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- Lehrende/r: Eva Maria Dammers
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit dem aktuell erfolgreichsten italienischen Regisseur Paolo Sorrentino, dessen Film ‚La grande bellezza‘ ihm 2014 die Weltbühne öffnete und mit einem Oscar prämiert wurde.
Sorrentinos Themen sind immer wieder Schönheit und ihr Verfall, Narzissmus und seine Lächerlichkeit, Religion und Profanität, schließlich Macht und Machtlosigkeit vor der Kulisse der italienischen Gesellschaft, der seine sich zwischen diesen Polen zerreibenden Protagonisten entspringen, die uns den ewigen Kampf des Menschen gegen seine im Angesicht des Todes drohende Bedeutungslosigkeit vorführen.
Sorrentinos pompöse Bildsprache ist tief beeinflusst von der Ästhetik Fellinis, daher werden wir uns zu Beginn des Seminars auch mit Fellinis Theorie und Werk auseinandersetzen. Das Seminar wird nicht nur aus Filmvorführungen und Referaten bestehen, stellen Sie sich daher bitte darauf ein, dass dem Format des Hauptseminars gemäß ein Korpus an Sekundärliteratur zu lesen sein wird. Das soll die Freude an den Filmen nicht schmälern, sondern das Auge für die Details schulen.
- Lehrende/r: Felicitas Böshagen
Akustische Quellen haben in der historischen Forschung und vor allem im Geschichtsunterricht lange Zeit ein Nischendasein gefristet. Lage Zeit wurden sie eher als Ergänzung anderer Quellenbestände denn als vollwertige Quellensorte betrachtet. In jüngerer Zeit hat sich dagegen mit der Sound History ein Bereich der historischen Forschung etabliert, der auch für den Geschichtsunterricht ausgesprochen relevant ist. In Auseinandersetzung mit zentralen Positionen der Sound History soll es um die Frage gehen, welche didaktischen Potenziale die Klänge, Töne und Geräusche vergangener Epochen sowie nicht zuletzt deren kulturelle und soziale Situiertheit für den Geschichtsunterricht bergen.
- Lehrende/r: Manuel Köster
Souveränität ist ein Schlüsselbegriff politischer Ordnungsbildung. Souveränität prägt sowohl unser Verständnis von Staaten und, nicht zuletzt in Form der Volkssouveränität, ihrer inneren Ordnung als auch Verständnisse internationaler Politik bzw. der internationalen Ordnung. Aber was bedeutet Souveränität eigentlich unter den Bedingungen der Gegenwart und was kann und soll sie in Zukunft bedeuten?
In diesem Seminar lesen wir gemeinsam einschlägige Texte aus der Debatte um den Souveränitätsbegriff. Dabei nähern wir uns dem Begriff zunächst aus Perspektive der politischen Ideengeschichte, mit klassischen Texten von Bodin, Hobbes und Schmitt. Im Anschluss daran diskutieren wir zentrale Beiträge zu Konzeptionen von Souveränität in der Gegenwart und wenden uns schließlich aktuellen Debatten um die Zukunft von Souveränität zu, die Perspektiven der politischen Theorie nicht zuletzt mit Fragen der internationalen Politik verbinden. Während der Schwerpunkt des Seminars somit auf theoretischen Fragen liegt, werden wir in unseren Diskussionen regelmäßig auch aktuelle Entwicklungen und Debatten, z. B. zur Idee der Responsibility to Protect, zu Sezessionsbestrebungen oder aber zu Souveränität und Digitalisierung berücksichtigen.
Bitte beachten Sie: Wir werden sowohl deutsch- als auch englischsprachige Texte lesen. Studienleistung sind zwei Memos und damit verbunden zugleich die vertiefte Vorbereitung der jeweiligen Sitzungen. Die Prüfungsleistung wird in Form eines Take Home Exams abgelegt.
Studienleistung: Memos zu zwei Sitzungen (inkl. Vorbereitung von Diskussionsfragen)
Prüfungsleistung: Take Home Exam
Einführende Literatur
- Geenens, Raf (2016): E pluribus unum? The Manifold Meanings of Sovereignty. In: Netherlands Journal of Legal Philosophy 45 (2), S. 15–36.
- Niesen, Peter (2008): Souveränität. In: Gosepath, Stefan/Hinsch, Wilfried/Rössler, Beate (Hrsg.): Handbuch der Politischen Philosophie und Sozialphilosophie. Band 2: N–Z. Berlin: De Gruyter, S. 1205-1211.
- Philpott, Daniel (2024): Sovereignty. In: Edward N. Zalta (Hrsg.): The Stanford Encyclopedia of Philosophy. Online unter https://plato.stanford.edu/archives/fall2024/entries/sovereignty (zuletzt eingesehen am 28.11.2024).
- Lehrende/r: Anna Meine
- Lehrende/r: Eva-Maria Schiller
- Lehrende/r: Gerald Echterhoff
- Lehrende/r: Vitali Gretschko
- Lehrende/r: Jörg Lingens
- Lehrende/r: Philip Nicolai Zilke
In diesem Seminar geht es um die Organisation von Veranstaltungen im sportlichen Kontext. Die Studierenden werden in verschiedene Events des Instituts eingebunden und bekommen dort gemeinsam die Aufgabe, das Event eigenständig oder auch Teile des Events zu organisieren. Bei den Events handelt es sich um das Sommerfest der Sportwissenschaft am 2. Juli 2025 (abends) die PrüfungsShow aus Anlass der 100 Jahr Feier des IfS am 23. Juli 2025, ab 15h bis ca. 23h. Ausserdem sollen die Studierenden zentrale Aufgaben beim dvs Hochschultag übernehmen. Der Hochschultag findet von 16 bis 19. September 2025 (jew. 8-20h) am Schloß der Uni Münster statt. Die Studierenden können sich aussuchen, ob sie das Studienprojekt im laufenden Semester oder im WS 25/26 durchführen wollen. Die Entscheidung muss aus organisatorischen Gründen zu Beginn des Semesters fest stehen.
Achtung: die TN an den drei Events ist verpflichtend. Es wird kein Fehl-Termin entschuldigt (andere Prüfungen, Studienleistungen, Arbeiten, Beerdigungen, Hochzeiten, Familienfeiern....).
- Lehrende/r: Barbara Halberschmidt
- Lehrende/r: Laura van de Loo
Die sprachpraktische Übung soll Grundkenntnisse der spanischen Sprache (Niveau A1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens) vermitteln. Der Schwerpunkt der Übung liegt auf den Kompetenzfeldern Leseverständnis, Schreiben, Hörverständnis und Schreiben. Der Unterricht findet in spanischer Sprache statt. Es besteht Anmeldepflicht. Die Anmeldung ist verbindlich.
Die Anmeldung erfolgt über HISLSF innerhalb der Belegfrist.
- Lehrende/r: David Santiago Escribano del Moral
Die sprachpraktische Übung soll Grundkenntnisse der spanischen Sprache (Niveau A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens) vermitteln bzw. wiederholen. Der Schwerpunkt der Übung liegt auf den Kompetenzfeldern Leseverständnis, Schreiben, Hörverständnis und Schreiben. Der Unterricht findet in spanischer Sprache statt. Es besteht Anmeldepflicht über HISLSF innerhalb der Belegfrist.
- Lehrende/r: David Santiago Escribano del Moral
Im Seminar werden zunächst Verständnisse von Geschlecht und dessen Bedeutung in sportlichen Kontexten - insbesondere dem Schulsport - erarbeitet und diskutiert. Im Anschluss sollen in Kooperation mit der Waldschule Kinderhaus praktische Erfahrungen gesammelt und dokumentiert werden. Das Seminar endet mit einer gemeinsamen Auswertung dieser Erfahrungen.
- Lehrende/r: Nils Kaufmann
- Lehrende/r: María Luisa Lalanne García
- Lehrende/r: María Luisa Lalanne García
Die spanische Gesellschaft des Mittelalters zeichnete sich durch ihre für europäische Verhältnisse nahezu unvergleichliche multikulturelle und plurireligiösen Zusammensetzung aus: Dort lebten nicht nur Juden, Christen und Muslime, sondern auch jede dieser Religionsgruppen war intern weiter differenziert; Juden aus al-Andalus trafen auf andere Juden aus dem aschkenasischen Bereich, andalusische Muslime mussten sich mit nordafrikanischen Almoraviden und Almohaden auseinandersetzen, und neben einheimischen, mozarabischen Christen lebten solche, die den römisch-päpstlichen Ritus angenommen hatten. Die Vorlesung stellt wesentliche Etappen der spanischen Geschichte seit der Westgotenzeit vor und konzentriert sich vornehmlich auf Grundzüge der Kultur- und Religionsgeschichte.
- Lehrende/r: Wolfram Drews
Die einführende Vorlesung erschließt den Gegenstandsbereich der spanischen Kulturwissenschaft nicht über einen historisch-chronologischen Ansatz und auch nicht über eine landeskundliche/landeswissenschaftliche Systematik, sondern über eine Reihe kulturwissenschaftlicher Basiskonzepte, die sich in den letzten Jahren in der deutschen Forschungslandschaft und universitären Ausbildung als zentral erwiesen haben. Behandelt werden in den einzelnen Vorlesungen unter anderem die folgenden Themen- und Fragenkomplexe: „Was ist spanische Kulturwissenschaft?“, „Der Raum als Zeichen: Territoriale Identitäten“, „Die zeitliche Dimension der Kultur“, „Die Entwicklung der nationalen und kulturellen Identität(en)“, „Spanische Fremd- und Selbstbilder“, „Kulturkontakte: (Post-) Kolonialismus und Migration“, „Geschlechterordnungen und Körperdiskurse“, „Erinnerungskultur(en) und Gedächtnisorte“, „Kulturspezifische Besonderheiten des spanischen Mediensystems“ etc. Der Schwerpunkt der Einführung liegt vor allem darauf, das Problembewusstsein für die unterschiedlichen Dimensionen der spanischen Kultur zu fördern und die Relevanz zentraler Begriffe herauszuarbeiten. Kulturelle Daten und Fakten stehen daher nie für sich, sondern immer im Fokus eines Ansatzes, der die Symbolik kultureller Sachverhalte und Gegebenheiten zur Richtschnur der Darstellung macht. Das vollständige Programm der Vorlesung steht im Learnweb ab Ende März zur Verfügung.
Teilnahmevoraussetzungen: Regelmäßige Anwesenheit und die Bereitschaft zur Erledigung kleinerer Vorbereitungsaufgaben. Spanischkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung für den Besuch der Vorlesung.
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über LSF.
Hinweis: Über die Lernplattform Learnweb sind die Präsentationen zu den einzelnen Vorlesungen sowie weitere Materialien (Programm, Bibliographie, evtl. vorzubereitende Texte) jeweils zu den entsprechenden Vorlesungsterminen abrufbar. Bitte melden Sie sich daher rechtzeitig auf Learnweb zur Vorlesung an!
- Lehrende/r: Dominik Schrage
- Lehrende/r: Christian von Tschilschke
In Deutschland ist nach wie vor die Herkunft entscheidend für den Bildungserfolg eines Menschen. In der Mathematik schöpfen viele Kinder ihr mathematisches Potenzial nicht aus und ein großer Teil an Kindern erwirbt im Laufe der Grundschulzeit oder auch bis zum Schulabschluss keine ausreichenden mathematischen Basiskompetenzen. So erzielen im Bereich Mathematik nur ca. 10% der Kinder am Ende der Grundschule die höchste Kompetenzstufe, über 20% erreichen nicht den Mindeststandard. Wie können Bildungsgerechtigkeit und Heterogenität im Mathematikunterricht der Grundschule berücksichtigt werden, so dass allen Kindern fachliche und soziale Teilhabe ermöglicht wird?
Im Seminar wird der Frage nachgegangen, inwieweit in für den Mathematikunterricht entwickelten Lernumgebungen wichtige Aspekte zur Bildungsgerechtigkeit berücksichtigt werden können. Dazu gehören u.a. das kooperative Arbeiten der Kinder in heterogenen Lerntandems, das Verwenden von Anschauungsmitteln sowie sprachlichen Hilfen in Verbindung mit einer mathematisch reichhaltigen substanziellen Aufgabe.
Erprobt werden die Lernumgebungen in einem dritten bzw. vierten Schuljahr und es wird untersucht, inwieweit die Lernumgebungen Chancen bieten, alle Kinder gemäß ihrer Potenziale zu fördern und so Bildungsbenachteiligung im Mathematikunterricht der Grundschule auszugleichen.
Im Rahmen des Seminars biete ich die Betreuung von 10 Bachelorarbeiten an. In Zusammenhang mit einer Bachelorarbeit besteht die Möglichkeit die Lernumgebung sowie Unterstützungsmaßnahmen mit ca. 3 Kindergruppen (jeweils 2 Kindern) in Form von Interviews zu erproben und auszuwerten. Das Seminar begleitet Sie bei der Entwicklung, Durchführung und der Auswertung der Erprobung, WICHTIG: Wenn Sie eine Bachelorarbeit zu diesem Thema schreiben möchten, müssen Sie sich für das Seminar "Fördern und Differenzieren - Bildungsgerechtigkeit im Mathematikunterricht (mit Bachelorarbeit)” anmelden und möglichst frühzeitig eigenständig einen Schulkontakt herstellen.
- Lehrende/r: Susanne Schnepel
- Lehrende/r: Cordula Schülke
- Lehrende/r: Alissa Werner
- Lehrende/r: Hans-Ulrich Humpf
Die Fokussierung auf mathematische Strukturen und Beziehungen spielt im Mathematikunterricht eine bedeutende Rolle und ist zentral für die Entwicklung des algebraischen Denkens. Ein umfassendes und flexibles Verständnis von (arithmetischer) Gleichheit ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Grundsätzlich sind unterschiedliche Sichtweisen auf arithmetische Gleichheiten möglich, je nachdem ob die Gleichwertigkeit zwischen Termen (Fokus auf dem Berechnen, z. B. 10+4+4+4+4 = 10+8+8, da 10+4+4+4+4 = 26 und 10+8+8 = 26) in den Blick genommen wird oder die strukturelle Beziehung zwischen Termen (Fokus auf strukturellen Zusammenhängen, z. B. 10+4+4+4+4 = 10+8+8, da 10+4+4+4+4 = 10+(4+4)+(4+4) = 10+8+8), die eng mit mathematischen Eigenschaften wie beispielsweise der Zerlegbarkeit von Zahlen oder der Assoziativität von Operationen zusammenhängt. Beide Sichtweisen sind notwendig und sollten sich zur Entwicklung eines umfassenden und flexiblen Gleichheitsverständnisses gegenseitig ergänzen. Aber wie kann ein solches Gleichheitsverständnis im Mathematikunterricht der Grundschule angeregt werden?
Dieser Frage soll im Seminar nachgegangen werden. Es erfolgt daher eine Auseinandersetzung mit mathematischen Strukturen im Kontext von Gleichheitsbeziehungen, mit unterschiedlichen Sichtweisen auf Gleichheiten sowie mit Formen kooperativen Lernens.
Im Rahmen des Seminars biete ich die Betreuung von 10 Bachelorarbeiten an. Im Kontext einer Bachelorarbeit besteht die Möglichkeit, selbst entwickelte Aufgaben zur Anregung eines umfassenden und flexiblen Gleichheitsverständnisses innerhalb einer kooperativ gestalteten Lernumgebung mit ca. 3 Kindergruppen (mit jeweils 2 Kindern) aus der 2., 3. oder 4. Klasse zu erproben und auszuwerten. Das Seminar begleitet Sie bei der Entwicklung, Durchführung und Auswertung der Erhebung, indem Aufgabenideen und Ergebnisse gemeinsam diskutiert werden. WICHTIG: Wenn Sie eine Bachelorarbeit zu diesem Thema schreiben möchten, müssen Sie sich für das Seminar „Gleichheitsverständnis im Mathematikunterricht anregen und erforschen (mit Bachelorarbeit)” anmelden und frühzeitig eigenständig einen Schulkontakt herstellen.
- Lehrende/r: Susannah Unteregge
Das gemeinsame Spiel ist für die verschiedensten Gruppen von großem Wert: In allen Schulstufen, in der Kinder- und Jugendarbeit und in der Erwachsenenbildung können sich Gruppen spielerisch kennenlernen, aufwärmen, Teambildung betreiben, mit einander kooperieren und in bewegten Pausen neue Energie schöpfen. Phasen des Spiels können mit Phasen der Entspannung korrespondieren und so Gruppen- und Arbeitsprozesse strukturieren und harmonisieren und Lern- und Arbeitserfolge verbessern.
Das Seminar bietet die Möglichkeit, Grundlagen der Spiel- und Entspannungspädagogik im praktischen Tun kennenzulernen und theoretisch zu reflektieren. Die Teilnehmer bauen einen Pool an Spielen und Entspannungsübungen für die zukünftige berufliche Praxis auf und erproben das Anleiten.
Literatur: Hechenberger, A. / Michaelis, B.: Bewegte Spiele für die Gruppe: Neue Spiele für Jung und Alt, für kleine und große Gruppen, für Drinnen und Draußen und für alle Spielsituationen. Aachen 2007.
- Lehrende/r: Andrea Kresimon
Im Spielen können Grundmuster einer Gesellschaft ebenso wie eigene Verhaltensmuster erfahren und variiert werden. Diese Auseinandersetzung mit dem Selbstverständnis in Bewegungs-, Spiel- und Sportsituationen ist für angehende Sportlehrkräfte grundlegend. Im Vorfeld der Exkursion befassen sich die Studierenden in Kleingruppen mit ausgewählten theoretischen Aspekten des Spiels. Vor Ort auf der Insel Baltrum sollen diese Aspekte im praktischen Spiel erfahren und reflektiert werden. Die Kosten für die Exkursion betragen ca. 220 Euro.
- Lehrende/r: Marion Golenia
- Lehrende/r: Uta Kaundinya
- Lehrende/r: Nils Neuber
Le programme de ce cours est constitué des thèmes grammaticaux suivants : l’usage du subjonctif, le passif, le discours indirect, le gérondif, le participe présent, l’infinitif, la comparaison, l’expression de la cause, du temps et du but.
- Lehrende/r: Timothée Pirard
Ce cours de niveau III est consacré aux subtilités de l’orthographe et de l’articulation du discours. De nombreux exercices permettront d’étudier les pièges courants de l’orthographe française (pluriels, homonymie, consonnes doubles). Le travail sur l’articulation du discours permettra de préciser l’usage des connecteurs logiques de cause, de conséquence, d’opposition et de concession.
- Lehrende/r: Timothée Pirard
Der Kurs gibt einen Einblick in die Geschichte des Sports im 19. und 20. Jahrhundert. Dabei beschränkt er sich nicht auf einen einzelnen geographischen Raum, sondern arbeitet mit Beispielen unterschiedlicher Regionen und (inter- bis trans)nationaler Kontexte. Er nähert sich dem Thema aus sozialer, kultureller, politischer und ökonomischer Perspektive an und fragt nach den Formen, den Zielen und der Aushandlung von „Sport“, physischer Ertüchtigung, Spielen und Körperpraktiken.
Mit einem Schwerpunkt auf das späte 19. und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts widmet sich der Kurs Sport als Phänomen zwischen Elitendiskurs und Massenbewegung, zwischen Nationalismus und Internationalismus, zwischen Kontrolle und Widerstand. Behandelt werden, teils durch Quellentexte, vielfältige, u.a. global- bzw. globalisierungshistorische und kolonialhistorische Themen und Fallbeispiele wie z.B. die olympische Bewegung, viktorianische „manly games“ in Großbritannien und deren Subversion in den Kolonien in Asien, Afrika und der Karibik, die globale Verbreitung (und Vermarktung) von Fußball, „bodybuilding“ um 1900, oder den Aufstieg US-amerikanischer Sportarten.
Die Veranstaltung ist auf 25 Teilnehmende beschränkt. Der Großteil der Lektüre ist in Englisch.
- Lehrende/r: Michael Philipp Brunner
Seien es Sportjournalist*innen, die mit ihren Berichten die Emotionen und Geschichten rund um sportliche Ereignisse lebendig machen, oder Kommunikator*innen, die für Vereine, Organisationen oder Athlet*innen Strategien entwickeln, um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen: Die Welt des Sports ist eng mit der Art und Weise verwoben, wie über ihn berichtet und kommuniziert wird. Doch welche Verantwortung tragen Journalist*innen und Kommunikator*innen in diesem Kontext? Wie beeinflusst ihre Arbeit die öffentliche Wahrnehmung von Sport, und welche Herausforderungen bringt die zunehmende Digitalisierung und Kommerzialisierung mit sich? Ziel des Seminars ist es, die komplexe Beziehung zwischen Sport, Journalismus und strategischer Kommunikation zu untersuchen. Dabei können sowohl der Meme-Account der Kreisliga-C-Truppe vom Dorf als auch vergangene und künftige Großereignisse wie Olympia oder die Frauenfußball-Europameisterschaft thematisiert werden.
Praktiker*innen schildern in Gesprächen mit dem Seminar ihre Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag in der Sportkommunikation und im Sportjournalismus.
Studienleistung: Aktive Teilnahme, (Gruppen-)Referat, Vorbereitung Praktiker*innengespräch
Prüfungsleistung: mündliche Prüfung
- Lehrende/r: Lena Zils
- Lehrende/r: Marie-Christine Ghanbari Jahromi
Von der Frage des Lärmschutzes bei einem Fußballplatz im Stadtteil bis zur Beachtung der Menschenrechte bei Fußballweltmeisterschaften – mit dem Sport sind zahlreiche politische Fragestellungen von der kommunalen bis zur internationalen Ebene verbunden. Die Sportpolitik als Politikfeld ist dabei vom besonderen Akteurssetting aus Sportverbänden, Politik und Verwaltung geprägt, für das sich in Deutschland der Begriff der sportpolitischen Trias etabliert hat. Im Rahmen des Seminars sollen nach einer allgemeinen Einführung in das Politikfeld anhand verschiedener konkreter, empirischer Fallbeispiele konkret Strukturen, Akteure und Prozesse der Sportpolitik untersucht werden. Dabei sollen auch die Interdependenzen zwischen verschiedenen Ebenen des politischen Systems in den Blick genommen werden – den Sportpolitik ist (fast) immer Politik im Mehrebenensystem.
Die folgenden aktuellen, sportpolitischen Fragen können in den Blick genommen werden – es handelt sich dabei aber lediglich um Diskussionsvorschläge des Dozenten, die gerne durch Vorschläge der Teilnehmenden ergänzt bzw. ersetzt werden können:
- Olympische Spiele und andere Sportgroßveranstaltungen – welche Rolle sollten Menschenrechte bei der Vergabe spielen?
- Sportpolitik auf der europäischen Ebene zwischen Rechtsvereinheitlichung und Graswurzelförderung
- Soll Deutschland sich um die Ausrichtung der olympischen und paralympischen Spiele bewerben?
- Safe Sport: Wie kann interpersoneller Gewalt im Sport entgegengewirkt werden?
- Leistungssport in Deutschland zwischen Anspruch und Wirklichkeit
- Der Rechtsanspruch auf Ganztag und die Zukunft des Schulsports
- Rahmenbedingungen des ehrenamtlichen Engagements im Sport: Entwicklungen und Unterstützungsbedarfe
- Sportpolitik vor Ort: hat die „ganz große Koalition des Sports“ noch eine Zukunft?
- Eine Frage der Identität: Ist E-Sport Sport?
- Kinderlärm versus Sportlärm: Was muss die Nachbarschaft von Sportanlagen aushalten und was nicht?
Da im Sommersemester 2025 die World University Games in der Metropolregion Rhein-Ruhr stattfinden, wird im Rahmen des Seminars eine Tagesexkursion zu den World University Games nach Bochum stattfinden. Da zum Zeitpunkt der Erstellung des Vorlesungsverzeichnisses lag der Zeitplan noch nicht vor, daher kann der finale Termin noch nicht festgelegt werden. Diese wird zwischen dem 17. und 19.07. stattfinden.
Literatur:
Güldenpfennig, Sven: Sportpolitik ist Politik für den Sport, Hildesheim 2022.
Mittag, Jürgen: Europäische Sportpolitik: Zugänge – Akteure – Problemfelder, Baden-Baden 2018.
Schwark, Jürgen: Sportgroßveranstaltungen: Kritik der neoliberalen Stadt, Wiesbaden 2020.
Thieme, Lutz (Hg.): Sportverbände: Stand und Perspektiven der Forschung, Schorndorf 2021.
Tokarski, Walter (Hg.): Handbuch Sportpolitik, Schorndorf 2010.
- Lehrende/r: Jens Wortmann