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Im Seminar werden wir uns mit der Syntax der deutschen Sprache aus verschiedenen Blickwinkeln beschäftigen: Zum einen mit den eher traditionellen Syntaxmodellen, zum anderen auch mit Alternativen (z.B. der Valenztheorie). Im Fokus steht die Frage, wie das Sprachbewusstsein der Lernenden sowohl im Alltag als auch in der Schule gefördert werden kann. Dabei wird es auch um die didaktische Vermittlung von Grammatik in der Grundschule gehen, wie z.B. der induktiven vs. deduktiven Herangehensweise. Mithilfe der im Seminar erarbeiteten Inhalte werden wir am Schluss gemeinsam Grundschullehrwerke analysieren.
- Lehrende/r: Eva-Maria Elpers
In diesem Seminar wird es darum gehen aus unterschiedlichen Perspektiven die Unterrichtssituation an deutschen Schulen zu diskutieren. Es wird darum gehen, die soziale Herstellung von schulischen Wirk-lichkeiten kritisch in den Blick zu nehmen. Dabei greifen auf das Angebot der soziologischen Bildungs-theorie zurück. Weitere Schwerpunkte des Seminars werden Themen um soziale Ungleichheit sein, sowie Aspekte von Familie und Bildung. Diese beiden zuletzt genannten Themen werden nur in diesem Seminar aufgegriffen werden.
Nur für Soziologie-Studierende!
- Lehrende/r: Roland Schindler
In Abhängigkeit von bestimmten Faktoren wie Raum, Zeit, Gruppenzugehörigkeit usw. lässt sich die Verdichtung spezifischer sprachlicher Merkmale beobachten. Die Sprachwissenschaft nennt diese Verdichtungsräume "Varietäten". In diesem Seminar sollen einerseits theoretische Arbeiten zum Varietätenbegriff gelesen und anderseits exemplarisch einige Varietäten des Deutschen behandelt werden. Im Zusammenhang damit werden über exemplarische Einzelstudien Bezüge zu spezifischen Aspekten des Deutschunterrichts in der Schule hergestellt. Die möglichen Formate für die Erbringung von Studienleistungen werden in der ersten Sitzung mit den Seminarteilnehmer:innen abgestimmt.
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
In der Vorlesung wird zunächst in die Disziplin Berufs-pädagogik eingeführt. Dabei wird u.a. auf die Genese, disziplinäre Verortung sowie auf Gegenstands- und Forschungsfelder dieser Disziplin eingegangen. Standards wissenschaftlichen Arbeitens werden ebenfalls bearbeitet. Hierauf folgt im Zusammenhang des Begriffspaares Disziplin - Profession eine thematische Einführung in das berufliche Handlungsfeld von Lehre-rinnen und Lehrern. Kennzeichen professionellen Lehrer-handelns werden ebenso thematisiert wie bildungs-politische Standards und konkrete Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern an Berufskollegs. Ebenfalls erfolgt eine Auseinandersetzung mit Aufgaben betrieblichen Bildungspersonals. Hieran schließt sich eine inhaltliche Auseinandersetzung mit begrifflichen und rechtlichen Grundlagen sowie strukturellen Merkmalen des deutschen Berufsbildungssystems an. Die Dualität des deutschen Berufsbildungssystems wird ebenso betrachtet wie die beruflichen Teilsysteme (Übergangsbereich, schulische Berufsausbildung) und es wird ein besonderer Blick auf die Zielgruppen beruflicher Bildung gerichtet. In diesem Kontext werden Fragen von Inklusion in der beruflichen Bildung thematisiert. Unter der Perspektive, Bildungsprozesse im Lebenslauf abzubilden, erfolgt des Weiteren eine inhaltliche Auseinandersetzung mit beruflichen Bildungsprozessen in der Perspektive des individuellen Lebenslaufes.
- Lehrende/r: Mona Massumi
- Lehrende/r: Mona Massumi
- Lehrende/r: Neele Räker
- Lehrende/r: Ulrike Weyland
Die Vorlesung führt ein in zentrale Entwicklungen in Theologie, Frömmigkeit und Kirchengeschichte des „kurzen“ 20. Jahrhunderts. Ausgehend vom Umbruchsjahr 1918 werden die Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus sowie die Nachkriegszeit bis zur Deutschen Wiedervereinigung 1990 in den Blick genommen.
- Lehrende/r: Monika Enning
- Lehrende/r: Ingo Klitzsch
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„Aufgewachsen in der DDR – Reiß‘ die Mauer ein mit meinem Transformer”… während der Rapkünstler Marteria die Errungenschaft der deutsch-deutschen Wiedervereinigung mit diesen Zeilen für sich und eine Spielfigur reklamiert, hat sich bei älteren Generationen insbesondere der Mythos ins kollektive Gedächtnis eingebrannt, David Hasselhoff habe mit einem Lied, das nach Freiheit sucht, zum Mauerfall beigetragen. Ohne einen Anspruch auf historische Wahrheit zu erheben, legen beide Beispiele einen Einfluss von Kunst bzw. Künsterl:innen auf gesellschaftlichen Wandel und politische Revolutionsprozesse nahe. Grund genug, diese mögliche Verbindung zum Thema eines philosophischen Seminars im Modul für Kulturphilosophie und Ästhetik zu machen. Anknüpfungspunkt ist dabei insbesondere das Werk und Wirken von Joseph Beuys und seiner Vision, durch Kunst eine langsame gesellschaftliche Revolution herbeizuführen. Neben der Erarbeitung kunst-ästhetischer Grundlagen werden im Seminar Texte von Angela Davis, Hannah Arendt, Silvia Federici und Chantal Mouffe gelesen, um das Untersuchungsvorhaben dahingehend zu erweitern, wie mit der Möglichkeit gesellschaftlicher Transformation innerhalb der politischen Theorie und Philosophie umgegangen wird. |
- Lehrende/r: Eva-Maria Landmesser
Students will complete a term paper on German grammar. To do this, they will compare German to other languages and discuss problematic cases like the differentiation of adjectives vs. adverbs.
Zentrales Ziel des Seminars ist die praktische Vorbereitung auf die damit verbundenen Leistungen: Im Falle einer Prüfungsleistung ist das eine grammatiktheoretische Hausarbeit zum Deutschen, im Falle einer Studienleistung eine Wortartenanalyse im Umfang von etwa fünf Seiten.
Die Studierenden arbeiten heraus, dass Wortartenmodelle nicht "einfach da" sind, sondern es verschiedene Modelle für verschiedene Anwendungskontexte gibt. Dabei wird immer wieder auf Schwächen und Inkonsistenzen in klassischen Schulgrammatiken eingegangen. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der sprachwissenschaftlichen Analyse.
Beim Verfassen der Hausarbeit und der Studienleistung erhalten die Studierenden das gesamte Semester über Unterstützung: Zunächst bearbeiten die Studierenden in der ersten Semesterhälfte verschiedene Problemfälle der Wortartendefinition, die sie auch in der Hausarbeit bearbeiten können (z. B. was unterscheidet Adjektive von Adverbien? Welche Besonderheiten weist die deutsche Grammatik im Vergleich zu anderen Sprachen auf?). Die Studierenden problematisieren dabei Ihr Wissen aus der Schule. Im zweiten Teil des Semesters führen die Studierenden Vorarbeiten zu ihrem konkreten Hausarbeitsthema durch (u.A. durch das Erstellen einer ersten Literaturliste mit Feedback).
- Lehrende/r: David Benedikt Wirthmüller
- Lehrende/r: Peter Oestmann
- Lehrende/r: Petra Scherbening
KURS A: Do, 16:00-18:00 c.t.
Dieser Kurs ist für Studierende, die ihre Aussprachefähigkeiten verbessern möchten und Spaß am Singen im Chor haben. Durch ein kreatives und interaktives Förderkonzept, das sowohl Aussprachefähigkeiten schult wie auch grundlegende stimmphysiologische Aspekte vermittelt, wird die deutsche Phonetik in diesem Kurs in einer ganzheitlichen Herangehensweise gelehrt. Ziel des Kurses ist das Erlernen bzw. Weiterentwickeln phonetischer Kompetenzen anhand von deutschen Liedern und Popsongs im Chor. Gleichzeitig wird mehrstimmiges Singen praktiziert, das vor allem die Hörfähigkeiten und somit die Fähigkeit zur Adaption der eigenen Sprachproduktion schult. Teilnehmer*innen dieses Kurses verpflichten sich zum Mitwirken am Abschlusskonzert durch ihr Mitsingen im Chor und erstellen einen Beitrag zur Gestaltung (z.B. Einladungskarten, Plakat, Vortragen eines Gedichtes, Moderation, Social Media-Werbung etc.). Studierende aller Niveaustufen sind willkommen. Die Teilnahme am Probentag, an der Generalprobe und am Konzert sind obligatorisch!
This course is aimed at students who want to improve their pronunciation skills and enjoy singing in a choir. German phonetics is taught in this course in a holistic approach through a creative and interactive support concept that teaches pronunciation skills as well as basic vocal aspects. The aim of the course is to learn and develop phonetic skills using German songs and pop songs in the choir. At the same time, polyphonic singing is practised, which primarily develops listening skills and thus the ability to adapt your own language production. Participants in this course commit to taking part in the final concert by singing in the choir and creating a contribution to the organisation (e.g. invitation cards, poster, recitation of a poem, moderation, social media advertising, etc.). Students of all levels are welcome. Participation in the rehearsal day, the general rehearsal and the concert is obligatory!
- Lehrende/r: Aline Francesca Klieber
KURS B: Do, 12:00-14:00 c.t.
Dieser Kurs ist für Studierende, die ihre Aussprachefähigkeiten verbessern möchten und Spaß am Singen im Chor haben. Durch ein kreatives und interaktives Förderkonzept, das sowohl Aussprachefähigkeiten schult wie auch grundlegende stimmphysiologische Aspekte vermittelt, wird die deutsche Phonetik in diesem Kurs in einer ganzheitlichen Herangehensweise gelehrt. Ziel des Kurses ist das Erlernen bzw. Weiterentwickeln phonetischer Kompetenzen anhand von deutschen Liedern und Popsongs im Chor. Gleichzeitig wird mehrstimmiges Singen praktiziert, das vor allem die Hörfähigkeiten und somit die Fähigkeit zur Adaption der eigenen Sprachproduktion schult. Teilnehmer*innen dieses Kurses verpflichten sich zum Mitwirken am Abschlusskonzert durch ihr Mitsingen im Chor und erstellen einen Beitrag zur Gestaltung (z.B. Einladungskarten, Plakat, Vortragen eines Gedichtes, Moderation, Social Media-Werbung etc.). Studierende aller Niveaustufen sind willkommen. Die Teilnahme am Probentag, an der Generalprobe und am Konzert sind obligatorisch!
This course is aimed at students who want to improve their pronunciation skills and enjoy singing in a choir. German phonetics is taught in this course in a holistic approach through a creative and interactive support concept that teaches pronunciation skills as well as basic vocal aspects. The aim of the course is to learn and develop phonetic skills using German songs and pop songs in the choir. At the same time, polyphonic singing is practised, which primarily develops listening skills and thus the ability to adapt your own language production. Participants in this course commit to taking part in the final concert by singing in the choir and creating a contribution to the organisation (e.g. invitation cards, poster, recitation of a poem, moderation, social media advertising, etc.). Students of all levels are welcome. Participation in the rehearsal day, the general rehearsal and the concert is obligatory!
- Lehrende/r: Aline Francesca Klieber
Die Flexionsmorphologie ist neben der Syntax die wichtigste Säule der Grammatik. Hier geht es darum, wie Wörter ihre Form verändern, um grammatische Kategorien (wie Kasus, Numerus, Person, Tempus usw.) auszudrücken wie beispielsweise Kind/Kindes, Mann/Männer, lesen/las, machst/machtet u.v.m. Gerade auf diesem Gebiet kommt es zu einer Vielzahl von spannenden Zweifelsfällen: Heißt es des Atlantiks oder des Atlantik, dem Wege oder dem Weg, die Pizzas oder die Pizzen, dem Architekten oder dem Architekt, backte oder buk, gesaugt oder gesogen?
In diesem Seminar bekommen Sie einen Überblick über die Flexionsmorphologie des deutschen Nomens und Verbs. Nach Erarbeitung von Grundlagen werden ausgewählte Fragestellungen exemplarisch vertieft. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Lehrveranstaltung ist das wissenschaftliche Arbeiten in der Linguistik. Sie werden angeleitet, wissenschaftliche Texte (kritisch) zu lesen und Ihre erste (empirische) Hausarbeit in der Linguistik zu verfassen.
- Lehrende/r: Katerina Stathi
Gerade bei der Betrachtung von alltäglicher Sprache wird deutlich, dass die einfache Vorstellung von der Bedeutung einzelner Wörter schnell an ihre Grenzen stößt. Das wird deutlich bei Paarformeln wie Haus und Hof, Stein und Bein oder Kind und Kegel, die eine andere Bedeutung tragen, als sie sich aus der Summe der Einzelbedeutungen ergäbe. Hinzu kommen Redensarten wie z.B. dem Affen Zucker geben oder sein Licht unter den Scheffel stellen und Sprichwörter wie z.B. Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Alle genannten Beispiele zählen zu den Phrasemen. Im Seminar sollen verschiedene Aspekte der Phraseologie behandelt werden, darunter die Funktion von Phrasemen, ihre Herkunft und Entwicklung sowie ihre ggf. nach sozialen und regionalen Kriterien differenzierbare Verbreitung.
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
Ausgehend von der grundsätzlichen Unterscheidung zwischen gesprochener und geschriebener Sprache und den jeweils eigenen Gesetzmäßigkeiten dieser beiden Bereiche lässt sich Schrift als das Medium schriftsprachlicher Kommunikation fassen. Schriftlichkeit dagegen bezeichnet die Tatsache, dass eine Sprachgemeinschaft über ein Schriftsystem (bzw. in manchen Fällen auch über mehrere Schriftsysteme) verfügt. Im Seminar werden wir uns einerseits mit den aus Sicht der gesprochenen Sprache auffallenden Besonderheiten der geschriebenen Sprache und anderseits mit der Entstehung und den Grundlagen der deutschen Schriftsprache beschäftigen. Dabei sollen die verschiedenen Beschreibungsebenen (Graphematik, Morphologie, Syntax und Textlinguistik) berücksichtigt werden.
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
"Das Exotische ist die Formel, unter der der Mensch die Welt zu sehen wünscht. Der deutsche Spießbürger aber ist ein Exotisches für den Pariser und umgekehrt." Dieser treffende Aphorismus stammt von Wilhelm Raabe, der als ein zentraler Vertreter des deutschen Realismus gilt. In den letzten Jahren hat die Forschung Raabes Werk als Erprobungsfeld postkolonialer Lektüren entdeckt: Raabes Prosa ist dem zeitgenössischen Kolonialismusdiskurs verpflichtet und führt zugleich die exotischen Vorstellungen seiner Figuren als mentalitätsgeschichtliche Stereotype vor, die mehr über die eigene als über die fremde Gesellschaft aussagen.
Das Seminar wird drei Ziele verfolgen: Erstens wird es sich mit Raabes Realismusbegriff auseinandersetzen, zweitens an einigen ausgewählten Texten postkoloniale Lektüreansätze erproben sowie dabei drittens exemplarisch narrative Strukturen und Dramaturgie analysieren.
- Lehrende/r: Britta Herrmann
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf der Erarbeitung der deutschen Orthographie aus graphematischer Perspektive sowie auf der Diskussion didaktischer Vermittlungsmodelle. Die Studierenden setzen ihr neu erworbenes Wissen praktisch um, indem sie Lehrwerke analysieren und Rechtschreibgespräche vorbereiten. Diese Aktivitäten verknüpfen sie mit didaktischen Überlegungen zur effektiven Vermittlung der Inhalte.
- Lehrende/r: Necle Bulut
Dieser Kurs ist für Studierende, die keine Vorkenntnisse im Deutschen haben. In dem Kurs lernen Sie erste Grundlagen der deutschen Sprache kennen. Ziel ist eine Basis-Kommunikationsfähigkeit in Alltag und Studium. Im Kurs üben Sie einfache Satzstrukturen und elementares Vokabular. // This course is designed for students who have no previous knowledge of German. Students will learn the first basics of the German language. The goal is a basic ability to communicate in everyday life and at university. In the course you will practise simple sentence structures and elementary vocabulary.
- Lehrende/r: Dustin Hoffmann
Ziel des Kurses ist die Festigung und der Ausbau von bereits vorhandenen Grundkenntnissen der deutschen Sprache anhand von sprachpraktischen Übungen, z.B. Texte, Interviews hören, Gespräche über verschiedene Themen führen, vor Publikum sprechen, Gebrauchstexte schreiben. // This course is designed for students who have finished the German course A1.1. The aim of the course is to consolidate and expand existing basic knowledge of the German language by means of practical language exercises, e.g. reading texts and listening to interviews, holding conversations on various topics, speaking in front of an audience, writing texts of practical use.
- Lehrende/r: Theresa Viefhaus
Niveau A1 (auch für Niveau A2): Phonetik Deutsch / German Phonetics, WS 24/25, Dustin Hoffmann M.Ed.
Eine gute Aussprache ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation. Im Mittelpunkt des Aussprachetrainings stehen daher die besonderen Ausspracheschwierigkeiten von Deutschlernern beim Erwerb des Deutschen. Es werden phonetische Regeln vermittelt, die dann in Hör- und Sprechübungen ihre Anwendung finden. Übungen im „Freien Sprechen“ sowie das Lesen und Vortragen von Texten bilden dabei den zentralen Aspekt des Sprechtrainings Der Kursbesuch hilft den Teilnehmenden: - die deutschen IPA (Internationales Phonetisches Alphabet) Symbole, die in Wörterbüchern zu benutzen, verstehen und anzuwenden; - die Beziehung zwischen der Aussprache und dem deutschen Schriftsystem zu verstehen; - die grundlegenden artikulatorischen Merkmale der deutschen Sprachlaute zu verstehen, beschreiben und anzuwenden; - rhythmische Gruppen, Intonations- und Betonungsmuster zu verstehen und zu produzieren; - die allgemeine Hör- und Sprechfähigkeit zu verbessern
- Lehrende/r: Dustin Hoffmann
Niveau A2.2: Deutsch mit Vorkenntnissen 2 (FERIENKURS) / Pre-Intermediate German 2
Inhalt
Dieser Kurs richtet sich an Studierende, die bereits Grundkenntnisse der grammatischen Strukturen der deutschen Sprache erworben haben und sich in Situationen des alltäglichen Lebens verständlich ausdrücken können. Darauf aufbauend soll die Kommunikationsfähigkeit in Situationen des Alltags verbessert werden. Wesentlich für deren Erwerb ist ein Wechsel von strukturorientierten Übungen und deren situative Anwendung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Lesen sprachlich einfacher Texte und dem Schreiben kleinerer Texte, deren Sprache, Form und Struktur den Texten in authentischen Situationen nahekommen soll. // This course is designed for students who have already acquired a basic knowledge of the grammatical structures of the German language and can express themselves clearly in everyday situations. Based on this, the aim is to improve the ability to communicate in everyday situations. To best achieve this, both structure-based exercises and their situational application will be practised. The focus is on reading simple texts and writing short texts whose language, form and structure should be similar texts used in authentic situations. The course is taught face-to-face.
- Lehrende/r: Gabriele Simon
Im Rahmen dieses Seminars wird eine Auseinandersetzung mit aktuellen Themen der deutschen und niederländischen Politik stattfinden.
- Lehrende/r: Markus Wilp
Religiöse Akteure in der Kinder- und Jugendhilfe – eine Notwendigkeit? WiSe 2024/25, Cynthia Kohring
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung erforderlich.
Dieses Seminar entspricht der LV 2 im Modul EW B9b der PO 21.
Die Geschichte der Sozialen Arbeit in Deutschland und somit auch die der Kinder- und Jugendhilfe lässt sich ohne Bezüge zu religiösen Organisationen und Glaubensgemeinschaften sowie religiösen Begründungslinien und Zusammenhängen kaum erzählen (Gabriel 2011). Gleichzeitig finden sich spätestens mit der vielfach diskutierten Säkularisierungsthese fachliche Distanzierungen und De-Thematisierungen von religiösen Inhalten und Verknüpfungen. Karic und Ehlke (2018) sprechen in diesem Kontext von einer implizierten Säkularisierungsthese innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe, die nicht nur einen Bedeutungsverlust des Religiösen beschreibt, sondern auch zu einer Verdeckung von mitunter heute noch machtvoll wirkenden Zusammenhängen führt.
Aber wie steht es nun um das Verhältnis von Religion und Kinder- und Jugendhilfe? Ist dieses rein historisch zu betrachten? Ist eine Betrachtung heute überhaupt noch von Relevanz? Oder ist eine Auseinandersetzung mit Religion und Kinder- und Jugendhilfe vor dem Hintergrund einer wachsenden religiösen Vielfalt in Deutschland heute wichtiger und interessanter denn je?
Ausgehend von der Trägerstruktur des deutschen Kinder- und Jugendhilfesystems wollen wir uns im Seminar mit Diskursen um eine Verhältnisbestimmung von Kinder- und Jugendhilfe und Religion beschäftigen und zusammen erarbeiten und diskutieren, inwiefern religiöse Träger und Akteure ein (integraler) Bestandteil bestehender Strukturen sind und ob sie fest im System verankert sein sollten oder ggf. nicht. Mitzudenken sind dabei Aspekte wie die in §3 Abs. 1 SGB VIII rechtlich festgeschriebene Trägervielfalt sowie entsprechende Adressat*innenbedarfe. Darüber hinaus lassen sich in diesem Kontext auch Ungleichheitsfragen bzgl. der Berücksichtigung und des Einbeziehens von unterschiedlichen, in Deutschland vertretenden Religionsgemeinschaften stellen und diskutieren.
- Lehrende/r: Cynthia Kohring
Fragility and Failure or Being an Anti/hero in Contemporary Arab Literature
If we were to summarize the types of protagonists from the Greek epics to today's Netflix series, we would say that in the end there are only two types: the heroes and superheroes that we will never be, and the ordinary characters who are so real and so painfully human that if they weren't in a book or on the screen, we would simply avoid them and stare at the ceiling until they went away. While it is easy to understand the fascination with the first type, the power of Achilles, the beauty of Cinderella and the justice of Batman, it is hard to explain the pleasure of reading Don Quixote's humiliating journeys, Frankenstein's loneliness, Raskolnikov's inner torment. By exploring themes of memory, powerlessness, fragility, death and time, this course aims to encourage participants to reflect on the positionality of contemporary individuals and their relationship to the world. It also aims to encourage dwelling on the functions of literature and the contexts and circumstances that make its works. The course combines theoretical and literary readings with short films. Each participant is required to give a presentation on one of the suggested readings or other texts that fit the theme.
Proposed readings:
Theory
Ernest Becker, The denial of Death
Josef Campbell, The hero with a thousand Faces
Jeorge Lukas, The theory of the Novel
Victor Brombert, In Praise of Antiheroes
Short stories
Malika Mousdaraf, 36
Hassan Balasim, The madman of the Freedom Square
Rasha Abbas, Die Erfindung der deutschen Grammatik
Abdallah Naser, The art of letting go
Short movies
Karim Shaaban, Night shift, https://www.youtube.com/watch?v=w-aamvlT5C4
Faouzi Bensaidi, Le mur, https://www.youtube.com/watch?v=7KBkik-f-2Y&t=613s
- Lehrende/r: Asmaa Essakouti
Das Fach Philosophie scheint prädestiniert dafür, die Entwicklung kritischen Sprachbewusstseins zu fördern. Doch werden die – größtenteils aus dem englischsprachigen Raum stammenden – allgemeindidaktischen Ansätze hierzu in der deutschen Fachdidaktik bislang kaum rezipiert, geschweige denn weitergedacht. Im Seminar sollen die wenigen diesbezüglichen Ausnahmen, etwa in Gestalt von Vorschlägen zur Problematisierung der Abgrenzung deskriptiver und normativer Sprache, behandelt sowie weitere Möglichkeiten einer sprachbewussten und ‑kritischen Bildung im Philosophieunterricht erarbeitet werden, zum Beispiel zur Schulung eines Gespürs für subtile rhetorische Manipulation in argumentativen Kontexten.
- Lehrende/r: Kerstin Gregor
Das Seminar zielt auf die Vermittlung von Diagnosekompetenzen – eine wichtige Schlüsselkompetenz im Lehrerberuf.
Vermittelt wird Wissen über Aufbau und Erwerb grammatischer Strukturen der deutschen Sprache auf Wort-Satz- und Textebene, deren Verständnis eine grundlegende Voraussetzung für die Bewertung, Diagnostik und Förderung von schülerseitigen Textproduktions- und -rezeptionskompetenzen bildet.
- Lehrende/r: Anja Heitmann
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
Computerspiele sind im Laufe der letzten Jahrzehnte wichtiger Bestandteil des Alltags von Jugendlichen wie Erwachsenen geworden; fast die Hälfte der Deutschen spielt regelmäßig am PC, Handy und/oder Konsole. Ein nicht geringer Teil der Spiele hat ein historisches Setting oder thematisiert direkt historische Ereignisse, weshalb angenommen werden kann, dass das Medium die Vorstellungen der Spielenden von Geschichte beeinflusst. Im ersten Teil der Übung werden theoretische Ansätze zur Beschreibung und Analyse der Darstellung von Geschichte in Computerspielen aus Perspektive der Geschichtsdidaktik und Geschichtswissenschaft sowie der Game Studies vorgestellt. Im zweiten Teil der Übung analysieren wir auf Basis dieser Ansätze konkrete Spiele und diskutieren darauf aufbauend mögliche Konsequenzen für das historische Lernen. Der letzte Teil der Übung widmet sich der Geschichte des Mediums selbst und nimmt die Entwicklung der Computerspiele aus technik- und kulturgeschichtlicher Perspektive in den Blick.
Grundlegende Kenntnisse über aktuelle und historische Computerspiele sind für die Teilnahme von Vorteil, aber nicht Voraussetzung.
- Lehrende/r: Christian Winklhöfer
Nach der Einführung von Grundbegriffen der kontrastiven Linguistik geht es um ausgewählte lexikalische und grammatische Bereiche der französischen Sprache, die im Vergleich mit dem Deutschen besondere Aufmerksamkeit verdienen. Hierzu gehören z.B. die Deixis und Artikelfunktionen, das Passiv und verwandte Konstruktionen, Ausdrucksformen der Modalität, der Höflichkeitsausdruck und generell Anredeformen sowie aus kontrastiver Sicht interessante Wortfelder. Neben dem Vergleich im Bereich der langue werden anhand ausgewählter Korpora gesprochener und geschriebener Sprache, darunter auch literarischer und journalistischer Texte, Probleme des Übersetzungsvergleichs und der Fremdsprachendidaktik erörtert. Interesse an vorbereitender Lektüre wird vorausgesetzt. Verbindliche Anmeldung über HISLSF. Begrenzte Teilnehmerzahl.
- Lehrende/r: Georgia Veldre-Gerner
Im Rahmen des deutschen Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) wurde eine repräsentative Un-terstichprobe im Umfang von 2863 Familien mit Kindern im Alter von 7-17 Jahren vertiefend zum see-lischen Wohlbefinden und Verhalten befragt. Insgesamt zeigen 21,9 % aller Kinder und Jugendlichen Hinweise auf psychische Auffälligkeiten. Die Diskussion der KIGGS-Studie bildet – selektiv rezipiert – den ersten Teil des Seminars. In zweiten Teil des Seminars wird diskutiert, was die Ursachen dieser relativ hohen Belastungen der Kin-der und Jugendlichen durch psychische Probleme ist. Hier bietet sich der Bezug auf konkrete Theorien der Ge-sundheitswissenschaften an (Resilienz HAPA-Modell, Salutogenese, Stress-modelle), die die Da-ten der KIGGS-Studie möglicherweise erklären können. Im dritten Teil des Seminars wird die Frage nach konkreten Interventions- und Präventionsansätzen auf-ge-worfen. Hier sind jene Maßnahmen anzuführen, die mit dem Begriff Empowerment bezeichnet werden und die Stärkung der Handlungsfähigkeit der Akteure zum Ziel haben. Aber auch hier soll weniger der Fokus auf abstrakte Konzeptionen gerichtet werden, sondern an konkreten Beispielen (Stressbewälti-gung, Suchtprä-vention, Mobbing usw.) wird gezeigt was Präventionsansätze konkret in der Schule be-wirken können. Die Interventionen und Programme sollen Bedingungen erzeugen, in denen sich psychi-sche Gesundheit entwi-ckeln kann und nicht nur angestrebt wird, dass psychische Störungen, Behinde-rungen, Auffälligkeiten ver-mieden werden. Die Frage ist, ob und in welchem Umfang dies überhaupt möglich ist. Der Erwerb von Leis-tungsnachweisen im Rahmen einer Präsentation und schriftlichen Aus-arbeitung ist möglich.
- Lehrende/r: Wichard Puls