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- Lehrende/r: Janusz Wilden
- Lehrende/r: Benedikt Wirth
- Lehrende/r: Julia Backmann
- Lehrende/r: Pablo Holwitt
- Lehrende/r: Almut Müskens
- Lehrende/r: Pablo Holwitt
- Lehrende/r: Almut Müskens
Im Frühjahr 2020 entbrannte ein Konflikt unter Historiker:innen, der schon wenig später als zweiter Historikerstreit galt. Es wurde nicht zuletzt um den Stellenwert des Holocaust in der deutschen Erinnerungskultur, um dessen Singularität wie um die Frage gerungen, wie er und der Antisemitismus mit dem Kolonialismus, Imperialismus und Rassismus zusammenhängen. Vor dem Hintergrund der nunmehr abgeklungenen Debatte widmet sich das Seminar dem NS-Imperialismus und Siedlerkolonialismus sowie der Vernichtungspolitik an der jüdischen, aber auch an der nicht-jüdischen Bevölkerung im Generalgouvernement und den Reichkommissariaten Ostland und Ukraine. Es gilt, den Holocaust als „komplexes Gewaltgeschehen“ aufzuweisen und nach dem Nexus zwischen der genozidalen Besatzungspolitik der Nationalsozialisten und ihren Plänen den „Boden“ zu „germanisieren“ zu fragen.
- Lehrende/r: Fernando Esposito
Kurzbeschreibung:
Wie können nicht-staatliche Akteure wie zum Beispiel internationale NGOs, transnationale Städtenetzwerke und multinationale Unternehmen die internationale Umweltpolitik beeinflussen? Welche Merkmale zeichnen diese internationalen nicht-staatlichen Akteure aus? Welche (Kooperations-)strategien nutzen sie, um ihre Ziele in einem komplexen globalen Governance-System durchzusetzen? Welche Rolle spielen Netzwerke transnationaler Akteure in der Gestaltung globaler Governance? In diesem Seminar konzentrieren wir uns auf nicht-staatliche Akteure und untersuchen, wie sie ihre Handlungsfähigkeit und Einflussnahme (‚Agency‘) in der globalen Nachhaltigkeitsgovernance entfalten. Das Seminar bietet eine theoriegestützte und praxisorientierte Einführung in die Rolle nicht-staatlicher Akteure und verfolgt das Ziel, Strukturen und Strategien zu entschlüsseln, die es diesen Akteuren ermöglichen, in einem zunehmend fragmentierten Governance-System Einfluss auf die Gestaltung von Umweltpolitiken zu nehmen.
Studien- und Prüfungsleistung:
- Die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit der Seminarlektüre ist eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Kurs, denn aktive Teilnahme und Diskussion stellen den Kern des Seminars dar. Die Studienleistung wird in der ersten Sitzung erläutert.
- Es besteht die Möglichkeit, diesen Kurs mit einer Prüfungsleistung in Form einer Hausarbeit abzuschließen.
- Lehrende/r: Enna Folkerts
The exercises will serve to implement the procedures as discussed in the lecture.
- Lehrende/r: Ulrich Hansen
- Lehrende/r: Claudia Stein
Die Vorlesung bietet eine Orientierung und Übersicht über die im Fach Neues Testament behandelten Themen und Texte. Der Schwerpunkt liegt auf der Literaturgeschichte des Neuen Testaments. Für eine gewinnbringende Teilnahme an der Vorlesung ist ausreichend Zeit (ca. 2 Stunden pro Vorlesungswoche) zur Vor- und Nachbereitung einzuplanen. Dazu werden in der Vorlesung zahlreiche Hinweise (Quellen, Sekundärliteratur, Links etc.) geboten. Aufgrund der Prüfungsrelevanz der Vorlesung wird ein regelmäßiger Besuch eindringlich empfohlen.
Für alle Studierenden in den Studiengängen Pfarramt / Mag. Theol. sowie Ev. Theologie im Bachelor nach LABG 09 und LABG 18 für alle Schulformen ist die Belegung dieser Vorlesung obligatorisch.
Literatur wird in der ersten Vorlesung bekanntgegeben
Mag. Theol. / Pfarramt: Der Inhalt der Vorlesung kann Gegenstand der Zwischenprüfung werden.
Lehramt: Der Inhalt der Vorlesung ist wesentlicher Gegenstand der MAP (Klausur).
Allgemeine Studien: In der Vorlesung muss eine benoteter Leistungsnachweis = Klausur erbracht werden (aktive Teilnahme + Klausur = 3 LP).
- Lehrende/r: Lutz Doering
- Lehrende/r: Ludek Vacín
- Lehrende/r: Janneck Beulke
- Lehrende/r: Sophia Niermann
- Lehrende/r: Bruno Quast
- Lehrende/r: Thomas Ungerer
- Lehrende/r: David Vienken
Was viele ostmittel- und osteuropäische Gesellschaften von den meisten westeuropäischen Ländern unterscheidet, ist die in letzter Zeit neu entflammte Frage nach der Einheit von Nation und Religion, die oft auf Jahrhunderte alte Konflikte zurückgeht. Das Seminar beschäftigt sich mit dem Thema aus forschungspraktischer, anwendungsbezogener Perspektive. Auf der Basis internationaler Datensätze werden Bevölkerungseinstellungen in ausgewählten Ländern der Region vergleichend analysiert. Dabei sollen zunächst Ähnlichkeiten und Unterschiede in Bezug auf die Unterstützung verschiedener Konzepte nationaler Zugehörigkeit und Identität auf der Länderebene herausgearbeitet werden. Insbesondere soll untersucht werden, in welcher Weise nationale und religiös-konfessionelle Zugehörigkeit miteinander verwoben sind. In einem weiteren Schritt soll auf der Individualebene untersucht werden, ob und in welchem Ausmaß Vorstellungen nationaler Zugehörigkeit mit der Kirchlichkeit und Religiosität, aber auch mit anderen Merkmalen der Befragten zusammenhängen. Die Analysen werden mit der Statistiksoftware SPSS durchgeführt. Dabei kommen auch multivariate Verfahren wie Regressions-, Faktoren- oder Clusteranalysen zur Anwendung. Grundlegende Statistik- und SPSS-Kenntnisse sind für die Teilnahme zwingend erforderlich.
- Lehrende/r: Dorian Ludwinski
- Lehrende/r: Olaf Müller
- Lehrende/r: Gergely László Rosta
- Lehrende/r: Heinz-Hermann Adam
Kurs zur Information über freie Seminarkapazitäten im Sommersemester 2025 am IfE.
- Lehrende/r: Christian Sagert
- Lehrende/r: Christian Vollmer
Die Politikwissenschaft hat sich erst seit einigen Jahren mit der Rolle und Funktion politischer Narrative beschäftigt. In der Forschung ist man sich weitgehend einig, dass Narrative eine zentrale Funktion in unserem gesellschaftlichen Miteinander einnehmen: bei der Sinnstiftung von Ereignissen, bei der Stabilisierung von Identitäten politischer Gemeinschaften und der (De-)Legitimierung unseres politischen Handelns. Das Seminar möchte diese Entwicklungen aufnehmen und verfolgt das Ziel, einen reflektierten politischen und politikwissenschaftlichen Umgang mit dem Narrativkonzept gemeinsam zu erarbeiten. In einem ersten Teil werden wir zunächst konzeptionelle Grundlagen erarbeiten und ein gemeinsames Begriffsverständnis entwickeln. Zudem werden wir uns mit der methodischen Frage beschäftigen, wie sich politische Narrative empirisch studieren lassen. Hierzu wird die Methodik der (visuellen) Narrativanalyse erläutert. In einem zweiten Teil beschäftigen wir uns mit einer Reihe von Fallstudien aus unterschiedlichen Feldern internationaler Konflikte (aktuelle Kriege und Konflikte, Transitional Justice Prozesse, Aufstieg des Populismus, Konfliktbeilegung, Proteste und Unruhen), in denen veranschaulicht wird, wie sich die Narrativanalyse empirisch anwenden lässt. Im Fokus steht die Frage, welche Bedeutung Friedensnarrative bzw. Kriegsnarrative in der internationalen Politik haben und wie wir diese Prozesse sinnvoll erforschen können. In einem dritten Teil werden wir im Rahmen einer Forschungswerkstatt mögliche Themen für Hausarbeiten identifizieren und über forschungspraktische Herausforderungen sprechen. Der Kurs ist als Forschungsseminar angelegt und zielt auch darauf ab, Studierende ein methodisches Instrumentarium anzubieten für potentielle Abschlussarbeiten.
Allgemeine Anforderungen:
- Die Kurssprache ist Deutsch. Die Fähigkeit zur Lektüre englischer Texte wird vorausgesetzt, zumal in diesem Forschungsfeld fast ausschließlich englischsprachig publiziert wird.
- Die intensive Lektüre der Seminarliteratur ist verpflichtend, da nur so eine produktive Diskussion im Seminar entstehen kann.
- Es wird eine regelmäßige, aktive mündliche Teilnahme erwartet.
Anforderungen für Studiennachweis
Studierende, die einen Studiennachweis anstreben, müssen
- regelmäßig und aktiv mitarbeiten
- zu den jeweiligen Forum-Diskussionen zwei Mal beitragen (die Kommentare sind auch zum wechselseitigen Verständnis der Seminarlektüre hilfreich!)
- bis zum Ende der Vorlesungszeit einen fünfseitigen Essay zu einer der thematischen Sitzungen aus den Blöcken II und III verfassen oder aktiv bei einer Gruppenpräsentation mitwirken (im Idealfall zwei, max. 3 Personen)
Anforderungen für Leistungsnachweis
Studierende, die einen Leistungsnachweis anstreben, müssen
- regelmäßig und aktiv mitarbeiten
- zu den jeweiligen Forum-Diskussionen zwei Mal beitragen (die Kommentare sind auch zum wechselseitigen Verständnis der Seminarlektüre hilfreich!)
- im Laufe des Semesters bei einer Gruppenpräsentation mitwirken (im Idealfall zwei, max. 3 Personen)
- bis zum Ende des Semesters eine Hausarbeit (ca. 5.000/6.000 Wörter, entspricht 15-18 Seiten) verfassen
- Lehrende/r: Frank Gadinger
Eine besondere Exkursion: Survival of your Class - WE can do it.
Bei dieser Exkursion dürft ihr selber bestimmen und mitplanen. Von Unterkunft, Kosten, Verpflegung und Programm, wird alles selbst organisiert. Alles unter dem Motto "Natur bewegt uns". In unserem ersten Treffen teilen wir uns in verscheidene Teams ein und ihr werdet unsere Exkursion gemeinsam planen und gestalten. Ziel der Planung ist für uns eine gelungene Exkursion in der wir oder später einmal eine Klasse der Natur näher kommen.
Als Hinweis, es darf nicht teurer als 400€ werden und ggf. kann sich der Zeitraum minimal ändern, bleibt aber in der ersten Augustwoche. (dies liegt an unserer Planung)
- Lehrende/r: Sarah Riedel
Tras el final de la Segunda Guerra Mundial, con el apoyo de la Iglesia Católica, la Cruz Roja, los servicios secretos extranjeros y personalidades influyentes, un gran número de criminales nazis, fascistas y colaboradores huyeron a Sudamérica a través de las llamadas “rutas de ratas” para evitar ser procesados. Más de 180 conocidos nazis viajaron de esta forma a Argentina, por ejemplo, donde fueron fácilmente recibidos por el presidente argentino Juan Perón. Muchos de ellos, como los oficiales de las SS Adolf Eichmann (1906-1962), responsable en gran medida del exterminio de judíos, Erich Priebke (1913-2013), que había ordenado el fusilamiento masivo de rehenes, o el jefe de la Gestapo de Lyon Klaus Barbie (1913-1991), fueron solo tardíamente descubiertos y procesados. Otros nunca fueron capturados, como Josef Mengele (1911-1979), que había sido médico en el campo de concentración de Auschwitz y había realizado allí experimentos con prisioneros, o bien hicieron después una carrera brillante, como el piloto de caza Hans-Ulrich Rudel (1916-1982), que trabajó como asesor militar para varias dictaduras militares latinoamericanas y se instaló en la tristemente célebre Colonia Dignidad de Chile en 1973. Sobre el impacto de estos hechos históricos, a veces estremecedores, en la creación cultural, la hispanista Sabine Schlickers afirma en su reciente libro De Auschwitz a Argentina. Representaciones del nazismo en literatura y cine (2000-2020): “Desde el cambio de milenio, sin embargo, se ha creado una extensa producción literaria y artística sobre este tema” (2021: 14). En el seminario analizaremos algunos ejemplos especialmente interesantes de este auge. Sobre Josef Mengele veremos las novelas Wakolda (2011) de la escritora y cineasta argentina Lucía Puenzo, que fue llevada al cine por ella en 2013 bajo el mismo título, y La disparition de Josef Mengele (2017) del escritor francés Olivier Guez; sobre la vida de Adolf Eichmann la novela El desafortunado (2020) de Ariel Magnus y el documental argentino El vecino alemán (2017) de Rosario Cervio y Martín Liji; sobre el caso Erich Priebke el documental Pacto de silencio (2006) de Carlos Echeverría, así como dos obras que abordan de forma más general la difícil convivencia de victimarios y víctimas del nazismo en Sudamérica, a saber, la tragicomedia cinematográfica Esperando a Míster Kaplan (2014) del uruguayo Álvaro Brechner y la muy aclamada novela del escritor colombiano Juan Gabriel Vásquez Los informantes (2004).
El programa concreto del curso estará disponible en la plataforma Learnweb a partir de finales de marzo. Nota bene: el curso se imparte en castellano.
Teilnahmevoraussetzungen: Asistencia continua y participación activa. Disposición para preparar una exposición oral individual o en grupo. Conocimientos suficientes de lengua española.
- Lehrende/r: Dominik Schrage
- Lehrende/r: Christian von Tschilschke
Verplichte vervolgcursus voor vakstudenten van de studierichting Niederlande-Deutschland-Studien (Bachelor of Arts, 2e sem.), die de eerste taalcursus Nederlands 1 met succes hebben afgesloten. Afsluiting in de vorm van een schriftelijk tentamen.
Alle deelnemers aan Nederlands 2: di. 10-12 u en woe. 14 - 16 u.
Het college "Nederlands 2" is uitsluitend toegankelijk voor bovengenoemde vakstudenten van het Zentrum für Niederlande-Studien.
Anmeldung online via HISLSF.
Die Mittwochssitzung ist auch für Studieninteressierte geöffnet.
- Lehrende/r: Catharina Martina Maria Lony
- Lehrende/r: Jens Bölte
- Lehrende/r: Ricarda Schubotz
In diesem Seminar wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, ob über Nichtexistentes (Fiktionales, Hypothetisches, Zukünftiges, Vergangenes, …) sinnvoll geredet werden kann. Dabei werden klassische und zeitgenössische Texte, die sich mit Fragen der Referenz, der Bedeutung und der Wahrheit befassen, gemeinsam erarbeitet.
Der Seminarplan (einschließlich der Lektüreliste) wird in der konstituierenden Sitzung bereitgestellt.
- Lehrende/r: Anna Kahmen
- Lehrende/r: Ingeborg Harmes
Die Exkursion wird im Vergabeverfahren des ILÖK vergeben.
Bitte beachten Sie hierzu die Seiten des FrontOffice GeoLÖK.
- Lehrende/r: Friederike Gabel
Dette er et samtalekurs der det brukes språket muntlig idet vi snakker om løst og fast – sånn at evnen til å ordlegge seg presist forbedres. Vi skal gjenfortelle, diskutere, holde presentasjon og lignende. Mulige kilder skal være avisartikler, utdrag av forskjellige slags prosa og realia, film, dikt og musikk. Også er det planlagt at vi leser Til Sibir av Per Petterson. Det hender at det blir inkludert aktuell norsk debatt i tillegg. Der det behøves tar vi også en nøyere titt på grammatikken igjen.
- Lehrende/r: Magnus Enxing
Pflichtveranstaltung im 1. Studienabschnitt (2. Sem.) Einführung in die Nomenklatur organischer Verbindungen
- Lehrende/r: Dirk Schepmann
- Lehrende/r: Bernhard Wünsch
- Lehrende/r: Robert Memering
Promotionsstudium
Das Seminar für Doktorand_innen und Postdoktorand_innen dient der Reflexion methodischer, hermeneutischer und normativer Fragen sozialethischer Forschung anhand konkreter Projekte der Teilnehmenden.
- Lehrende/r: Maria Anna Heimbach-Steins
- Lehrende/r: Christian Kroll
- Lehrende/r: Lukas Rehbach