5. Modul: Reflexive Biologie
Modulverantwortliche: Dr. Miriam Pott
Modulbezogene Teilnahmevoraussetzungen: keine
Veranstaltungen und Leistungen:
| Semester | Titel | Unterrichts-form | Arbeits-last (h)/LP | Noten-punkte max. | Prüfung |
|---|---|---|---|---|---|
| 3. |
Erkenntnistheorie |
Vorlesung | 30/1 | 40 | ca. 30 minütiger Test |
| 3. |
Erkenntnistheorie |
Seminar | 60/2 | 60 | Seminarbeitrag |
| 4. |
Bioethik |
Vorlesung | 40/1 | ||
| 4. |
Bioethik |
Seminar | 50/2 | 100 | Seminarbeitrag |
| Summe | 180/6 | 200 |
Zielsetzung des Moduls / Einbindung in das Curriculum
Auf der Basis des in den vorangegangenen Modulen erlangten Fachwissens steht in diesem Modul die gesellschaftliche und ethische Einordnung biowissenschaftlicher Fragestellungen im Mittelpunkt. Hierbei geht es um die kritische Reflexion des Prozesses zur Erlangung und Bewertung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie um die ethische Urteilsbildung.
Lehrinhalte des Moduls
In den Vorlesungen „Einführung in die Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie in den Biowissenschaften“ und „Bioethik“ werden die fachwissenschaftlichen Grundlagen zu exemplarischen erkenntnistheoretischen und bioethischen Themen gelegt, sowie die kritische Auseinandersetzung mit diesen Themen aufgezeigt.
Im Seminar werden die Vorlesungsinhalte in Gruppen von Studierenden vertieft, die ein Thema erarbeiten und vorstellen, so dass die Studierenden aus der reinen Rezipientenrolle in die Rolle des aktiven, kritischen Gestaltens wechseln. Hierbei soll auch der Umgang mit heterogenen Gruppen trainiert werden.
Lernergebnisse (Wissen und Kompetenzen) des Moduls
Die Studierenden
- erwerben die wissenschaftlichen Grundlagen zur gesellschaftlichen Verantwortung von Biowissenschaftler/inne/n aus naturwissenschaftlicher und philosophischer Perspektive;
- sind in der Lage, anhand exemplarisch ausgewählter Gebiete der Bioethik Prinzipien des bioethischen Diskurses anzuwenden;
- können die dem zeitgemäßem fachwissenschaftlichem Arbeiten zugrundeliegenden geisteswissenschaftlichen Theorien benennen;
- erwerben die Fähigkeit, die in naturwissenschaftlichen Zusammenhängen bedeutsamen Begriffe „Erkenntnis“ und „Wahrheit“ in ihrer geisteswissenschaftlichen Genese darzustellen und kritisch zu reflektieren;
- können einen direkten Bezug zur fachwissenschaftlichen Praxis eines Naturwissenschaftlers anhand ausgewählter Konzepte herstellen.
- können Lehrmethoden anwenden, die den Kriterien des Kooperativen Lernens entsprechen.
- erwerben durch den Einsatz von Methoden kooperativen Lernens Kompetenzen zur diversitätssensiblen Gestaltung von Biologieunterricht.
Materialien zu diesen Veranstaltungen finden Sie im LearnWeb!