Hier finden Sie eine Auswahl an Filmen und Videos, die innerhalb oder in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ethnologie entstanden sind. Klicken Sie entweder auf die Überschrift oder das Vorschau-Bild, um weitere Informationen und den jeweiligen Film zu sehen.
Helene Basu documents in this film exchanges between different actors at the Sufi shrine of Mira Datar in North Gujarat (patients-psychiatrists, psychiatrists-ritual specialists, patients-ritual specialists), listens to the stories of afflicted persons and presents diverse views on the presumed causes of mental illness as well on the benefit or non-benefit of medicine and/or ritual practices as perceived by patients and their relatives.
Der Sufischrein von Mira Datar bietet Heilmittel für Menschen, die Krisen durch menschliche Gefühle und Leidenschaften erleiden, etwa durch Neid und Hass – Gefühle auf denen auch Praktiken Schwarzer Magie und Hexerei beruhen.
Interview with the Mexican Tsotsil-Maya artist Ronyk about "indigenous cinema" and reflections on his own short films in the context of issues of "indigenous media". After the interview follows one of his short films, 'Un Día con Rafa', (2013 Engl. Subtitles). (Interview: Florian Walter/Ronyk/Thomas John)
Thomas John follows in this short observational film a team of young mexican indigenous Maya filmmakers shooting a documentary in the Maya-Tzeltal community Tenejapa. The filmmakers get integrated into rituals and also have to take part in ritual drinking sessions.
This 'Making Of' accompanies the Tsotsil-Maya artist "Ronyk" while he is shooting his documentary short "Con las Manos en la Tierra". After the making of part (15 min.) follows Ronyk's short film (15 min.). The making of shows how Ronyk approaches his protagonist Don Sirilo and explains him his ideas and intentions behind the film-project.
Dieser Dokumentarfilm begibt sich auf die Suche nach dem Besonderen im Alltäglichen! Die Protagonisten aus drei völlig unterschiedlichen Generationen gewähren einen Einblick in ihre ganz privaten Frühstücksgewohnheiten und zeigen uns auf diese Weise, wie viel Zauber und Humor in unserem Alltag schlummert.
"Das Mittelalter in der Moderne": Obwohl vorbei, ist es laut Meinung vieler noch längst nicht Geschichte. Nein, das Mittelalter lebt!! Mittelalterliche Märkte und Turniervereine erleben Hochkonjunktur. Worin liegt die Motivation? Was benötigt man, um selbst diesen Sport auszuüben? Und wie fühlt es sich an, in einer solchen Rüstung zu stecken?
Das Ticken der Uhr an Arm oder Wand. Das unablässige, notorische, verlässliche "tick tick tick" und plötzlich kommt die Erkenntnis - so klingt Zeit, die vergeht, schleicht oder rast. Niemand kennt das Ticken der Uhren wohl so gut wie die Uhrmacher Tim Holthaus und Ludger Kückmann & Martje Saljé, Münsters Türmerin ist es, die weiß was es heißt, die Zeit vergehen zu spüren.
Mit dem Einverständinis meiner Eltern dokumentiere ich in diesem biografischen Film wie sie ihren Alltag an der Schwelle zum vierten Lebensabschnitts gestalten. Dabei bildet sich ein Spannungsfeld aus gesellschaftlichen Interessen und Aktivitäten sowie krankheitsbedingten Einschränkungen.
Fragmente Weihnachtens, aufgelebte Metaphern, unvorhersehbare Illusionen: unser kurzer Film zeigt etwas Bekanntes aber nicht völlig enthüllt. Ein Mosaik von Visionen, Sinnen und Erfahrungen, die versuchen, die Modernität des kanonischen Feierns zu verhandeln.
Home Made ist ein ethnographisch multisensorischer Film von drei Studentinnen der WWU Münster, die sich mit dem "Gefühl von zu Hause" auseinander gesetzt haben. Die drei Protagonistinnen nehmen Dich mit auf eine Reise durch die geographischen, historischen, emotionalen und vor allem sensorischen Facetten dieses Gefühls.
Wie gedenkt man heute verstorbenen Angehörigen und Freunden? Welchen Stellenwert hat Allerheiligen im Leben der Menschen und wie wird es gefeiert? Alt und Jung versuchen Antworten auf diese Fragen zu geben - eine Art Familientreffen.
What is hitch-hiking? Is it just a cheap way to get from A to B? We believe that it‘s much more than just commuting! It‘s a way of life, the feeling of exciting uncertainty and total freedom. For some moments, when you step into the car, you step into a different culture, the driver‘s culture and you experience him/her as a driver, as a person, as an individuum or as a part of a total system. Automatically you start to look for similarities, you try to find a common sense and you experience all the differences of each person on the road, on the way.
Pflastersteine. Füße. Einkaufstaschen. Schaufenster. Getuschel. Gelächter. Hektik. Immer das Gleiche. Wo ist die Abwechslung? Mal 'was Unerwartetes? Ruhe? Zeitdruck. Entspannung? Ein besonderer Moment. In der Spiegelung erkennst Du... Das weiß man vorher nie. Es ist immer ein Abenteuer.
Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl. Was verbindet uns? Was macht uns besonders? Auf der Suche nach dem Heimatklang begegnen wir anderen Suchenden und Menschen, die diese Fragen bereits beantwortet zu haben scheinen. Über die gemeinsame Leidenschaft für das Naturhorn entstehen Verbindungen, in denen nationale Grenzen bedeutungslos werden.
Darkmoon deals with indigenous arts in Chiapas (Mexico). It was produced in close collaboration with the local Tzotzil filmmaker "Ronyk". It's an attempt to develop a poetic audio-visual language, to portray the poetic practices & the personhood of the main protagonist, Angelina Suyul, who is a young female Tzotzil poet. Click here to watch the trailer or some excerpts. Click on the title or the picture to see the full movie.
„Das Fahrrad ist der Münsteraner liebstes Kind“ - ob Radstation, Radtour oder Fahrradpolizei: Das Leben in Münster strukturiert sich mit und um das Fahrrad. Dieser Film begleitet mehrere Protagonisten in ihrem Alltag und dokumentiert die individuelle Bedeutung, die die „Leeze“ für sie hat.
Was bekommt man auf dem Markt, außer Gurken und Tomaten? Besucher und Verkäufer in Dortmund und Münster erzählen von "ihrem" Markt, und dass es dort nicht nur ums Kaufen geht, sondern vielmehr um Begegnungen, Rituale, das Leben an sich und den Austausch miteinander.
Alltagsrollen, Generationen und Dorfgemeinschaften finden sich am Sportplatz zusammen, um als Team zu funktionieren. Das Spiel und die damit verbundenen Rituale sind eine Inszenierung, die soziale Hierarchien auflöst und eine Gemeinschaft neu konstituiert.
"Skatements" ist ein Film der die münsteraner Skateboarding-Szene porträtiert. Gibt es eine Form von Skateboarding-Identität? Oder ist Skateboarding "nur" ein live-style? Die Statements der Protagonisten geben einen Einblick in die Motivationen und Gruppendynamiken der Skate-Community in Münster. (Praxisseminar Visuelle Anthropologie, B.A. Kultur- und Sozialanthropologie, 2008)
This short film is part of Thomas John's research project concerned with young indigenous media and art practices in Chiapas (Mexico). The Tzotzil-maya filmmaker & painter Ronyk is buiding a homemade steadi-cam, since he will soon travel to his field to visit his protagonist.