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- Lehrende/r: Elsemieke Daalder
- Lehrende/r: Harald Hiesinger
- Lehrende/r: Nico Schmedemann
- Lehrende/r: Thomas Gutmann
- Lehrende/r: Petra Wedeking
- Lehrende/r: Corinna Norrick-Rühl
- Lehrende/r: Regina Grundmann
- Lehrende/r: Franziska Quabeck
- Lehrende/r: Bianca Santoro
- Lehrende/r: Zachary Eriksen
- Lehrende/r: Erik Scherer
- Lehrende/r: Andreas Stracke
- Lehrende/r: Vitali Gretschko
- Lehrende/r: Jörg Lingens
- Lehrende/r: Philip Nicolai Zilke
In diesem Seminar werden wir uns mit Begriffen beschäftigen, die Ihnen im Laufe Ihres Studiums immer wieder begegnen werden. Ziel ist es einerseits, einen reflektierten Umgang mit religionswissenschaftlichem Fachvokabular zu erlernen und andererseits Alltagsverständnisse kritisch zu hinterfragen. Begriffe und Taxonomien strukturieren unsere Wahrnehmung der Welt, das zeigt sich insbesondere an jenen Begriffen, die die Religionswissenschaft weitestgehend hinter sich gelassen hat, etwa 'Sekte' oder 'Naturvolk'. Aber auch in den Religionsbegriff, mit dem wir uns (selbstverständlich) ausführlich beschäftigen werden, sind Bedeutungen eingeschrieben, die politisch wirksam werden können, etwa wenn es um die Anerkennung von Religionsgemeinschaften geht.
Ziel des Seminars ist es also nicht, Definitionen auswendigzulernen, sondern Begriffe in ihrer Anwendungsgeschichte und Systematik kennenzulernen und Bedeutungsverschiebungen zu analysieren.
- Lehrende/r: Robert Suckro
- Lehrende/r: Heike Mersmann-Hoffmann
Realist:innen stellen sich gegen die Vorstellung der politischen Philosophie als einer Art „angewandte Moralphilosophie“, nach der Theoretiker:innen Gerechtigkeitsprinzipien ersinnen, die das Zusammenleben der Menschen dann (ein für alle Mal) regeln. Stattdessen gehen Vertreter:innen dieses Strangs davon aus, dass die Frage, wie wir gemeinsam leben wollen, nur von den politischen Akteur:innen selbst beantwortet werden kann und, dass das auch geschehen muss; und zwar immer wieder aufs Neue.
Denn Realist:innen gehen zusätzlich davon aus, dass es bezüglich der Antwort auf diese Frage eine tiefgreifende und niemals ganz aufzulösende Uneinigkeit gibt. Dass wir unter diesen Umständen trotzdem immer wieder allgemeinverbindliche Entscheidungen darüber treffen müssen, wie wir gemeinsam leben wollen, stellt für diese Theorierichtung die zentrale Herausforderung dar, die es politisch (und theoretisch) zu bewältigen gilt. Daher interessieren sich Autor:innen, die diesem Strang zugeordnet werden können, vor allem für die Rahmenbedingungen, die die Fortsetzung dieses Konfliktes ermöglichen, ohne ihn zu sehr einzuhegen, aber auch ohne die Stabilität der politischen Ordnung, die die Bedingung für seine Weiterführung ist, zu gefährden.
Im Seminar wollen wir uns einige der diesbezüglich unterbreiteten Vorschläge angucken. Dafür lesen wir ausgewählte Primär- und Sekundärtexte der neueren Debatte. Ein großer Teil der im Seminar gelesenen Texte wird auf Englisch sein. Die Diskussion im Seminar findet aber auf Deutsch statt.
Achtung: Das Seminar behandelt den Realismus in der Politischen Theorie und nicht die gleichnamige die Strömung in den internationalen Beziehungen. Für einen ersten Eindruck empfehle ich:
Galston, William (2010): „Realism in Political Theory”, in: European Journal of Political Theory 9(4), S. 385–411.
- Lehrende/r: Tobias Albrecht
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In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf der Erarbeitung der deutschen Orthografie aus graphematischer Perspektive. Die Studierenden setzen ihr erworbenes Wissen praktisch um, indem sie Lehrwerke/-materialien analysieren und Rechtschreibgespräche vorbereiten. Diese Aktivitäten verknüpfen sie mit didaktischen Überlegungen zur effektiven Vermittlung der Inhalte. |
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| Literatur |
Betzel, D. & Droll, H. (2020): Orthographie. Schriftstruktur und Rechtschreibdidaktik. Paderborn: Ferdinand Schöningh. Bredel, U., Reißig, T. (2022): Weiterführender Orthographieerwerb. 3. Aufl. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren. |
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| Bemerkung |
Die Studierenden sind in der Lage, das deutsche Schrift- und Lautsystem fehlerfrei anzuwenden und zu erläutern sowie Lernprozesse im Bereich des weiterführenden Orthografieerwerbs in heterogenen Gruppen differenzierend zu gestalten. |
- Lehrende/r: Sophia Marziana Reich
- Lehrende/r: Sabina Schroeter-Brauss
Vor Gruppen zu sprechen, zu referieren, vorzutragen oder zu präsentieren stellt für viele Menschen eine Herausforderung dar. Die Übung gibt Ihnen praktische Hilfestellungen und Methoden an die Hand, die Sie beim Strukturieren Ihrer Ideen zum Thema, beim gut verständlichen Versprachlichen und sinnvollen Anordnen der Bestandteile, beim publikumsbezogenen Sprechen u.a.m. unterstützen sollen. Viele kleine Redeübungen trainieren das Auftreten und freie Reden und helfen, das Lampenfieber zu reduzieren. Literaturempfehlungen werden in der Veranstaltung gegeben.
- Lehrende/r: Julia Neumann
Die Reformation war nicht nur eine kirchengeschichtliche und politische Zäsur, sie war auch ein Medienereignis, eigentlich das erste Massenmedienereignis überhaupt. Die Durchsetzung der Reformation und die Etablierung des Buchdrucks sind nicht voneinander zu trennen. Die Dynamik brachte neue Medien hervor, das Flugblatt und die Flugschrift, und ermöglichte eine nie dagewesene Form von Öffentlichkeit mit einer nie dagewesenen Fülle an Autoren und auch Autorinnen, mit Themen von der theologischen Reflexion bis zur reformatorischen Hate Speech. Editionen und Digitalisierungen bieten uns eine Riesenauswahl für exemplarische Lektüren an. Für deren Verständnis wäre eine gewisse Vertrautheit mit den Themen der Reformationszeit durchaus von Vorteil. Es wird sich auch nicht vermeiden lassen, daß wir dabei mit einem uns heute in Schreibweise und Wortwahl fremd gewordenen Deutsch und bei Digitalisierungen auch mit der Frakturschrift auseinandersetzen müssen. Das ist Teil des Übungseffekts, verlangt aber auch Motivation.
- Lehrende/r: Michael Sikora
- Lehrende/r: Michael Heghmanns
- Lehrende/r: Astrid Pohlmann
Das Programm des Seminars ist gegenüber den vorherigen Semestern leicht verändert. Nach der ersten Klärung grundsätzlicher Fragen, die den Lernbereich "Sprache und Sprachgebrauch untersuchen" bzw. "Reflexion über Sprache" betreffen sowie der Diskussion übergreifender sprachdidaktischer Themen wie Feldermodell und grammatische Proben befassen sich die SeminarteilnehmerInnen in Arbetisgruppen mit verschiedenen sprachbezogenen Themen, die bedeutsam und exemplarisch für die Vermittlung in den Sekundarstufen sind. Richtung weisend ist dabei das sysematisch-funktional-pragmatische Konzept des Deutschunterrichts. Dabei wird es zwei Schwerpunkte geben: 1. Die Formen und Funktionen des Konjunktivs (Zitierraum, Möglichkeitsraum, Höflichkeitsraum), 2. Bestimmte grammatische Formen für unterschiedliche Texthandlungen, z.B. adverbiale Bestimmungen für das Beschreiben oder präpositionale Objekte für das Argumentieren. Didakitsch-methodische Überlegungen und die Analyse von Lehrwerken runden das Seminar ab.
- Lehrende/r: Sophia Marziana Reich
- Lehrende/r: Sabina Schroeter-Brauss
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Das Seminar baut auf vorausgegangenen Veranstaltungen zur Neurodivergenz bei Schülerinnen auf und erweitert den Fokus um die Perspektive neurodivergenter Lehrpersonen. Im Zentrum steht die reflexive Kompetenz als zentraler Bestandteil professioneller Lehrerinnenbildung: Die Fähigkeit, eigene Stärken, Herausforderungen und Handlungsmuster im schulischen Kontext zu erkennen und weiterzuentwickeln.
Dabei werden verschiedene neurodivergente Eigenschaften (wie z.B. Reizsensibilität bei ADHS, Autismus und Hochsensibilität) betrachtet, um daraus Implikationen für eine individuell und inklusiv gestaltete Lern- und Lehrumgebung abzuleiten – sowohl für Lernende als auch für Lehrkräfte. Ziel ist es, bereits im Studium Strategien zu entwickeln, die die Selbststeuerung und psychische Gesundheit im späteren Berufsalltag auch bei Lehrkräften fördern.
- Lehrende/r: Malina Spieker
Die Verantwortung von Regierungen für die Regierungsgeschäfte ist kein Alleinstellungsmerkmal moderner Demokratien. Doch inwiefern und in welchem Sinne übernahmen Herrschende in der Vormoderne Regierungsverantwortung? Im Rahmen des Proseminars wird anhand ausgewählter Beispiele untersucht, welche Vorstellungen von herrscherlicher Verantwortlichkeit in derjenigen Epoche europäischer Geschichte existierten, die gemeinhin als Mittelalter bezeichnet wird. Gegenüber wem mussten Regierende ihre Entscheidungen und ihr Handeln verantworten? In welchem Verhältnis standen weltliche und geistliche Gewalten hinsichtlich des Aspektes der Verantwortlichkeit zueinander? Welchen Prinzipien waren Herrschaftsträgerinnen und Herrschaftsträger verpflichtet? Welche Veränderungen und welche Konjunkturphasen erlebten mittelalterliche Konzepte der Verantwortlichkeit? Welchen Stellenwert hatte herrscherliche Verantwortlichkeit in der Regierungspraxis? Welche regionalen Unterschiede bestanden im Hinblick auf den Anspruch und die Wirklichkeit von Regierungsverantwortung? Diese und weitere Fragen werden wir im Proseminar diskutieren.
Neben der Seminarthematik wird das vierstündige Proseminar eine Einführung in Grundbegriffe, Methoden und Arbeitstechniken der mittelalterlichen Geschichte geben, einen Überblick über wichtige mediävistische Hilfsmittel und Werkzeuge bieten und die Fähigkeit zur selbstständigen Recherche von Fachliteratur fördern. Vorausgesetzt wird die regelmäßige, aktive Teilnahme am Seminar (einschließlich möglicher Exkursionen) und die Bereitschaft, sich intensiv mit Forschungsliteratur und Quellentexten (nach Möglichkeit auch in Originalsprache) auseinanderzusetzen. Die verpflichtenden Studienleistungen für das Proseminar umfassen kleinere schriftliche Stundenvorbereitungen, eine mündliche Präsentation (inklusive Handout) und eine Klausur. Der Leistungsnachweis erfolgt durch die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit.
- Lehrende/r: Ernst Christoph Burdich
Die Vorbesprechung für das Seminar findet am Freitag, den 18.07 von 10:00-11:00 in Raum 401 statt.
- Lehrende/r: Tobias Breuckmann
Hauptseminar: Religion und internationale Beziehungen. Exkursion nach Genf WiSe 2025/26, Simone Sinn
Ziel der Exkursion ist, religionswissenschaftlich die Rolle von faith-based actors im Blick auf die programmatische Arbeit verschiedener internationaler Organisationen in Genf zu erkunden. Dabei geht es schwerpunktmäßig um drei Themenfelder: Menschenrechte (UN Hochkommissariat für Menschenrechte), humanitäre Hilfe (Internationales Rotes Kreuz) und Geflüchtete (UN Hochkommissariat für Flüchtlinge). Wir werden jeweils diese drei Organisationen kennenlernen und mit Referent:innen in diesen drei Organisationen, die für den Kontakt mit Faith-Based Organisations (FBOs) zuständig sind, Gespräche führen. Darüber hinaus werden wir mit Vertreter:innen von FBOs, die zu diesen drei Themen arbeiten, Gespräche führen (Ökumenischer Rat der Kirchen, Lutherischer Weltbund, Vertretung der Baha’i bei den Vereinten Nationen, sowie Islamic Relief Worldwide). Auf der Rückfahrt werden wir einen Besuch im Haus der Religionen in Bern machen. Das Seminar wird als Hauptseminar in der Form eines Blockseminars durchgeführt
- Lehrende/r: Simone Sinn
Das gemeinsame Feld, das Religion und Literatur bilden, ist von jeher – in ganz eigener und virulenter Weise jedoch heute, gewissermaßen zugleich nach Säkularisierung und Rückkehr der Religion – ein spannungsvolles und schwer definierbares, vor allem aber eines mit zahlreichen, ganz unterschiedlichen Verbindungslinien. Daher wird auch dieses Seminar sich nicht nur auf religiöse Motive in literarischen Texten konzentrieren, sondern vielmehr der Prämisse des Handbuchs Literatur und Religion (Weidner 2016) folgen: „Vielmehr muss die enge Verflochtenheit und Durchdringung von Literatur und Religion deutlich werden: Es gilt, in der Literatur religiöse Problematiken und in der Religion literarische Verfahren sichtbar zu machen.“
- Lehrende/r: Stefanie Burkhardt
- Lehrende/r: Matthias Wolff
Ce cours se concentre sur la pratique de l’écrit telle qu’elle est nécessaire pour réussir la plupart des examens de Bachelor – du C-Test à l’examen combiné de la MAP. Nous nous concentrerons sur les textes (réception et production), l’acquisition de vocabulaire et la morphologie, la clarté et la précision de l’expression, la correction d’erreurs. Ce cours pratique suppose une participation active et régulière. Il s’adresse prioritairement aux étudiants qui rencontrent des difficultés à l’écrit, mais est ouvert à toute personne intéressée – dans la limite des places disponibles. Pas de ECTS dans ce cours.
- Lehrende/r: Marianne Vézinaud
- Lehrende/r: Alexander Arweiler
Durch die Notwendigkeit, sehr große Datenmengen zu speichern und zu analysieren, hat die Modellierung von Systemen mit hierarchischem Speicher (von Registern bis hin zu Tertiärspeichermedien) in der jüngeren Vergangenheit sowohl aus theoretischer als auch aus praktischer Sicht eine verstärkte Aufmerksamkeit erfahren. In dieser Vorlesung werden grundlegende und fortgeschrittene Techniken für den Entwurf ressourceneffizienter Algorithmen vorgestellt, wobei ein Schwerpunkt auf Algorithmen liegt, die in effizienter Weise Cache- und Sekundärspeicherzugriffe handhaben. Ebenfalls thematisiert werden speichereffiziente Algorithmen. Ausgehend von elementaren Problemstellungen wird sich die Vorlesung insbesondere Verfahren zur Verarbeitung niedrig-dimensionaler Datenmengen widmen. Die Übungen werden sich sowohl mit den theoretischen Grundlagen als auch Details der effizienten praktischen Realisierung beschäftigen; hier werden elementare Kenntnisse in der Programmiersprache C++ vorausgesetzt.
- Lehrende/r: Maria Herick
- Lehrende/r: Jan Vahrenhold
- Lehrende/r: Jan-Frederick Göhsl
- Lehrende/r: Anna Kirchhefer-Lauber
- Lehrende/r: Sandra Pöppelbaum
In diesem Kurs sollen die Studierenden des Fachs Französisch in die sprachwissenschaftlichen, d. h. in sprachhistorische und deskriptive Fragestellungen der französischen Sprachwissenschaft eingeführt werden. Dazu wird das Französische als Teil der romanischen Sprachfamilie betrachtet. Daneben bilden verschiedene linguistische Beschreibungsebenen, z. B. die Phonetik und Phonologie, die Morphologie und Wortbildungslehre, die Syntax und auch die Lexikologie und Semantik den Inhalt des Kurses.
Prüfungsrelevante Lektüre: Geckeler, Horst/Dietrich, Wolf (52012): Einführung in die französische Sprachwissenschaft. Ein Lehr- und Arbeitsbuch. Berlin: Schmidt.
Leistungsnachweis: Klausur
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt zusätzlich zur Anmeldung auf HIS LSF durch Erscheinen in der 1. Sitzung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Alle angemeldeten Teilnehmenden erhalten in der 1. Sitzung den Zugang zum Learnweb-Kurs, der als Material- und Kommunikationsplattform dienen wird.
- Lehrende/r: Sara Kristina Roters