Aktuelles

Prof. Bungert ist vom 5.11.2020 bis 31.10.2022 zur zentralen Gleichstellungsbeauftragten der WWU gewählt worden. Eine Pressemeldung dazu gibt es im Newsportal der WWU.

Mit der Wahl geht eine Reduktion ihrer Lehrtätigkeit einher. Sie steht nach wie vor für die Betreuung von Abschlussarbeiten zu Verfügung.

Interviews von Prof. Dr. Heike Bungert zu den Themen US-Präsidentschaft, Inaugurationen, Rassismus in den USA, Indigene und Kampf um Symbole:

Im Rahmen des Podcast der WWU hat Dr. Jana Weiß in einem Interview mit Pressesprecher Norbert Robers Fragen zur US-Präsidentschaftswahl und dem US-amerikanischen Wahlsystem beantwortet. Hier geht's zum Podcast.

Rezension, Interviews und Artikel zu Heike Bungerts Buch über Indianer in den USA

Zum Buch „Die Indianer. Geschichte der indigenen Nationen in den USA”  (C. H. Beck Verlag, August 2020) ist eine Rezension in der SZ erschienen.

In einem Interview mit der Kommunikationsabteilung der WWU beantwortete Heike Bungert Fragen zum Buch.
Weitere Interviews zum Thema: Radio Bremen (8.11.2020); Der Spiegel (19.9.2020): „Auf keinen Fall Squaw sagen”, S. 99; Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (25.10.2020): „Den Indianer hat es nie gegeben”, S. 59

Darüber hinaus ist ein Kurzartikel der dpa in mehreren Tageszeitungen/Zeitschriften veröffentlicht worden.

© C. H. Beck

Neue Monographie erschienen: Die Indianer. Geschichte der indigenen Nationen in den USA

Die Geschichte der Indianer beginnt zwar vor rund 16.000 Jahren, doch mit der Ankunft der Weißen im 15. Jahrhundert ändert sich alles für die indigenen Völker auf dem nordamerikanischen Kontinent. Heike Bungert, die zu den führenden deutsche Kennerinnen gehört, hat mit diesem Buch eine kompetente Darstellung auf dem neuesten Stand der Forschung geschrieben, die sich fernhält von romantischen Klischees und stattdessen auch die aktive Rolle der Indigenen in den Blick nimmt.
Heike Bungert schildert in dieser Gesamtdarstellung die Geschichte der indigenen Kulturen Nordamerikas, die Begegnung der Indianer mit den Euroamerikanern, die Vertreibung und den Versuch der Zerstörung indigener Gesellschaften, aber auch den Widerstand der Indianer. Ein besonderes Augenmerk richtet ihre kenntnisreiche Darstellung auf die bis heute schwierige Koexistenz zwischen dem Staat der USA und den Angehörigen der indigenen Nationen.

© utb.

Studienratgeber erschienen (Jana Weiß zusammen mit Sarah Thieme)

Viele Studierende sind zu Beginn ihres Geschichtsstudiums überfordert angesichts des großen Lesepensums, das sie zu bewältigen haben. Dieses Buch bietet Orientierung für den Einstieg in eine der Kernkompetenzen des Historischen Arbeitens: Lesen. Studierende erhalten einen verständlichen, systematischen und praktischen Leitfaden für das Lesen von Fachliteratur der Geschichtswissenschaft. Der Band unterstützt sie darin zu entscheiden, was sie wann und wie lesen, Texte zielgerichtet zu erschließen sowie das Gelesene nachzubereiten. Dieser Ratgeber hilft Studierenden, ihr Geschichtsstudium von Beginn an strategisch und effizient zu gestalten.

Hier geht es zur Verlagsseite.

Herzliche Einladung zum Vortrag von Frau Dr. Amandine Barb (Humboldt-Universität zu Berlin) im Rahmen des Kolloquiums zur Geschichte der Neuzeit (19. und 20. Jahrhundert) zum Thema

Crafting "Public Religions" in an Age of Competitive Multiculturalism: School Textbooks and Religious Identity Politics in the United States”.

Der Vortrag findet am Mi, 9.1.2019, um 18.15 Uhr im Raum KTh III (Johannisstr. 8-10) statt.

Abstract:
This presentation examines how religious minorities in the United States - Muslims, Hindus, Sikhs - have made the integration of chapters dedicated to their faith into school textbooks a crucial part of their identity strategies in recent years. As they attempt to gain recognition and to assert themselves within the American "competitive multiculturalism”, these groups have increasingly tried to control and influence the way their beliefs and traditions are represented in history and geography courses. Accordingly, textbooks provide minority faiths with a unique medium to accustom generations of citizens with their beliefs, but also to display an attractive public image of their religion, by countering stereotypes and emphasizing the compatibility of their values with those of American society, for instance. The presentation thus explains how textbooks have become central to the identity politics of religious minorities and investigates their mobilization strategies. But it also addresses their limitations, as these groups face challenges and resistance, notably from conservative Christians.

Umzug

Ab dem 22.08.2018 finden Sie das Büro von Frau Prof. Heike Bungert im Raum 218g (2. Etage) im Fürstenberghaus und das Sekretariat im Raum 218f.

Interdisziplinäres Zertifikat Nordamerikastudien

Mit dem Interdisziplinären Zertifikat Nordamerikastudien ermöglicht die WWU Münster ihren Studierenden, einen Schwerpunkt im Bereich der multi- und interdisziplinären Nordamerikastudien zu setzen. Unter der Beteiligung der Fachbereiche Erziehungswissenschaften (FB 06), Geschichte/Philosophie (FB 08) und Philologie (FB 09) werden interessierte Studierende eingeladen, sich wissenschaftlich mit der Diversität, den Menschen, den Kulturen, den Geschichte(n) und Sprachen Nordamerikas auseinanderzusetzen und diese in globale Zusammenhänge einzuordnen.