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In der seit 1987 unter UNESCO-Welterbe stehenden Altstadt Lübecks finden sich zahlreiche Bauwerke aus dem Mittelalter, darunter neben mehreren Kirchen u.a. das Rathaus, das Holstentor sowie Teile der Stadtmauer. In diesen und weiteren Gebäuden kommen der Reichtum sowie die politische Macht der ortsansässigen Kaufleute zum Ausdruck. Die exponierte Stellung der Lübecker Kaufleute zeigte sich ferner daran, dass diese eine führende Rolle in der Deutschen Hanse spielten. Im Rahmen der Exkursion begeben wir uns auf die Spuren des mittelalterlichen Lübecks und werden darüber hinaus einige Museen besuchen, v.a. das 2015 eröffnete Europäische Hansemuseum.
Die Exkursion findet vom 23.-25. Mai 2025 (Freitag bis Sonntag) statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Studierende begrenzt. Wir bitten um persönliche Anmeldung per E-Mail unter Angabe von Matrikelnummer, Fächerkombination und Studiengang inklusive einer kurzen, maximal fünfzeiligen Begründung Ihrer Teilnahmemotivation bis 2. Februar 2025 bei anna.petutschnig@uni-muenster.de. Die Vergabe der Teilnahmeplätze erfolgt nach der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldungen. Es wird ein Eigenbeitrag in Höhe von ca. 70 Euro pro Person fällig werden. Dieser ist im Vorfeld der Exkursion zu leisten; weitere Informationen dazu erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung. Die Exkursion wird von einem verpflichtenden Vorbereitungstermin am 11. April von 14-16 Uhr sowie einer Nachbesprechung, deren Termin noch bekanntgegeben wird, umrahmt. Als Teilnehmer*in halten Sie entweder vor Ort ein Kurzreferat oder verfassen im Nachgang der Exkursion eine kurze Beschreibung eines Objekts.
- Lehrende/r: Theresa Rudolph
- Lehrende/r: Christian Scholl
Die DDD-Referenzkorpora (u.a. das Referenzkorpus Altdeutsch und das Referenzkorpus Mittelhochdeutsch) stellen ein wichtiges Werkzeug für die Erforschung der deutschen Sprachgeschichte dar. Die Korpora sind multi-layer annotiert und ermöglichen mithilfe der Software ANNIS komplexe Suchabfragen auf phonologischer, morphologischer, syntaktischer und semantischer Ebene. Im Seminar werden wir die Benutzung der DDD-Korpora und die Verwendung von ANNIS anhand ausgewählter Beispielphänomene üben; Ziel ist es, eigenständige Forschungsfragen zu entwickeln, historische Korpora zusammenzustellen und auszuwerten.
- Lehrende/r: Sophia Jana Oppermann
Der Modulkurs behandelt die Geschichte der römisch-katholischen Kirche von der Epoche der großen Umbrüche um 1800 (Französische Revolution 1789, Säkularisation 1803, Ende des Alten Reiches 1806, napoleonisches Zeitalter) bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965).
Zu den Schwerpunktthemen zählen die kirchliche Neuordnung in Deutschland nach 1815 und die Formierungsprozesse im deutschen Katholizismus im 19. und 20. Jahrhundert (Strömungen und Richtungen, „katholisches Milieu” und Verbandskatholizismus, politischer Katholizismus und Zentrumspartei), die Romanisierung und Zentrierung der katholischen Kirche mit den Papstdogmen des Ersten Vatikanums (1870) als Höhepunkt, die Auseinandersetzung der Kirche mit den Ideen der Moderne von der Defensive des 19. Jahrhunderts bis zum „Aggiornamento” im Zweiten Vatikanum (1962-1965).
Ein weiteres zentrales Thema ist das Verhältnis der Kirche zu den Totalitarismen des 20. Jahrhunderts v.a. zu Kommunismus und Nationalsozialismus.
- Lehrende/r: Michael Pfister
Das Seminar gibt einen Überblick über die ökonomischen, politischen, rechtlichen und technischen Besonderheiten des deutschen Mediensystems. Ferner wird schlaglichtartig zu spezifischen Mediensystemen in anderen Ländern der Erde Bezug genommen. Diese Grundlagenkenntnisse sollen dazu befähigen, Entwicklungen innerhalb der Medienöffentlichkeit(en) kompetent zu analysieren und einzuordnen.
Im ersten Teil des Seminars werden Grundlagen des deutschen Mediensystems entlang spezifischer Themenbereiche erarbeitet und anhand gegenwärtiger Herausforderungen reflektiert. Dazu gehören u.a.:
- Auswirkungen der Ökonomisierung und Digitalisierung auf Geschäftsmodelle (z.B. Plattformisierung des Journalismus)
- Regulierung von Sozialen Medien ohne Gefährdung der Meinungsfreiheit
- Kennzeichnung von Werbung in Sozialen Medien
- Datenmacht der IT-Konzerne
Im zweiten Teil des Seminars werden ergänzend Besonderheiten und Entwicklungen ausgewählter internationaler Mediensysteme thematisiert, wie zum Beispiel Aspekte der Zensur im Iran oder der Wandel nordafrikanischer Mediensysteme während des Arabischen Frühlings.
Studienleistung: Von den Teilnehmer*innen wird neben aktiver Mitarbeit und vorbereitender Lektüre die Bearbeitung kleinerer Übungsaufgaben gefordert.
Prüfungsleistung: Klausur
- Lehrende/r: Stephan Niemand
Ausführliche Informationen finden sich auf unserer Projekthomepage. Fragen können jederzeit an mercator.projekt@uni-muenster.de gerichtet werden.
NUR PERSÖNLICHE ANMELDUNG BEI DER DOZENTIN!
Bei diesem Seminar handelt es sich um das Vorbereitungsseminar im Rahmen des Mercator-Projekts. Die Seminarteilnahme ist nur im Rahmen der Teilnahme am gesamten Projekt möglich.
Im Seminar werden Sie darauf vorbereitet, Förderunterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) an Grundschulen, verschiedenen Schultypen der Sek. I sowie Berufskollegs zu erteilen. Mit Teilnahme am Vorbereitungsseminar im SoSe 2025 verpflichten Sie sich, ab September 2025 für ein Schuljahr wöchentlich 4 Schulstunden DaZ-Förderunterricht an einer Schule im Kreis Warendorf oder im Kreis Coesfeld zu erteilen. Die Unterrichtstätigkeit wird mit 18,- Euro pro Unterrichtsstunde vergütet und durch die Seminarleiterin im Rahmen eines Begleitseminars im WiSe 2025/26 betreut. Bei erfolgreichem Abschluss der Projektteilnahme erhalten Sie ein Zertifikat, das die erworbenen theoretischen und praktischen Kompetenzen bescheinigt. Die Lehrtätigkeit kann in Verbindung mit dem Begleitseminar im WiSe 2025/26 als Berufsfeldpraktikum angerechnet werden.
Seminarinhalte:
- Ein- und mehrsprachiger Spracherwerb
- Sprachwissenschaftliche Grundlagen
- Grundlagen der Sprachdiagnostik (insb. Profilanalyse nach Grießhaber)
- Didaktik des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache
- Sprachfördermöglichkeiten in Kleingruppen
Seminartermine: Das Seminar findet im SoSe 2025 donnerstags von 16 bis 18 Uhr statt.
Anrechnung: Das Vorbereitungsseminar können Sie sich in verschiedenen sprachwissenschaftlichen und sprachdidaktischen Modulen des ZFB, BA HRSGe, BA BK und BA G ab dem dritten Semester anrechnen lassen. Der anschließende Förderunterricht kann zudem als Berufsfeldpraktikum angerechnet werden. Im Masterstudium ist eine Anrechnung im DaZ-Modul möglich. Unabhängig davon, ob Sie sich das Seminar anrechnen lassen, wird Ihnen die Projektteilnahme mit all den erworbenen Kenntnissen am Ende des Förderjahres mit einem Zertifikat bescheinigt.
Voraussetzungen: Sie sollten Lehramt (alle Schulformen; Bachelor oder Master) mit dem Fach Deutsch oder einer modernen Fremdsprache studieren, mindestens im dritten Bachelorsemester sein und die sprachwissenschaftlichen Grundlagenmodule abgeschlossen haben. Studierende des DaFZ-Zertifikats sind ebenfalls willkommen.
Verpflichtung: Sie nehmen während des Wintersemesters am Vorbereitungsseminar teil und werden mit Beginn des neuen Schulhalbjahres, also ab Anfang September 2025, als Förderlehrkraft an einer Schule im Kreis Warendorf oder im Kreis Coesfeld tätig sein. Sie verpflichten sich, für ein Schuljahr vier Schulstunden pro Woche DaZ-Förderunterricht in Kleingruppen von 2-6 Schüler/innen zu erteilen (Verlängerung bei Interesse möglich). Dabei werden Sie von der Seminarleiterin im Rahmen eines Begleitseminars im WiSe 2025/26 betreut und einmal hospitiert.
Anmeldung: Bei Interesse melden Sie sich bitte im Projektbüro (mercator.projekt@uni-muenster.de) mit folgenden Angaben: Name, Matrikel-Nr., Studiengang und –fächer, Semesterzahl, Uni-Emailadresse, alternative Emailadresse.
Ausführliche Infos zum Projekt finden Sie auf der Projekthomepage. Bei Fragen melden Sie sich gerne.
- Lehrende/r: Silvia Vogelsang
Was genau ist mit einer Geschichte von Zeit(en) gemeint, was will und was kann sie?
Antworten darauf werden in dieser Vorlesung sowohl auf theoretisch-konzeptueller Ebene gegeben als auch veranschaulicht, und zwar vornehmlich anhand von Beispielen aus der deutschen und europäischen Geschichte eines als ‚lang‘ verstandenen 19. Jahrhunderts. Darunter fallen Debatten über Arbeitszeitverkürzungen, Meridianfragen, Ideen von „Welt-“ bzw. „Stundenzonenzeiten“, technisch-materielle Aspekte der Zeitverteilung oder Überzeugungen zu „Zeitdieben“ und Pünktlichkeit. Ein Schwerpunkt wird dabei auf einer Geschichte von Zeit(en) seit etwa 1870 bis kurz nach dem Ersten Weltkrieg liegen: Diskussionen und Konflikte rund um ‚Zeit‘ waren dann im internationalen wie nationalen Rahmen, auf regionaler wie lokaler Ebene nicht nur omnipräsent, sondern intensivierten sich quer durch die westlichen Gesellschaften, da sich zahlreiche Zeitgenossen und Zeitgenossinnen aus unterschiedlichen Lebensbereichen an ihnen beteiligten.
- Lehrende/r: Caroline Rothauge
Im Frühjahr 2020 entbrannte ein Konflikt unter Historiker:innen, der schon wenig später als zweiter Historikerstreit galt. Es wurde nicht zuletzt um den Stellenwert des Holocaust in der deutschen Erinnerungskultur, um dessen Singularität wie um die Frage gerungen, wie er und der Antisemitismus mit dem Kolonialismus, Imperialismus und Rassismus zusammenhängen. Vor dem Hintergrund der nunmehr abgeklungenen Debatte widmet sich das Seminar dem NS-Imperialismus und Siedlerkolonialismus sowie der Vernichtungspolitik an der jüdischen, aber auch an der nicht-jüdischen Bevölkerung im Generalgouvernement und den Reichkommissariaten Ostland und Ukraine. Es gilt, den Holocaust als „komplexes Gewaltgeschehen“ aufzuweisen und nach dem Nexus zwischen der genozidalen Besatzungspolitik der Nationalsozialisten und ihren Plänen den „Boden“ zu „germanisieren“ zu fragen.
- Lehrende/r: Fernando Esposito
Bei sprachlichen Zweifelsfällen geraten Sprecher:innen in Zweifel darüber, welche Variante einer mündlich oder schriftlich produzierten Äußerung sie im Nachhinein als korrekt beurteilen. Obwohl die Orthographie des Deutschen streng kodifiziert ist und die Entscheidung darüber, was als ‚richtig‘ und ‚falsch‘ gilt, eindeutig ausfallen könnte, weist auch die deutsche Schriftsprache ein hohes Potenzial für Varianz in den unterschiedlichen Bereichen auf: Schreibt man überhaupt Potenzial oder doch Potential? Brauchen wir ein Data analysis Model oder ein Data-analysis-Modell? Sind wir imstande oder im Stande, jemals Klarheit über die richtige Schreibung zu haben? Im Seminar beschäftigen wir uns kritisch mit der gültigen Norm, ihrer Reichweite und ihrem Anspruch und erforschen unterschiedliche orthographische Zweifelsfälle in Projektarbeit.
- Lehrende/r: Ilka Lemke
In diesem Seminar wollen wir Aspekte der Oralität und Vokalität als Realisationsformen literarischer Traditionen sowie verschiedene Funktionen des Erzählens in den Blick nehmen. Wir blicken dabei sowohl auf die Vormoderne als auch auf die Moderne und behandeln die Themenschwerpunkte „Wissen tradieren/Handlungen vergegenwärtigen: Das Nibelungenlied”, „Überzeugen/Beeinflussen: Die (historische) politische Rede”, „Mahnen/Kritisieren: Sangspruch als politische Lyrik” sowie „Zeitkritik als Kunstform: Politische Slam Poetry”. Wir lassen Einheiten des DSKs ‚Oralität‘ in die Vorbereitungen einfließen und bereiten uns gemeinsam in Form von Übungen auf die MAP vor. Das Seminar wird von einem Learnweb-Kurs begleitet. Kenntnisse des Mittelhochdeutschen werden nicht vorausgesetzt.
- Lehrende/r: Susanne Spreckelmeier
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Das Seminar beschäftigt sich mit den Grundlagen der philanthropischen Theorie und Erziehungspraxis anhand ausgewählter Fallbeispiele. Im Mittelpunkt stehen die Schriften und „Musterschulen“ der philanthropischen Erziehungsbewegung, des wichtigsten Zweigs der deutschen Aufklärungspädagogik, die eine zeitgemäße, an Vernunft und frommer Humanität ausgerichtete und zugleich staatlich-nützliche Erziehung und Schulbildung zu verwirklichen hofften. Vor diesem Hintergrund soll kritisch danach gefragt werden, inwieweit diese Pädagogen und Schulleiter ihrem eigenen Anspruch und dem Selbstverständnis der Philanthropen gerecht zu werden versuchten.
- Lehrende/r: Andreas Oberdorf
Im Praktikumskurs reflektieren die Studierenden ihre Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum und tauschen sich mit den anderen Seminarteilnehmer*innen darüber aus. Weiterhin informiert der Kurs über Berufsfelder für Absolvierende der Kommunikationswissenschaft, berichtet über Möglichkeiten und Wege des Berufseinstiegs und erörtert dabei auch Zusammenhänge zwischen Studium und Berufspraxis.
Ferner berichten im Verlauf des Kurses verschiedene Gäste aus der Praxis (i.d.R. aus den Bereichen PR, Werbung, Journalismus, Marketing etc.) über ihren beruflichen Werdegang sowie ihre persönlichen Praxiserfahrungen. Dabei geben sie den Studierenden auch Tipps für weitere Praktika sowie Hilfestellung für den Berufseinstieg.
Das Seminar wird als Blockveransaltung angeboten (siehe Termine und Zeiten oben).
Achtung: Der zweite Termin am 05. Juli 2025 findet um 9:00 s.t. in der Johannisstr. 4 im Raum JO 1 statt.
Studienleistung: Absolvieren einer E-Learning-Einheit und Bearbeitung von Arbeitsblättern (wahlweise vor und während des Praktikums oder rückblickend im Rahmen der Blockveranstaltung)
Prüfungsleistung: Schriftliche Reflexion des Praktikums (3 Seiten)
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende des Ein-Fach-Bachelorstudiengangs Kommunikationswissenschaft, die ihr Pflichtpraktikum absolviert haben.
Literatur:
Ahlswede, Elke (2010): Praktikum! In: Christoph Fasel (HG): Wegweiser Journalismus. Konstanz
Burgard, Jan Philipp; Schröder, Moritz-Marco (2012): Journalismus. Wege in den Traumberuf; Deutschlands Top-Journalisten verraten ihre Erfolgsgeheimnisse. Münster: Solibro
Hansen, Renée (2012): Beruf: Kommunikation und PR. Ein Leitfaden für den Berufseinstieg. Münster: Daedalus-Verlag.
Helka, Natalie (2014): Redaktionsschluss – warum Journalisten aussteigen. Eine qualitative Studie mit ehemaligen Journalisten aus dem NRW-Lokalfunk. Wiesbaden: Springer VS
Röttger, Ulrike (2010): Public Relations - Organisation und Profession. Öffentlichkeitsarbeit als Organisationsfunktion; eine Berufsfeldstudie. Wiesbaden
Steffan, Dennis (2015): Happy with their profession but dissatisfied with their job? An analysis of German journalists’ job satisfaction. In: Studies in Communication | Media, 2015, Vol.4(3), S.248-276.
Steindl, Nina; Lauerer, Corinna; Hanitsch, Thomas (2017): Journlismus in Deutschland. Aktuelle Befunde zur Kontinuität und Wandel im deutschen Journalismus. In: Publizistik, 2017, Vol. 62, S. 401-423
- Lehrende/r: Stephan Niemand
Im Praktikumskurs reflektieren die Studierenden ihre Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum und tauschen sich mit den anderen Seminarteilnehmer*innen darüber aus. Weiterhin informiert der Kurs über Berufsfelder für Absolvierende der Kommunikationswissenschaft, berichtet über Möglichkeiten und Wege des Berufseinstiegs und erörtert dabei auch Zusammenhänge zwischen Studium und Berufspraxis.
Ferner berichten im Verlauf des Kurses verschiedene Gäste aus der Praxis (i.d.R. aus den Bereichen PR, Werbung, Journalismus, Marketing etc.) über ihren beruflichen Werdegang sowie ihre persönlichen Praxiserfahrungen. Dabei geben sie den Studierenden auch Tipps für weitere Praktika sowie Hilfestellung für den Berufseinstieg.
Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten (siehe Termine und Zeiten oben).
Studienleistung: Absolvieren einer E-Learning-Einheit und Bearbeitung von Arbeitsblättern (wahlweise vor und während des Praktikums oder rückblickend im Rahmen der Blockveranstaltung)
Prüfungsleistung: Schriftliche Reflexion des Praktikums (3 Seiten)
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende des Ein-Fach-Bachelorstudiengangs Kommunikationswissenschaft, die ihr Pflichtpraktikum absolviert haben.
Literatur:
Ahlswede, Elke (2010): Praktikum! In: Christoph Fasel (HG): Wegweiser Journalismus. Konstanz
Burgard, Jan Philipp; Schröder, Moritz-Marco (2012): Journalismus. Wege in den Traumberuf; Deutschlands Top-Journalisten verraten ihre Erfolgsgeheimnisse. Münster: Solibro
Hansen, Renée (2012): Beruf: Kommunikation und PR. Ein Leitfaden für den Berufseinstieg. Münster: Daedalus-Verlag.
Helka, Natalie (2014): Redaktionsschluss – warum Journalisten aussteigen. Eine qualitative Studie mit ehemaligen Journalisten aus dem NRW-Lokalfunk. Wiesbaden: Springer VS
Röttger, Ulrike (2010): Public Relations - Organisation und Profession. Öffentlichkeitsarbeit als Organisationsfunktion; eine Berufsfeldstudie. Wiesbaden
Steffan, Dennis (2015): Happy with their profession but dissatisfied with their job? An analysis of German journalists’ job satisfaction. In: Studies in Communication | Media, 2015, Vol.4(3), S.248-276.
Steindl, Nina; Lauerer, Corinna; Hanitsch, Thomas (2017): Journlismus in Deutschland. Aktuelle Befunde zur Kontinuität und Wandel im deutschen Journalismus. In: Publizistik, 2017, Vol. 62, S. 401-423
- Lehrende/r: Stephan Niemand
- Lehrende/r: Stephan Völlmicke
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf der Erarbeitung der deutschen Orthographie aus graphematischer Perspektive sowie auf der Diskussion didaktischer Vermittlungsmodelle. Durch die praxisnahe Umsetzung in Rechtschreibgesprächen und der Entwicklung didaktischer Materialien verknüpfen die Studierenden Theorie und Praxis, um eine effektive Vermittlung der Orthographie sicherzustellen.
Dabei spielen die sonderpädagogischen Fachrichtungen "Lernen" und "Emotionale und soziale Entwicklung" eine zentrale Rolle. Der Förderschwerpunkt "Lernen" unterstützt die Anpassung der Rechtschreibförderung an individuelle Lernvoraussetzungen, während der Schwerpunkt "Emotionale und soziale Entwicklung" die Bedeutung einer unterstützenden Lernumgebung hervorhebt, um Motivation und Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler zu stärken.
- Lehrende/r: Necle Bulut
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf der Erarbeitung der deutschen Orthographie aus graphematischer Perspektive sowie auf der Diskussion didaktischer Vermittlungsmodelle. Durch die praxisnahe Umsetzung in Rechtschreibgesprächen und der Entwicklung didaktischer Materialien verknüpfen die Studierenden Theorie und Praxis, um eine effektive Vermittlung der Orthographie sicherzustellen.
Dabei spielen die sonderpädagogischen Fachrichtungen "Lernen" und "Emotionale und soziale Entwicklung" eine zentrale Rolle. Der Förderschwerpunkt "Lernen" unterstützt die Anpassung der Rechtschreibförderung an individuelle Lernvoraussetzungen, während der Schwerpunkt "Emotionale und soziale Entwicklung" die Bedeutung einer unterstützenden Lernumgebung hervorhebt, um Motivation und Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler zu stärken
- Lehrende/r: Necle Bulut
Let's dance Rock'n' Roll and other Swing Dances!
Literatur/weitere Quellen sowie Studienleistungen und Prüfungsmodalitäten werden in der Veranstaltung bekannt gegeben.
Diese Veranstaltung wird für die institutsinterne Ausbildung zum Tanzleiter für Tanzkultur des Deutschen Bundesverband Tanz anerkannt. Studierende müssen hierfür eine Prüfung ablegen.
- Lehrende/r: Ines Traber
Ratgeber – Trainingsliteratur, Erfolgs-, Haushalts- oder Erziehungsratgeber – sind darauf angelegt, bestimmte Botschaften zu übermitteln und daher als Quellen interessant für das, was sie normativ aussagen und stützen. Abgesehen davon können Ratgeber Aufschluss geben darüber, welches Alltagswissen und welche (körperlichen) Verhaltensweisen als üblich vorausgesetzt werden. Letzteres trifft ebenfalls auf Koch- und Notizbücher zu. Allen drei Quellentypen ist gemein, dass sie bislang vergleichsweise selten zu einem grundlegenden Bestandteil geschichtswissenschaftlicher Studien geworden sind. Dabei bergen Ratgeber, Koch- und Notizbücher einen großen Mehrwert vor allem für Forschungen zu wissens-, körper-, alltags- und geschlechtergeschichtlichen Fragestellungen. Dies soll in der Übung herausgearbeitet werden, ohne Hürden und Probleme bei der Recherche und Erschließung dieser Quellen zu unterschlagen. Eine Exkursion in die Bibliothek des Deutschen Kochbuchmuseums in Dortmund ist in Planung.
- Lehrende/r: Caroline Rothauge
In der mittelalterlichen Literatur sind Raum und Zeit nicht nur physische und historische Kategorien, sondern tragen tiefe symbolische und religiöse Bedeutungen: Die Welt wird in einem christlichen Weltbild interpretiert, das zwischen dem irdischen Leben und dem Jenseits unterscheidet. Raum und Zeit spielen zudem eine zentrale Rolle in der Erzähltheorie. Sie stellen nicht nur Rahmenbedingungen dar, sondern sind wichtige narrative Elemente, die maßgeblich das Verständnis und die Wirkung einer Erzählung beeinflussen. Der Raum meint nicht nur den physischen Ort, an dem die Handlung stattfindet; er thematisiert auch auf die Art und Weise, wie die Erzählung strukturiert und symbolisch aufgeladen wird. Im Seminar werden wir verschiedene Raumkonzepte kennenlernen und ihre Funktionalität an mehreren mittelalterlichen Romanen überprüfen.
- Lehrende/r: Heike Bismark
Der globale Aufstieg des Populismus stellt nicht nur für viele kritische Bürger*innen ein rätselhaftes Phänomen dar, sondern auch für Politikwissenschaftler*innen, die den Populismus lange Zeit als Randphänomen beschrieben. Spätestens mit der Wiederwahl Donald Trumps zum US-Präsidenten, aber auch schon durch die Brexit-Entscheidung und dem Einzug der AfD in den deutschen Bundestag wird zunehmend klarer, dass der Populismus in die Mitte der demokratischen Gesellschaften gerückt ist und die uns vertraute liberale Weltordnung herausfordert. Zudem wird bei näherer Beschäftigung deutlich, dass es sich beim Populismus um ein ambivalentes Phänomen handelt, dass sich einfachen Antworten entzieht. Das Seminar versucht, einen Überblick zu den aktuellen Erklärungsansätzen zu geben und diese anhand empirischer Fälle zu veranschaulichen. Mit den Studierenden werden zunächst unterschiedliche Begriffsverständnisse erarbeitet und beispielsweise der Unterschied zwischen Links- und Rechtspopulismus thematisiert. Danach wird der Rechtspopulismus in einem zweiten Teil in Bezug auf unterschiedliche Felder (transnationale Bewegung, Außenpolitik, Kooperationsformen, Ästhetik und Post-Truth) als globales Phänomen studiert. Schließlich werden in einem dritten Teil unterschiedliche Elemente und Eigenschaften des Rechtspopulismus (Emotionen, Gender, Social Media, Fantasie) identifiziert und anhand weiterer aktueller Beispiele studiert, etwa auch durch visuelle Analysen innerhalb des Seminars. Im Verlauf des gesamten Seminars werden wir auch über effektive Gegenstrategien diskutieren und Möglichkeiten erörtern, wie sich das gefährdete Modell der liberalen Demokratie schützen lässt. Das Ziel des Seminars besteht darin, Studierende zu ermuntern, sich selbst mit der rechtspopulistischen Regierungs- und Kommunikationspraxis auseinanderzusetzen und mit den erlernten Konzepten herauszufinden, wie und warum Populist*innen derzeit mit ihren politischen Botschaften so häufig erfolgreich sind.
Allgemeine Anforderungen:
• Die Kurssprache ist Deutsch. Die Fähigkeit zur Lektüre englischer Texte wird vorausgesetzt, zumal in diesem Forschungsfeld fast ausschließlich englischsprachig publiziert wird.
• Die intensive Lektüre der Seminarliteratur ist verpflichtend, da nur so eine produktive Diskussion im Seminar entstehen kann.
• Es wird eine regelmäßige, aktive mündliche Teilnahme erwartet.
Anforderungen für Studiennachweis:
Studierende, die einen Studiennachweis anstreben, müssen
4. regelmäßig und aktiv mitarbeiten
5. zu den jeweiligen Forum-Diskussionen zwei Mal beitragen (die Kommentare sind auch zum wechselseitigen Verständnis der Seminarlektüre hilfreich!)
6. bis zum Ende der Vorlesungszeit einen fünfseitigen Essay zu einer der thematischen Sitzungen aus den Blöcken II und III verfassen oder aktiv bei einer Gruppenpräsentation mitwirken (im Idealfall zwei Personen, max. 3 Personen)
Anforderungen für Leistungsnachweis:
Studierende, die einen Leistungsnachweis anstreben, müssen
5. regelmäßig und aktiv mitarbeiten
6. zu den jeweiligen Forum-Diskussionen zwei Mal beitragen (die Kommentare sind auch zum wechselseitigen Verständnis der Seminarlektüre hilfreich!)
7. im Laufe des Semesters bei einer Gruppenpräsentation mitwirken (im Idealfall zwei Personen, max. 3 Personen)
8. bis zum Ende des Semesters eine Hausarbeit (ca. 4.500 Wörter) verfassen
- Lehrende/r: Frank Gadinger
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Das Seminar befasst sich mit der pädagogischen Reformbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende der Weimarer Republik. In dieser Zeit rückten neue Problemstellungen in den Mittelpunkt reformpädagogischer Diskussionen, die im Seminar aus historisch-systematischer Perspektive beleuchtet werden, etwa das neue Verständnis von Natur, Kindheit und Gemeinschaft sowie die Neubestimmung des Generationenverhältnisses. Im Rahmen des Seminars werden ausgewählte Schulversuche und Reformkonzepte erarbeitet und gemeinsam reflektiert.
- Lehrende/r: Andreas Oberdorf
Lehrkräfte sind in unserer medial-digitalisierten Welt aufgefordert, ihre Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, dass Raumdarstellungen über Sprache konstruiert werden und sich kulturelle Merkmale im Sprechen über Raum manifestieren. Die Bildungsstandards der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) weisen darüber hinaus Kommunikation als Kompetenzbereich explizit aus und umreißen diesen Kompetenzbereich mit der Fähigkeit, „geographische/geowissenschaftliche Sachverhalte zu verstehen, sich angemessen unter der Verwendung der Fachsprache auszudrücken und damit anderen verständlich zu machen”. Im Seminar sollen zunächst theoretische Grundlagen diskutiert werden, die dann anschließend in Handlungsmöglichkeiten im Rahmen einer sprachsensiblen Unterrichtsgestaltung umgesetzt werden.
- Lehrende/r: Sonja Schwarze
Das Skateboarden ist eine seit jahrzehnten existierende Sport- und Jugendkultur, die sich immer wieder gewandelt hat und sich bis heute einer eindeutigen Festlegung verweigert. Die Wiege des Skateboardens steht in Kalifornien/USA, aber eine seiner deutschen und europäischen Keimzellen liegt in Münster, wo der Sportlehrer Eberhard "Titus" Dittmann zunächst sich und seine Schüler auf ein Rollbrett stellte, eine Zeitschrift gründete und schließlich u.a. eine Skateboard-Weltmeisterschaft organisierte. Das Seminar findet also auf "historischem Boden" statt. Es will den Ursprüngen und der Entwicklung des Skateboardens in den USA und insbesondere in Deutschland bzw. Münster nachgehen und seine besondere Kultur ("Skate and Create/Destroy") analysieren und hinterfragen.
- Lehrende/r: Kai Thomas Reinhart
Die Psycholinguistik interessiert sich für den sprechenden Menschen und beschäftigt sich mit allen Fragen rund um den Erwerb und die mentale Repräsentation von Sprache sowie mit der Interaktion von Sprache und anderen kognitiven Fähigkeiten.
Wir beginnen die Vorlesung mit der Reflexion darüber, was die menschliche Sprachfähigkeit überhaupt ausmacht und was sie von den sprachlichen Systemen, über die auch Tiere verfügen, unterscheidet. Dann setzen wir uns mit den verschiedenen Erscheinungsformen von Sprache auseinander und betrachten Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Verarbeitung gesprochener, geschriebener und Gebärdensprache. Wir betrachten, was die Psycholinguistik über die Verarbeitung der sprachlichen Ebenen herausgefunden hat: Wie schaffen es Menschen, aus einem kontinuierlichen Lautstrom bedeutungstragende Elemente, also Worte zu extrahieren? Wie funktioniert das mentale Lexikon? Und woher wissen wir, wie ein „wohlgeformter“ Satz in unserer Muttersprache aussieht?
Ein weiterer Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf dem Erwerb und der Verarbeitung mehrerer Sprachen, also bei bi- oder multilingualen Sprecher:innen. Hier sehen wir uns zum Beispiel an, welche Wege in die Mehrsprachigkeit führen und wie es Mehrsprachigen gelingt, im Gespräch ihre Sprachen „auseinanderzuhalten“.
Schließlich widmen wir uns dem Einfluss, den Sprache auf das Denken, also andere, nicht-sprachliche kognitive Fähigkeiten hat. Diese Frage, die seit dem 19. Jahrhundert kontrovers diskutiert wird, kann mit den modernen Methoden der Psycholinguistik erhellt werden.
In der Vorlesung werden psycholinguistische Studien zu unterschiedlichen Sprachen vorgestellt, der Fokus liegt insbesondere auf dem Englischen, Deutschen, Russischen, Polnischen und Tschechischen. Für alle Sprachbeispiele werden Übersetzungen angeführt, so dass eine breite Verständlichkeit gewährleistet ist.
- Lehrende/r: Christina Clasmeier
Schrift ist eine entscheidende Kulturtechnik, die einerseits die Grundlage für zahlreiche Strukturen der gesellschaftlichen Organisation liefert (Bildung, Rechtswesen usw.), die für hochgradig literalisierte Kulturen wie die unsrige konstitutiv sind. Zum anderen ist Schrift als solche eine relativ junge kulturelle Errungenschaft. Darüber hinaus können wir (mit Blick auf unseren Kulturraum) erst mit dem Beginn des 20 Jahrhunderts von einer zunehmenden Massenalphabetisierung ausgehen. Dieser Prozess wird in unserer heutigen Gesellschaft in der Grundschule initiiert. Es scheint daher zentral, über grundlegendes Wissen über Entstehung, Systematik sowie die Probleme der Aneignung von Schrift als Kulturtechnik zu verfügen. Dieses Grundwissen wird im Seminar aus einer semiotischen (d.h. zeichentheoretischen Perspektive) vermittelt. Ziel ist es, einen differenzierten linguistischen Horizont zur Reflexion der Strukturen der gegenwärtigen deutschen Orthographie zu eröffnen, wie sie in der Grundschulen vermittelt wird.
Writing is a crucial cultural technique which, on the one hand, provides the basis for numerous structures of social organization (education, legal system, etc.) that are constitutive for highly literalized cultures such as ours. On the other hand, writing as such is a relatively recent cultural achievement. Furthermore, we can only assume (with regard to our cultural region) that mass literacy began to increase at the beginning of the 20th century. In today's society, this process is initiated in elementary school. It therefore seems essential to have a basic knowledge of the origins, systematics and problems of acquiring writing as a cultural technique. The course will provide this basic knowledge from a semiotic (i.e. sign-theoretical) perspective. The aim is to open up a differentiated linguistic horizon for reflecting on the structures of contemporary German orthography as taught in elementary school.
- Lehrende/r: Jens Philipp Lanwer
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf der Erarbeitung der deutschen Orthographie aus graphematischer Perspektive sowie auf der Diskussion didaktischer Vermittlungsmodelle. Die Studierenden setzen ihr neu erworbenes Wissen praktisch um, indem sie Lehrwerke analysieren und Rechtschreibgespräche vorbereiten. Diese Aktivitäten verknüpfen sie mit didaktischen Überlegungen zur effektiven Vermittlung der Inhalte.
Die Blocktage beginnen pünktlich um 14:00 Uhr!
- Lehrende/r: Necle Bulut
Die königliche Braut wird befreit und über den Seeweg nach Hause gebracht (Brautwerbungsschema), die Ehefrau entpuppt sich nach jahrelanger Ehe als dämonisches Wesen (Schema der gestörten Mahrtenehe), der Held muss seine Ehre auf einer Aventürefahrt wieder herstellen (arthurische Doppelwegstruktur): Die Epik des Mittelalters ist geprägt von gattungsübergreifenden Handlungsschemata, die den Texten nicht nur eine Struktur geben, sondern sie auch mit einem Sinn versehen. Im Seminar werden wir verschiedene Handlungsschemata kennenlernen und ihre Funktionalität an mehreren mittelalterlichen Romanen überprüfen.
- Lehrende/r: Heike Bismark
Die einführende Vorlesung erschließt den Gegenstandsbereich der spanischen Kulturwissenschaft nicht über einen historisch-chronologischen Ansatz und auch nicht über eine landeskundliche/landeswissenschaftliche Systematik, sondern über eine Reihe kulturwissenschaftlicher Basiskonzepte, die sich in den letzten Jahren in der deutschen Forschungslandschaft und universitären Ausbildung als zentral erwiesen haben. Behandelt werden in den einzelnen Vorlesungen unter anderem die folgenden Themen- und Fragenkomplexe: „Was ist spanische Kulturwissenschaft?“, „Der Raum als Zeichen: Territoriale Identitäten“, „Die zeitliche Dimension der Kultur“, „Die Entwicklung der nationalen und kulturellen Identität(en)“, „Spanische Fremd- und Selbstbilder“, „Kulturkontakte: (Post-) Kolonialismus und Migration“, „Geschlechterordnungen und Körperdiskurse“, „Erinnerungskultur(en) und Gedächtnisorte“, „Kulturspezifische Besonderheiten des spanischen Mediensystems“ etc. Der Schwerpunkt der Einführung liegt vor allem darauf, das Problembewusstsein für die unterschiedlichen Dimensionen der spanischen Kultur zu fördern und die Relevanz zentraler Begriffe herauszuarbeiten. Kulturelle Daten und Fakten stehen daher nie für sich, sondern immer im Fokus eines Ansatzes, der die Symbolik kultureller Sachverhalte und Gegebenheiten zur Richtschnur der Darstellung macht. Das vollständige Programm der Vorlesung steht im Learnweb ab Ende März zur Verfügung.
Teilnahmevoraussetzungen: Regelmäßige Anwesenheit und die Bereitschaft zur Erledigung kleinerer Vorbereitungsaufgaben. Spanischkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung für den Besuch der Vorlesung.
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über LSF.
Hinweis: Über die Lernplattform Learnweb sind die Präsentationen zu den einzelnen Vorlesungen sowie weitere Materialien (Programm, Bibliographie, evtl. vorzubereitende Texte) jeweils zu den entsprechenden Vorlesungsterminen abrufbar. Bitte melden Sie sich daher rechtzeitig auf Learnweb zur Vorlesung an!
- Lehrende/r: Dominik Schrage
- Lehrende/r: Christian von Tschilschke
Westfalen ist aus sprachlicher Sicht eine sehr vielfältige Region. Neben dem Niederdeutschen und dem Standarddeutschen, die historisch und rezent als gebräuchliche Alltagssprache weit verbreitet sind, kommen einige andere Varietäten in der Region vor, darunter Sondersprachen wie die Masematte in Münster oder die Buttjersprache in Minden, die heute nur noch von wenigen Sprechern verwendet werden, sowie das Ruhrdeutsche im Ruhrgebiet, das vor etwa 150 Jahren entstanden ist und in seiner Geschichte eine bemerkenswerte Entwicklung von einer Arbeitssprache hin zu einer Identifikationssprache durchgemacht hat. Im Seminar sollen die Varietäten in ihrer spezifischen Struktur erfasst werden sowie in ihrem Verhältnis zueinander mit Bezug auf Gebrauchsdomänen und Bewertungskriterien.
- Lehrende/r: Helmut Spiekermann
In der Dialektforschung gehören Sprachatlanten zu den wichtigsten und oft auch monumentalsten Präsentationen von Forschungsergebnissen. Die Erforschung der Dialekte des Deutschen hat neben dem Deutschen Sprachatlas (Wenker-Atlas), der das gesamte Sprachgebiet umfasst, eine Reihe von Regionalatlanten hervorgebracht, die ebenso im Seminar vorgestellt werden sollen wie zentrale theoretische und methodische Ansätze der jeweiligen Atlasprojekte. Außerdem soll Einblick in ein derzeit am Institut durchgeführtes Atlasprojekt, den „Dialektatlas Mittleres Westdeutschland“ gegeben werden.
- Lehrende/r: Helmut Spiekermann
Im Seminar werden wir uns mit der Syntax der deutschen Sprache aus verschiedenen Blickwinkeln beschäftigen: Zum einen mit den eher traditionellen Syntaxmodellen, zum anderen auch mit Alternativen (z.B. der Valenztheorie). Im Fokus steht die Frage, wie das Sprachbewusstsein der Lernenden sowohl im Alltag als auch in der Schule gefördert werden kann. Dabei wird es auch um die didaktische Vermittlung von Grammatik in der Grundschule gehen, wie z.B. der induktiven vs. deduktiven Herangehensweise. Mithilfe der im Seminar erarbeiteten Inhalte werden wir am Schluss gemeinsam Grundschullehrwerke analysieren.
- Lehrende/r: Eva-Maria Elpers