Auf dieser Seite finden Sie zahlreiche besondere Beiträge für die wissenschaftliche Community (z.B. Herausgeberschaften) von der AG Berufspädagogik aus den letzten Jahren. Diese sind chronologisch gelistet. Eine vollständige Übersicht über alle wissenschaftlichen Publikationen und Vorträge der aktuellen und z.T. ehemaligen Mitarbeitenden der AG finden Sie hier

Qualitätsbezogene Analysekategorien für die Lernortkooperation in der Pflege
Qualitätsbezogene Analysekategorien für die Lernortkooperation in der Pflege

Teilnahme am BIBB-Forschungskongress „Resilienz in der Pflege“

© AG Berufspädagogik
© AG Berufspädagogik

Am 07. und 08. Mai 2026 lud das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zum Forschungskongress ins Wissenschaftszentrum nach Bonn ein. Das Thema lautete: „Resilienz in der Pflege“. Im Zentrum stand eine drängende Frage: Wie lassen sich Pflegesystem, Pflegeausbildung und Pflegeberuf zukunftsfähig gestalten? Zwei Tage lang wurden aktuelle Forschungsergebnisse sowie innovative Bildungs- und Praxisansätze vorgestellt und diskutiert.  

Auch das LeKoP-Projektteam war mit einem eigenen Beitrag vertreten. Der Vortrag mit dem Titel „Qualitätsbezogene Analysekategorien für die Lernortkooperation in der Pflege. Ergebnisse einer AI-gestützten Sekundäranalyse im Projekt LeKoP“ präsentierte erste Befunde aus der Sekundäranalyse ausgewählter Datensätze früherer BIBB-Projekte. 

Relationierung von Theorie und Praxis in der Lernortkooperation?
Relationierung von Theorie und Praxis in der Lernortkooperation?

Impulsvortrag auf der BLGS Kick-off Veranstaltung im Münsterland

© AG Berufspädagogik

Am 23. März 2026 nahmen Prof. i.V. Dr. Wilhelm Koschel, Kristin Klar (M.Ed.) und Deniz Bozkurt (M.Ed.) an der Kick-off-Veranstaltung „Gemeinsam Pflegeausbildung gestalten" im Alexianer Bildungszentrum Gesundheit und Soziales in Münster teil.

Die Veranstaltung wurde durch den Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe (BLGS) organisiert, der als strategischer Praxispartner im Forschungsprojekt „LeKoP“ fungiert. Ziel des Kick-offs war es, Lehrende, Praxisanleitende, Schulleitungen, Pflegemanager*innen sowie weitere Akteur*innen der praktischen Ausbildung zusammenzubringen, um gemeinsam über neue Wege der Zusammenarbeit in der Pflegeausbildung im Münsterland zu diskutieren. Unter dem Motto „Eine Sprache sprechen – Up-to-Date sein – Neu denken, und das gemeinsam!“ standen dabei insbesondere die gemeinsame Diskussion wissenschaftlicher Begleitforschungsergebnisse, der berufspolitische Austausch sowie die Entwicklung zielgerichteter Maßnahmen für die kooperative Pflegeausbildung im Fokus.

Im Rahmen der Veranstaltung hielt Prof. i.V. Dr. Wilhelm Koschel einen Impulsvortrag mit dem Titel „Relationierung von Theorie und Praxis in der Lernortkooperation? – Eine kritische Analyse zum Umgang mit Wissensbeständen aus der Theorie und Praxis“, der wichtige Denkanstöße für die anschließende gemeinsame Arbeit lieferte.

Wir danken dem BLGS sowie dem Alexianer Bildungszentrum Gesundheit und Soziales Münster für die Organisation und Ausrichtung der Veranstaltung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Ergebnisse des Teilprojekts „Gesundheit und Pflege“
Ergebnisse des Teilprojekts „Gesundheit und Pflege“

Symposium auf dem 13. Kongress der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF)

© AG Berufspädagogik
© AG Berufspädagogik

Vom 16. bis 18. März 2026 fand der 13. GEBF-Kongress an der Technischen Universität München in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Das übergeordnete Thema des diesjährigen Kongresses lautete: „Bildungsforschung für technologiebedingte gesellschaftliche Entwicklungen“.

Die AG Berufspädagogik der Universität Münster beteiligte sich mit dem Symposium „Digitale Schulentwicklung beruflicher Schulen“ in Kooperation mit Prof. Dr. Claudia Nerdel (TUM) und Prof. Dr. Eveline Wittmann (TUM). Das Symposium ermöglichte es, aktuelle Forschungsergebnisse aus den unterschiedlichen Teilprojekten des Verbundprojekts „Lehrkräftekooperation im Kontext digitaler Schulentwicklung (KoKon)“ vorzustellen

Zunächst präsentierte Prof. Dr. Eveline Wittmann in ihrem Beitrag „Kooperationsentwicklung im Lichte von Leitzielen digitaler beruflicher Schulentwicklung“ Ergebnisse ihrer Schulportrait-Studie „Berufsbildende Schulen“. Anschließend stellte Prof. i.V. Dr. Wilhelm Koschel in seinem Vortrag „Professionelle Unterrichtswahrnehmung von Seamless-Blended-Learning in der beruflichen Bildung der Gesundheits- und Pflegeberufe“ Ergebnisse des Teilprojekts „Gesundheit und Pflege“ vor. Abschließend diskutierte Dr. Susanne Miesera Ergebnisse aus dem Teilprojekt „Ernährung und Hauswirtschaft“ des Projektverbunds im Beitrag „Lehrkräftefortbildungen im Kontext digitaler Mediendidaktik und digitaler Transformation im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft“. Die Diskussion der drei Beiträge übernahm Prof. Dr. Cornelia Gräsel von der Bergischen Universität Wuppertal.

Pandemic Preparedness
Pandemic Preparedness

Abschlusskonferenz zu gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie (Forschung für Integration, Teilhabe und Erneuerung) im BMFTR

v.l.n.r.: Kira Schawe, Prof. i.V. Dr. Wilhelm Koschel, Lisa Icking, Prof.'in Dr. Ulrike Weyland

Am 6. und 7. November 2025 fand in Berlin die Abschlusskonferenz der vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Forschungsprojekte zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie statt. Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten Projekte kamen im BMFTR zusammen, um zentrale Ergebnisse und Implikationen im Sinne eines „Pandemic Preparedness“ zu diskutieren.

Nach der Begrüßung durch Staatssekretär Dr. Rolf-Dieter Jungk und einer Einführung des DLR-Projektträgers starteten die thematisch gegliederten Sessions. Ein Schwerpunkt lag auf den gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in Fürsorge und Pflege.

In diesem Rahmen stellte Prof. i.V. Dr. Wilhelm Koschel stellvertretend für das Projekt „Coronabedingte Limitationen in der praktischen Ausbildung von Auszubildenden im Pflegeberuf“ (LimCare), das an der Universität Münster (Prof. Dr. Ulrike Weyland, Prof. i.V. Dr. Wilhelm Koschel und Katharina Kettler, M.Ed.) und der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf (Prof. Dr. Bärbel Wesselborg und Christina Riewoldt, M.A.) umgesetzt wurde, die zentralen Ergebnisse einer umfassenden bundesweiten Studie vor. An der Abschlusskonferenz nahmen zudem Kira Schawe (St. Franziskus Stiftung Münster) und Lisa Icking (Universitätsklinikum Münster) teil, die kooperativ im Projekt mitgewirkt haben.

Im Projekt LimCare wurde untersucht, wie pandemiebedingte Limitationen die praktische Ausbildung von Auszubildenden in den Pflegeberufen beeinflusst haben und welche strukturellen Anpassungen für eine zukunftsfähige Ausbildung notwendig sind.

In weiteren thematisch fokussierten Sessions wurden unter anderem Auswirkungen der Corona-Pandemie auf soziale Beziehungen, Verwaltungshandeln und Zivilgesellschaft, Veränderungen politischer Einstellungen sowie mediale Polarisierungsprozesse diskutiert.

Der zweite Konferenztag widmete sich insbesondere Kindern, Jugendlichen und Bildungseinrichtungen. Beiträge zu sozialer Teilhabe, gesundheitlichen Belastungen sowie schulischen Entwicklungsprozessen zeigten, wie stark pandemiebedingte Einschränkungen Lern- und Lebenswelten beeinflusst haben. Ergänzend wurden Befunde zum Wandel der Arbeitswelt vorgestellt, darunter geschlechterbezogene Arbeitsmarktentwicklungen, Homeoffice-Erfahrungen und langfristige Auswirkungen auf Erwerbsbiografien.

In parallelen Arbeitsgruppen arbeiteten die Teilnehmenden zu übergreifenden Fragestellungen wie Vulnerabilität, institutionellem Handeln und Digitalisierung.

Vorträge auf der Jahrestagung 2025 der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Vorträge auf der Jahrestagung 2025 der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik

Teilnahme an der Jahrestagung 2025 der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

Vom 24. bis zum 26. September 2025 fand die Jahrestagung der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der DGfE an der Technischen Universität Darmstadt statt. Das übergeordnete Tagungsthema lautete: „Berufliche Bildung für alle. Zugang und Teilhabe in einer sich wandelnden Arbeitswelt“.

Die AG Berufspädagogik hat sich, unter der Leitung von Prof.'in Dr. Ulrike Weyland und Prof. i.V. Dr. Wilhelm Koschel, mit einem Symposium an der Fachtagung beteiligt. Unter dem Titel „Theoretische Zugänge und empirische Befunde zu Seamless-Blended-Learning in der Fortbildung beruflichen Bildungspersonals im Pflege- und Gesundheitsbereich“ wurden im Rahmen des Symposiums die derzeitigen Forschungsprojekte der AG Berufspädagogik vorgestellt. Prof. i.V. Dr. Wilhelm Koschel eröffnete das Symposium mit einem Vortrag „Zur Bedeutung von Rollenambiguität im Rahmen der Praxisanleitung in der Pflege - Ergebnisse einer Strukturgleichungsmodellierung latenter Konstrukte zur betrieblichen Bildungsarbeit“. Des Weiteren präsentierte Katharina Kettler ausgewählte Ergebnisse ihrer Dissertation vor, in der sie eine Eye-Tracking-Studie zur Erfassung des Cognitive Loads während der Nutzung eines Blended-MOOC bei Praxisanleitenden in der Pflege durchführt. Die Studie gründet sich im Projekt LimCare. Im Anschluss stellte Kristin Klar mit dem Vortrag „Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenz zur Ausgestaltung von Seamless-Learning in der beruflichen Bildung am Beispiel der Gesundheitsberufe“ das digitalgestützte Schulungsangebot des Verbundprojekts KoKon vor, welches am Standort der Universität Münster im Teilprojekt 7 „Gesundheit & Pflege“ entwickelt wurde. Als Diskutantin in diesem Symposium konnte Prof.'in Dr. Eveline Wittmann von der Technischen Universität München gewonnen werden.

Zusätzlich zu dem Symposium stellten Meike Nienkötter und Kolleg*innen unter dem Titel: „Querschnittsaufgabe Berufliche Orientierung - Lehrkräfte zwischen wollen und nicht-können“ weitere Inhalte aus dem Projekt DIGIBO Best! vor. Dies fand in der Session „Berufliche Orientierung und Berufsberatung als professionelles Handlungsfeld“ statt.

Ausgewählte Studienergebnisse aus dem Projekt EKGe
Ausgewählte Studienergebnisse aus dem Projekt EKGe

Vortrag zu Chancengleichheit im Kontext der pflegeberuflichen Ausbildung auf der EduLearn 2025 in Spanien

Acquiring professional competencies in nursing – equal opportunities for all nursing apprentices?

Vom 29.06.2025 bis zum 01.07.2025 fand die EduLearn auf Palma de Mallorca (Spanien) statt. Prof.‘in Dr. Ulrike Weyland stellte gemeinsam mit Prof.‘in Dr. Susan Seeber, Philine Krebs, Prof.‘in Dr. Julia Warwas und Prof.‘in Dr. Eveline Wittmann ausgewählte Studienergebnisse aus dem Projekt EKGe vor. In diesem Projekt wurden Messinstrumente zur Erfassung von Stressbewältigungskompetenz, interprofessioneller Kooperationskompetenz und Fachkompetenz im Kontext der Patient*innenversorgung entwickelt.

In dem Vortrag wurden statistische Ergebnisse zur Heterogenität der Lernenden vorgestellt und möglichen Ungleichheiten in den Lernmöglichkeiten diskutiert. Dabei wurde explizit auf die Unterschiede zwischen Lernenden mit und ohne Migrationshintergrund eingegangen, da Sprachbarrieren ein relevantes Problem in der Kompetenzentwicklung sein können. Darüber hinaus wurden die unterschiedlichen Settings der praktischen Pflegeausbildung unter Berücksichtigung individueller kognitiver Ressourcen verglichen. Abschließend wurden Implikationen für die Pflegeausbildung diskutiert.

Vorträge zum Projekt LimCare

AG BFN Forum zur betrieblichen Bildung in den Gesundheitsberufen

Das zweitägige Forum zur betrieblichen Bildung in den Gesundheitsberufen der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) fand am 28./29. April 2025 an der Hochschule Bielefeld statt. Prof.'in Dr. Ulrike Weyland (Universität Münster) sowie Prof.'in Dr. Marisa Kaufhold (Hochschule Bielefeld) setzten die Fachtagung im Auftrag der AG BFN um. Die Arbeitsgruppe Berufspädagogik beteiligte sich an der Umsetzung u. a. mit den folgenden Fachvorträgen: „Empirische Befunde zu latenten Konstrukten in der krisenbehafteten Praxisanleitung“ sowie „Massive Open Online Course (MOOC) als digitales Schulungsangebot für Praxisanleitende“. Beide Vorträge bezogen sich auf das BMBF geförderte Projekt LimCare. Darüber hinaus übernahmen Prof.'in Dr. Ulrike Weyland, Prof. i.V. Dr. Wilhelm Koschel und Alexander Stirner Moderationsaufgaben in den unterschiedlichen Panels.

Fachtagung Gesundheit
Fachtagung Gesundheit

Hochschultage Berufliche Bildung an der Universität Paderborn

Im Rahmen der Fachtagung Gesundheit (17.-19.03.2025), die von Prof.'in Dr. Ulrike Weyland (Universität Münster) und Prof. Dr. Marisa Kaufhold (Hochschule Bielefeld) gestaltet wurde, standen ausgewählte hochrelevante Themen im Vordergrund. Hierbei handelte es sich beispielsweise um die Themen Interprofessionalität, die Akademisierung und Digitalisierung in den Pflege- und Gesundheitsberufen. Neben fundierten fachlichen Impulsen bestand die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis.

Die AG Berufspädagogik war auf zweierlei Weise in die Umsetzung eingebunden. Prof.'in Dr. Ulrike Weyland organisierte und moderierte die Fachtagung, Prof. i.V. Dr. Wilhelm Koschel hielt einen Fachvortrag mit dem Titel „Anbahnung digitaler Kompetenzen im Rahmen hochschulischer Bildung am Beispiel des beruflichen Bildungspersonals“. In diesem Impuls ging es um Gestaltungsansätze auf der Grundlage von Seamless-Blended-Learning und um ein ausgewähltes Beispiel, wie AI mit einer spezifischen Knowledge-Base die didaktische Planung fördern kann.

Berufliche Bildung im Gesundheits- und Pflegebereich
Berufliche Bildung im Gesundheits- und Pflegebereich

Neuer Sammelband zur beruflichen Bildung im Gesundheits- und Pflegebereich

Titelbild Sammelband zur beruflichen Bildung im Gesundheits- und Pflegebereich
© wbv Verlag

Der Sammelband gibt Einblicke in aktuelle Ansätze und Forschungsbefunde zur Fachkräftesicherung in den Pflegeberufen, zum beruflichen Lehren und Lernen in den Gesundheits- und Pflegeberufen sowie zur Qualifizierung und Professionalisierung des schulischen und betrieblichen Bildungspersonals.

Im ersten Teil stehen aktuelle Entwicklungen zur Fachkräftesicherung im Fokus der Beiträge. Es werden Maßnahmen beschrieben, wie Auszubildende für Gesundheits- und Pflegeberufe begeistert und wie durch Anrechnungsverfahren weitere Fachkräfte gewonnen werden können. Aktuelle Forschungsansätze in Bezug auf berufliches Lehren und Lernen in den Gesundheits- und Pflegeberufen stehen im Vordergrund des zweiten Teils. Der dritte Teil thematisiert die Qualifizierung und Professionalisierung des beruflichen Bildungspersonals und zeigt Wege der Weiterentwicklung auf.

Die Inhalte des Sammelbands können auf der Internetseite des WBV heruntergeladen oder als Printversion bestellt werden.

Vorträge auf der BWP-Tagung 2024
Vorträge auf der BWP-Tagung 2024

Teilnahme an der Jahrestagung 2024 der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

Vom 16. bis zum 18. September 2024 fand die Jahrestagung der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der DGfE an der Technischen Universität Dresden statt. Das übergeordnete Tagungsthema lautete: „50 Jahre Zukunft: Paradigmen, Positionen und Perspektiven der Berufs- und Wirtschaftspädagogik“.


Die AG Berufspädagogik hat sich, unter der Leitung von Prof.‘in Dr. Ulrike Weyland und Dr. Wilhelm Koschel, mit einem Symposium an der Fachtagung beteiligt. Der Titel des Symposiums lautete: „Forschung und Entwicklung zur Professionalisierung des schulischen und betrieblichen Bildungspersonals im Kontext der Pflege- und Gesundheitsberufe - Empirische Befunde, Implikationen und Schulungsangebote“. Im Rahmen des Symposiums wurden Forschungsprojekte vorgestellt, die derzeit in der AG Berufspädagogik bearbeitet werden. Kristin Klar hielt einen Vortrag zum Thema „Professionelle Unterrichtswahrnehmung von Seamless-Learning in berufsschulischem Unterricht der Gesundheits- und Pflegeberufe – Konzeption und Evaluation eines digitalen Schulungsangebots für Lehrpersonen im Kontext des Kompetenzverbundes lernen:digital“. Des Weiteren präsentierte Alexander Stirner ausgewählte Ergebnisse aus dem Projekt PfLeBuKoM unter dem Titel „Digitalität und Digitalisierung als Studieninhalte in der pflegeberuflichen Lehrer*innenbildung – Empirische Befunde und Implikationen aus einer bundesweiten Interviewstudie“. Katharina Kettler stellte mit dem Vortrag „Coronabedingte Limitationen im betrieblichen Bildungskontext des Pflegeberufs – Empirische Befunde zu latenten Konstrukten in krisenbehafteter Praxisanleitung“ erste Ergebnisse der Hauptstudie des Projektes LimCare vor.


In einem zweiten Symposium („Berufsorientierte Praxis gestalten – konzeptionelle und institutionelle Perspektiven“) von Prof.‘in Dr. Ulrike Weyland (AG Berufspädagogik) und Prof.‘in Dr. Katja Driesel-Lange (AG Berufsorientierung) stellte Meike Nienkötter weitere Inhalte aus dem Verbundprojekt „Entwicklung eines wissenschaftsbasierten Konzepts für ein Web-Based-Training und Durchführung von Trainings zum Online-Recruiting von Auszubildenden in den Pflegeberufen“ vor.

Digitalisierung in den Gesundheitsberufen
Digitalisierung in den Gesundheitsberufen

Neuer Sammelband zur Digitalisierung in den Gesundheitsberufen

Cover des Bandes "Digitalisierung in den Gesundheitsberufen
© Bundesinstitut für Berufsbildung

Prof.‘in Dr. Ulrike Weyland und Dr. Wilhelm Koschel sind Herausgebende der neu erschienenen Publikation „Digitalisierung in den Gesundheitsberufen“.

Die Beiträge des ersten Teils behandeln das Thema Digitalität in pflege- und gesundheitsberuflichen Handlungsfeldern. Hierbei geht es primär um die Integration digitaler Technologien im Rahmen der Versorgungspraxis. Die damit einhergehende Notwendigkeit der digitalisierungsbezogenen Professionalisierung des Bildungspersonals im Kontext der Gesundheitsberufe ist Thema des zweiten Abschnitts. Darin werden Ansätze für das betriebliche und schulische Bildungspersonal vorgestellt. Im letzten Teil des Sammelbands werden digital gestützte Lehr-Lernszenarien beleuchtet, die im Zuge der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Gesundheitsberufe aktuell zum Einsatz kommen.

Kompetenzerfassung

Vortrag zu Stressbewältigungskompetenz im Kontext der Pflegeberufe auf der EduLearn 2024 in Spanien

Promoting stress-coping competence among trainees in the nursing profession: How successful is a stress-coping training program?

Vom 01.07.24 bis zum 13.07.2024 fand die EduLearn auf Palma de Mallorca (Spanien) statt. Prof.‘in Dr. Ulrike Weyland stellte gemeinsam mit Julia Warwas, Larissa Wilczek, Susan Seeber, Philine Krebs und Eveline Wittmann ausgewählte Studienergebnisse aus dem Projekt EKGe vor. In diesem Projekt wurden u. a. Instrumente zur Erfassung von Kompetenz zur Stressbewältigung im Kontext des Pflegeberufs entwickelt.
In dem Studiendesign, das sich am Solomon-Vier-Gruppen-Plan orientierte, wurde bei 332 Auszubildenden in der Pflege die Stressbewältigungskompetenz an zwei Messzeitpunkten (zu Beginn und am Ende der Intervention) durch einen videobasierten Situational Judgement Test erfasst. Der Test beinhaltet pflegespezifische Stresssituationen, die von Fachexperten validiert wurden.
 

Digitale Transformation der beruflichen Bildung
Digitale Transformation der beruflichen Bildung

Themenheft zur Digitalisierung in der beruflichen Ausbildung samt Beitrag zur interprofessionellen Kooperationskompetenz von Pflegeauszubildenden

© Beltz Juventa

Die zweite Ausgabe der Zeitschrift für Pädagogik im Jahr 2024 befasst sich mit den Implikationen der Digitalisierung im Kontext der beruflichen Ausbildung. Darin ist ein Beitrag enthalten, der unter Mitwirkung von Prof.‘in Dr. Ulrike Weyland entstanden ist. Dieser richtet sich auf die interprofessionelle Kooperationskompetenz in der Ausbildung von Pflegefachkräften.


In dem Beitrag mit dem Titel „Interprofessionelle Kooperationskompetenz von Pflegeauszubildenden im Kontext der digitalen Transformation“ wurden zunächst die digitalisierungsbedingten Veränderungen im Pflegehandeln sowie die Auswirkungen auf die interprofessionelle Kooperation und Anforderungen an die interprofessionelle Kooperationskompetenz modelliert. Anschließend wurde ein Situational-Judgement-Test entwickelt. Der Beitrag präsentiert Analysen und Befunde zur Güte des entwickelten Tests.
Prof.‘in Dr. Ulrike Weyland ist Mitautorin des Zeitschriftenartikels und Mitherausgeberin des gesamten Themenhefts zur Digitalisierung in der beruflichen Ausbildung.

Betriebliches Bildungspersonal
Betriebliches Bildungspersonal

Herausgeberband zum Betrieblichen Bildungspersonal veröffentlicht

© wbv Verlag

Prof. Dr. Ulrike Weyland ist Mitherausgeberin der neu erschienenen Publikation „Betriebliches Bildungspersonal als Promotor betrieblicher Bildungsprozesse. Zur Legitimation und Konzeption berufsbegleitender Studienangebote“. Der im wbv-Verlag veröffentlichte Sammelband präsentiert zentrale Erkenntnisse und Ergebnisse des Forschungsprojekts HumanTec, in dem berufsbegleitende Studienangebote zur Professionalisierung beruflichen Bildungspersonals im Humandienstleistungs- und Technikbereich entwickelt wurden. Die Arbeitsgruppe Berufspädagogik ist zudem an mehreren Beiträgen in dem neuen Band beteiligt.

Serious Games
Serious Games

Herausgabe des Themenhefts zu Serious Games

Cover Berufsbildung
© Eusl Verlag

Prof. Dr. Josef Rützel, Prof. Dr. Ulrike Weyland und Wilhelm Koschel verantworten die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift 'berufsbildung - Zeitschrift für Theorie-Praxis-Dialog' mit dem Themenschwerpunkt Serious Games. Neben der Herausgeberschaft dieser Ausgabe beinhaltet das Themenheft einen Rahmenbeitrag zum Thema Serious Games von Prof. Dr. Ulrike Weyland und Wilhelm Koschel, sowie weitere Beiträge von Wilhelm Koschel zu den Aspekten Immersion, Storytelling und Serious Games als Begriff.
Das Themenheft beinhaltet folgende Beiträge (Auswahl):

Auf die Pädagog_innen kommt es an – Serious Games produktiv einsetzen (Josef Rützel)

Potenziale von Serious Games für die Berufsbildung 4.0 (Wilhelm Koschel & Ulrike Weyland)

Empfehlungen aus der Praxis für den Einsatz von Serious Games in formalen Bildungskontexten (Heinrich Söbke & Thomas Bröker)

Serious Games in der Sportwissenschaft - Methoden und Instrumente/innovative Praxisbeispiele (Joesef Wiemeyer)

Berufswahl von Schülerinnen und Schülern mit Serious Games fördern - Das Spiel like2be und seine Wirksamkeit (Elena Makarova & Christopher Keller)

Effekte von Serious Games auf die Berufsorientierung im Bereich Technik (Pia Spangenberger, Felix Kapp, Linda Kruse, Nadine Matthes & Susanne Narciss)

Spielerisch durch die Berufsschule mit Hilfe von DigiGaMe (Wolfgang Brabänder & Noureddine Bejjati)

Erfassung und Training von Klassenführungskompetenzen mittels agenten-basierter Computer-Simulationen (Michael D. Kickmeier-Rust & Manuel Pasieka)

Die Rolle von Emotion im Spielprozess von Serious Games (Valentin Riemer)

Begriffsdefinitionen zu Serious Games, Immersion und Storytelling (Wilhelm Koschel)

Jahrbuch BWP
Jahrbuch BWP

Neu erschienen:

Jahrbuch DGfE
© Verlag Barbara Budrich

Eveline Wittmann, Dietmar Frommberger, Ulrike Weyland (Hrsg.)
Jahrbuch der berufs- und wirtschaftspädagogischen Forschung 2019


"Das Jahrbuch für Berufs- und Wirtschaftspädagogik gibt einen Überblick über den aktuellen Stand einschlägiger Forschung. Mit diesem Zuschnitt wird dem breiten thematischen und methodologischen Spektrum der Forschung und Theoriebildung in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik Rechnung getragen. Der diesjährige Band versammelt Beiträge, die bei der Tagung der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der DGfE erstmalig einer breiteren Fachöffentlichkeit präsentiert wurden. Die Beiträge wurden einem Reviewverfahren unterzogen." (Buchbeschreibung des Verlags)

 

Praktische Ausbildung Physiotherapie
Praktische Ausbildung Physiotherapie

Neu erschienen:

Buchcover von Praktische Ausbildung in der Physiotherapie
© Thieme

Beate Klemme, Ulrike Weyland, Jan Harms (Hrsg.)
Praktische Ausbildung in der Physiotherapie


"Lernen am Patienten Der praktische Unterricht am und mit Patienten bildet das Kernstück von Physiotherapieausbildung und -studium. Während der Praktikumszeit sind nicht nur die werdenden Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten stark gefordert, sondern auch deren Lehrer. Dieses Buch gibt Praktikumsanleitern in der physiotherapeutischen Ausbildung Anregungen und Unterstützung für ihre tägliche Arbeit. Sie erfahren unter anderem - welches die rechtlichen Grundlagen der Ausbildung am Patienten sind - welche Rolle Sie als Praktikumsanleiter einnehmen sollten - wie sie die Lernenden dabei unterstützen, die im praktischen Unterricht angeeigneten Inhalte effektiv auf die Arbeit mit Patienten zu übertragen - wie Sie die Ausbildung am Patienten sinnvoll aufbauen - welche vielfältigen pädagogisch-didaktischen Mittel Ihnen dafür zur Verfügung stehen - wie sie Therapien effektiv demonstrieren und wie Sie nachhaltiges und motivierendes Feedback geben Greifen Sie auf konzentriertes Praxiswissen pädagogischer Profis zurück und bereiten Sie so angehende Physiotherapeuten bestmöglich für die Zeit nach der Ausbildung vor." (Buchbeschreibung des Verlags)

Langzeitpraktika
Langzeitpraktika

Neu erschienen:

Buchcover von Langzeitpraktika als Lernräume
© Waxmann Verlag

Julia Košinár, Alexander Gröschner, Ulrike Weyland (Hrsg.)
Langzeitpraktika als Lernräume
Historische Bezüge, Konzeptionen und Forschungsbefunde

"Band 4 der Schriftenreihe der IGSP richtet den Fokus auf ein noch wenig erforschtes, aber zurzeit viel diskutiertes Format in den Schulpraktischen Studien: das Langzeitpraktikum. In Deutschland vor allem als Praxissemester, in der Schweiz vielfach als Partnerschulkonzept angelegt, findet sich – trotz unterschiedlicher Konzeptionen – eine gemeinsame Zielsetzung: intensiver, realitätsnaher Praxisbezug in einem die Professionalisierung angehender Lehrpersonen fördernden Rahmen. Dieser Band bietet sowohl historische Bezüge, deren Bedeutung für die anhaltenden Reformen diskutiert werden, als auch eine Vielfalt konzeptueller Überlegungen an, die an der konkreten Umsetzung der Begleitung, Beratung und Kooperation ansetzen und Einblick in erfolgreiche Formate geben. Zentrale Desiderata aufgreifend, verfolgen die vorliegenden Forschungsbeiträge einerseits Entwicklungs- und Wirksamkeitsfragen und nehmen andererseits Situations- und Bestandsanalysen vor. " (Buchbeschreibung des Verlags)

Theorie und Praxis der Schulpädagogik

Prof. Dr. Ulrike Weyland seit dem 01.03.2019 Mitherausgeberin der Schriftenreihe „Theorie und Praxis der Schulpädagogik“

"Die Bände der Reihe prolog – Theorie und Praxis der Schulpädagogik befassen sich mit aktuellen Fragen der Schulpädagogik. Die Autor*innen entwickeln, praktizieren und evaluieren Modelle für die Praxis des Unterrichts in den Schulen. Besonders wichtig ist dabei die Verbindung von Theoriebildung, Forschung, didaktischer Modellierung und Unterrichtspraxis. Die entwickelten Modelle wurden von den Autor*innen jeweils über einen längeren Zeit-raum erprobt und evaluiert." (Beschreibung der Schriftenreihe des Verlags)

Bei den weiteren Herausgeberinnen und Herausgebern handelt es sich um folgende Personen:

  • Prof. Dr. Klaus Moegling (Universität Kassel)
  • Dr. Catrin Siedenbiedel (Universität Kassel)

ZBW
ZBW

Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik

Beispielcover der ZBW
© Franz Steiner Verlag

Prof. Dr. Ulrike Weyland ist seit dem 01.01.19 Mitherausgeberin der Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik. Bei den weiteren Herausgeberinnen und Herausgebern handelt es sich um folgende Personen:

Prof. Dr. Bernadette Dilger (Universität St. Gallen)
Prof. Dr. Hubert Ertl (Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn)
Prof. Dr. Jürgen Seifried (Universität Mannheim)
Prof. Dr. Peter F. E. Sloane (Universität Paderborn)
Prof. Dr. Birgit Ziegler (Technische Universität Darmstadt)

Redaktion
Prof. Dr. Ralf Tenberg (verantwortlich) (Technische Universität Darmstadt)

Berufsbildungsforschung
Berufsbildungsforschung

Neu erschienen:

Cover der Veroeffentlichung der AG BFN
© BIBB

Ulrike Weyland, Karin Reiber (Hrsg.)
Entwicklungen und Perspektiven in den Gesundheitsberufen - aktuelle Handlungs- und Forschungsfelder

In dem Sammelband wird der Stand der Berufsbildungsforschung im Bereich der Gesundheitsberufe dokumentiert. Trotz ihrer zunehmenden gesellschaftlichen Relevanz durch demografischen und sozialen Wandel wurden sie bisher in der Diskussion zur Berufsbildung vernachlässigt. Der Austausch von Wissenschaft und Bildungspraxis ist jedoch die Basis für eine strukturierte und perspektivische Weiterentwicklung der Gesundheitsberufe. Die Autorinnen und Autoren beschreiben exemplarisch Themen und Ansätze als Anstoß für weitere Forschung: Fachkräftebedarf und -gewinnung, Akademisierung, Kompetenz und Kompetenzerhebung, Qualifizierung des Lehrpersonals.