Meyer-Galow-Preis für Wirtschaftschemie 2025 geht an Andreas Künkel (BASF)

Der Meyer-Galow-Preis für Wirtschaftschemie 2025 wurde im Januar 2026 im Rahmen einer Feierstunde im Gesellschaftshaus der BASF an Prof. Dr. Andreas Künkel (Foto: Mitte) für seine Arbeit zu bioabbaubaren Polymeren verliehen. Es gratulierten (Foto: von links nach rechts): Willis Muganda (BASF und Mitglied im Vorstand der Vereinigung für Chemie und Wirtschaft der GDCh), Tom Kinzel (GDCh-Geschäftsführer), Prof. Dr. Erhard Meyer-Galow (Stifter) und Prof. Dr. Stephan von Delft (Universität Münster und Mitglied der Jury des Meyer-Galow-Preises).
Der Meyer-Galow-Preis für Wirtschaftschemie ist ein Preis, der besondere Leistungen an der Schnittstelle von Chemie und Markt würdigt. Ausgezeichnet werden Personen im deutschsprachigen Raum, die - alleine oder mit einem Team - eine aktuelle Innovation der Chemie erfolgreich in den Markt eingeführt haben. Die Innovation soll einen starken Bezug zu Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Relevanz haben. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird durch die Meyer-Galow-Stiftung für Wirtschaftschemie in der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh) verliehen. Prof. Dr. Jens Leker und Prof. Dr. Stephan von Delft vom Institut der Wirtschaftschemie der Universität Münster sind Mitglieder im Beirat der Meyer-Galow-Stiftung.
Prof. Dr. Andreas Künkel, Vice President und Leiter der Forschung zu Biodegradation und Mikroplastik bei der BASF SE, wurde für seine herausragenden Beiträge im Bereich bioabbaubarer Polymere geehrt. Seine integrative Herangehensweise, bei der biologische und chemische Erkenntnisse mit digitalen Methoden verknüpft werden, ermöglicht den gezielten und effizienten Einsatz solcher Polymere in den jeweils passenden Umgebungen. Zudem hat Professor Künkel die Ergebnisse seiner Forschung intensiv in der wissenschaftlichen Gemeinschaft verbreitet und damit bioabbaubare Polymere als wichtigen Bestandteil einer nachhaltigen Chemie im Kontext der Kreislaufwirtschaft etabliert.