7. Modul: Biologiedidaktik I b: Schulische und außerschulische Praxisfelder
Modulverantwortliche: Dr. Janina Jördens
Modulbezogene Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Moduls Biologiedidaktik I a: Grundlagen
Veranstaltungen und Leistungen:
| Semester | Titel | Unterrichts-form | Arbeits-last (h)/LP | Noten-punkte max. | Prüfung |
|---|---|---|---|---|---|
| 6. |
Biologie an außerschulischen Lernorten |
Übung | 60/2 | Studienleistung: Lerntagebuch | |
| 6. |
Best Practise im Biologieunterricht |
Übung | 90/3 | 200* | Referat, Präsentation oder eine entsprechende Leistung, die eine eigenständige Durchdringung der Inhalte dokumentiert. |
| Summe | 150 | 200 |
Zielsetzung des Moduls / Einbindung in das Curriculum
Vertiefung und Anwendung ausgewählter fachdidaktischer Prinzipien für das Lernen von Biologie in schulischen und außerschulischen Praxisfeldern auf der Grundlage des in den Modulen 1-6 erworbenen Basiswissens sowie der dort entwickelten Kompetenzen.
Lehrinhalte des Moduls
Das Modul dient der Vertiefung von theoriegeleitetem biologiedidaktischem Wissen und der Entwicklung weiterführender analytischer und gestalterischer Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Evaluation von Biologieunterricht in der Schule und an außerschulischen Lernorten. In der Übung „Biologie an außerschulischen Lernorten“ werden zunächst grundlegende Prinzipien der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung als Basis des Biologielernens außerhalb des Klassenzimmers vertieft. Diese Prinzipien werden im Folgenden an verschiedenen Lernorten außerhalb des Klassenzimmers angewandt. Dabei spielen neben fachlichen Aspekten spezifische Methoden der Erkenntnisgewinnung (z.B. biologisch-chemische Gewässeruntersuchung), die Anwendung ausgewählter digitaler Tools (z.B. zur Artbestimmung und zur digitalen Messwerterfassung) und deren praktische
Erprobung eine zentrale Rolle. Im Seminar „Best Practice im Biologieunterricht“ werden ausgewählte Unterrichtsprojekte, die sich an den fachlichen Basiskonzepten und den KMK-Bildungsstandards sowie Empfehlungen zum Lehren und Lernen in einer digitalisierten Welt orientieren, praktisch durchgeführt und reflektiert, wobei u.a. ein Schwerpunkt auf erfahrungsbasierten und selbstgesteuerten Lernprozessen liegt. Darüber hinaus spielen inklusionsorientierte Inhalte und Fragen zur Arbeit in heterogenen Lerngruppen (z.B. Individualisierung von Lernprozessen, horizontale und vertikale Differenzierung, diversitätssensible Gestaltung von Biologieunterricht) eine zentrale Rolle
Lernergebnisse (Wissen und Kompetenzen) des Moduls
Die Studierenden können ihre im bisherigen Studienverlauf erworbenen fachlichen und fachdidaktischen Kompetenzen (Modul Biologiedidaktik I a: Grundlagen) in schulischen und außerschulischen Praxisfeldern vernetzen und unterrichtsbezogen anwenden. Sie sind in der Lage, biologische Sachverhalte in verschiedenen Kontexten zu thematisieren, unterrichtspraktisch aufzuarbeiten und ihre Relevanz für den Biologieunterricht zu reflektieren, auch unter Einsatz digitaler Medien und Werkzeuge. Darüber hinaus lernen sie in der praktischen Umsetzung selbsttätig verschiedene Arbeitsweisen und Methoden der Erkenntnisgewinnung kennen.
Im Rahmen des Seminars „Best Practice im Biologieunterricht“ entwickeln die Studierenden zudem Kompetenzen für den Umgang mit inklusionsorientierten Inhalten und die Unterrichtsarbeit mit heterogenen Lerngruppen. Die Studierenden erfahren sich dabei selbst als heterogene Lerngruppe und werden für den Umgang mit heterogenen Lerngruppen im Schulkontext sensibilisiert. Studierende erwerben darüber hinaus digitale Kompetenzen bezogen auf das Lehren und Lernen in einer digitalen Welt (z. B. Einsatz digitaler Werkzeuge für kreative und produktorientierte Aufgaben).
Materialien zu diesen Veranstaltungen finden Sie im LearnWeb!