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- Lehrende/r: Philipp Jackisch
- Lehrende/r: Marius Lutzer
In dem Lektürekurs werden wir uns intensiv dem Werk Goffmans widmen und verschiedene Aspekte seiner Arbeit beleuchten und diskutieren.
- Lehrende/r: Laura Tahnee Rademacher
- Lehrende/r: Susanne Heinicke
- Lehrende/r: Nathalie Wolke
- Lehrende/r: Katharina Grannemann
- Lehrende/r: Lars Jahnke
In der Vorlesung wird ein Überblick über die wirtschaftlichen Grundlagen, die gesellschaftlichen Verhältnisse sowie über einige Komplexe der materiellen Kultur gegeben. Themen sind u. a. Landwirtschaft, Verwaltung, Elite und Grundschicht, aber auch Siedlungen, Denkmäler der Begräbnissitte und Tempel. Aus der Verbindung von archäologischen und philologischen Quellen wird ein Bild des Lebens im alten Ägypten gezeichnet.
- Lehrende/r: Angelika Lohwasser
Die Veranstaltung findet an folgenden Terminen statt:
12.12.2025. 11-12h ONLINE per ZOOM, siehe E-Mail an alle offiziell angemeldeten Studierenden
08.01-09.01.2026 08-16h
16.01.2026 8-12h
Das Seminar widmet sich der praxisorientierten Auseinandersetzung mit Methoden des sozialwissenschaftlichen Unterrichts.
Im Fokus stehen Planung, Durchführung und Reflexion didaktischer Settings, die das gesamte Spektrum der Anforderungsbereiche sowie die zu erwerbenden fachlichen, methodischen und urteilsbildenden Kompetenzen der SchülerInnen umfassen.
Die Studierenden führen im Verlauf des Seminars eigene Unterrichtssimulationen in einem geschützten Lernraum durch und erhalten strukturiertes Feedback. Ergänzend werden zentrale Theorien, Prinzipien und didaktische Grundlagen des sozialwissenschaftlichen Unterrichts wiederholt und vertieft.
Lernziele des Seminars:
• Entwicklung methodischer Handlungskompetenz
• Vertiefung didaktisch-theoretischer Kenntnisse zur Gestaltung von Unterricht
• Reflexionsfähigkeit über Unterrichtsprozesse stärken
Hinweis:
Die Bereitschaft zur aktiven und kontinuierlichen Teilnahme sowie zur Übernahme eigener Unterrichtsanteile wird vorausgesetzt. Das Seminar lebt maßgeblich von Kooperation und didaktischem Austausch, um einen effektiven Lernzuwachs aller zu erreichen.
- Lehrende/r: Katharina Burmeister
Das Seminar findet dienstags von 14-16h statt.
Das Seminar widmet sich der praxisorientierten Auseinandersetzung mit Methoden des sozialwissenschaftlichen Unterrichts.
Im Fokus stehen Planung, Durchführung und Reflexion didaktischer Settings, die das gesamte Spektrum der Anforderungsbereiche sowie die zu erwerbenden fachlichen, methodischen und urteilsbildenden Kompetenzen der SchülerInnen umfassen.
Die Studierenden führen im Verlauf des Seminars eigene Unterrichtssimulationen in einem geschützten Lernraum durch und erhalten strukturiertes Feedback. Ergänzend werden zentrale Theorien, Prinzipien und didaktische Grundlagen des sozialwissenschaftlichen Unterrichts wiederholt und vertieft.
Lernziele des Seminars:
• Entwicklung methodischer Handlungskompetenz
• Vertiefung didaktisch-theoretischer Kenntnisse zur Gestaltung von Unterricht
• Reflexionsfähigkeit über Unterrichtsprozesse stärken
Hinweis:
Die Bereitschaft zur aktiven und kontinuierlichen Teilnahme sowie zur Übernahme eigener
Unterrichtsanteile wird vorausgesetzt. Das Seminar lebt maßgeblich von Kooperation und didaktischem Austausch, um einen effektiven Lernzuwachs aller zu erreichen.
- Lehrende/r: Katharina Burmeister
Leibeigenschaft im Zarenreich des 19. Jahrhunderts. Forschendes Lernen WiSe 2025/26, Ricarda Vulpius
Was bedeutete es, im Zarenreich leibeigen zu sein? Welche Handlungsspielräume, welche Zwänge und Vorstellungen prägten das Leben der Leibeigenen? Und wie lassen sich diese historisch fassen – jenseits administrativer und juristischer Quellen? Im Rahmen dieses Seminars begeben wir uns auf eine forschende Spurensuche nach den Erfahrungen, Alltagspraktiken und Wahrnehmungen von Leibeigenen im Russländischen Reich im 18. und 19. Jahrhundert.
Das Seminar folgt dem Konzept des Forschenden Lernens: In einer ersten, einführenden Phase erarbeiten wir gemeinsam die historischen Grundlagen der Leibeigenschaft sowie theoretische Zugänge zu Herrschaft, Abhängigkeit und Untertanenschaft, auch im Vergleich zu Sklaverei. Anschließend widmen sich die Teilnehmenden individuell und in Gruppenarbeit einem selbst gewählten Forschungsprojekt. Im Mittelpunkt stehen dabei Ego-Dokumente – Briefe, Bittschriften, Tagebücher, gerichtliche Zeugenaussagen oder auch literarische Texte – in denen Leibeigene selbst zu Wort kommen oder ihre Perspektiven zumindest ansatzweise greifbar werden.
In der Forschungsphase analysieren die Studierenden diese Quellen selbstständig, entwickeln Fragestellungen und interpretieren die Texte im historischen Kontext. Unterstützt werden sie durch gemeinsame Werkstattgespräche und individuelles Feedback. In der abschließenden Präsentationsphase stellen die Teilnehmenden ihre Ergebnisse zur Diskussion und reflektieren sowohl methodische Herausforderungen als auch theoretische Erkenntnisse.
Das Seminar bietet die Möglichkeit, selbst historische Forschung zu betreiben – mit dem Ziel, nicht nur Wissen über Leibeigenschaft und Autobiographik zu erwerben, sondern den gesamten Forschungsprozesses im Seminar zu durchlaufen. Russischkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Die meisten Quellen liegen in Übersetzung vor.
- Lehrende/r: Karla Fuhrmann
- Lehrende/r: Ricarda Vulpius
In dem Seminar werden unterschiedliche Ansätze zur Erfassung und Rückmeldung schulischer Leistungen erarbeitet. Schwerpunkte liegen dabei auf einer an Kompetenzen orientierten Diagnostik sowie auf Möglichkeiten einer prozessorientierten Diagnostik schulischer Lernleistungen.
- Lehrende/r: Louisa Wilkinghoff
- Lehrende/r: Hannah Geimer
- Lehrende/r: Astrid Reuter
In diesem Lektürekurs werden Psalmen verschiedener Gattungen übersetzt und analysiert. Die Übung erweitert die bibelhebräische Sprachkompetenz, sie führt in poetische Sprachmittel ein und vertieft die Exegese des Psalmenbuches durch einen detaillierten Blick auf ausgewählte Einzeltexte.
- Lehrende/r: Therese Hansberger
In diesem Semester lesen wir eine Auswahl an Íslendingaþættir, kurzen Erzählungen über Isländer, wie sie in Königssagas, insbesondere in der Handschrift „Morkinskinna“ (GKS 1009 fol.), begegnen. Diese unterhaltsamen, in sich geschlossenen Geschichten folgen meist einem bestimmten Erzählschema: Ein Isländer kommt als Fremder an den norwegischen Königshof, gerät in Konflikt mit dem König bzw. seinem Umfeld und muss seine Position behaupten.
Das Lektüreseminar richtet sich an Fachstudierende ab dem 3. Semester, welche die „Einführung in die mediävistische Skandinavistik II“ im Sommersemester abgeschlossen haben. Darüber hinaus steht es allen Studierenden mit Altnordisch-Kenntnissen offen. Es ist vorzugsweise für die Prüfungsform „Präsentation mit benoteter wissenschaftlicher Ausarbeitung“ im B.A. vorgesehen und nur in Ausnahmefällen als Basis einer großen Hausarbeit.
Einführende Literatur:
- Ármann Jakobsson: Íslendingaþættir. Saga hugmyndar, Reykjavík 2014 (Studia Islandica 63).
- Ármann Jakobsson: A Sense of Belonging. Morkinskinna and Icelandic Identity, c. 1220, Odense 2014 (The Viking Collection 22).
- Joseph C. Harris: Genre and Narrative Structure in Some Íslendinga þættir, in: Scandinavian Studies 44 (1972), 1-27.
- Stefanie Würth: Elemente des Erzählens. Die þættir der Flateyjarbók, Frankfurt am Main 1991 (Beiträge zur Nordischen Philologie 20).
- Lehrende/r: Roland Scheel
- Lehrende/r: Ulrike Freywald
- Lehrende/r: Andreas Blödorn
In der Lehrveranstaltung werden die fachlichen und didaktischen Kenntnisse auf ausgewählte Unterrichtsbeispiele für den Sachunterricht übertragen und erweitert.
Die Veranstaltung „Lernfeld Physik“ wird im Wintersemester und im Sommersemester angeboten. Sie kann laut Prüfungsordnung im 5. Semester oder 6. Semester studiert werden.
- Lehrende/r: Elke Haas
- Lehrende/r: Nico Schreiber
In der Lehrveranstaltung werden die fachlichen und didaktischen Kenntnisse auf ausgewählte Unterrichtsbeispiele für den Sachunterricht übertragen und erweitert.
Die Veranstaltung „Lernfeld Physik” wird im Wintersemester und im Sommersemester angeboten. Sie kann laut Prüfungsordnung im 5. Semester oder 6. Semester studiert werden.
- Lehrende/r: Elke Haas
- Lehrende/r: Nico Schreiber
In der Lehrveranstaltung werden die fachlichen und didaktischen Kenntnisse auf ausgewählte Unterrichtsbeispiele für den Sachunterricht übertragen und erweitert.
Die Veranstaltung „Lernfeld Physik“ wird im Wintersemester und im Sommersemester angeboten. Sie kann laut Prüfungsordnung im 5. Semester oder 6. Semester studiert werden.
- Lehrende/r: Elke Haas
- Lehrende/r: Nico Schreiber
In der Philosophie geht es, ganz allgemein gesprochen, um die Auseinandersetzung mit Argumenten. Vermittelt werden diese meistens in schriftlicher Form. Um also die Argumente, die uns von einer bestimmten Position oder philosophischen These überzeugen wollen, verstehen und analysieren zu können, müssen wir in der Lage sein, diese beim Lesen zu erkennen. Das ist oft gar nicht so leicht, wie man bei der Lektüre philosophischer Texte schnell feststellt. Daher ist es hilfreich, Methoden für die Texterschließung kennenzulernen und über das Lesen selbst zu reflektieren. Diese Grundlagen vermittelt Ihnen die Übung „Philosophische Texterschließung”. Sie erarbeiten sich in einem studentischen Lesekreis zwei philosophiegeschichtlich bedeutsame Texte - zunächst angeleitet durch vorbereitete Materialien, im weiteren Verlauf dann selbstständig. Ein:e Tutor:in begleitet Sie bei Ihrer Arbeit. Die Termine während des Semesters können von jeder Gruppe individuell festgelegt werden.
In der verpflichtenden Einführungsveranstaltung am 23.10.2025 um 18 Uhr c.t. erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Organisation der Lesekreise sowie eine Einführung in das Lesen philosophischer Texte. Außerdem bilden Sie an diesem Abend die Arbeitsgruppen.
Die Teilnahme an dieser Übung wird für das erste oder zweite Semester empfohlen.
Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme: Teilnahme an der einmaligen Einführungsveranstaltung sowie regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen des Lesekreises; Führen eines Verlaufsbogens sowie Ausfüllen eines Reflexionsbogens am Ende des Semesters.
- Lehrende/r: Ariane Filius
- Lehrende/r: David Püth
- Lehrende/r: Svenja Völkert
Literatur ist immer zugleich inklusiv als auch exklusiv. Sie kann nicht im herkömmlichen Sinne verstanden werden, sondern lädt zu Reflexionen ein, kann Irritation herbeiführen oder zum Mitfühlen einladen. Allerdings kann nicht jeder gleichermaßen gut und schnell lesen, hören und die Informationen verarbeiten. In dem Seminar werden wir unterschiedliche Positionen zur Inklusion im Literaturunterricht besprechen und auf ausgewählte Gegenstände (Bilderbuch, Hörspiel, Roman, ggf. Kurzfilm) anwenden.
Wir werden dabei die Schritte der Unterrichtsplanung einüben nach dem Schema
- Sachanalyse
- Didaktische Überlegungen, Möglichkeiten der inklusiven Aufbereitung
- Methodik
vorgehen.
- Lehrende/r: Sebastian Bernhardt
- Lehrende/r: Ann-Kathrin Koppenhöfer
- Lehrende/r: Ninja Schmiedgen
Einher mit literarischen Strukturwandelprozessen, die sich von der Mitte des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts beobachten lassen, gehen vor allem auch maßgebliche Umstellungen anthropologischer Annahmen – Vorstellungen also über den Menschen und das Menschsein.
Besonders gut lässt sich dies am Phänomen ‚Liebe‘ ausmachen: Was wird unter ‚Liebe‘ verstanden – welches Konzept von Liebe wird literarisch realisiert und verhandelt? Welche Konsequenzen ergeben sich für das Individuum als auch für das soziale Umfeld des Liebenden? Unter welchen Maßgaben kann Liebe umgesetzt werden oder muss unterdrückt werden? Welchen Stellenwert erhält Liebe im Rahmen des jeweils präsentierten Weltmodells?
Diese und weitere Fragen eröffnen einen Blick auf literaturanthropologische Analysezugänge. Mit ihrer Hilfe ist es aber zudem möglich, Literaturgeschichte anhand eines signifikanten Strukturmerkmals nachzuvollziehen.
Das Seminar geht diesen Punkten nach. Zugrunde gelegt wird der Ansatz einer (struktural-semiotischen) Literaturanthropologie, durchstreift werden die Literatursysteme der Aufklärung, der Goethezeit (Sturm und Drang, Weimarer Klassik, Romantik) und des Realismus, um eine Annäherung an Formen- und Funktionswandel von Liebeskonzepten anhand dezidierter Textanalysen vorzunehmen.
Eine Auswertung des Analyseinstrumentariums und seiner Übertragbarkeit auf aktuellere Formen der Liebesrepräsentation in Literatur ist vorgesehen.
Teilnehmer:innen beachten bitte die Literaturhinweise zur Vorbereitung auf den Kurs!
- Lehrende/r: Stephan Brössel
- Lehrende/r: Ulrike Freywald
- Lehrende/r: Sascha Buchholz
- Lehrende/r: Özge Kayan
- Lehrende/r: Mahdiye Kazemi
- Lehrende/r: Mark U. Stein
Historisch bedingt ist Galizien eine mehrsprachige, plurikulturelle Region: Einst zu Polen-Litauen gehörend, gelangte Galizien im Zuge der polnischen Teilungen zum Habsburger Imperium, war nach 1918 Bestandteil des wiederentstandenen polnischen Staates; nach dem 2. Weltkrieg wurde Ostgalizien Teil der ukrainischen Sowjetrepublik und gehört heute zur unabhängigen Ukraine. Einen beutenden Anteil an der Bevölkerung hatten bis zur Shoah Jüdinnen und Juden. Entsprechend finden sich, gerade in der Zeit zwischen dem Ende des 19. Jahrhunderts und den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, die im Mittelpunkt des Seminars stehen werden, Werke in deutscher, jiddischer, polnischer und ukrainischer Sprache aus der Region. Viele der Autor*innen waren auch selbst mehrsprachig: So war etwa Bruno Schulz, der durch seine in polnischer Sprache verfassten Erzählzyklen Sklepy Cynamonowe (1933, Die Zimtläden) und Sanatorium pod Klepsydra (1936, Das Sanatorium zur Sanduhr) Berühmtheit erlangte, an einer Übersetzung Kafkas beteiligt. Deborah Vogel, Autorin avantgardistischer Lyrik in jiddischer Sprache, wechselte aus dem Polnischen in diese Sprache. Ebenfalls einer jüdischen galizischen Familie entstammte Joseph Roth, der mit seinem Roman Radetzkymarsch (1932) einen Nachruf auf das Habsburger Imperium vorlegte.
Das Seminar stellt diese vielfältigen und vielsprachigen Literaturen Galiziens vor und fragt danach, welche Relevanz die Plurikulturalität der Region hatte. Vor dem Hintergrund, dass viele der behandelten Autor*innen jüdischen Familien entstammten, bildet die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Facetten des Judentums der Zeit, die sich zwischen ostjüdischem Chassidismus über orthodoxe Richtungen, ersten Ansätzen einer religiösen Liberalisierung, (Kultur-)Zionismus bis hin zu Assimilation spannten, einen weiteren Aspekt, der für die Sprachwahl und die Poetik der Werke eine Rolle spielte. Exemplarisch für die rückblickende Behandlung der plurikulturellen Vergangenheit Galiziens in der neuesten ukrainischen Literatur soll abschließend Sofija Andruchovycs Roman Felix Austria (2014, dt.: Der Papierjunge) betrachtet werden.
- Lehrende/r: Regina Grundmann
- Lehrende/r: Irina Wutsdorff