22. Oktober 2026
DFG fördert neue Untersuchungen zu "Münster-Mumie"
Wer war der Mann, dessen Mumie im Untergeschoss des Archäologischen Museums der Universität Münster ausgestellt ist? Wieso wurde er in einem Sarg, der einige Jahrhunderte älter ist als er selbst, bestattet? Und wie kamen Mumie und Sarg in den Besitz des Kaufmanns Wilhelm Schmitz-Scholl, einem Spross der Tengelmann-Gründerfamilie? Wahrscheinlich werden diese spezifischen Fragen für immer ungeklärt bleiben. Doch Ägyptologin Prof. Dr. Angelika Lohwasser und Projektmitarbeiter Dr. Marc Loth sowie das Team des Archäologischen Museums hoffen, dass sich durch das neue, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt "Geschichte(n) in einem "dichten Befund" - eine multidisziplinäre Untersuchung des ägyptischen Sarges mit Mumie in Münster" zahlreiche neue Erkenntnisse zum Alltag in Ägypten vor 3.000 Jahren ergeben.
