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Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung vor Belegung in SLcM erforderlich!
- Lehrende/r: Ella Chiara Baer
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung vor Belegung in SLcM erforderlich!
- Lehrende/r: Ella Chiara Baer
Mit der Untersuchung familialer, schulischer und jugendspezifischer Vergesellschaftungsprozesse liefert die Vorlesung einen Überblick über Besonderheiten und Problembereiche der wichtigsten Sozialisationsphasen. Dazu gehört die Beschäftigung mit Theorien, gesellschaftlichen Normierungen, historischen Entwicklungsprozessen und den Leistungen der wichtigsten Sozialisationsinstanzen. Für die Phase der primären Sozialisation werden Modelle und Ausprägungen von Familie auf ihre Funktionalität und die Abgrenzung zu ergänzenden Institutionen zu untersuchen sein. Fragen nach der Veränderung von Geschlechter- und Erziehungsverhältnissen sollen dazu beitragen die Institution Familie im Blick auf historische, aktuelle und zukünftige Entwicklungstendenzen besser zu verstehen. Die Probleme der schulischen Phase sind u.a. geprägt durch Synergieeffekte und Reibungen zwischen familialer und schulischer Sozialisation, durch Bildungsungleichheit und die Diskussion um neue Organisations- und Steuerungsmodelle. Ziel wird es sein, die unterschiedlichen Aspekte zu beleuchten und sie im Blick auf ihre Sozialisationseffekte zu hinterfragen. Auch die Bedingungen von Jugendlichkeit haben sich in einer modernen, individualisierten Gesellschaft u. a. über die Pluralisierung der Jugendkulturen und den Wandel der Generationenkonflikte grundlegend geändert. Dies gilt es herauszuarbeiten und vor dem Hintergrund familialer und schulischer Sozialisation zu verstehen.
- Lehrende/r: Norbert Heimken
In this lecture course we will concentrate on the far-reaching cultural consequences of the so-called ‚first media revolution‘ in pre-modern England, initiated by the transition from a (late-)medieval scribal culture to an early-modern print culture. After an introduction to the central features of medieval manuscript cultures, the main focus will be on the cultural impact of this decisive change on pre-modern communication systems. Some of the questions we will deal with this semester are: What was the impact of the printing press and its products on early modern book culture in general, and on the literary system in particular? How were ways of thinking changed by new ways of using books? How did this media change affect various types of readers and reading processes? To what extent was the printing press praised and welcomed, and to what extent did it meet with disapproval, in particular on the part of the authorities (state and church) with their attempts at censoring and banning ‚undesirable‘ or ‚dangerous‘ books? We will finally discuss the structural features and typical steps of media changes (from invention to innovation on the basis of social institutionalization and the adoption of new media in society at large), leading us to the discussion of the question whether (and to what extent) this ‘first media/communications revolution’ can be compared to our present situation, the ‚digital revolution‘, in its effects on books and reading today.
- Lehrende/r: Gabriele Müller-Oberhäuser
En este curso, eminentemente práctico, se comenzará con una breve introducción a los presupuestos teóricos de la Mediación en el aula de lenguas extranjeras y a la Traductología, especialidad que sirve en determinados casos como fuente para los estudios actuales en Mediación. Tras esta introducción teórica, a lo largo del curso se analizarán y se recrearán diferentes actividades de mediación para con ello observar los problemas que dichas actividades pueden suponer para los alumnos de ELE. Además, y como preparación para dichas actividades, se traducirán diferentes textos del alemán al español en los que se presentan problemas —tanto lingüísticos como extralingüísticos— que aparecen tanto en la traducción como en la mediación, tales como el discurso indirecto en las dos lenguas en cuestión, la problemática en torno a la traducción de elementos culturales o la comunicación no verbal y sus diferencias en las dos lenguas/culturas tratadas. El curso finalizará con un examen escrito en el que los alumnos traducirán del alemán al español un texto en el que aparezcan los problemas y dificultades tratados durante el curso. Habrá un límite de 30 alumnos. La inscripción se realizará a través de HISLSF en las fechas para la inscripción a los cursos prácticos de lengua española. Se exigirá la asistencia y participación regular en las clases. Para el buen funcionamiento del curso, es necesario que los alumnos dispongan de un buen nivel tanto en español como en alemán.
- Lehrende/r: Javier Garcia Albero
En este curso, eminentemente práctico, se comenzará con una breve introducción a los presupuestos teóricos de la Mediación en el aula de lenguas extranjeras y a la Traductología, especialidad que sirve en determinados casos como fuente para los estudios actuales en Mediación. Tras esta introducción teórica, a lo largo del curso se analizarán y se recrearán diferentes actividades de mediación para con ello observar los problemas que dichas actividades pueden suponer para los alumnos de ELE. Además, y como preparación para dichas actividades, se traducirán diferentes textos del alemán al español en los que se presentan problemas —tanto lingüísticos como extralingüísticos— que aparecen tanto en la traducción como en la mediación, tales como el discurso indirecto en las dos lenguas en cuestión, la problemática en torno a la traducción de elementos culturales o la comunicación no verbal y sus diferencias en las dos lenguas/culturas tratadas. El curso finalizará con un examen escrito en el que los alumnos traducirán del alemán al español un texto en el que aparezcan los problemas y dificultades tratados durante el curso. Habrá un límite de 30 alumnos. La inscripción se realizará a través de HISLSF en las fechas para la inscripción a los cursos prácticos de lengua española. Se exigirá la asistencia y participación regular en las clases. Para el buen funcionamiento del curso, es necesario que los alumnos dispongan de un buen nivel tanto en español como en alemán.
- Lehrende/r: Javier Garcia Albero
Das Seminar findet donnerstags von 10-12h statt.
Eine immer pluraler werdende Gesellschaft birgt neben Chancen auch Herausforderungen, welche insbesondere in Diskursen der Fächer Wirtschaft-Politik/ Sozialwissenschaften sichtbar werden und zu herausfordernden Situationen für Lehrpersonen führen können.
Das Seminar beschäftigt sich daher schwerpunktmäßig mit didaktischen Optionen zur Stärkung von Medien- und Urteilskompetenzen von Lernenden. Weitere Themen sind die Erarbeitung von pädagogisch-didaktischen Handlungsoptionen der Lehrpersonen in antidemokratischen Situationen im Schulalltag oder in (plötzlich) krisenhaften politischen Situationen.
Es wird eine aktive/diskussionsfreudige Teilnahme begrüßt!
- Lehrende/r: Katharina Burmeister
Die Veranstaltung findet an folgenden Terminen statt:
Einzeltermin 07.04.25 14-18h
Block 06.-07.05.25 ganztägig (außerhalb!) in Frankfurt am Main
Einzeltermin 12.05.25 14-18h
Das Seminar findet in der Zentrale der Bundesbank sowie der Börse Frankfurt statt und behandelt Themen rund um Finanzbildung und Geldpolitik.
Die Präsenzzeiten in Frankfurt am Main belaufen sich auf den 06.05.2025 ab 14:00h bis zum 07.05.2025 um ca. 16:00h.
Übernachtet wird im A&O Hostel (4-er Zimmer, eigenes Bad, inkl. Frühstück), die Kosten belaufen sich auf 39,00€ pro Person.
Die An- und Abreise wird von den Studierenden selbst organisiert, z.B. mit dem vorhandenen Deutschlandticket der Uni Münster, Fahrgemeinschaften etc.
Das komplette Programm sowie eine didaktische Einführung, erhalten Sie bei der konstituierenden Sitzung.
Dieses Angebot beschränkt sich auf insgesamt 16 Studierende.
- Lehrende/r: Katharina Burmeister
„Die Ideen von Fachdidaktiker*innen, ob richtig oder falsch, sind wirksamer als gemeinhin angenommen. Tatsächlich gibt es wenig anderes, was so Folgenreich die Unterrichtsplanung bestimmt. Lehrer*innen die glauben, der Einfluss der Theorie auf ihr praktisches Handeln sei unbedeutsam, sind ohne es zu wissen einer ihnen unbekannten Fachdidaktik hörig“. Dieses auf Fachdidaktik übertragene und verfremdete, Zitat stammt von John Maynard Keynes aus dem Jahr 1936. Das Originalzitat ist ein Plädoyer, sich mit wirtschaftspolitischen Theorien auseinanderzusetzen, um sein eigenes Handeln zu verorten und selbstbestimmter handeln zu können. Dieser Gedanke ist das Leitmotiv dieser Veranstaltung.
Die Fachdidaktik für die sozialwissenschaftlichen Fächer ist sehr heterogen: Ökonomische, Politische, Sozioökonomische und Sozialwissenschaftliche Bildung formulieren Aussagen über Kompetenzen, Ziele, Methoden und Strukturierung von Lehr-Lernprozesse zu zum Teil gleichen inhaltlichen Gegenständen (z.B. Wirtschaftspolitik). Gleichzeitig unterscheiden Sie sich deutlich in den Zielen, den wissenschaftlichen Bezugsdisziplinen und auch Unterrichtsformen.
In diesem Kurs beschäftigen wir uns überblickartig mit den unterschiedlichen theoretischen Konzeptionen und ihre „Prämissen“ für die Unterrichtsgestaltung. Gleichzeitig werden wir exemplarisch Unterrichtskonzepte der jeweiligen Fachdidaktiken untersuchen, um die Auswirkungen der unterschiedlichen Fachdidaktiken für den Unterricht an Anschauungsmaterial zu diskutieren.
Die Entwicklung der Fachdidaktiken ist teilweise durch die Abgrenzung zu den anderen Didaktiken geprägt. Daher wird auch die gegenseitige Kritik der Fachdidaktiken Gegenstand des Seminars sein. Wer bereit ist, sich auf diesen leseintensiven Kurs einzulassen, wird mit einem umfangreichen Deutungswissen der verschiedenen Fachdidaktiken belohnt. Vor diesem Hintergrund können Sie Ihr Verständnis von guter sozialwissenschaftlicher Bildung differenzierter entwickeln und reflektieren.
- Lehrende/r: Oliver Krebs
- Lehrende/r: Sebastian Andreas Speth
- Lehrende/r: Katharina Grannemann
- Lehrende/r: Anne Große Daldrup
- Lehrende/r: Lars Jahnke
Wichtig: Die Übung wird häufig bis ca. 19.30 Uhr durchgeführt, da Filmanalysen ganzer Filme im Vordergrund stehen sollen, was innerhalb von 90 Minuten nicht möglich ist.
Die Teilnahme an der Übung setzt die Einverständnis der Teilnehmenden diesbezüglich voraus und die Teilnahme in Präsenz an den verlängerten Sitzungen ist obligatorisch.
Zum Inhalt:
'Film' und Geschichte stehen in vielfältigen, spannenden Beziehungen: Filme aller Art und aus unterschiedlichen Zeit- und Kulturebenen als realienkundliche oder auch mentalitätsgeschichtliche Quelle (Bezugspunkt: Geschichtswissenschaft (GW)), als Spiegel jeweils zeitgenössischer Geschichtsbilder und -verständnisse (Geschichtsbewusstseine aktueller und früherer Gesellschaften: Bezugspunkt: Geschichtsdidaktik (GD) als Forschungsinstanz) aber eben auch als Hilfsmittel oder Gegenstand historischer Bildungsprozesse (Bezugspunkt: GD).
Die Übung wird sich mit einer Reihe von Filmen / möglicherweise auch Serien ganz unterschiedlicher Erzählformate und Genre auseinandersetzen.
Die Übung wird ausschließlich in Präsenz durchgeführt. Zu der regelmäßigen aktiven Teilnahme in Präsenz tritt noch eine Vor- bzw. Nachbereitung im Umfang von ca. 2 Zeitstunden pro Woche (in der Regel schriftlich im Learnweb nachzuweisen).
Darüber hinaus erstellen die Teilnehmer*innen auf Grundlage von Analyse-Ergebnissen, die in der Regel in den Sitzungen erarbeitet werden, eigenständig Begleitmaterial für die öffentliche Geschichtskultur (Schwerpunkt außerschulisches historisches Lernen) oder Material zur Integration des ausgesuchten 'Films' in ein Schulbuchkapitel oder ähnliches Lernmaterial. Diese Materialien werden zum Ende der Vorlesungszeit dem Plenum präsentiert und diskutiert. Hinzu kommt abschließend eine schriftliche Reflexion des eigenen Materials, die in der vorlesungsfreien Zeit angefertigt werden kann.
Im Vorfeld der Übung haben die Teilnehmer*innen Gelegenheit Fragestellungen, Schwerpunkt und 'Filme' bzw. Gattungen oder Genre vorzuschlagen.
- Lehrende/r: Oliver Näpel
Heterogenität in Schulklassen zu berücksichtigen und Schüler:innen im Unterricht individuell zu fördern, ist eine zentrale Anforderung an Lehrkräfte. Hierzu müssen Lehrpersonen ihr Handeln kritisch reflektieren und darauf aufbauend Lernwelten erschaffen, die der Komplexität der Schüler:innendiversität Rechnung tragen. In diesem Seminar bauen Sie ein Verständnis auf, wie sich das Denken und Handeln von Lehrpersonen über Schüler:innenmerkmale auf kognitive Fähigkeiten der Schüler:innen auswirkt. Dazu betrachten Sie im Verlauf des Seminars vier wissenschaftliche Untersuchungen, an denen allgemeingültige wissenschaftliche Vorgehensweisen deutlich werden. Damit erfahren Sie einerseits, was zukünftigem Lehrerhandeln in individuellen Lernwelten zugrunde liegt. Andererseits wird eine Reflektion angestoßen, wie Sie als Lehrpersonen Ihr Denken und Handeln in Bezug auf heterogene Lerngruppen verändern können und wo Grenzen Ihres Handlungsbereichs liegen.
Taking heterogeneity into account in school classes and supporting students individually in the classroom is a central requirement for teachers. To do this, teachers must critically reflect on their actions and, based on this, create learning environments that take into account the complexity of student diversity. In this seminar, you will get an understanding of how teachers' thoughts and actions of student characteristics affect students' cognitive abilities. In the course of the seminar, you will study four scientific studies that illustrate general scientific procedures. On the one hand, you will learn what underlies effective actions of future teachers in individual learning environments. On the other hand, you will reflect on how you as a teacher can change your thinking and acting with regard to heterogeneous learning groups and where the limits of your scope of action lie.
- Lehrende/r: Jan Beck
In diesem Seminar soll die Analyse der Rezeption klassischer Massenmedien mit qualitativen Verfahren am Beispiel der Frauenzeitschriftenlektüre eingeübt werden. Es knüpft an frühere Forschungsarbeiten der Seminarleiterin zur Aneignung der klassischen Frauenzeitschrift Brigitte an und möchte überprüfen, inwieweit diese heute noch Aktualität besitzen. Auf einer übergeordneten Ebene stellt es die Frage, warum manche Leserinnen trotz E-Paper und einer großen Zahl an Online-Angeboten, die an Frauen adressierte Themen aufgreifen, weiterhin eine gedruckte, klassische Frauenzeitschrift lesen. In diesem Zusammenhang werden Alltagsintegration, Medienvergnügen und Fragen nach der Bedeutung geschlechtsgebundener Medieninhalte gestellt.
Wir erarbeiten im Seminar gemeinsam ein Methodendesign zur Erhebung und Auswertung qualitativer Interviewdaten. Im Anschluss realisieren wir die Studie im Feld und besprechen forschungspraktische Erfahrungen und Befunde.
Das Ziel des Seminars ist es, erste Erfahrungen mit der empirischen Medienforschung zu sammeln, qualitative Sozialforschung und ihre Gütekriterien kennenzulernen, und die Methode des Interviewens sowie qualitative Auswertungsverfahren umzusetzen.
Studienleistung: Mitarbeit an einer Forschungsarbeit, Präsentation des Forschungsstands, einzelner Schritte des Forschungsdesigns und der Forschungsergebnisse
Prüfungsleitung: gemeinsamer Forschungsbericht als Arbeitsgruppe
- Lehrende/r: Kathrin Friederike Müller
- Lehrende/r: Sabine Fischer-Kania
- Lehrende/r: Muhamedwessam Naguib Agha
Das Seminar beschäftigt sich mit Konzeptionen sozialwissenschaftlicher (politischer und ökonomischer) Bildung in der Bundesrepublik Deutschland und im internationalen Vergleich, Geschichte des Faches, Bildungsauftrag, Lernvoraussetzungen, Kompetenzen, Prinzipien, Inhaltsfelder, Ziele und Lernwege sozialwissenschaftlicher Fächer, kriteriengeleitete Analyse sozialwissenschaftlicher Materialien und Medien. Dabei kann eine inhaltliche Schwerpunktsetzung erfolgen.
- Lehrende/r: Tim Rogge
Das Seminar beschäftigt sich mit Konzeptionen sozialwissenschaftlicher (politischer und ökonomischer) Bildung in der Bundesrepublik Deutschland und im internationalen Vergleich, Geschichte des Faches, Bildungsauftrag, Lernvoraussetzungen, Kompetenzen, Prinzipien, Inhaltsfelder, Ziele und Lernwege sozialwissenschaftlicher Fächer, kriteriengeleitete Analyse sozialwissenschaftlicher Materialien und Medien. Dabei kann eine inhaltliche Schwerpunktsetzung erfolgen.
- Lehrende/r: Tim Rogge
https://www.uni-muenster.de/LearnWeb/learnweb2/course/view.php?id=76703
- Lehrende/r: Stefan Heusler
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
„Die Familienbildung ist unübersichtlich – ein »bunter Flickenteppich«, der von der Ehevorbereitung über Eltern-Kind-Gruppen, Kurse für Eltern in Trennung bis hin zu intergenerativen Bildungsangeboten reicht” (Iller 2017, S. 24).
Ebendiese Unübersichtlichkeit zeigt sich auf unterschiedlichen Ebenen – einerseits besteht eine Vielzahl an Bildungsangeboten, Anbietenden und Adressat*innen, andererseits stellt die Familienbildung sowohl ein sozialpädagogisches als auch ein erwachsenenbildnerisches Aufgabengebiet dar, was in einer doppelten teildisziplinären Einbettung mündet.
Im Rahmen des Seminars wird die Familienbildung aus der Perspektive der Erwachsenen- und Weiterbildung beleuchtet, um sie als erwachsenenbildnerisches Aufgabengebiet kennenzulernen. Wen adressiert die Familienbildung? Welche Zielsetzung verfolgt sie dabei? Wer oder was ist überhaupt Familie und welche Rolle spielt gesellschaftliche Pluralität für die Idee und Ausgestaltung von Familienbildung?
Neben einer theoretischen Beschäftigung mit zentralen Begrifflichkeiten und Hintergründen wird im Seminar ebenfalls Übungsraum für praktisches Handeln geboten, indem auf Basis der Seminarinhalte eigene Analysen der Familienbildungslandschaft durchgeführt werden.
Eine aktive Mitarbeit wird daher vorausgesetzt.
- Lehrende/r: Sophia Henneke
Ehe, Scheidung, Erbschaften, Sorgerecht – diese und andere familienbezogene Regelungsbereiche sind in der Gesetzgebung vieler Staaten bis heute durch islamische Rechtsvorstellungen geprägt. Zugleich sind sie Gegenstand intensiver Reformdebatten, da die schariatsrechtlichen Normen in den Augen vieler unzeitgemäße Geschlechterrollen reproduzieren und Frauen oder Nichtmuslime systematisch benachteiligen.
Neben der klassischen Rechtsdoktrin – als dem bis heute maßgeblichen normativen Bezugsrahmen – werden in der Vorlesung auch diese Reformdiskussionen beleuchtet, wie auch die Umsetzung islamischer Rechtsvorstellung im heutigen, nationalstaatlichen Recht, die sich z.T. erheblich von der klassischen Doktrin unterscheidet.
Studierende, die die Vorlesung im Rahmen des Zertifikatskurses „Islamisches Recht“ belegen (ZV1 oder ZV2), haben die Möglichkeit, eine Prüfungsleistung abzulegen (einstündige Klausur oder 20min mündliche Prüfung nach Maßgabe des Dozenten).
- Lehrende/r: Norbert Oberauer
In diesem Seminar wird es darum gehen aus unterschiedlichen Perspektiven die Unterrichtssituation an deutschen Schulen zu diskutieren. Es wird darum gehen, die soziale Herstellung von schulischen Wirk-lichkeiten kritisch in den Blick zu nehmen. Dabei greifen auf das Angebot der soziologischen Bildungs-theorie zurück. Weitere Schwerpunkte des Seminars werden Themen um soziale Ungleichheit sein, sowie Aspekte von Familie und Bildung. Diese beiden zuletzt genannten Themen werden nur in diesem Seminar aufgegriffen werden.
- Lehrende/r: Roland Schindler
Swifties, Twihards, BTS-Army, Fußball-Ultras oder Marvelites – Fandom und Fankultur haben in der heutigen digitalisierten Gesellschaft viele Ausdrucksformen. Nicht selten kämpfen diese Fans mit Stigmatisierung, Ressentiments und Vorurteilen, die sie als obsessive Einzelgänger oder exzessive Fangirls darstellen. Dabei stecken hinter den Fankulturen häufig gut vernetzte und globale Gemeinschaften, die in Zeiten von Social Media und Smartphones ungeahnte ökonomische sowie soziale Kräfte entfalten können. Vielmehr müssen Fans als „kritisch engagierte Konsumenten” (Winter, 2010) verstanden werden, die in ihrem Alltag verschiedenste kreative Medienpraktiken verwirklichen und Vergemeinschaftungsprozesse antreiben. Es stellt sich also die Frage, wie genau sich die Zugehörigkeit zu einem Fandom in den mediatisierten Alltag der Fans einschreibt: Wie bleiben Fans über ihre Idole informiert, und wie vernetzen sich die Fans untereinander? Welche Plattformen werden relevant und wie entstehen daraus fandomspezifische Sprach- und Symbolwelten? Welche Medienpraktiken bilden sich aus und welche Unterschiede ergeben sich womöglich zwischen verschiedenen Fankulturen? All dies sind Fragen, die im Seminar thematisiert und mit empirischem Leben gefüllt werden sollen.
Das Ziel des Seminars ist es folglich, ein eigenes Forschungsprojekt zum Themenkomplex Fankultur im mediatisierten Alltag zu entwickeln. Dazu werden in Arbeitsgruppen gemeinsam Schwerpunkte und Forschungsfragen erarbeitet, theoretische und empirische Grundlagen aufgearbeitet sowie qualitatives Material mithilfe von Leitfadeninterviews erhoben, ausgewertet und interpretiert.
Studienleistung: aktive Mitarbeit und Kurzpräsentationen zu projektrelevanten Inhalten
Prüfungsleistung: Erstellung eines wissenschaftlichen Posters und eines begleitenden Forschungsberichts in den Arbeitsgruppen
- Lehrende/r: Jo Marie Dominiak
Zum Thema „Weltbild und Sprache“ ließe sich vieles lesen, etwa Sellars oder Quine. Aber eine Fallstudie bietet sich besonders an: der Gebrauch von Farbprädikaten, also sprachlichen Ausdrücken wie „ist-gelb“ oder „ist-grün“. Zwar ist es das Gras, das grün ist, nicht das Gehirn oder (ggf.) der Geist. Aber Farbprädikate sind verblüffend sprachrelativ. Teilen hier Wörter die Welt nach Belieben ein? Man könnte dazu Texte von vielen Autoren lesen: Locke, Frege, Husserl, Wittgenstein, Whorf, Hardin – und vielleicht werden einige Textausschnitte von manchen von ihnen das Programm bereichern. Im Mittelpunkt soll aber die Lektüre des Buchs „Through the Language Glass“ von Guy Deutscher stehen. Es ist kein typisches Fachbuch der theoretischen Philosophie. Aber man kann es mit Gewinn als philosophisches Buch lesen, denn – so die Arbeitshypothese - es lässt sich damit philosophieren. Wir lesen das englische Original. Wer mitmachen will, kaufe bitte das Buch (ca. 10 Euro) vor Semesterbeginn. Einzelheiten werden in der ersten Sitzung besprochen.
- Lehrende/r: Niko Strobach
Seit der Geburt des Faschismus im Ersten Weltkrieg wird um ein Verständnis des Phänomens gerungen. Derzeit ist der Begriff Faschismus in aller Munde, obwohl offensichtlich Unklarheit darüber herrscht, was Faschismus überhaupt ist. Hier setzt das Theorieseminar an, indem es sich mit kanonischen wie neueren Interpretationen auseinandersetzt, die den historischen Faschismus, seine Kennzeichen und Ursachen erhellen, aber auch seinen Wandel und seine gegenwärtige Rückkehr beleuchten. Ziel des Seminars ist es nicht allein, nach dem Faschismus zu fragen, sondern auch danach, was die Faschismustheorien über die jeweilige Zeit ihrer Entstehung sagen. Es gilt also, den Faschismus, aber auch seine Theorien zu historisieren.
- Lehrende/r: Fernando Esposito
Die „Demokratisierung des Wissens“ durch Digitalisierung betrifft auch die Scharia. Muftis – also Experten, die rechtliche Anfragen von Laien beantworten – erteilen und verbreiten ihre Antworten (Fatwas) heute über Internetforen. Dies hat nicht nur das Angebot erweitert, sondern Fatwas auch als Kommunikationsformat verändert: Sie sind zugänglicher und argumentativer geworden, insbesondere im Vergleich zu vormodernen Fatwas, und sie behandeln oft ganz alltägliche Themen.
Das macht Internet-Fatwas für Studierende doppelt interessant: Als Einblick in moderne Formen des Rechtsdiskurses und als (vergleichsweise) einfache Lektüre um sich mit Terminologie und Konzepten des islamischen Rechts vertraut zu machen.
- Lehrende/r: Norbert Oberauer
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
- Lehrende/r: Ella Chiara Baer
- Lehrende/r: Fabienne Daniel
In der Veranstaltung werden unterschiedliche psychologische Prozesse beleuchtet, die das Denken und Handeln von Personen beeinflussen (können).
Der erste Schwerpunkt "Fehlentscheidungen" stellt die Grundlage menschlicher Entscheidungen in den Vordergrund und welche typischen Störeinflüsse einer "guten" Entscheidung im Wege stehen können.
Der zweite Schwerpunkt "Verschwörungstheorien" stellt die Entstehung und Wirkung von falschen oder verzerrten Informationen in den Vordergrund und wie diese (kommunikations- und medienabhängig) zu komplexen "Verschwörungsszenarien" werden können.
Der dritte Schwerpunkt "kognitive Verzerrungen" stellt die kognitiven Prozesse in den Vordergrund und welchen möglichen Störeinflüssen oder Unsicherheiten diese unterliegen.
- Lehrende/r: Marc Stallony
Im Rahmen moderner archäologischer Feldforschungen werden Geländebegehungen oder Ausgrabungen jeweils mit spezifischen Dokumentationen durchgeführt. Aber wie? Welche Fragestellungen gibt es und welche Methoden werden für die Beantwortung der Fragen eingesetzt? Welche Fundgruppen werden zurate gezogen? Das Seminar gibt einen Überblick über ein großes Spektrum an aktuellen Fragestellungen und archäologischen sowie naturwissenschaftlichen Methoden.
- Lehrende/r: Janoscha Kreppner
Die Ufer der voralpinen Seen wurden in manchen Regionen schon im 6. Jahrtausend v. Chr. erstmals besiedelt. Aus den folgenden Epochen und Perioden der Vorgeschichte haben sich bedeutende Siedlungsreste und weitere Infrastrukturen erhalten, die inzwischen auch als UNESCO-Welterbe ausgewiesen sind. Im Seminar geht es um neue Ausgrabungen und aktuelle Forschungsergebnisse zur Besiedlung der Seen- und Feuchtgebiete im nordwestlichen Voralpenraum aus diachroner Perspektive. Die Exkursion wird zu Denkmalschutzämtern, Museen und Ausgrabungsstätten führen.
Seminar mit anschließender Exkursion in der ersten Woche nach der Vorlesungszeit (20. Juli - 26. Juli 2025)
- Lehrende/r: Ralf Gleser
- Lehrende/r: Lukas Kerk
Film umfasst als kulturelles Handlungsfeld sowohl fiktionale als auch nicht-fiktionale audiovisuelle Texte. Diese Komplexität des Mediums selbst erweitert sich noch durch die Kontexte, in denen Filme produziert und rezipiert werden: Filme entsthen und werden gesehen in ästhetischen, historischen, sozialen, kulturellen, gesellschaftlichen, technischen und ökonomischen Kontexten. Filme sind Kunst, Massenmedium und/oder Wirtschaftsfaktor (vgl. Anders und Staiger 2019, S. 3). Sie sind als Zeichensystem zu beschreiben oder auf ihre Wirkungen hin zu befragen.
Die Vermittlung 'des Films' erfordert eine genaue Kenntnis dieser Bedingungsfaktoren, auch eine Abwägung. Dazu will Sie dieses Seminar befähigen.
- Lehrende/r: Philipp Kamps