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Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Ausgehend von der Überlegung, dass Unterricht besser gelingt, wenn er ‚gut‘ vorbereitet ist, sollen im ersten Teil des Seminars verschiedene Konzepte der Unterrichtsplanung (z.B. Verlaufsplanung nach dem Berliner Modell, Didaktische Analyse nach Klafki) in den Blick genommen, ansatzweise erprobt und kritisch gewürdigt werden. In einem zweiten Schritt soll zunächst der Frage nachgegangen werden, aus welchen Gründen die Umsetzung einer vermeintlich guten Planung misslingen kann. In diesem Zusammenhang soll dann eine kritische Auseinandersetzung sowohl mit vergleichsweise einfach in den Unterricht zu integrierenden Instrumenten als auch mit umfassenderen Ansätzen der Weiterentwicklung der Unterrichtspraxis erfolgen, deren gemeinsames Ziel letztlich darin besteht, Schüler/-innen durch ein passendes Angebot anzusprechen und zu aktivieren.
- Lehrende/r: Marius Diekmann
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Das Unterrichten ist gemäß den Standards der Lehrer:innenbildung eine der Kernaufgaben von Lehrpersonen. Gleichzeitig liegt bei den meisten Lehramtsanwärter:innen das zentrale Berufswahlmotiv im Interesse an der pädagogischen Interaktion mit Kindern und Jugendlichen – und diese findet hauptsächlich im Unterricht statt. Unterricht ist jedoch ein vielschichtiges Geschehen. Zum Gelingen von Unterricht – also zur gelungenen Bereitstellung optimaler Lerngelegenheiten, die bei den Lernenden zu effektiven Lernaktivitäten führen – tragen verschiedene Faktoren bei. Das Seminar wird eine Auswahl dieser Faktoren behandeln und thematisieren, wie Lehrpersonen auf diese Faktoren einen günstigen Einfluss nehmen können. Wir werden Antworten suchen auf Fragen wie zum Beispiel: Welche Maßnahmen der Klassenführung stellen sicher, dass die Lernzeit effektiv genutzt wird? Wie wird lernförderliches Feedback gestaltet?
- Lehrende/r: Katrin Lintorf
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Das Unterrichten ist gemäß den Standards der Lehrer:innenbildung eine der Kernaufgaben von Lehrpersonen. Gleichzeitig liegt bei den meisten Lehramtsanwärter:innen das zentrale Berufswahlmotiv im Interesse an der pädagogischen Interaktion mit Kindern und Jugendlichen – und diese findet hauptsächlich im Unterricht statt. Unterricht ist jedoch ein vielschichtiges Geschehen. Zum Gelingen von Unterricht – also zur gelungenen Bereitstellung optimaler Lerngelegenheiten, die bei den Lernenden zu effektiven Lernaktivitäten führen – tragen verschiedene Faktoren bei. Das Seminar wird eine Auswahl dieser Faktoren behandeln und thematisieren, wie Lehrpersonen auf diese Faktoren einen günstigen Einfluss nehmen können. Wir werden Antworten suchen auf Fragen wie zum Beispiel: Welche Maßnahmen der Klassenführung stellen sicher, dass die Lernzeit effektiv genutzt wird? Wie wird lernförderliches Feedback gestaltet?
- Lehrende/r: Katrin Lintorf
The purpose of the undergraduate research class is to discuss potential BA projects. The focus lies on thematic possibilities and common concerns for a BA thesis such as: what is a possible topic? What is an appropriate scope? What is original work? We will discuss the importance of existent research in the most popular fields and practise how to get a deeper understanding of what has already been published. We will talk about potential topics and all the things you would have to consider to bring in or leave out when writing about those ideas. Whether you are currently preparing your actual BA thesis or whether that is still in the more distant future, we will explore together what it means to write your final assignment for English literary and cultural studies.
- Lehrende/r: Franziska Quabeck
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Erziehungswissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass im Vergleich zu anderen Bildungssystemen insbesondere das deutsche Bildungssystem soziale Ungleichheit (re-)produziert. Durch diese Erkenntnisse wurde die Bildungsbenachteiligung von Schüler*innen aus zugewanderten Familien zu einem zentralen Thema. Soziale und Bildungsungleichheit stehen also in einem engen Zusammenhang, der auch Studierende mit ,Migrationshintergrund‘ in Deutschland betrifft. Im Seminar werden wir uns mit diesen Aspekten von Ungleichheiten im Bildungssystem auseinandersetzen, wobei die Klärung der Frage zentral ist, warum diese sozialen Disparitäten im deutschen Bildungssystem im Vergleich zu anderen Bildungssystemen so stark ausgeprägt sind.
- Lehrende/r: Andreas Gkolfinopoulos
- Lehrende/r: Nils Bahlo
2. Semesterhälfte
- Lehrende/r: Joachim Englisch
- Lehrende/r: Kristina Vorholt
- Lehrende/r: Paul Reuber
- Lehrende/r: Patrick Hilbert
- Lehrende/r: Christine Achten
- Lehrende/r: Harald Strauß
- Lehrende/r: Maximilian Fleige
- Lehrende/r: Anna Klose
- Lehrende/r: Annette Marohn
- Lehrende/r: Elena Werfel
Die Veranstaltung verfolgt das Ziel, Menstruation nicht nur als spezielles ,Frauenthema‘, sondern als ein Thema von gesamtgesellschaftlicher Relevanz in Bezug auf lebensweltorientierte philosophische Problemstellungen wie die Körper-Leib-Differenz zu begreifen. Es soll dazu anleiten, die Differenz zwischen Körper- und Leiberfahrungen sowie die gesellschaftlich-kulturelle Prägung von Leiberfahrungen zu erfassen. Damit wird ein Einblick in Fragestellungen und Methoden der angewandten Philosophie vermittelt.
- Lehrende/r: Lisa Alexandra Henke
- Lehrende/r: Sabine Fischer-Kania
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Universitäten und Hochschulen müssen sich von Zeit zu Zeit darüber Rechenschaft geben, welche Ziele sie mit ihrer Forschung und Lehre eigentlich verfolgen. Jubiläen sind ein geeigneter Anlass für diese Art der akademischen Selbstvergewisserung. Die Universität Münster begeht nun im Jahr 2030 den 250. Jahrestag ihrer feierlichen Eröffnung. Die Ringvorlesung soll daher auf dem Weg zu diesem besonderen Ereignis zum Nachdenken darüber einladen, welches Bildungsideal an unserer Universität eigentlich konstitutiv ist. In der Ringvorlesung sollen verschiedene Fächer und Disziplinen in den Fachbereichen zu Wort kommen. Ihre Perspektiven sollen in einer großen Bandbreite vorgestellt werden, von der Rechtwissenschaft zur Medizin, von der Theologie zur Philosophie, von der Sportwissenschaft über die Naturwissenschaften zur Erziehungswissenschaft. Organisiert wird die Ringvorlesung vom Arbeitsbereich Historische Bildungsforschung und vom Prorektorat für Studium und Lehre.
- Lehrende/r: Jürgen Overhoff
- Lehrende/r: Ulrike Weyland
Wie kann Politikunterricht lebendig, motivierend und nachhaltig gestaltet werden? Welche Methoden helfen dabei, politische Bildung erfahrbar zu machen und Lernende zum Mitdenken und Mitgestalten zu aktivieren?
In diesem Seminar stehen kreative Zugänge zum Politikunterricht im Mittelpunkt. Gemeinsam erarbeiten wir innovative methodische Ansätze, mit denen politische Themen nicht nur kognitiv, sondern auch emotional und handlungsorientiert vermittelt werden können. Grundkenntnisse der Politikdidaktik werden vorausgesetzt.
Inhalte und Ziele des Seminars:
- Kennenlernen und erproben ausgewählter kreativer Methoden (z. B. Rollenspiele, Planspiele, szenisches Spiel, interaktive Formate).
- Reflexion über didaktische Chancen und Herausforderungen kreativer Unterrichtsansätze.
- Entwicklung eigener methodischer Umsetzungsideen für konkrete politische Themenfelder.
Seminaraufgabe: Jede*r Teilnehmer*in stellt zwei kreative Methoden für den Politikunterricht auf zweierlei Weise vor:
- Die beiden Methoden werden im Seminar in einem kurzen Rollenspiel oder szenischen Ausschnitt mit der Seminargruppe praktisch erprobt.
- Dazu passend werden zwei kurze "Lehrfilme" (z. B. Tutorial, Anwendungsszene oder Erklärvideo) erstellt, die zukünftigen Studierenden oder Referendar\*innen als anschauliches Beispiel dienen können. Diese Lehrfilme sollen nicht nur das methodische Vorgehen darstellen, sondern auch zentrale didaktische Überlegungen sichtbar machen – vom Lernziel bis zur Reflexionsphase.
- Lehrende/r: Stephan Nonhoff
Proseminar: Einführung in die Unterrichtsvorbereitung (alle Schulformen) WiSe 2025/26, Luisa Wellems
„Der Religionsunterricht [gehört] zu den Fächern der Schule, bei denen es ganz besonders auf eine erfahrungsbezogene und für die Schülerinnen und Schüler lebensbedeutsame Erschließung von Inhalten ankommt. Zugleich fällt genau dies in der Unterrichtspraxis nicht immer leicht: Es bedarf eigener Bemühungen darum, Lehr- und Lernprozesse so zu gestalten, dass sie den Zielen ‚guten Religionsunterrichts’ gerecht werden.” (Schweitzer et al. 2019, Elementarisierung 2.0, S. 7)
Aber was genau macht guten Religionsunterricht aus und welche Rolle kommt der Unterrichtsvorbereitung dabei zu? Um diesen Fragen nachzugehen, lenken wir im Proseminar den Blick auf die Rahmenbedingungen, unter denen der evangelische Religionsunterricht stattfindet, die Aufgaben der Lehrkräfte sowie die Bedingungen, die die Schülerinnen und Schüler mitbringen – wie entwicklungspsychologische Voraussetzungen, sprachliche Ressourcen und individuellen Förderbedarf. Darüber hinaus werden anhand der Richtlinien und Lehrpläne sowie verschiedener Unterrichtswerke theorie- und praxisorientiert Methoden für die Unterrichtsvorbereitung erarbeitet. Ergänzt wird die evangelische Perspektive außerdem durch ökumenische und interreligiöse Ansätze.
- Lehrende/r: Luisa Wellems
Dass ökonoische Austauschbeziehungen Regeln unterworfen werden, ist wohl Teil jeder Rechtsordnung. Im islamischen Recht verbindet sich damit jedoch der Anspruch einer religiös-ethischen Ordnung – besonders sichtbar etwa im Verbot von Zinsen oder bestimmter Risikogeschäfte. Manche sehen in solchen ethischen Standards ein Modernisierungshemmnis, andere Alternative zum ungehemmten Kapitalismus. Jenseits solcher Projektionen führt die Vorlesung in die Grundbegriffe des islamischen Vertragsrechts ein. Der Schwerpunkt liegt auf der klassischen Rechtsdoktrin, doch werden auch moderne Anwendungen thematisiert, wie etwa sog. „islamkonforme Finanzprodukte“, die seit einigen Jahrzehnten große Verbreitung finden.
In den ersten ca. vier Sitzungen erhalten Hörer zudem eine allgemeine Einführung in Grundbegriffe des islamischen Rechts, wie die Quellenlehre, zentrale Institutionen, u.v.m. Dadurch bietet die Vorlesung einen voraussetzungsarmen Einstieg in die Befassung mit islamischem Recht.
- Lehrende/r: Norbert Oberauer
- Lehrende/r: Leonie Steinl
- Lehrende/r: Niko Busch
Einführung in Diagnose und Förderung folgender psychischer Grundprozesse: Lernen (insbesondere das Lernen von Verhalten, kognitive Lehr-Lernprozesse, Motivation und Emotion), Entwicklung im Kindesalter (d.h. die Entwicklung von Lernen, Gedächtnis, Denken, Motivation und Emotion) sowie Soziale Prozesse (insbesondere die Interaktion und Kommunikation beim Lernen und Lehren). Die Einführung in die methodischen Grundlagen der Diagnostik und Förderung von Lern- und Entwicklungsprozessen bezieht sich auf methodische Grundlagen der Diagnostik in den Bildungswissenschaften, Diagnose von Leistung und Verhalten im schulischen Kontext sowie Evaluation unterrichtlicher und schulischer Maßnahmen.
- Lehrende/r: Stephanie Lichtenfeld
- Lehrende/r: Elmar Souvignier
- Lehrende/r: Niko Busch
Im Rahmen der Veranstaltung werden raumbezogene Phänomene und Prozesse des globalen Wandels aus einer geographischen Perspektive beleuchtet. Auf der Grundlage eines fachwissenschaftlichen, sachanalytischen geprägten Überblicks über ausgewählte Themenkomplexe – darunter Naturgefahren, Tourismus und weitere – liegt der Schwerpunkt auf der theoriebasierten Reflexion der schulischen Implementation (u.a. durch Analyse von Bezugsdokumenten wie den geltenden Lehrplänen) und der fachdidaktischen Aufbereitung dieser Inhalte.
Dabei werden die relevanten Gegenstandsbereiche fachdidaktisch beleuchtet, reflektiert und im Hinblick auf ihre Anwendung im Unterricht kritisch diskutiert. Der Kurs verbindet somit fundierte fachwissenschaftliche Grundlagen mit praxisorientierten Ansätzen und legt besonderen Wert auf eine vertiefte Reflexion.
- Lehrende/r: Tobias Ulmrich
- Lehrende/r: Julia Blumberg
- Lehrende/r: Souleymane Diallo
- Lehrende/r: Pablo Holwitt
- Lehrende/r: Thomas John
- Lehrende/r: Cristian Estop Aragonés
In diesem Seminar begeben wir uns auf einen Streifzug durch das Dickicht der menschlichen Gefühle. Ausgangspunkt unserer Erkundungstour ist die grundlegende Frage, was ein Gefühl überhaupt ist und was es bedeutet, über Gefühle philosophisch nachzudenken. Im Anschluss wenden wir uns ausgewählten Gefühlen bzw. Gefühlsfamilien zu: Was ist Freude, und inwiefern lässt sich Dankbarkeit als eine besondere Art der Freude verstehen? Lassen sich Angst und Furcht begrifflich auseinanderhalten? Kann es manchmal gut sein, sich zu ängstigen? Sind Zorn, Wut und Ärger dasselbe? Was macht uns traurig oder melancholisch, und was schenkt uns Hoffnung? Worauf gründet sich Stolt, woraus erwächst Scham? Was unterscheidet Scham von Schuldgefühlen? Was ist das Wesen von Neid und Eifersucht? Ziel des Seminars ist es, eine „Grammatik der Gefühle“ zu rekonstruieren: Unter welchen Bedingungen schreiben wir uns und anderen bestimmte Gefühle zu? Was genau tun wir, wenn wir solche Zuschreibungen vornehmen? Gemeinsam erarbeiten wir uns ein Instrument für die Analyse von Gefühlen, sowie ein feinkörnigeres Vokabular für ihre Beschreibung.
- Lehrende/r: Tanja Stahl
Es ist das Ziel des Kurses, einen kompakten Überblick über die Geschichte der spanischen Sprache zu bieten. Ausgehend von einer Darstellung der wichtigen Etappen der externen Sprachgeschichte wird die Herausbildung des Kastilischen als Standardsprache nachgezeichnet - und zwar ausgehend vom Altspanischen (1200-1450), über das Mittelspanische (1450-1650) zum modernen Spanisch.
Literatur: Bollée, A.; Neumann-Holzschuh, I.: Spanische Sprachgeschichte. Stuttgart: Klett, 2007.
Kabatek, J.; Pusch C. D.: Spanische Sprachwissenschaft. Tübingen: Narr, 2009.
Lapesa, R.: Historia de la lengua española. Madrid: Gredos, 1985.
Penny, R.: A history of the Spanish language. Cambridge: C. U. P., 1991.
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über HISLSF
Leistungsnachweis: Referat bzw. schriftliche Hausarbeit
- Lehrende/r: Eske Prasuhn
- Lehrende/r: Steffen Trümper