Publikationen des ICS

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über die durch das ICS verantworteten Publikationen und Publikationsreihen. Informationen zu den Veröffentlichungen der einzelnen MitarbeiterInnen erhalten Sie auf deren persönlichen Profilen.

Jahr­buch für Christliche Sozialwissenschaften

JCSW 56

Das „Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften“ ist das Leitmedium der (katholischen) theologischen Disziplin „Christliche Sozialethik“ im deutschsprachigen Raum. Es ist in seiner Ausrichtung (Themen, Autoren) ökumenisch, interdisziplinär und international; einige der Artikel werden in englischer Sprache publiziert. Insbesondere soll mit dem Jahrbuch auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern christlicher Sozialethik ein exzellenter Publikationsort zur Verfügung gestellt werden. Das Jahrbuch wird herausgegeben von Marianne Heimbach-Steins, der Direktorin des „Instituts für Christliche Sozialwissenschaften“ (ICS) an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster.

Das theologisch-ethische Fach „Christliche Sozialethik“ sieht sich dazu aufgefordert, die „Zeichen der Zeit“, das sind die gesellschaftlichen Herausforderungen und Probleme, zu erkennen und unter christlichen Vorzeichen zu deuten und zu beurteilen. Als wissenschaftliche Disziplin ist sie frei, steht aber in einer besonderen Verbindung zur sozialethischen Kompetenz christlicher Akteure und der lehramtlichen Sozialverkündigung (Soziallehre der Kirche).

 Offizieller Internetauftritt des Jahrbuches

Die neue Online-Version des Jahrbuches bietet mit einer zeitlichen Verzögerung von 12 Monaten nach der Print-Version alle Artikel im Open Access an. Der Bezug der Print-Ausgabe berechtigt auch zum Vollzugriff auf die Online-Version. Auf der Online-Plattform stehen alle bisher erschienenen Beiträge des Jahrbuches zum Download frei zur Verfügung. Ein vollständiges elektronisches Archiv aller Bände ab 1960 wird aufgebaut.

Es besteht u.a. die Möglichkeit, sich als Leser/in zu registrieren. So werden Sie über neue Ausgaben informiert. Herzliche Einladung dazu.

Redaktionsanschrift:

Sozialethische Arbeispapiere des ICS

In den „Sozialethischen Arbeitspapieren des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften“ bietet das Team des ICS ethische Analysen zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen Themen an. Im Folgenden finden Sie eine Liste der bisher erscheinen Arbeitspapiere. Durch das Klicken auf den entsprechenden Link erhalten Sie weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download des Papieres.

Wenn Sie Interesse haben, mit einem Newsletter darüber informiert zu werden, wenn ein neues Papier erschienen ist, schreiben Sie uns bitte eine kurze Mail an:  ics@uni-muenster.de (Betreff: Sozialethische Arbeitspapiere).


  • 1

    Nr. 1 - Voraussetzungen, Ansätze und Schwierigkeiten der Vermittlung von kirchlicher Lehre und christlicher Praxis: eine theologische Stellungnahme zur Außerordentlichen Bischofssynode zur Familie
    Heimbach-Steins, M. / Enxing, J. / Görtz-Meiners, V. / Krause, F. / Riedl, A.-M.           Juni 2015

    In der Phase zwischen der III. Außerordentlichen Generalversammlung der Römischen Bischofssynode über „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung“ im Oktober 2014 und der bevorstehenden Ordentlichen Generalversammlung im Oktober 2015 bietet das Papier eine theologische Stellungnahme zu den Ergebnissen der Außerordentlichen Synode. Die Analyse fokussiert das Familienbild der Bischöfe, den Umgang mit Homosexualität und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sowie die Wahrnehmung der Gender-Frage. Erträge und Blockaden der bisherigen Diskussion werden im Hinblick auf die bevorstehende Ordentliche Synode im Herbst 2015 erörtert.

  • 2

    Nr. 2 - Flüchtlinge und Flüchtlingspolitik - Ethische Prüfsteine
    Heimbach-Steins, Marianne                                                                                                   November 2015

    Marianne Heimbach-Steins liefert eine ausführliche sozialethische Kommentierung der aktuellen Lage der europäischen Flüchtlingspolitik. Angesichts der großen Herausforderungen setzt die Autorin sich mit den Rahmenbedingungen der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik auseinander und diskutiert Perspektiven für die deutsche Gesellschaft, mit der Situation so umzugehen, dass der Schutzanspruch der Flüchtlinge gesichert und der Zusammenhalt der Gesellschaft gestärkt werden. (Vorabdruck aus: Heimbach-Steins, Marianne : Migration – Zugehörigkeit – Beteiligung“ (Gesellschaft – Ethik – Religion Bd. 5). Erscheint im Schöningh-Verlag im Dezember 2015.)

  • 3

    Nr. 3 - "Pope for Planet"? - Laudato Si' als 'dringliche Einladung zum Dialog' (LS 14) und das weltweite Echo auf die Enzyklika
    Heimbach-Steins, Marianne / Stockmann, Nils                                                                November 2015

    Marianne Heimbach-Steins und Nils Stockmann widmen sich der Reichweite und weltweiten Rezeption der Enzyklika Laudato Si‘ (2015). Die AutorInnen zeichnen Trends und Schwerpunkte der Kommentierung der Enzyklika nach und zeigen, dass sie überwiegend konstruktiv aufgenommen, zugleich aber auch kontrovers diskutiert wurde. In einem zweiten Schritt werden die Redeweise und die Art der Vermittlung, die der Papst wählt, analysiert und in ihrer ethischen und spirituellen Dimension erörtert. Abschließend skizzieren die AutorInnen Perspektiven für die weitere Beschäftigung mit der Enzyklika.

  • 4

    Nr. 4 - Migration und Stadt - Eine sozialethische Skizze
    Urselmann, Judith / Heimbach-Steins, Marianne                                                             September 2016

    Mit dem Arbeitspapier Migration und Stadt - Eine sozialethische Skizze legen die Autorinnen Judith Urselmann und Marianne Heimbach-Steins eine grundlegende Betrachtung der Zusammenhänge urbaner Sozial- und Lebensräume und (globaler) Migration vor, die sie vor dem Hintergrund christlicher Sozialethik einordnen und dabei besondere Rücksicht auf Impulse von Oscar Niemeyer und Papst Franziskus nehmen. Das Papier führt in die Hintergründe und Begriffe des Themas ein (Kapitel 2), skizziert im Folgenden die Stadt als Raum von Ungleichheit einerseits und Ermöglichung andererseits (Kapitel 3) und führt schließlich diese Erkenntnisse in einem sozialethisch fundierten Ausblick zusammen (Kapitel 4).

  • 5

    Nr. 5 - Familiale Diversität und pastorale Unterscheidung: Eine theologisch-ethische Analyse zum nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia
    Heimbach-Steins, M. / Motzigkeit, D. / Redemann, J. / Frerich, K. / Štica, P.            Oktober 2016

    Das ICS-Team (Marianne Heimbach-Steins, Denise Motzigkeit, Janine Redemann, Karolin Frerich und Petr Štica) betrachten im Arbeitspapier Familiale Diversität und pastorale Unterscheidung: eine theologisch-ethische Analyse zum nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia das 2016 veröffentlichte nachsynodale Schreiben "Amoris Laetitia" von Papst Franziskus. Die AutorInnen schließen damit an die Untersuchungen im Vorfeld der Familiensynode 2015 an, in denen bereits auf die veränderten Denkmuster innerhalb des synodalen Prozesses aufmerksam gemacht wurde (vgl. ICS AP 1). Diese Erkenntnis wird im vorliegenden Arbeitspapier fortgeschrieben und mit einer ausführlichen Darstellung des synodalen Prozesses sowie einer theologisch-ethischen Analyse des päpstlichen Schreibens verbunden.

  • 6

    Nr. 6 - Zur Frage der Grenzen von Solidarität und Verantwortung in der europäischen Flüchtlingspolitik
    Bausch, Christiane/ Eggers, Nina E.                                                                                      Januar 2017

    Die Politikwissenschaftlerinnen Christiane Bausch und Nina E. Eggers stellen drei sozialphilosophische Ansätze zur Begründnung von Solidarität und Verantwortung im Kontext der aktuellen Migrationsdebatte vor. Sie formulieren darauf aufbauend Gedanken zu einer unausweichlichen europäischen Verantwortung und ihren Herausforderungen in der politisch(-ethischen) Praxis.

  • 7

    Nr. 7 - Kindeswohl zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Sozialethische Sondierungen zu Fragen der Anerkennung und zu einer Ethik der Verletzbarkeit
    Riedl, Anna Maria                                                                                                                      Mai 2017

    Anna Maria Riedl stellt das Spannungsfeld um den Kindeswohlbegriffs dar, indem sie den Begriff zunächst allgemein und dann aus der theologischen Tradition heraus verortet. Im Folgenden wird unter Zuhilfenahme der Begriffe Verletzbarkeit und Anerkennung in Anschluss an Judith Butler die Performativität des Kindeswohlbegriffes herausgearbeitet. (Leicht überarbeiteter Vorabdruck aus: Heimbach-Steins, M. / Riedl, A. (Hrsg.): Kindeswohl zwischen Anspruch und Wirklichkeit - Theorie und Praxis im Gespräch. (GER Bd. 10). Erscheint im Schöningh Verlag im Juni 2017)

  • 8

    Nr. 8 - Grundpositionen der Partei „Alternative für Deutschland“ und der katholischen Soziallehre im Vergleich - Eine sozialethische Expertise
    Heimbach-Steins, M. / Filipović, A. / Becker, J. / Behrensen, M. /Wasserer T.           Juni 2017

    In einer auf Bitte und Anregung der Bevollmächtigten der katholischen Bischöfe gegenüber den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angefertigten Vergleichsstudie hat sich ein ForscherInnen-Team des ICS und des Zentrums für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft, München mit dem Verhältnis parteipolitischer Positionen und Äußerungen der „Alternative für Deutschland“ (AfD) und der Katholischen Soziallehre beschäftigt.

    Gegenstand der Untersuchung sind insbesondere das Grundsatz-, sowie das Bundestagswahlprogramm der Partei. Außerdem wird die Kommunikationsstrategie der Partei anhand einer Analyse ausgewählter Reden von ParteifunktonärInnen sowie sowie ihrer Social Media-Strategie untersucht.

    Das AutorInnen-Team – bestehend aus Marianne Heimbach-Steins, Alexander Filipović, Josef M. Becker, Maren Behrensen und Theresa Wasserer – zeigt, dass in vielen Bereichen maßgebliche Differenzen zwischen den gegenübergestellten Positionen bestehen. Als unvereinbar mit Grundpositionen der Soziallehre der Kirche werden u. a. das ethno-nationale Gesellschafts- und Staatsverständnis, die damit einhergehende bevölkerungspolitische Fokussierung von Familienpolitik und Lebensschutz-Optionen, sowie die auf ausgrenzenden Feindbildern beruhenden Positionen der AfD identifiziert. Abzulehnen sind zudem Strategien eines antidemokratischen Populismus, die in der Kommunikation der Partei zu beobachten sind. Die AutorInnen plädieren dafür, auf der Grundlage der Soziallehre der katholischen Kirche vor allem der Verstärkung negativer Emotionen durch das pessimistische Menschen- und Geschichtsbild der Partei zu begegnen und Potentiale der Hoffnung, der Solidarität und der dialogischen Suche nach Wahrheit bewusstzumachen und zu stärken.

    Thesengeleitete Zusammenfassung

  • 9

    Nr. 9 - Religion als Ressource politischen Handelns – Chancen und Herausforderungen für die innerchristliche Ökumene
    Heimbach-Steins, Marianne                                Dezember 2017

    In dem Beitrag geht es um Religion als Faktor politischen Handelns und um das Potential, das die christliche Ökumene für solches Handeln darstellen kann. Beides wird zum Gegenstand kritischer Reflexion unter dem Vorzeichen, dass die Freiheit der Religion und der Religionsausübung in der gegenwärtigen religiös-weltanschaulichen Lage der Gesellschaft in Deutschland, in Europa und weit darüber hinaus vielfältig problematisiert wird.

    Der Beitrag stellt ein Panorama  dar, das nur erste Problemanzeigen und Hinweise auf Fragestellungen, die gründlicher zu erörtern sind, gibt und soll eine Diskussion anregen.

Rei­hen

  • Gesellschaft – Ethik – Religion
    "Gesellschaft – Ethik – Religion", die neue Buchreihe des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster, dokumentiert Forschungsarbeiten und wissenschaftliche Tagungen aus dem Feld der Christlichen Sozialwissenschaften. Die von Institutsdirektorin Marianne Heimbach-Steins herausgegebene Reihe knüpft an die bis 2012 erschienene Reihe "Schriften des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität" an.
  • Schriften des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität (bis 2012)
    Die Reihe "Schriften des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften" („ICS-Schriften“) wurde 1955 von Joseph Höffner, dem ersten Direktor des ICS und späteren Kardinal von Köln, gegründet und wurde am Institut für Christliche Sozialwissenschaften bis 2012 herausgegeben. In der Reihe wurden christlich-sozialethische und ethisch interessierte sozialwissenschaftliche Einzelstudien (Qualifikationsarbeiten, Tagungsdokumentationen und Diskussionsbände) veröffentlicht. Viele Bände sind aus der Forschungsarbeit des ICS hervorgegangen. Ebenso wurden aber in der Reihe Arbeiten von externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern publiziert.
    Für eine vollständige Auflistung der Einzelbände klicken Sie bitte hier.
  • Forum Bildungsethik, hg. von Marianne Heimbach-Steins, Gerhard Kruip und Axel Bernd Kunze
    Die Reihe steht im Zusammenhang mit dem DFG-Projekt 'Das Menschenrecht auf Bildung: anthropologisch-ethische Grundlegung und Kriterien der politischen Umsetzung', das in Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie der Universität Bamberg und dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover durchgeführt wird. Das Projekt aus dem Bereich der normativen Bildungsforschung wird durch einen Wissenschaftlichen Beirat begleitet. 'Forum Bildungsethik' veröffentlicht die Ergebnisse des Projekts sowie darüber hinaus weitere Beiträge zu einer Sozialethik der Bildung.
  • Ethik im theologischen Diskurs/ Ethics in Theological Discourse, hg. Von Marianne Heimbach-Steins, Hans Ulrich und Bernd Wannenwetsch
    Die Reihe wird ökumenisch verantwortet und versammelt insbesondere solche Arbeiten, die ethische Fragestellungen und Probleme sozialwissenschaftlich und sozialphilosophisch aufarbeiten, theologisch reflektieren und in konfessionsübergreifende, interdisziplinäre und öffentliche Diskurse einbringen wollen.
  • Katholizismus zwischen Religionsfreiheit und Gewalt
    Herausgegeben von Prof. Dr. Dr. Karl Gabriel, Dr. Christian Spieß und Katja Winkler beim Verlag Ferdinand Schöningh.
  •  Studien zur christlichen Gesellschaftsethik
    Herausgegeben von Bernhard Emunds, Hermann-Josef Große-Kracht, Matthias Möhring-Hesse, Karl Gabriel, Friedhelm Hengsbach SJ, Wolfgang Klein, Werner Krämer und Heiner Ludwig
  • Forum Religion und Sozialkultur - Abteilung A: Religions- und Kirchensoziologische Texte
    Herausgegeben von Prof. Dr. Dr. Karl Gabriel beim Lit-Verlag.
  • Forum Religion und Sozialkultur - Abteilung B: Profile & Projekte
    Herausgegeben von Prof. Dr. Dr. Karl Gabriel beim Lit-Verlag.