
Kiss*lab | Interaktiver Vortrag: In Beziehung - Ein Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft
Freitag, 16. Oktober, 17:00-20:00 Uhr, Scharnhorststr. 100 - SCH 100.2 (Hörsaal)
mit Jürgen Wolff und Susanne Hertsch (Play-Station 4.20) und Prof. Dr. phil. Agostino Mazziotta (FH Münster, Fachbereich Sozialwesen)
Beziehungen bestimmen unser tägliches Leben und unser Wohlbefinden. Zwischen Einsamkeit und Kontaktarmut, Beschleunigung und Reizüberflutung, Berührungswunsch und Unsicherheit stellt sich die Frage: Wie gehen wir miteinander in Beziehung – und wie wollen wir miteinander in Beziehung sein? Mit anderen Menschen, mit unseren eigenen und fremden Körpern, mit gesellschaftlichen Vorstellungen und im öffentlichen Raum? Wie können Kunst und Sozialwissenschaft dazu beitragen, Formen von Nähe und Intimität sicht- und fühlbar zu machen, zu hinterfragen und neu zu denken?
„In Beziehung“ ist ein interaktiver Vortrag mit performativen Elementen im Rahmen des Kiss*Labs. Künstlerische und sozialwissenschaftliche Perspektiven treten miteinander in Dialog und eröffnen einen gemeinsamen Denk- und Erfahrungsraum. Kurze Impulse, Gespräche mit anderen Besucher:innen und performative Elemente laden dazu ein, sich mit Fragen rund um Verbindung, Wahrnehmung, Intimität und Gesellschaft auseinanderzusetzen.
Dabei bleibt das Publikum nicht nur in der Rolle der Zuhörenden: Die Besucher:innen werden eingeladen, eigene Gedanken, Wahrnehmungen und Erfahrungen einzubringen und Verbindung auf unterschiedliche Weise zu erkunden – im Gespräch, in der Reflexion und, wenn sie möchten, in kleinen sinnlichen und performativen Momenten.
Die Veranstaltung versteht sich als offener, forschender und achtsamer Raum, in dem Vertreter:innen aus Kunst und Wissenschaft nicht nur über Beziehungen sprechen, sondern selbst in Beziehung treten – miteinander, mit dem Publikum und mit den Fragen, die dabei entstehen.
arbeitet seit 1990 künstlerisch mit Malerei, Zeichnungen, Skulpturen und in den letzten 10 Jahren mit dem Medium Fotografie. Als ausgebildeter Kunsttherapeut untersucht er in seinem künstlerischen Schaffen die vitalen Ausdrucksmöglichkeiten unterschiedlicher Schöpfungsgründe und Medien.
freischaffende Künstlerin seit 1989, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Ihre große Leidenschaft sind Stoffe, Membrane, Häute in und an unseren Körpern. Verbindungen, Bewegung, Freiheit, Kreativität und vor allem Mut zum Spielen ist ihr Forschungsfeld. Wie ein roter Faden durchziehen diese Aspekte ihre Performances, Bilder/Foto und Objekte.
Playstation 4.20
Eine Kunstspielreise: unerklärbar, sinnlos, intim. Homo ludens, der Mensch ein spielendes Wesen. Hertsch+Wolff verbindet eine vertraute und inspirierende Freundschaft. Auf dieser Basis kreieren wir Play-Station 4.20. Gemeinsam entdecken wir uns – jenseits der Rollenklischees – als spielende Wesen.
Die Playstation- 04.20 ist ein gemeinsames Projekt von Jürgen Wolff und Susanne Hertsch und wurde im April 2020 gegründet. Aus dem gemeinsamen tantrischen Feld entstehen Performancereihen, Fotoarbeiten und Objekte. Spartenübergreifend verbinden sich nach und nach weitestgehend alle Formate.
Seit 2022 werden Workshops, Labformate und Performances im öffentlichen Raum angeboten. Die eigene Erfahrungswelt erweitern und weitergeben, Menschen zu motivieren ihr künstlerisches Potential zu entfalten ist ihnen eine Herzensangelegenheit.
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