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- Lehrende/r: Victoria Kumala Sakti
- Lehrende/r: Thomas Stodulka
- Lehrende/r: Monika Bobbert
Zur 50-Jahr-Feier der Bischofssynode erklärte Papst Franziskus 2015, der „Weg der Synodalität ist das, was Gott sich von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartet”. Ein zentrales Anliegen seines Pontifikates zielt auf „Synodalität”, ihr ist die XVI. Weltbischofssynode 2023/24 besonders gewidmet und viele Gläubige verbinden mit ihr die Hoffnung auf mehr Beteiligungs- und Mitentscheidungsmöglichkeiten für Laien, während andere – wie nicht zuletzt auch der Papst selbst – eine „Parlamentarisierung” der Kirche kritisieren.
Im Rahmen des Proseminares soll nach einer Einführung in die Kirchenrechtswissenschaft ein Blick auf das kirchliche Verfassungsrecht geworfen werden: Dabei wird dessen hierarchischer Charakter und die herausgehobene Stellung von Papst und Bischöfen thematisiert und mit Blick auf die Frage nach mehr Beteiligung – auch an verbindlichen Entscheidungen – problematisiert. Der Sammelbegriff der „Synodalität” soll theologiegeschichtlich eingeordnet und kanonistisch anhand der bestehenden synodalen Strukturen auf den unterschiedlichen Verfassungsebenen konkret erfasst werden. Schließlich ist ein Blick auf jüngere synodale Prozesse wie bspw. die Weltbischofssynode und den sogenannten „Synodalen Weg” der Kirche in Deutschland zu werfen und abschließend zu fragen, inwiefern in synodalen Strukturen ein demokratisches Element des kirchlichen Verfassungsrechts zu erkennen ist.
- Lehrende/r: Maximilian Mattner
Christlicher Glaube und christliche Theologie funktionieren nicht ohne die Bibel. Doch lässt sich über die Frage danach, welche Autorität ihr zuzuschreiben ist und wie biblische Texte auszulegen sind, streiten. Im Verlauf der Kirchengeschichte wurde um diese Fragen immer wieder gerungen: Von den frühen Kirchenvätern und Augustinus, über die Theologen des Mittelalters, Luther, die Aufklärungstheologen bis zur Gegenwart.
In diesem Proseminar wird die Bibel als ein Querschnittsthema der Kirchengeschichte in den Blick genommen.
Zudem wird im Zuge der Auseinandersetzung mit den Quellentexten auch in die Methodik kirchengeschichtlichen Arbeitens eingeführt.
Die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme (Vorbereitung der Literatur zu den Sitzungen, aktive Mitarbeit in den Seminarsitzungen, Referat, Essay) wird vorausgesetzt.
- Lehrende/r: Maike Peyrer
Das Proseminar ermöglicht einen Überblick über zentrale Aufgaben und Arbeitsbereiche der Geschichtsdidaktik. Das Selbstverständnis der Disziplin als Wissenschaft vom „Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft” (Jeismann) hat dabei weitreichende Folgen für theoretische, empirische und pragmatische Fragestellungen. Denn Geschichtsdidaktik versteht sich heute zwar immer noch auch, aber nicht mehr ausschließlich als Didaktik des Geschichtsunterrichts. Da das Geschichtsbewusstsein der Schüler durch die außerschulische Geschichtskultur maßgeblich geprägt wird, gilt es auch Phänomene wie historische Museen und Ausstellungen exemplarisch in den Blick zu nehmen. Inhaltlich wird das Proseminar dementsprechend zwar einen Schwerpunkt auf Fragen nach Inhalten, Zielen, Medien und Methoden historischen Lernens im Geschichtsunterricht legen, doch auch geschichtskulturelle Fragestellungen sollen diskutiert werden.
- Lehrende/r: Martin Schlutow
- Lehrende/r: Jens Bölte
Nach dem Tod Alexanders des Großen gelang es dem General Ptolemaios I. 323 v. Chr., seinen Einfluss in Ägypten zu sichern und in den Auseinandersetzungen um die Alexandernachfolge ein eigenes Reich zu begründen, das bis zur Eroberung durch Octavian 30 v. Chr. existierte. Kriegerische Auseinandersetzungen mit den anderen hellenistischen Reichen, verwandtschaftliche Heiratsbündnisse, gottgleiche Ehrungen und die Förderung von Kunst und Kultur sind mit den Ptolemäern ebenso wie die wirtschaftliche Organisation Ägyptens verbunden. Die Übung verfolgt das Ziel über das intensive Studium der Quellen die außen- und innenpolitischen Entwicklungen des Ptolemäerreiches nachzuzeichnen und zu analysieren. Die Spannbreite der Zeugnisse reicht dabei von literarischen Texten wie Historiographie und Dichtung über epigraphische und numismatische Zeugnisse bis zur archäologischen Hinterlassenschaft. Erwartet wird die Bereitschaft, sich mit den Quellen und Texten intensiv auseinanderzusetzen.
- Lehrende/r: Eva Baumkamp
- Lehrende/r: Johannes Becker
- Lehrende/r: Youri Alexander Hidding
- Lehrende/r: Malte Lüttmann
- Lehrende/r: Anja Willke
Das gleichzeitige Auftreten gesellschaftlicher Herausforderungen auf lokaler, nationaler, europäischer und globaler Ebene stellt die Problemlösungsfähigkeit staatlicher Regierungssysteme zunehmend in Frage. Die Bewältigung dieser Probleme erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren auf verschiedenen Ebenen und aus unterschiedlichen Rechtsordnungen. Viele dieser Herausforderungen sind zudem von einem hohen Maß an Unsicherheit geprägt und Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. Dieses Seminar widmet sich daher aktuellen und zukünftigen Herausforderungen von Public Governance.
Im ersten Teil des Seminars erlernen Sie die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens. Der Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau und der Struktur wissenschaftlicher Texte, der Entwicklung eines Themas und einer Forschungsfrage sowie auf den Grundlagen der Literaturrecherche und des Forschungsdesigns. Im zweiten Teil des Seminars befassen wir uns anhand ausgewählter Fälle, Themen und Fragestellungen mit konkreten Herausforderungen von Public Governance in unterschiedlichen Politikfeldern.
Die Seminararbeit erfolgt überwiegend in Forschungsgruppen, denen die Studierenden zugewiesen werden. Die zentrale Prüfungsleistung – eine individuelle Hausarbeit – wird hingegen eigenständig verfasst. In den Forschungsgruppen arbeiten Sie intensiv an einer spezifischen Herausforderung von Public Governance in einem Politikbereich. In mehreren angeleiteten Schritten entwickeln Sie gemeinsam ein Exposé, das zur Mitte des Semesters präsentiert wird und die Grundlage Ihrer Hausarbeit bildet. Zum Abschluss erstellen Sie ein gemeinsames policy briefing und leiten eine Diskussion zu Ihrem Thema.
- Lehrende/r: Carsten Wegscheider
Das gleichzeitige Auftreten gesellschaftlicher Herausforderungen auf lokaler, nationaler, europäischer und globaler Ebene stellt die Problemlösungskapazität staatlicher Regierungssysteme zunehmend in Frage. Die Bewältigung dieser Probleme erfordert eine immer engere Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren auf verschiedenen Ebenen und aus unterschiedlichen Rechtsordnungen. Darüber hinaus sind viele dieser Fragen mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet und durch politische Auseinandersetzungen geprägt. Dieses Seminar befasst sich daher mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen von Public Governance.
Im ersten Teil des Seminars erlernen Sie die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens und erarbeiten die grundlegenden Begriffe, Konzepte und Theorien der Governance-Forschung. Im zweiten Teil des Seminars setzen wir uns anhand ausgewählter Fälle, Themen und Fragestellungen mit verschiedenen Herausforderungen von Public Governance in unterschiedlichen Politikbereichen auseinander, wie z.B. im Bereich der Sozialpolitik, der Innen- und Sicherheitspolitik, der Moralpolitik, der Migrations- und Integrationspolitik, der Umwelt- und Energiepolitik sowie der Infrastrukturpolitik.
In diesem Seminar werden Sie einer Forschungsgruppe zugeteilt, die sich intensiv mit einer spezifischen Herausforderung von Public Governance aus einem Politikbereich beschäftigt. Zunächst erarbeiten Sie gemeinsam eine Präsentation zu einem von Ihnen gewählten Thema (policy briefing) und leiten anschließend eine Diskussion und Gruppenarbeit. Außerdem erstellen Sie mit Ihrer Gruppe ein Exposé, das in der letzten Seminarsitzung präsentiert wird und die Grundlage für die individuelle Hausarbeit darstellt.
- Lehrende/r: Carsten Wegscheider
- Lehrende/r: Felix Genske
- Lehrende/r: Arno Rohrbach
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Janusz Korczak – ausgehend von biografischen und historischen Hintergründen wenden wir uns den Grundgedanken seiner Pädagogik zu und stellen Verknüpfungen zu aktuellen Diskussionen und Diskursen im Feld der Pädagogik der frühen Kindheit her.
- Lehrende/r: Uta Thörner
Auf 50 Studierende begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich.
Was ist eigentlich Pädagogik? Was ist Diagnostik? Und gibt es auch unpädagogisches diagnostisches Handeln?
Dieses Seminar adressiert Prozesse, Kompetenzen und Entwicklungsmöglichkeiten der Urteilsfindung im Lehrberuf. Es umfasst Grundlagen pädagogischer Diagnostik und praktische Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten sowie in schulische Unterrichtsplanung.
Im Laufe des Semesters sind Sie in der Lage, pädagogische Diagnostik in ein Feld widersprüchlicher Handlungsanforderungen an Lehrkräfte einzuordnen, eigenes und fremdes diagnostisches Handeln zu analysieren, wie auch selbstregulierte und digitale Lehr-Lern-Konzepte zu beurteilen und zu planen.
- Lehrende/r: Alina Sophie Peters
Denna kurs handlar om queer litteratur i Sverige. Under kursens förlopp läses såväl samtida som äldre litteratur – av både kvinnliga och manliga författare. Dessutom läser vi teoretiska texter för att få bättre kunskap om denna litteratur och queerness-historian i Sverige. Eventuellt tittar vi även på queerness i medierna. Kursen avslutas med en hemtenta på c:a 10 sidor
Aktivt och regelbundet deltagande förväntas av studenterna.
Prüfungsleistung: Hausarbeit in Zielsprache (8–10 Seiten)
- Lehrende/r: Alina Wehrmeister
- Lehrende/r: Karin Busch
- Lehrende/r: Iris Finkemeier
- Lehrende/r: Michael Hippler
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich.
Professionelle Zuständigkeiten in pädagogischen Handlungsfeldern spezialisieren sich zunehmend. Damit geht jedoch das Risiko einher, dass Fachkräfte sich die Zuständigkeiten für Adressat*innen gegenseitig zuschieben und innerhalb des pädagogischen Personals Verantwortlichkeiten unzureichend geklärt sind (Helsper, 2021). Diese Problematik verdeutlicht, wie wichtig es in multiprofessionellen Teams ist, dass Fachkräfte in einen Austausch gehen und zusammenarbeiten. Damit Kooperation zwischen Fachkräften funktionieren kann, braucht es nach Spieß (2004) drei Grundsteine: Gemeinsame Aufgaben und Ziele, Vertrauen und Autonomie.
In diesem Seminar erarbeiten die Studierenden in Kleingruppen eine Fragestellung, die sich auf die (professionelle) Kooperation von Fachkräften in unterschiedlichen pädagogischen Handlungsfeldern bezieht. Diese wird mithilfe einer eigenständig geplanten sowie umgesetzten explorativen Interview-Studie analysiert.
Das Gesamtseminar ist auf zwei aufeinanderfolgende Semester ausgelegt. Im ersten Teil stehen die Planung, Vorbereitung und Durchführung der Interviews im Vordergrund. Der zweite Teil fokussiert daran anschließend die Datenauswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse (nach Kuckartz & Rädiker, 2024), welche mithilfe der Software MAXQDA umgesetzt wird, sowie die Berichtlegung.
Das Seminar kann durch seinen forschungspraktischen Bezug als Vorbereitung auf eine empirische Abschlussarbeit gesehen werden. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zu einer regelmäßigen und aktiven Mitarbeit (auch außerhalb der Sitzungen) sowie die Zusammenarbeit in Kleingruppen.
- Lehrende/r: Vanessa Rempel
- Lehrende/r: Stefanie van Ophuysen
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Dieses Seminar entspricht den LV's 2 und 3 im Modul EW B9a der PO 21.
Im Rahmen des Seminars wird der Blick auf die spezifische Situation von queeren Menschen mit Wohnungsnoterfahrung gerichtet. Es werden zunächst grundlegend die Themen Wohnungsnotfall sowie Queerness bearbeitet und der Forschungsstand in Deutschland fokussiert. Hierbei werden unter anderem Einblicke in aktuelle Forschungsmaterialien gegeben und diese diskutiert. Weiter wird die nationale Perspektive durch internationale Studien zu dem Thema queere Menschen in Wohnungsnot ergänzt.
- Lehrende/r: Eva Josephina van Koolwijk
- Lehrende/r: Pauline Anne Blohm
- Lehrende/r: Mathis Niehage
- Lehrende/r: Anne Remke
- Lehrende/r: Lisa Constanze Willemsen
- Lehrende/r: Bernd Hellingrath
- Lehrende/r: Adam Widera
- Lehrende/r: Benedikt Berger
- Lehrende/r: Nathalie Mitev
Während quantitative Verfahren der empirischen Sozialforschung auf das Zählen und Messen ihrer Gegenstände ausgerichtet sind, stellen qualitative Methoden das Verstehen und Deuten des Sinns einer Handlung, einer Praxis, eines Ausschnitts der sozialen Wirklichkeit in den Vordergrund. Qualitativer oder Interpretativer Forschung geht es um Rekonstruktionen (Konstruktionen 2. Grades) der Konstruktionen der Handelnden. Sowohl auf der Ebene eines subjektiven Sinns als auch einer dem Handeln zugrunde liegenden (sozialen) Sinnstruktur. Unter dem Label "Qualitative Sozialforschung" findet sich eine Vielzahl unterschiedlicher methodischer und theoretischer Zugänge zur Erforschung des Sozialen. In der Veranstaltung wird es darum gehen, Arbeitsschritte, Erhebungs- und Auswertungsverfahren sowie theoretische Begründungen (qualitativer und quan-titativer) Sozialforschung kennenzulernen. In Übungen werden zudem einzelne Methoden exemplarisch angewendet und erprobt.
- Lehrende/r: Maria Schumacher
- Lehrende/r: Hubert Krenner
- Lehrende/r: Carsten Schuck
Pflichtveranstaltung im zweiten Studienabschnitt (6. Sem.)
Seminare zu den Grundlagen der Qualitätssicherung
- Lehrende/r: Denise Steiner
- Lehrende/r: Claudia Schroer
Pflichtveranstaltung im 1. Studienabschnitt (2.Sem.) Gehaltsbestimmungen von Arznei-, Hilfs- u. Schadstoffen
- Lehrende/r: Dagmar Aichele
- Lehrende/r: Johanna Marie Fellhölter
- Lehrende/r: Joachim Jose
- Lehrende/r: Hubert Krenner
- Lehrende/r: Aleksandra Lopion
- Lehrende/r: Ursula Wurstbauer
Quelleninterpretation gilt aus theoretischer und pragmatischer Perspektive bereits seit langem als fester Bestandteil des Geschichtsunterrichts. Zugleich sensibilisiert eine Reihe empirischer Studien jedoch dafür, dass nicht wenige Schüler*innen erhebliche Schwierigkeiten in der Rezeption und Interpretation von Quellen haben. Nach einer gemeinsamen Erarbeitung dieser Forschungsperspektiven soll deshalb in der Übung vor allem danach gefragt werden, welche methodischen Zugänge zur Interpretation unterschiedlicher Quellengattungen im Geschichtsunterricht entwickelt werden können, die einerseits einen heuristischen Quelleneinsatz ermöglichen, andererseits für Schüler*innen in heterogenen Lerngruppen jedoch keine Überforderung darstellen.
- Lehrende/r: Martin Schlutow
Les trois romans thématisent la recherche de l’identité personelle. Toutefois, comme les textes traitent de différentes tranches d’âge, d’autres aspects associés sont également mis en avant. Si, dans l‘enfance et à l’adolecence, la confrontation avec les mutations corporelles, la famille et ses origines est au premier plan, des thèmes sociopolitiques s‘y ajoutent à l‘âge adulte et à la maturité. Cela peut aller jusqu‘à la lutte politique active. Tous ces livres seront analysés non seulement à un niveau individuel, mais aussi à un niveau supra-individuel, car ils mettent en lumière de grands thèmes politiques et historiques du Québec. – Afin de briser l'hermétisme de certains textes, il s‘agira de présenter, de discuter et d‘appliquer les approches du domaine des sciences littéraires et culturelles, telles que les théories féministes et psychanalytiques, l’intertextualité et l‘intermédialité, les théories de l‘espace, la définition de l‘autofiction selon la théorie des genres, etc.
- Lehrende/r: Irmgard Scharold