Schreib-Retreat „Zugänge zu Künstlerinnen der Moderne: Auf den Spuren Sophie Taeuber-Arp in Trogen“
© Seminarhaus Lindenbühl

Vom 9. bis 13. Mai 2026 fand das Schreib-Retreat „Zugänge zu Künstlerinnen der Moderne: Auf den Spuren Sophie Taeuber-Arp in Trogen“ der Kolleg-Forschungsgruppe statt. Es richtete sich an Doktorand:innen der Kunstgeschichte. Ein Schwerpunkt des Schreib-Retreats war die Beschäftigung mit der Avantgarde-Künstlerin Sophie Taeuber-Arp (1889–1943), deren Kindheits- und Jugendort Trogen (Schweiz) ist. Um einen Zugang zu ihrem Schaffen zu bekommen, folgten die Teilnehmer:innen ihren Spuren vor Ort. Anlässlich ihres 80. Todestags 2023 wurde ihr Aufenthalt dort aufgearbeitet und eine Ausstellung im Wartesaal des Bahnhofs in Trogen zur Dokumentation der frühen Lebens- und Schaffensphase der Künstlerin sowie eine dokumentarische Website eingerichtet. In kurzen Spaziergängen nahmen die Doktorand:innen die Spuren der Künstlerin auf und besuchten die Ausstellung sowie weitere (kunst-)historische Zeugnisse des genius loci.

Neben der Erarbeitung eines Zugangs zum Schaffen Sophie Taeuber-Arps lag der Schwerpunkt auf der Textproduktion: Ziel war es, Unsicherheiten in der Endphase der Promotion abzubauen, den Arbeitsprozess zu strukturieren und die Einreichung der Dissertationen zu beschleunigen. Verschiedene Schreibtechniken wurden erprobt, Schreib-Tandems gebildet und so der Austausch über Probleme der Textarbeit gefördert. Nicht zuletzt diente das Retreat der gegenseitigen Unterstützung in der Endphase des Promotionsprozesses.

Die Website zum Leben von Sophie Taeuber-Arp finden Sie unter https://sophie-taeuber-arp.ch.