehrende/r: Jenny Schmidt
Der Treffpunkt zur Auftaktsitzung am 10.02.2025 ist der Raum ULB 101.
- Lehrende/r: Jana Gutendorf
„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.” Søren Kierkegaard
Ist das so?
Gerade im Kontext von Social Media kritisieren verschiedene Instanzen die auf diesen Plattformen stattfindenden Vergleichsprozesse, beispielsweise titelte der MDR im Jahr 2023: „Schöner Schein und schlechte Stimmung: Vergleiche mit Influencern schaden dem Ego” (MDR, 2023, https://tinyurl.com/mdrcomparison). Gleichzeitig haben Menschen ein Bedürfnis, sich mit anderen zu vergleichen – um sich ein Bild von der Welt zu machen, sich selbst zu reflektieren und sich verbessern zu können (Festinger, 1954). Die Auswirkungen von solchen Vergleichen, auch auf Social Media, reichen von Inspiration bis Neid; Vergleiche können die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper steigern, aber auch das Selbstwertgefühl (Gerber et al., 2018; McComb et al., 2023; Meier & Schäfer, 2018; Schmuck et al., 2019; Verduyn et al., 2020).
Diese komplexen, teils auch widersprüchlichen medienpsychologischen Effekte erfordern qualitatives Nachforschen. Angedacht sind aktuell Leitfadeninterviews zur Datenerhebung und qualitative Inhaltsanalyse zur Auswertung. Wir erarbeiten den theoretischen Hintergrund, forschungsleitende Fragestellungen und die methodische Umsetzung im Seminar. Die Studierenden führen ihre Studie bzw. Studien im Laufe des Semesters durch. Sie stellen ihre Ansätze in Zwischenpräsentationen (Studienleistungen) vor und schreiben als Prüfungsleistung einen Projektbericht in den Kleingruppen.
Die Literatur wird zu Beginn des Seminars bekanntgegeben. Die Bereitschaft zum Lesen englischer Texte wird vorausgesetzt.
- Lehrende/r: Lena Maria Küpper
Bitte schreiben Sie sich im Learnwebkurs ein.
Kein Einschreibschlüssel notwendig.
Please enroll in the learnwebcourse.
- Lehrende/r: Michael Becken
- Lehrende/r: Katrin Hannemann
- Lehrende/r: Morvarid Saki
- Lehrende/r: Volkmar Schmidt
- Lehrende/r: Lina Schumacher
- Lehrende/r: Claudia Stein
- Lehrende/r: Christine Thomas
- Lehrende/r: Maria Dolores Matás Parra
- Lehrende/r: Sascha Buchholz
- Lehrende/r: Hilke Hollens-Kuhr
- Lehrende/r: Nadja Pernat
From the collapse of social order to the reimagining of technology, power, and identity, speculative and dystopian fiction allows us to confront the crises and contradictions of the present by projecting them into imagined futures. As political instability, climate emergency, technological acceleration, and social inequality increasingly shape our lived experience, speculative fiction has become one of the most vital and popular modes of cultural expression today. In this seminar, we will read two contemporary novels to examine how speculative fiction explores urgent sociopolitical and existential questions. Drawing on theoretical frameworks such as feminist theory, critical race theory, queer theory, ecocriticism, posthumanism, and trauma theory, we will explore themes of power, temporality, violence, displacement, identity, and resistance. Through close readings and critical discussions, we will consider how speculative fiction reflects and refracts cultural anxieties, offering complex visions of what it means to live in times of crisis and of how we might imagine alternative ways of being.
- Lehrende/r: Svea Urbano
Digitale Sound-Kulturen kennzeichnen unsere Gegenwart. Das hintergründige ›Pling‹, das eine neu eingegangene Nachricht auf dem Smartphone ankündigt, verdeutlicht dies in aller Unscheinbarkeit – stellt es doch schon durch sein kurzes Anklingen unser ›Verbunden-Sein‹ sicher. Aber digitale Sound-Kulturen umfassen nicht bloß solche funktionalen Klänge, die unsere alltägliche Erfahrung, online wie offline, durchdringen und strukturieren. Die Frage nach digitalen Sound-Kulturen ist vielmehr die generelle Frage danach, wie sich das Wahrnehmen von, das Umgehen mit, das Wissen über und das Gestalten von Klängen verändert hat im Zeichen allgegenwärtiger und dabei immer unscheinbarer digitaler Medien.
Genau solche Veränderungen werden aktuell am Schnittpunkt von Musik-, Medien- und Kulturwissenschaft(en) erforscht. Diese genuin interdisziplinären Projekte wird oft mit der Überschrift Sound Studies versehen. In diesem Seminar erarbeiten wir uns gemeinsam einen Überblick über die verschiedenen Felder sowie ihre Traditionslinien dieses Diskurses, die in Musik- und Medienwissenschaft(en) zurückreichen. Der spezifische Fokus auf Sound-Kulturen als digitale Kulturen geht dabei in zwei Richtungen: Einerseits sollen Begriffe und Ansätze erarbeitet werden, die uns helfen, die Spezifität von neuen auditiven kulturellen und ästhetischen Praxen zu beschreiben und zu analysieren. Andererseits gehen wir im Seminar von der Prämisse aus, dass gerade die Auseinandersetzung mit Sound-Kulturen ein besonderes Reflektionspotential und damit auch neue pädagogische Möglichkeiten bietet, wenn wir nach den generellen Bedingungen und Möglichkeiten digitaler Kulturen fragen. Wir horchen also nach den ›Sounds of digital cultures‹, um zugleich etwas über unsere digitale Gegenwart zu lernen.
- Lehrende/r: Malte Pelleter