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- Lehrende/r: Xin-Di Zhuang
Westfalen ist aus sprachlicher Sicht eine sehr vielfältige Region. Neben dem Niederdeutschen und dem Standarddeutschen, die historisch und rezent als gebräuchliche Alltagssprache weit verbreitet sind, kommen einige andere Varietäten in der Region vor, darunter Sondersprachen wie die Masematte in Münster oder die Buttjersprache in Minden, die heute nur noch von wenigen Sprechern verwendet werden, sowie das Ruhrdeutsche im Ruhrgebiet, das vor etwa 150 Jahren entstanden ist und in seiner Geschichte eine bemerkenswerte Entwicklung von einer Arbeitssprache hin zu einer Identifikationssprache durchgemacht hat. Im Seminar sollen die Varietäten in ihrer spezifischen Struktur erfasst werden sowie in ihrem Verhältnis zueinander mit Bezug auf Gebrauchsdomänen und Bewertungskriterien.
- Lehrende/r: Helmut Spiekermann
In der Dialektforschung gehören Sprachatlanten zu den wichtigsten und oft auch monumentalsten Präsentationen von Forschungsergebnissen. Die Erforschung der Dialekte des Deutschen hat neben dem Deutschen Sprachatlas (Wenker-Atlas), der das gesamte Sprachgebiet umfasst, eine Reihe von Regionalatlanten hervorgebracht, die ebenso im Seminar vorgestellt werden sollen wie zentrale theoretische und methodische Ansätze der jeweiligen Atlasprojekte. Außerdem soll Einblick in ein derzeit am Institut durchgeführtes Atlasprojekt, den „Dialektatlas Mittleres Westdeutschland“ gegeben werden.
- Lehrende/r: Helmut Spiekermann
Die Interaktion über mobile Messenger wie WhatsApp, Signal, Telegram oder WeChat ist längst nicht mehr aus unserem kommunikativen Alltag wegzudenken. Die Messenger werden kontinuierlich erweitert und an die Bedarfe der NutzerInnen angepasst, zugleich entwickeln NutzerInnen neue sprachliche Praktiken, mit denen sie das Funktionsspektrum der Messenger für ihre Zwecke ausdeuten. Emojis, Sprachnachrichten und Bild-Postings sind bereits fest im Repertoire digitaler Kommunikation verankert und weisen musterhafte Verfestigungen auf, die wir im Rahmen des Seminars untersuchen werden.
Sie erschließen zunächst aktuelle Forschungsfelder in der linguistischen Analyse digitaler Kommunikation: Das Seminar wendet sich mit einem Fokus auf interaktionsorientierte Interpunktion und dem Gebrauch von Interjektionen, Diskursmarkern und Emojis Praktiken des messengerbasierten Schreibens zu, die im Mediendiskurs oft mit Sprachverfall assoziiert werden, jedoch einer differenzierten Betrachtung im Rahmen von datenbasierten Studien bedürfen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung führen Sie in Teams eigenständig eine empirische Kompaktstudie auf Basis der Mobile Communication Database (MoCoDa), einer online-basierten Datenbank zur mobilen Messenger-Kommunikation, durch. Sie werden in einer Methodenwerkstatt bei der Durchführung Ihres Projekts begleitet, bevor Sie Ihr Befunde im Seminarplenum vorstellen und diskutieren.
Interaction via mobile messengers such as WhatsApp, Signal, Telegram or WeChat has become an integral part of our everyday communication. Messengers are constantly expanded and adapted to the needs of users, while at the same time users are developing new linguistic practices with which they interpret the range of functions messengers afford for their own purposes. Emojis, voice messages and picture postings are already firmly anchored in the repertoire of digital communication and exhibit recurring linguistic patterns we will explore in the seminar.
First, we get to know current subjects and methods in the linguistic analysis of digital communication: With a focus on interaction-oriented punctuation and the use of interjections, discourse markers and emojis, the seminar turns to practices of messenger-based writing, which are often associated with ‘linguistic decay’ in media discourse, but require a differentiated consideration in the context of data-based studies.
In the second part of the course, you work in teams in order to conduct an empirical compact study based on the Mobile Communication Database (MoCoDa), an online database for authentic mobile messenger communication. You will be guided in the implementation of your project in short workshops before presenting and discussing your findings in the seminar.
- Lehrende/r: Katharina König
- Lehrende/r: Silvia Vogelsang
In diesem Seminar werden Grundlagen des kindlichen (ein- und mehrsprachigen) Spracherwerbs behandelt. Die Studierenden werden eigene Audioaufnahmen von Erzählungen von Kindern im Vorschulalter anfertigen und diese im Seminar analysieren. Auf Basis des Digitalen Selbstlernkurses und ausgewählter Literatur erarbeiten wir im Seminar auf diese Weise die relevanten linguistischen Grundlagen sowie Erwerbsphasen und -prozesse auf phonologischer, morphologischer, syntaktischer und diskursiver Ebene.
- Lehrende/r: Sophia Eing
- Lehrende/r: Verena Wecker
Sprachliche Strukturen und sprachliches Handeln sind oftmals Gegenstand öffentlicher Bewertung. Wird etwa der Gebrauch des Apostrophs bei Eigennamen als ‚Deppen-Apostroph‘ bezeichnet, multilinguales Codeswitching mit ‚Halbsprachlichkeit‘ assoziiert oder die Verwendung von „und…joa“ in WhatsApp-Sprachnachrichten als ‚Gedankenmüll‘ bezeichnet, so wird Sprache Bezugspunkt sozialer Positionierung. Solche Praktiken des (bewertenden) Sprechens über Sprache sind von hoher Relevanz im alltagssprachlichen Handeln im Kontext Schule: Deutsch-Lehrkräfte treffen im Unterrichtsgeschehen auf verschiedene metapragmatische Überzeugungen ihrer Schülerinnen und Schüler; auch ihr eigenes professionelles Handeln ist durch Auffassungen über sprachliche Richtigkeit oder Angemessenheit geprägt.
In dem Seminar befassen wir uns mit einem metapragmatischen Zugang auf sprachliches Handeln, wie er im öffentlichen Urteil über verschiedene Sprachgebrauchspraktiken zum Ausdruck kommt. Im ersten Teil des Seminars erarbeiten wir grundlegende Fragestellungen der soziolinguistischen Spracheinstellungsforschung und der linguistischen Anthropologie. Im zweiten Teil untersuchen wir anhand verschiedener Gegenstandsbereiche (u.a. Dialekt/Standard, Mehrsprachigkeit, gesprochene Sprache, Rechtschreibkompetenz und Interpunktionspraktiken in digitaler Kommunikation), welche Topoi der sprachbezogenen Positionierung im öffentlichen Diskurs auftreten. Dabei kontrastieren wir die Ergebnisse jeweils mit Befunden aus der aktuellen linguistischen Forschung.
Linguistic structures and linguistic actions are often the subject of public judgment. If, for example, the use of the apostrophe in proper names is referred to as the 'idiot apostrophe', multilingual code-switching is associated with 'semi-lingualism' or the use of “und...joa” in WhatsApp voice messages is described as 'thought garbage', language becomes a point of reference for social positioning. Such practices of (evaluative) speaking about language are highly relevant in the school context: In the classroom, German teachers encounter various metapragmatic beliefs of their students; their own professional conduct is shaped by perceptions of linguistic correctness or appropriateness.
In this seminar, we will deal with a metapragmatic approach to linguistic action as expressed in the public discourse about language use. In the first part of the seminar, we access fundamental questions of sociolinguistic language attitude research and linguistic anthropology. In the second part, we focus on various subject areas (including dialect/standard, multilingualism, spoken language, spelling competence and punctuation practices in digital communication) to examine which topoi of language-related positioning occur in public discourse and we contrast the results with findings from current research.
- Lehrende/r: Katharina König
- Lehrende/r: Yue Gao
Im Seminar werden wir uns mit der Syntax der deutschen Sprache aus verschiedenen Blickwinkeln beschäftigen: Zum einen mit den eher traditionellen Syntaxmodellen, zum anderen auch mit Alternativen (z.B. der Valenztheorie). Im Fokus steht die Frage, wie das Sprachbewusstsein der Lernenden sowohl im Alltag als auch in der Schule gefördert werden kann. Dabei wird es auch um die didaktische Vermittlung von Grammatik in der Grundschule gehen, wie z.B. der induktiven vs. deduktiven Herangehensweise. Mithilfe der im Seminar erarbeiteten Inhalte werden wir am Schluss gemeinsam Grundschullehrwerke analysieren.
- Lehrende/r: Eva-Maria Elpers
Im Rahmen des Seminars wird die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in der Schule für den Mathematikunterricht thematisiert. Übergeordnetes Ziel ist, angehende Lehrkräfte für das Zusammenspiel fachlichen und sprachlichen Lernens zu sensibilisieren. Zunächst findet eine theoretische Auseinandersetzung statt, um Sprache als Lernmedium und Lerngegenstand (und dadurch auch in ihrer kommunikativen und kognitiven Funktion) zu begreifen. Bei der Konzeption und Entwicklung von Unterrichtsmaterial wird die bisher behandelte Theorie angewandt und diskutiert.
Achtung: Dieses Seminar sollte nicht belegt werden, wenn parallel oder zuvor das Seminar 'Spezielle Fragen der Mathematikdidaktik: Mathematiklernen und die Rolle der Sprache' belegt wurde bzw. wird.
- Lehrende/r: Nadine Ehrlich
Current linguistic research is characterised by a highly diversified theoretical landscape. Different schools of linguistic thought often disagree about the very basic principles of the field, offering opposing views on what constitutes a linguistic theory and what is the primary object of linguistic research. Each linguistic tradition encompasses a broad array of theoretical views with their own traditions, concepts and views on language and its analysis. In this class we will survey various linguistic theories that shaped the discipline and influence the modern research, with a particular emphasis on functional approaches.
Wissenschaftliche Theorien zeichnen sich gewöhnlich durch unterschiedliche Interessen, Ziele, Vorannahmen und Methoden aus. Dies gilt insbesondere für die Linguistik, wo die Diversität der Ansätze besonders groß zu sein scheint. Das Ziel dieser Vorlesung ist, eine größere Vertrautheit mit den wichtigsten Unterschieden in der linguistischen Theorielandschaft zu vermitteln. Zu diesem Zweck werden wir uns in sechs Blöcken mit folgenden Fragestellungen beschäftigen:
Die gegenseitige Abhängigkeit von Theorie und Empirie, Die historische Entwicklung von linguistischen Konzepten, Theoretische Vielfalt durch Inter- und Subdisziplinarität, 20. Jh.: Das strukturalistische Erbe, 20. Jh.: Generative kontra nichgenerative Familien von Theorien, 21. Jh.: Divergenz oder Konvergenz
- Lehrende/r: Dejan Matic
Dieser Kurs zielt darauf ab, schriftliche Kompetenz sowohl in den Bereichen Rezeption als auch Produktion zu vermitteln. Studierende lernen, sich schriftlich zu verschieden Themen auszudrücken und Textzusammenhänge zu erfassen. Zu den behandelten Themen gehören schriftliche Ausdrucksformen bei Meinungsäußerung und Argumentation, Wiedergabe und Interpretation von Texte, Bewerbungen, offizielle Briefe, Berichte und Protokolle verfassen, etc.... Darüberhinaus ist der Kurs darauf ausgerichtet, Sprachstil, Grammatik und Rechtschreibung weiterzupflegen.
- Lehrende/r: Abdelkrim Lardi
- Lehrende/r: Kati Altevolmer
- Lehrende/r: Christine Dimroth
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In het college ”Sprachreflexion” leren studenten hun eigen taalvaardigheid en die van hun studiegenoten te evalueren. Hierbij leren studenten om te gaan met de belangrijkste normatieve literatuur omtrent het Nederlands, zoals woordenboeken (Van Dale Groot Woordenboek, Groene Boekje), grammatica (Algemene Nederlandse Spraakkunst), uitspraak (ABN-Uitspraakgids) en websites met taaladviezen. Tevens bespreken we veelgemaakte interferentiefouten in verwante talen en andere belangrijke verschijnselen omtrent het Nederlands. In de loop van het semester worden meerdere kleine werkopdrachten door de studenten bewerkt die te maken hebben met de mondelinge en schriftelijke taalpraktijk. Het Nederlands is de voertaal, maar het Duits kan uiteraard als ondersteuning dienen. |
- Lehrende/r: Dietha Koster
- Lehrende/r: Anne Renzel
- Lehrende/r: Bettina Spilker
- Lehrende/r: Hans-Christian Voigt
Die Vorlesung Statistik I dient dazu, die Studierenden mit den Grundlagen deskriptiver Statistik vertraut zu machen. Dazu zählen uni- und bivariate Verteilungen, Lage-, Streuungs- und Konzentrationsmaße, nominale, ordinale und metrische Zusammenhangsmaße sowie die Einführung in die Logik und Berechnung der bivariaten Regression. Die Vermittlung der Grundlagen geschieht wesentlich über die Heranziehung fiktiver und realer Beispieldaten, mithilfe derer politikwissenschaftlich interessante, empirische Fragestellungen und Problematiken veranschaulicht und diskutiert werden.
Parallel zur Vorlesung muss das begleitende Tutorium besucht werden, in welchem nicht nur die Inhalte der Vorlesung – sofern notwendig – wiederholt, sondern die VL-Teilnehmenden zudem in die Datenanalyse von Hand und grundsätzlich mithilfe von SPSS eingeführt werden.
Erforderliche Leistungen
- Regelmäßige Teilnahme in VL UND Tutorium
- Bestehen der Abschlussklausur
- Erbringen der zu Beginn der VL definierten Studienleistungen
Literaturempfehlungen
- Diaz-Bone, Rainer: Statistik für Soziologen. Konstanz: UKV 22013.
- Johnson, Janet / Reynolds, H.T.: Political Science Research Methods. Washington: CQ Press, 2009.
- Behnke, Jochen/Baur, Nina/Behnke, Natalie: Empirische Methoden der Politikwissenschaft. Paderborn: UTB 2006.
- Field, Andy P.: Discovering statistics using IBM SPSS statistics. Los Angeles et al.: Sage 2013.
- Pollock, Philip H.: An SPSS companion to political analysis. Washington: CQ Press 2012.
Die Klausur findet am 07.07.2025, 14-16 Uhr, statt.
Die Nachschreibeklausur findet am 04.08.2025, 14-16 Uhr, statt.
- Lehrende/r: Lena Masch
- Lehrende/r: Mark Deiters
- Lehrende/r: Jutta Mettenborg
- Lehrende/r: Christoph Zehetgruber
- Lehrende/r: Michael Heghmanns
Inhalt der Vorlesung:
Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik, Statistische Beschreibung von Vielteilchensystemen, statistische Ensembles, Verbindung von statistischer Physik und phänomenologischer Thermodynamik, Entropie und Information, thermodynamische Potentiale, klassisches ideales Gas, ideale Quantengase (Fermi- und Bosegas), reale Gase, magnetische Systeme und Phasenübergänge, Statistik und Kinetik von Nichtgleichgewichtssystemen, Transportprozesse.
Contents of the Lecture:
Calculus of probabilities and statistics, statistical description of many-particle systems, statistical ensembles, connection between statistical physics and phenomenological thermodynamics, entropy and information, thermodynamic potentials, classical ideal gas, ideal quantum gases (Fermi and Bose gas), real gases, magnetic systems and phase transitions, statistics and kinetics of non-equilibrium systems, transport processes
- Lehrende/r: Marcus Böckmann
- Lehrende/r: Nikos Doltsinis
- Lehrende/r: Juliana Lamparter
- Lehrende/r: Sophia Schwoy
- Lehrende/r: Christoph Watrin
- Lehrende/r: Jan Niklas Dörseln
- Lehrende/r: Jutta Mettenborg
- Lehrende/r: Moritz Vormbaum
- Lehrende/r: Franziska Jahnke
- Lehrende/r: Aleksandra Kwiatkowska
- Lehrende/r: Mariana Vicaria Angel
Contents:
- Abelian and non-abelian gauge field theories
- Quantum electrodynamics
- Functional integrals
- Quantisation of gauge theories
- Quantum chromodynamics
- Weak interaction
- Electroweak theory and Higgs mechanism
- Unified description of interactions in the Standard Model
- Lehrende/r: Kai Schmitz
Im Laufe des 19. Jahrhunderts machten sich sowohl auf regionaler als auch auf nationalstaatlicher wie internationaler Ebene zunehmende Bemühungen darum bemerkbar, Standards zu setzen. Sie betrafen die Vereinheitlichung von Maßen und Gewichten, die Festlegung eines Goldstandards, das Postwesen und die Rechtsprechung, temporale Unifikation im Eisenbahnverkehr, unterschiedliche Aspekte der „sozialen Frage“ und verschiedene Arbeitswelten oder die Schaffung einer Weltsprache bzw. gewisser „Einheitskurzschriften“. Vorangetrieben wurden diese Bestrebungen von wissenschaftlichen und technischen Experten, allerdings nicht immer (und schon gar nicht sofort) von offizieller Seite aus unterstützt. Und wenn es zu staatlichen oder gar supranationalen Regelungen kam, heißt dies nicht, dass sich Standards im Alltag der Menschen anstandslos durchsetzten. Das Masterseminar umfasst daher auch eine Reflexion über Möglichkeiten und Grenzen einer als Reformprojekt verstandenen ‚(Hoch-)Moderne‘.
- Lehrende/r: Caroline Rothauge
Die Übung vermittelt einen Überblick über die Entwicklung der Literaturen Hispanoamerikas, von den frühen Zeugnissen der Eroberung und Kolonialisierung bis in die Gegenwart. Hierbei werden zentrale literarische Strömungen, wichtige Autor*innen und repräsentative Werke in ihren historischen Kontexten vorgestellt – von den ersten Briefen des Christoph Kolumbus und den Chroniken der Kolonialzeit, über die essayistischen Debatten der Identitätsentwürfe der jungen unabhängigen Nationen des 19. Jahrhunderts, bis hin zum Boom der lateinamerikanischen Literaturen und Romanen wie Cien años de soledad von Gabriel García Márquez. Anhand von ausgewählten Textbeispielen aus unterschiedlichen Gattungen besprechen wir historische, politische und kulturelle Themenfelder, literarische Konzepte und ästhetische Merkmale. Die behandelten Textauszüge werden als Reader zur Verfügung gestellt.
- Lehrende/r: Elmar Schmidt
Diese Vorlesung ist die Fortsetzung der Vorlesung Statistik 1 aus dem Wintersemester, in der wir uns mit den Grundlagen der deskriptiven Statistik (auch: beschreibende Statistik) auseinandergesetzt haben. Im Sommersemester beschäftigen wir uns mit Fragen der schließenden Statistik (auch: Inferenzstatistik), also mit statistischen Schätz- und Testverfahren. Warum ist Inferenzstatistik so wichtig, um Befunde quantitativer Forschung verstehen, hinterfragen und selbst kreieren zu können? Was ist ein sogenanntes "Konfidenzintervall" und was bedeutet eigentlich "statistisch signifikant"? Wie groß muss eine Stichprobe sein, um auf deren Basis "sichere" Aussagen treffen zu können? Wie sind Ergebnisse multivariater Regressionsanalysen zu interpretieren? Die Veranstaltung wird mit einer Klausur abgeschlossen und wird wieder durch Tutorien begleitet. Die Termine der Tutorien werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben, in der auch die Verteilung auf die Tutorien stattfinden wird.
- Lehrende/r: Marko Heyse