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- Lehrende/r: Rieke Siemon
- Lehrende/r: Rieke Siemon
- Lehrende/r: Friederike Maria von Lehmden
- Lehrende/r: Friederike Maria von Lehmden
- Lehrende/r: Cana Bayrak
- Lehrende/r: Katharina Larkin
Das Hauptseminar beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen christlicher Umwelt und jüdischer Minderheit im frühneuzeitlichen Europa und insbesondere im römisch-deutschen Reich. Dabei werden vor allem die folgenden Aspekte im Mittelpunkt stehen: die Politik der christlichen Obrigkeiten gegenüber den Juden, ihre Motive, Begründungen und Formen (von der Vertreibung und Ausgrenzung bis zur Schutzpolitik); die Haltung der Kirche, dann der Konfessionskirchen und ihrer Theologen zu Juden und Judentum; diskriminierende Stereotypen und antijüdische Polemik als Katalysatoren christlicher Judenfeindschaft; Orte und Felder christlich-jüdischer Kommunikation und Interaktion; Christentum und christliche Mehrheitsgesellschaft aus frühneuzeitlicher jüdischer Sicht.
- Lehrende/r: Thomas Brockmann
Zum Advent 2019 startete der viel beobachtete und kontrovers diskutierte Synodale Weg in Deutschland, der von der deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken initiiert wurde. Ausgehend von der MHG Studie über sexualisierte Gewalt in der katholischen Kirche Deutschlands wurde dieser Reformprozess angestoßen. Es soll sich in vier „Synodalen Foren“ den Themen: „Macht, Partizipation und Gewaltenteilung“(WS 2020/21); „Frauen in der Kirche“(SS 2021); „Priesterliche Lebensformen“(WS 2021/22) und „Sexualmoral der Kirche“(SS 2022) gewidmet werden. Dies ist Anlass genug, dass die Kanonistik interdisziplinär diese Themenkomplexe im akademischen Diskurs aufgreift. Gestartet wird mit dem ersten Seminar im Verbund von Kirchengeschichte und Kanonischen Recht zur Frage Macht, Partizipation und Gewaltenteilung. Dabei soll der Blick sowohl auf synodale Strukturen in Geschichte und Recht wie auch auf historische und rechtliche Optionen der Machtverteilung geschaut werden.
- Lehrende/r: Thomas Brockmann
- Lehrende/r: Thomas Neumann
- Lehrende/r: Thomas Schüller
Teilnahmebedingung:
Wichtig! Beachten Sie bitte, dass dieses Seminar bereits Ende Januar 2020 abgeschlossen sein wird. Das bedeutet sowohl, dass die Seminarinhalte teils in Form von wöchentlichen Präsenzsitzungen, teils in Form von Blockveranstaltungen präsentiert werden (siehe dazu die Terminübersicht); als auch, dass eventuell geplante Hausarbeiten bis zum 7. Januar 2021 fertiggestellt sein müssen.
Seminarbeschreibung:
Auch wenn das Hörspiel als mediale Form nur einen einzigen, nämlich den akustischen Kanal besitzt, über den es seine Inhalte vermitteln kann, ist es doch ein multikodales Kommunikationssystem. Die ihm zur Verfügung stehenden allgemeinakustischen Zeichensysteme von Stimme, Sprache, Geräusch und Musik sowie die spezifisch radiophonen Zeichensysteme von Blende, Schnitt, Mischung und elektroakustischer Manipulation basieren jeweils auf individuellen semiotischen Strukturen und bieten damit ein komplexes Arsenal an Ausdrucksmöglichkeiten, mit denen narrative, argumentatorische, ästhetische und weitere Zusammenhänge hergestellt werden können.
Zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Hörspiel und den genannten Zeichensystemen nähert sich das Seminar seinem Untersuchungsgegenstand zunächst als einem gesellschaftlich verankerten Mediensystem an und vermittelt im Weiteren eine Kenntnis der grundlegenden medienkonstitutiven Bestandteile des Hörspiels, ihrer Funktionsweisen und Einsatzmöglichkeiten. Anhand ausgewählter Beispielhörspiele aus unterschiedlichen generischen Bereichen werden die abstrakten Begriffe und Verfahren der Analyse am konkreten Gegenstand veranschaulicht. Zudem werden aspektbezogene Methoden zur wissenschaftlichen Rekonstruktion von Hörspielen in Form von Verschriftlichung, Visualisierung und Schematisierung vorgestellt.
Auf diesem Wege vermittelt das Seminar einen Einblick in die verschiedenen Ausprägungsformen des Hörspiels, stattet die Seminarteilnehmer_innen mit hörspieltheoretischen und -analytischen Kompetenzen aus und möchte die analytische Hörfähigkeit (auditive Figur-Grund-Wahrnehmung, Lokalisation, Diskrimination) der Teilnehmenden schulen. Ziel ist es damit nicht nur, Fertigkeiten in der Beschreibung und Interpretation von Hörtexten zu vermitteln sowie einen wissenschaftlich-reflektierten Umgang mit diesen zu fördern, sondern auch, bei den Teilnehmenden ein analytisches Gehör auszubilden.
Das Seminar richtet sich in erster Linie an Studierende, die eine Studienleistung in Form einer Sitzungsgestaltung erbringen möchten.
Literaturempfehlungen:
Götz Schmedes: Medientext Hörspiel. Ansätze einer Hörspielsemiotik am Beispiel der Radioarbeiten von Alfred Behrens. Münster 2002.
Armin P. Frank: Das Hörspiel. Vergleichende Beschreibung und Analyse einer neuen Kunstform durchgeführt an amerikanischen, deutschen, englischen und französischen Texten. Heidelberg 1963.
Elke Huwiler: Erzähl-Ströme im Hörspiel. Zur Narratologie der elektroakustischen Kunst. Paderborn 2005.
Antje Vowinckel: Collagen im Hörspiel. Die Entwicklung einer radiophonen Kunst. Würzburg 1995.
Hans Emons: Montage – Collage – Musik. Leipzig 2009.
Martin Maurach: Das experimentelle Hörspiel. Eine gestalttheoretische Analyse. Wiesbaden 1995.
Dieter K. Müller, Esther Raff (Hg.): Praxiswissen Radio. Wie Radio gemacht wird – und wie Radiowerbung anmacht. Wiesbaden 2007.
Alice Elstner: Der Einsatz der Stimme im Hörspiel. Theorie und Praxis. Saarbrücken 2010.
Rainer Hannes: Erzählen und Erzähler im Hörspiel. Ein linguistischer Beschreibungsansatz. Marburg 1990.
Steve Ahern: Making Radio. A Practical Guide to Working in Radio. North Ryde 2000.
Vito Pinto: Stimmen auf der Spur. Zur technischen Realisierung der Stimme in Theater, Hörspiel und Film. Bielefeld 2012.
- Lehrende/r: Matthias Hänselmann
Max Reger äußerte 1912, „b-a-c-h ist Anfang und Ende aller Musik“.
Viele Musiker beschäftigen sich nicht nur in ihrer Ausbildung mit „Vater Bach“, sondern ziehen sich auch in persönlichen oder gesellschaftlichen Krisenzeiten mit seinen Partituren in ihr Studierstübchen zurück, suchen Halt und einen Neuanfang in seiner Kunst. W. A. Mozart führt Pamina und Tamino mit einer protestantischen Choralmelodie, die er in Bachscher Weise ausführt, durch Feuer und Wasser. An dieser entscheidenden Stelle der „Zauberflöte“ steigt er „zu den Müttern“ der deutschen Musiktradition und ihrem größten Wahrer, J.S. Bach, herab.
In der aktuellen Corona-Situation wird der Wert unserer Musiktradition auf eine besondere Probe gestellt. Wir wissen nicht, ob und in welcher Form es zukünftig Musikunterricht und Konzerte geben wird und was die Menschen in finanziellen Krisenzeiten bereit sind, für die Bewahrung unseres kulturellen Erbes zu tun.
Musikvermittlung wird bei diesbezüglichen Entscheidungsprozessen eine zentrale Rolle spielen.
Wir werden Leben und Werk von J.S. Bach im Seminar behandeln, aktuelle Unterrichtsmaterialien unter die Lupe nehmen und eigene Ideen für „Bach in der Schule“ entwickeln.
- Lehrende/r: Ulrike Schwanse
Kurszielsetzung: Verbesserung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit beim Verfassen fachbezogener Texte. Kursschwerpunkte: Verfassen von einfachen Texten mit fachbezogenen Inhalten wie z.B. Zusammenfassung und Stellungnahme zu kürzeren fachbezogenen Texten, Erstellen von Lösungsskizzen und Gutachten wie sie in Klausuren erwartet werden; Behandlung von Textbauphänomenen; stilistische und grammatische Besonderheiten von Fachtexten. In diesem Kurs soll universitätsspezifisches Schreiben geübt werden, wie es für die Erstellung einer Seminararbeit sowie für das Schreiben von Klausuren notwendig ist. Darunter ist nicht nur zu verstehen, grammatisch fehlerfrei zu schreiben. Vielmehr müssen Besonderheiten des Textaufbaus und des Stils, aber auch Schreibkonventionen des deutschen Sprachraums beachtet werden. Im Mittelpunkt des Kurses stehen deshalb Übungen zu folgenden Bereichen: Lektüre und Verarbeitung wissenschaftssprachlicher Texte; Zusammenfassung von Texten, Ergebnissen etc.; Paraphrasieren; Zitieren; ggf. Gliedern wissenschaftlicher Texte; Stilkonventionen wiss. Texte. Während des Unterrichts werden kleinere Texte geschrieben.
- Lehrende/r: Gabriel-Murat Kacik
Der Völkermord an den Herero und Nama und die damit verbundene Entschädigungsdebatte oder auch die jüngsten Auseinandersetzungen um die Menschenexperimente Robert Kochs in Afrika legen eindrücklich nahe, dass die koloniale Vergangenheit hierzulande ebenso umstritten wie aktuell ist. Der vergleichsweise späte Aufbau eines Kolonialreiches („Platz an der Sonne“) veränderte im ausgehenden 19. Jahrhundert die Stellung Deutschlands in der Welt rapide; auch wenn die betreffenden Gebiete in Afrika und Asien aus ökonomischer Sicht kaum relevant waren, nahmen sie in symbolpolitischer Hinsicht eine umso wichtigere Stellung ein. Ein erster Teil der Veranstaltung widmet sich den Auswirkungen auf die jeweils unterworfenen Gesellschaften durch koloniale Wirtschaftsformen, Missionspraktiken oder Arbeitszwang und Gewalt, in ihm werden aber auch die Effekte auf die Kolonisierenden beleuchtet, so beispielsweise Modi und Nebeneffekte des Kulturkontaktes, Diskurse über die Kolonien im Deutschen Reich, die Rolle von „Rassenmischehen“ oder „Völkerschauen“ u.a. Ein zweiter Teil der Veranstaltung nimmt die variantenreiche Wirklichkeit kolonialer Erfahrungen und Kontinuitäten nach dem Ende des Ersten Weltkrieges in den Blick – denn nicht nur während des Nationalsozialismus, sondern auch nach dem Zweiten Weltkrieg sind mannigfache koloniale Spuren zu finden, ob in Form rassistischer oder chauvinistischer Denkmuster, vielfältiger medialer Aneignungen oder erinnerungspolitischer Kontroversen, die in Teilen bis heute nachwirken.
- Lehrende/r: Christoph Lorke
Was sind die Kulturwissenschaften? – Eine Frage, die auch heute noch Gültigkeit besitzt. Während an deutschen Universitäten inzwischen eine flächendeckende Institutionalisierung kulturwissenschaftlicher Ausrichtungen – auch der Literatur- und Medienwissenschaften – beobachtbar ist (vgl. nicht zuletzt den Münsteraner Masterstudiengang Kulturpoetik), überwiegt auf wissenschaftlicher Ebene – das heißt hinsichtlich einer theoretisch-methodologischen Fundierung, einer Basisterminologie und Taxonomie sowie hinsichtlich praktisch-interpretatorischer Leitprinzipien – bis heute große Unstimmigkeit. Begründet liegt dieser Umstand darin, dass das Projekt der ‚Kulturwissenschaft‘ von Beginn an im Plural gedacht und konzipiert worden ist: Gerade die einhergehende Diversität und Interdisziplinarität zeichnen kulturwissenschaftliche Ansätze aus. Agiert man von der Warte der Literatur- und Medienwissenschaften aus, erfordert dies allerdings einen fundierten Ein- und Überblick über bereitstehende Arbeitsfelder sowie einen sensiblen Zugang auf mögliche Frage- und Problemstellungen und Untersuchungsbereiche. Geklärt werden soll daher nicht in erster Linie die Frage, was die Kulturwissenschaften sind, sondern vielmehr die, was wir mit ihnen anfangen können, inwiefern sie den Blick auf unsere Gegenstände erhellen.
Das Seminar widmet sich dem Großfeld der kulturwissenschaftlichen Teildisziplinen bzw. den Potenzialen, die die Kulturwissenschaften aus Sicht der Literatur- und Filmwissenschaft eröffnen. Dazu werden ausgehend von einer gemeinsamen Basislektüre theoretisch-methodologische Designs nachvollzogen und in exemplarischen Analysen auf ihre Operationalisierung und Heuristik hin überprüft.
Teilnehmer*innen werden gebeten, sich zeitnah die unten genannte Einführung zu beschaffen, eines der verhandelten Felder auszuwählen und eigenständig Gegenstandsbereiche bzw. Analysegegenstände zu bearbeiten.
Bitte besuchen Sie zwecks persönlicher Absprache in dieser Sache noch vor Semesterbeginn die Sprechstunde von Herrn PD Dr. Stephan Brössel.
Die filmwissenschaftliche Ausrichtung des Seminars (die neben einer literaturwissenschaftlichen Blickrichtung eingenommen werden wird) erfordert die erfolgreiche Teilnahme an einer "Einführung in die Filmwissenschaft/-analyse" (oder einem vergleichbaren Tutorium). Bitte legen Sie einen entsprechenden Nachweis vor bzw. erkundigen sich nach Belegungsmöglichkeiten!
Inhalte des Seminars werden/können sein:
- Grundlagen der Kulturwissenschaften: Interdisziplinarität, Kulturbegriffe, Kulturtheorien
- Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft
- Medienkulturwissenschaft
- Kultursemiotik
- Kontextsensitive Narratologie
- Kulturwissenschaftliche Raumtheorie(n)
- Kulturanthropologie und literarische Anthropologie
- New Historicism, Cultural Materialism und Cultural Studies
- Historische Kulturwissenschaft
- Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen
- Kulturwissenschaftliche Xenologie
- Kulturwissenschaften und Geschlechterforschung
- Lehrende/r: Stephan Brössel
Es gibt viele Gründe, eine eigene Sprache zu entwickeln: Die Spannbreite reicht vom Roman (wie die Elbensprachen Quenya und Sindarin bei Tolkien) über den Eurovision Song Contest, Filme oder Serien (wie Klingonisch, Dothraki oder Na'vi) bis zur Welthilfssprache (wie Esperanto oder Volapük). Im Seminar wird untersucht, welche Arten von Kunstsprachen es gibt und wie die ersten Schritte zu einer eigenen Kunstsprache aussehen könnten. Dazu müssen wir uns sowohl die grammatischen Strukturen des Deutschen als auch die anderer natürlicher Sprachen und Kunstsprachen aus einer typologischen Perspektive ansehen: Welche grammatischen Kategorien gibt es und wie können sie realisiert werden? Welche Laute können plausiblerweise Allophone voneinander sein? Welche Typen semantischen Wandels können zu welchen Arten von Polysemie führen und wie hängt das mit der jeweiligen Kultur zusammen? Wie kann eine Sprache aussehen, wenn sie Kasus oder Tempus nicht morphologisch markiert? Wie können Schriftsysteme entstehen und in welchem Verhältnis stehen sie zur gesprochenen Sprache? Daran schließt sich außerdem die Frage an, wie eine gute Sprachbeschreibung, die als Modell für die Dokumentation Ihrer Kunstsprache dienen kann, eigentlich aussieht.
Internetquelle zum Einstieg: The Language Construction Kit (http://www.zompist.com/kit.html)
Wichtiger Hinweis: Diese Veranstaltung ist als Projektseminar angelegt. Für die eigene Schwerpunktsetzung im Seminar wird dementsprechend Eigeninitiative und Vernetzung untereinander vorausgesetzt.
- Lehrende/r: Kristin Kopf
- Lehrende/r: David Benedikt Wirthmüller
Die Nachkriegszeit der Bundesrepublik war geprägt von vielfältigen Aufbrüchen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen – ganz besonders auch im Bereich der Kultur. Die erstmals 1955 realisierte documenta steht dabei sinnbildlich für eine sich der in den Jahren des Nationalsozialismus verfemten wie auch der zeitgenössischen Kunst, doch verstellt der Blick auf die international angelegte Großausstellung den auf die Entwicklungen, die sich in zahlreichen Städten quer durch die Bundesrepublik ereigneten: die durch vielfältige Akteure angestoßene Gründung von Kunstvereinen. Rasch entwickelten sich diese Institutionen zu vielfältigen Begegnungsstätten und Präsentationsplattformen für die zeitgenössische bildende Kunst und wurden so zu Mittlern zwischen Künstlerinnen wie Künstlern und der interessierten Öffentlichkeit. Innerhalb der in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation Wolfsburg veranstalteten Übung wird am Beispiel verschiedener Kunstvereine in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die Bedeutung dieser lokalen Kultur-Institutionen vergleichend rekonstruiert. Die Ergebnisse werden am Ende des Semesters öffentlich präsentiert und in einer Publikation veröffentlicht. Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung ist neben einem Grundinteresse an der bundesdeutschen Kunst- und Kulturgeschichte auch die Bereitschaft zu eigenständigen, zuvor innerhalb der Übung vorbereiteten Archivreisen. Aufgrund dieser findet die Übung in Blöcken statt. Um eine Anmeldung per e-Mail an christoph.lorke@wwu.de wird bis Semesterbeginn gebeten.
- Lehrende/r: Alexander Kraus
- Lehrende/r: Christoph Lorke
In dem Proseminar werden die Königserhebungen im fränkischen und römisch-deutschen Reich von der Karolingerzeit bis 1257 untersucht. Unser Raster wird dabei sein: Welche Abläufe und Elemente einer Königserhebung gibt es: Wie wird man König, wer nimmt an der Königserhebung in welcher Form teil, wie werden Kandidaten bestimmt. Außerdem wird es um die Unterschiede zu den Erbmonarchien in Frankreich und England gehen.
In einem zweiten propädeutischen Teil erfolgt eine Einführung in die Methoden, Arbeitsweisen und Hilfsmittel der Mediävistik. In beiden Teilen ist die aktive Beteiligung Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss.
- Lehrende/r: Christine Kleinjung
Diese Veranstaltung findet im WS nicht statt und wird erst wieder im Sommersemester 2018 angeboten.
Diese Leichtathletik-Veranstaltung orientiert sich an den Richtlinien des Deutschen Leichtathletikverbandes und den Lehrplänen der Schulen in NRW. Sie thematisiert neben ausgewählten Disziplinen vor allem die Aufarbeitung und Erprobung von Themen einer vielschichtigen und motivierenden Schul- und Vereins-Leichtathletik. Durch die Kooperation mit Münsteraner Schulen und Vereinen können auch schul- und vereinspraktische Erfahrungen gesammelt werden.
Im Rahmen der Veranstaltung ist es möglich einen Kampfrichterausweis zu erwerben. Der Lehrgang findet am Freitag, den _______ von 18-21 Uhr und Samstag, den _________ von 09-16 Uhr statt und wird Herrn Rainer Jütte geleitet und durchgeführt.
Aufgrund der Kooperationsmöglichkeiten mit der Sportmedizin, dem HSP sowie Schulen und Vereinen werden 4-6 Sondertermine innerhalb des Semsters am Nachmittag stattfinden. Ein verbindlicher Sondertermin ist die Mithilfe beim LCR am ________!!!
Ein weiterer verbindlicher Sondertermin ist die Organisation und Durchführung eines Kinder-Leichtathletik-Wettkampfes mit der Grundschule Nienberge. Der genaue Termin wird in der ersten Seminarsitzung bekanntgegeben.
Die erste Seminarsitzung findet im Seminarraum der Leichtathletikhalle statt.
- Lehrende/r: Andreas Klose
Diese Leichtathletik-Veranstaltung orientiert sich an den Richtlinien des Deutschen Leichtathletikverbandes und den Lehrplänen der Schulen in NRW. Sie thematisiert neben ausgewählten Disziplinen vor allem die Aufarbeitung und Erprobung von Themen einer vielschichtigen und motivierenden Schul- und Vereins-Leichtathletik. Durch die Kooperation mit Münsteraner Schulen und Vereinen können auch schul- und vereinspraktische Erfahrungen gesammelt werden. In diesem Fall kann es auch zu „Sonderterminen” kommen, die in der ersten Seminarsitzung bekanntgegeben werden.
Die erste Seminarsitzung findet im Seminarraum der Leichtathletikhalle statt.
- Lehrende/r: Andreas Klose
Diese Leichtathletik-Veranstaltung orientiert sich an den Richtlinien des Deutschen Leichtathletikverbandes und den Lehrplänen der Schulen in NRW. Sie thematisiert neben ausgewählten Disziplinen vor allem die Aufarbeitung und Erprobung von Themen einer vielschichtigen und motivierenden Schul- und Vereins-Leichtathletik. Durch die Kooperation mit Münsteraner Schulen und Vereinen können auch schul- und vereinspraktische Erfahrungen gesammelt werden. In diesem Fall kann es auch zu „Sonderterminen” kommen, die in der ersten Seminarsitzung bekanntgegeben werden.
Die erste Seminarsitzung findet im Seminarraum der Leichtathletikhalle statt.
- Lehrende/r: Andreas Klose
Die Planung, Durchführung und Reflexion von Gedenkstättenfahrten gehört zu den zentralen Aufgabenbereichen von Geschichtslehrpersonen. Gleichwohl sind Ansätze einer Gedenkstättendidaktik bislang rar und Geschichtsstudierende verfügen zumeist nur über eigene Teilnehmererfahrungen. Anliegen des Blockseminars und der Exkursion ist es daher, Geschichtsstudierenden am Beispiel deutsch-deutscher Geschichte zentrale Kompetenzen für die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Gedenkstättenfahrten zu vermitteln – und zwar durch theoretische Grundlegung, durch eigene Praxiserfahrungen in der Gedenkstättenarbeit sowie durch Gespräche mit Gedenkstättenpädagogen vor Ort.
Die Veranstaltung ist ein von der Stiftung Aufarbeitung gefördertes Kooperationsprojekt mit der Villa ten Hompel und Berliner Erinnerungs- und Gedenkstätten zur deutsch-deutschen Geschichte. Mit der Projektübung sollen neue Wege der Lehrerbildung zur Förderung von Gedenkstättenkompetenz beschritten und vor allem gemeinsam mit Studierenden diskutiert und entwickelt werden.
Zum Programm: Im Rahmen einer dreitägigen Exkursion werden die Ausstellungen und Bildungsangebote der Gedenkstätte Berliner Mauer, der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde sowie der Stasiunterlagenbehörde vorgestellt und mit Experten vor Ort diskutiert. Die theoretische Grundlegung im Bereich der Gedenkstättendidaktik erfolgt in einem universitären geschichtsdidaktischen Blockseminar bzw. praxisorientiert in der Villa ten Hompel, die über langjährige Erfahrungen im Bereich der Gedenkstättenfahrten verfügt (Ansprechpartner: Peter Römer). Zudem ist ein Austausch mit Lehramtstudierenden der FU Berlin geplant, die ebenfalls am Projekt beteiligt sind.
Das Blockseminar ist für den 01.03.-05.03.2021 geplant.
Die Vorbereitungssitzung findet am 10.11.2020, 8.15-9.45 Uhr statt.
Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird Interesse und Diskussionsfreude sowie eine verbindliche Anmeldung erwartet.
Die Übung kann aufgrund ihres thematischen Schwerpunktes im Bereich der deutsch-deutschen Geschichte gut mit dem HS: Handro „Soziales Paradies oder Diktatur? DDR-Geschichte in der historisch-politischen Bildung” verbunden werden.
- Lehrende/r: Saskia Handro
Das Deutsche Kaiserreich gilt in vielerlei Hinsicht als Musterbeispiel einer Gesellschaft, in der sich das Militärische tief in die Matrix des Sozialen eingelagert hatte. Militärische Verhaltensmuster wirkten prägend in die Lebens- und Arbeitswelt hinein. Die Symbolsprache des Kaiserreichs richtete sich auf die zeitgenössisch dominierenden Leitbilder Nation und Militär, wenngleich diese auf Preußen-Deutschland reduzierte Perspektive differenzierende Momente, die vor allem für den süddeutschen Raum zu konstatieren wären, noch zu wenig zu berücksichtigen scheint. Das Seminar thematisiert u.a. die Stellung des Militärs in der Verfassung des Kaiserreichs, Probleme der Heeresfinanzierung, die seit dem preußischen Verfassungskonflikt aufgetretenen und seither anhaltenden Spannungslinien zwischen der monarchischen Kommandogewalt und den Ansprüchen des Parlaments, den in der wilhelminischen Zeit erfolgten Übergang vom Heeres- zum Marineprimat sowie die Rolle der Kriegervereine im Kaiserreich.
Ferner bietet das Seminar im propädeutischen Teil eine Einführung in die Theorien und Methoden, Hilfsmittel und Arbeitstechniken der neueren und neuesten Geschichte. Für den Erwerb eines Seminarscheins sind die Übernahme eines Referats, eine schriftliche Hausarbeit sowie eine Abschlussklausur obligatorisch.
- Lehrende/r: Rüdiger Schmidt
Hinweis: Im WiSe 2020/21 findet diese Lehrveranstaltung online statt!
Im Zeitalter von sozialen Medien, Fake News und des ständigen online Seins nimmt Medienkompetenz einen immer höheren Stellenwert in der Gesellschaft ein. Aber um was genau handelt es sich bei Medienkompetenz und für wen ist diese wichtig? In diesem Seminar werden zunächst die Konstrukte der Medienkompetenz sowie der Nachrichtenkompetenz gemeinsam erarbeitet, bevor Studien zur Medien- und Nachrichtenkompetenz in verschiedenen Settings (bspw. im deutschen und internationalen Kontext) und von verschiedenen Personengruppen (bspw. bei Jugendlichen und Erwachsenen) kritisch diskutiert und reflektiert werden. Die Studierenden werden ebenfalls verschiedene praktische Angebote zur Medienkompetenz in den Blick nehmen. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die Rolle des Journalismus gelegt – sowohl als Objekt von als auch als Vermittler von Medien- und Nachrichtenkompetenz.
- Studienleistung: Aktive Teilnahme, Präsentation
- Prüfungsleistung: Abstracts oder Hausarbeit
- Lehrende/r: Katherine Marie Engelke
Archäologische Quellen des 6. bis 3. Jahrtausends stehen exemplarisch im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung. Am Beispiel des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen werden die für Zentraleuropa wichtig erscheinenden Aspekte früher bäuerlicher Entwicklung exemplarisch aufgezeigt: Besiedlung fruchtbarer Areale durch erste Bauern, die ursprünglich aus Westungarn stammten; Kontakte zu einheimischen Wildbeutern und Akkulturation; zunehmender Verlust der Bindung an die fruchtbarsten Landschaften; Neolithisierung der nordwestdeutschen Tiefebene; gesteigerte soziale Kontrolle und Kollektivgrabsitte; tiefgreifender Kulturwandel im dritten Jahrtausend und der Ritus der Einzelbestattungen; Anstieg von auf Metallurgie bezogenen Aktivitäten und Beginn der Bronzezeit.
- Lehrende/r: Ralf Gleser
Hinweis: Im WiSe 2020/21 findet diese Lehrveranstaltung online statt!
Massenmedien und Massensport sind eng miteinander verbunden. Das Seminar nimmt diese Verbindungen aus der Perspektive der Medialisierungsforschung auf und wirft einen analytischen Blick auf eine besondere Gattung zwischen Sport und Medien: Die Sportler*innenautobiografie. Neben der klassischen Buchform, in der Sporler*innen auch schon in jungen Jahren ihr Leben erzählen, bzw. nicht selten von Sportjournalist*innen erzählen lassen, sind mittlerweile auch filmische Porträts einzelner Sportler*innen oder ganzer Mannschaften getreten, die nicht selten ganz neue Dimensionen der Medialisierung des Sports offenbaren – ganz abgesehen von den Social Media-Kanälen der Sportler*innen. Das Seminar analysiert diese Medien und versucht, Medialisierungstendenzen und Medialisierungsstrategien herauszuarbeiten, die sich vom Sport aus auch auf andere gesellschaftliche Teilsysteme übertragen lassen. Als Gast ist Prof. Dr. Jana Wiske von der Hochschule Ansbach geladen, die als langjährige Kicker-Redakteurin an der Autobiografie der Fußballerin Lira Bajramaj mitgearbeitet hat. Das Seminar findet in Kooperation mit einem Seminar an der Uni Wien unter Leitung von Dr. Daniel Nölleke statt.
Literatur:
Bajramaj, L. (2009). Mein Tor ins Leben. Vom Flüchtling zur Weltmeisterin. München: Südwest Verlag.
Beckham, D. (2003). My side. London, England: Collins Willow.
Birkner, T. & Nölleke, D. (2016). Soccer Players and Their Media-related Behavior: A Contribution on the Mediatization of Sports. Communication & Sport, 4(4), 367-384. https://doi.org/10.1177/2167479515588719
Dohle, M., Vowe, G., Wodtke, C. (2009). 2 Millimeter Unterschied: Eien Inhaltsanalyse von Regeländerungen zur Überprüfung von Mediatisierungstendenzen im Sport. In Beck, D., Kolb, S. (Eds.), Sport & Medien. Aktuelle Befunde mit Blick auf die Schweiz (pp. 159–178). Zürich, Switzerland: Rüegger Verlag.
Heinecke, S. (2014). Fit fürs Fernsehen? Die Medialisierung des Spitzensports als Kampf um Gold und Sendezeit. Köln: Herbert von Halem Verlag.
Marcinkowski, F. (2014). Mediatisation of politics: Reflections on the state of the concept. Javnost—The public, 21, 5–22.
Meyen, M. (2014). Medialisierung des deutschen Spitzensports. Eine Fallstudie zur Anpassung von sozialen Funktionssystemen an die Handlungslogik der Massenmedien. Medien & Kommunikationswissenschaft, 62, 377–394.
Nölleke, D. & Birkner, T. (2019). Bypassing traditional media by social media? Why and how professional volleyball players use platforms such as Facebook, Twitter, and Instagram. Studies in Communication and Media (SCM), 8(3), 287-310.
Studienleistungen:
Kurzreferate
Prüfungsleistung:
Mündliche Prüfung
- Lehrende/r: Thomas Birkner
In dem Seminar beschäftigen wir uns mit dem Einfluss von Mehrsprachigkeit auf den Erwerb der deutschen Schriftsprache. Illustriert anhand von zahlreichen Schülerbeschreibungen diskutieren wir allgemeine Stolpersteine der deutschen Schriftsprache, Besonderheiten im mehrsprachigen Erwerb sowie Fördermöglichkeiten für ein- und mehrsprachige SuS. Der Erwerb der Studienleistung erfolgt voraussichtlich über eine Gruppenarbeit, die gemeinsam in Form eines wissenschaftlichen Posters im Seminar vorgestellt wird.
- Lehrende/r: Helena Olfert
Der Dreißigjährige Krieg hat in den vergangenen Jahren sehr viel Aufmerksamkeit erfahren, vor allem durch das ‚Jubiläum‘ von 2018. Eine ganze Reihe von neueren Monographien schildert detailliert das Kriegsgeschehen zwischen politischen Schachzügen, Schlachten und alltäglichem Leid für die Bevölkerung. Genauso gut erforscht sind auch die Friedensverhandlungen von Münster und Osnabrück. Die Zeit nach dem Ende des Kriegs ist dagegen viel weniger gut bekannt. Es gibt freilich Arbeiten zur Umsetzung der Friedensbestimmungen auf dem Nürnberger Exekutionstag 1650, auf dem Reichstag von 1653 oder in den bikonfessionellen Reichsstädten. Dennoch gehören die 1650er Jahren zu den am wenigsten gut erforschten Bereichen der deutschen Frühneuzeit. Kann man hier eigentlich von einer ‚Nachkriegszeit‘ sprechen? Waren die Menschen noch tief vom Trauma des Krieges geprägt – oder was waren sonst ihre Probleme, Sorgen und Themen? Die Vorlesung wird dies anhand von mikrogeschichtlichen Episoden erkunden. Es handelt sich also nicht um eine Überblicksvorlesung zur politischen Ereignisgeschichte, sondern eher um eine Deutschlandreise, bei der wir auf verschiedene Akteurinnen und Akteure und ihre ‚Alltagswelten‘ treffen werden. Wir begegnen ehrgeizigen Fürsten und Diplomaten (auf Reisen durch ganz Europa) ebenso wie einfachen Bauern, ambitionierten Gelehrten mit ungewöhnlichen Projekten ebenso wie einem Dorflehrer unter Hexereiverdacht, Weitgereisten ebenso wie Bürgersfrauen, die neue Geschäftsideen ausprobierten. Die Frage wird auch sein, ob die ‚deutschen‘ 1650er Jahre ein eigenständiges Profil aufwiesen zwischen der Zeit des langen Kriegs und der wiederum kriegerischen Phase im Zeitalter Ludwigs XIV.
- Lehrende/r: André Johannes Krischer
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Diese Veranstaltung wird als digitale Lehrveranstaltung angeboten.
Das Seminar 'Organisations- und Sozialisationsprozesse in Schule und Unterricht: Anforderungen, Wahrnehmungen und Grenzen' beleuchtet Aspekte der Schul- und Unterrichtsorganisation, der Professionalisierung und Professionalität von Lehrkraften sowie der Sozialisation in schulischen Kontexten. Aktuelle Problemstellen im deutschen Schulsystem dienen als Anker, um zum einen Bezüge zur erziehungswissenschaftlichen Forschung und zum anderen zur Mikroebene des Unterrichts herzustellen.
Eine Festlegung auf thematische Schwerpunkte erfolgt in der ersten Sitzung. Sie sind herzlich eingeladen, in der ersten Sitzung Themenvorschläge und -wünsche vorzustellen, denen wir uns zusätzlich und ergänzend widmen sollten. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Grundlagenliteratur wird erwartet!
- Lehrende/r: Patrick Gollub
Der Orient ist ein imaginärer Raum, der mit den Märchen von „Tausendundeiner Nacht“ aufs Engste verbunden ist. Diesem Raum rechnet man zahlreiche Länder zu, die in Nordafrika, dem Mittleren Osten bzw. Asien liegen. Es sind Länder, deren Kultur und Gesellschaft vom Islam stark geprägt sind und eine nichteuropäische, fremde Kultur haben. Viele Deutsche machten direkte Erfahrungen mit diesen Ländern über Reisen, Studienaufenthalte und soziale Kontakte. Aus ihnen kommen zahlreiche Migranten und Geflüchtete, die in Deutschland eine neue Heimat fanden. Das macht den Orient zu einer kulturellen Fremde, die sowohl fern als auch nah ist. Zahlreiche Werke der zeitgenössischen deutschen Kinder- und Jugendliteratur spielen in einem orientalischen Land oder drehen sich um Beziehungen zu Menschen aus dem Orient. Diese Werke haben einen interkulturellen Charakter, weshalb man sie mit den Kategorien der Interkulturellen Literaturwissenschaft und der Komparatistik analysiert. Zentrale Kategorien dieser Interpretation sind dabei: Interkulturalität, Images, Fremdheit, Alterität, Identität und Orientalismus.
Literaturhinweise:
Während die hier angeführte Sekundärliteratur der theoretischen und methodischen Orientierung dient, können die Werke der Primärliteratur den Teilnehmern*innen des Seminars als Grundlage für Referate und Hausarbeiten dienen.
I.Sekundärliteratur:
Abboud, Abdo und Ulrike Stehli-Werbeck (Hg.): Die Wahrnehmung des Anderen in der arabischen Welt und in Deutschland. Berlin u.a. 2017.
Bhabha, Homi K.: Die Verortung der Kultur. Tübingen 2000.
Cobineau-Hoffmann, Angelika: Einführung in die Komparatistik. Berlin 2013.
Fröhlich, Vincent: Motive und Strukturen von 1001. Nacht in Filmen und Büchern der Gegenwart. Berlin u.a. 2011.
Grabovski, Ernst: Vergleichende Literaturwissenschaft für Einsteiger. (UTB) Böhlau 2011.
Hodaie, Nazli: Der Orient in der deutschen Kinder- und Jugendliteratur. Frankfurt/M. 2008
Hofmann, Michael: Interkulturelle Literaturwissenschaft Eine Einführung. München 2006.
Lange, Günter (Hrsg.): Kinder- und Jugendbuch der Gegenwart. Hohengehren 2011.
Nassen, Ulrich und Gina Weinkauf (Hrsg.):Konfigurationen des Fremden in der Kinder- und Jugendliteratur nach 1945. München 2000.
Said, Edward: Orientalismus. Frankfurt/M. 2009.
II.Primärliteratur:
Abel-Qadir, Ghazi: Sptzenmilch und Teufelsdreck. München 1999.
Alafenisch, Salim: Die acht Frauen des Großvaters. Zürich 1989.
Al Mansour, Hayfa: Das Mädchen Wadjda. München 2017.
Frey, Jana: Ich, die Andere. Bindlach 2010.
Grasso, Mario und Horst Künnemann: Die schönsten Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Weinheim Basel 2014.
Härtling, Peter: Djadi, Flüchtlingsjunge. Weinheim 2016.
Kleist, Reinhard: Der Traum von Olympia. Hamburg 2017.
Lohmann, Peter: Der Dattelkernlooping. Berlin 2012.
Linker, Christian: Dschihad Calling. München 2017.
Maar, Paul: Neben mir ist noch Platz. München 2016. Der.: Lippels Traum. München 2009.
Marmon, Uticha: Mein Freund Salim. Hamburg 2017.
Martin, Peer: Grenzlandtage / Antonia Michaelis: Grenzlandtage. Hamburg 2016.
Pressler, Mirjam: Nathan und seine Kinder. Weinheim / Basel 2015.
Rohmann, Khatrin: Apfelkuchen und Baklava oder Eine neue Heimat für Leila. Köln 2016.
Schami, Rafik: Sami und der Wunsch nach Freiheit. Weinheim 2017. Ders.: Erzähler der Nacht. Weinheim1989.
Scheffler, Ursel: Zafira, Ein Mädchen aus Syrien. München 2016.
Shakib, Siba: Samira und Samir. München 2003
Widmer, Urs und Tatjana Hauptmann: Die schönsten Geschichten aus Tausendundeiner Nacht. Zürich 2008.
Anforderungen bzw. Leistungen:
a. Leistungspunkte bekommt man durch Erstellen und Präsentieren eines Thesen-Referats und Protokollieren einer Seminarsitzung.
b. Bewertete Hausarbeit im Umfang von 15 Seiten bei Einhaltung der üblichen Kriterien für literaturwissenschaftliche Arbeiten.
c. Mündliche Prüfung: wird am Ende des Semesters abgenommen.
- Lehrende/r: Abdo Abboud
Von den Zeitgenossen noch als Höhepunkt der deutschen Nationalgeschichte verklärt, wandelte sich die Perspektive der Geschichtswissenschaft auf das Deutsche Kaiserreich im 20. Jahrhundert drastisch. Zugespitzt in der These vom „deutschen Sonderweg“ wurde das Kaiserreich mit seinen Modernisierungsdefiziten besonders im Zusammenhang mit den Weltkriegen und der Entstehung des Nationalsozialismus gesehen. Heute haben sich die Sichtweisen auf das Kaiserreich stärker ausdifferenziert und werden beispielsweise um transnationale Perspektiven erweitert.
Ziel der Veranstaltung ist, Forschungsdebatten und zentrale Themen der Kaiserreich-Forschung zu verbinden und anhand dieses konkreten Beispiels zu vermitteln, wie Historikerinnen und Historiker arbeiten. Konkrete Themenbereiche sind z.B. Einigungskriege und Reichsgründung, Innenpolitik (Sozialdemokratie, politischer Katholizismus), föderales System und Heimatbewegung, Industrialisierung und Urbanisierung, Außenpolitik und Imperialismus sowie der Erste Weltkrieg.
Für den erfolgreichen Abschluss des Seminars sind die regelmäßige und aktive Teilnahme (inkl. wöchentlicher Lektüre), die Übernahme eines Kurzreferats, das Bestehen der Abschlussklausur sowie das Verfassen einer Hausarbeit (10-15 Seiten) erforderlich.
- Lehrende/r: Lena Krull
Der Kurs hat Grundlagen der deutschen Phonetik zum Gegenstand und hat zum Ziel über die Sensibilisierung für Laute und durch gezielte Übungen die Phonetik von Deutschlernern zu verbessern und diesbezügliche Unsicherheiten zu verringern.
Er richtet sich an Deutschlerner auf dem Niveau A2.
Beginn: 20.11.2020
Fr 9-11 Uhr | Der Kurs findet in Distanzlehre statt!
- Lehrende/r: Julia Wachenfeld