IDEEN MINING

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Das Ideen-Mining wurde als innovatives und vor allem unkonventionelles Instrument der kreativen Problemlösung von der Arbeitsstelle Forschungstransfer der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, im Jahr 2003 entwickelt. Seitdem hat sich das Ideen-Mining in über 200 Workshops als effizientes und lösungsorientiertes Instrument erwiesen. Es kann Unternehmen und Institutionen helfen, Lösungswege zu beschreiten, die hinter dem Dickicht ihres Arbeitsalltages verborgen liegen.

Einen Tag lang widmet ein interdisziplinäres Team ihre gesamte Synapsen-Energie einer Fragestellung aus unterschiedlichen Perspektiven. Professionelle Moderatoren und speziell abgestimmte Kreativtechniken leiten zu einem Prozess der kreativen Ideenfindung. Dieses Querdenken ermöglicht erst die Entwicklung neuer Lösungsimpulse. Denn nichts ist schädlicher für frische Gedanken als der Platz am Schreibtisch – Tag für Tag.

Ideen Mining International

© AFO WWU

Das Ideen Mining wird auch international regelmäßig angefragt und in den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Workshops und Schulungen weltweit realisiert: Von Brasilien und Kolumbien, über Sibirien, Schweden, Schottland, Österreich und Ägypten, bis hin zu Japan wurden sowohl Tagesworkshops und Workshop-Serien als auch mehrtägige Schulungen durchgeführt. Die Themenbereiche für die sich die Anwendung des Instrumentes eignet sind nahezu unbeschränkt: sowohl bei der Erarbeitung von Konzepten zur Weiterentwicklung eines Archäologischen Museums, und bei möglichen Ableitungen von Innovationen aus der Natur (Bionik) als auch bei der Suche nach Ideen zur Förderung des internationalen universitären Austauschs in Südostasien wurde das Instrument international erfolgreich angewandt. Arbeitssprache bei den internationalen Workshops ist in der Regel English, bei Bedarf kann jedoch auch mit Übersetzern in die jeweilige Landessprache gearbeitet werden.

Im März 2017 wurde ein erstes Ideen Mining an der Uni Hiroshima durchgeführt. 26 Studierende aus 6 asiatischen Ländern arbeiteten einen Tag lang intensiv zu der Fragestellung: How to promote cross-cultural understanding in the field of higher education? Special focus on 1) Sustainability (in the sense of long lasting mechanisms/structures) 2) Language and Culture 3) Education + Employment. Sowohl die Ergebnisse des Tages als auch die Begeisterung der Teilnehmenden Studierenden und beobachtenden japanischen KollegInnen führten dazu, dass die Universität Hiroshima die AFO einlud im März 2018 ein zweiwöchiges Training für 8 WissenschaftlerInnen und Führungskräfte durchzuführen. Ergebnis dieses intensiven Trainings waren fünf erfolgreich durchgeführte Ideen Minings zu unterschiedlichsten Fragestellungen.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier: Eine Idee geht um die Welt

Vor einigen Tagen erhielt die AFO bereits den ersten vielversprechenden Erfahrungsbericht der japanischen Kollegen, die ihr erstes internationales Ideen Mining in Kambodscha zum Thema „How can we improve the capacities and methods of teaching in rural villages  of Cambodia“ durchgeführt haben.

Gerne stellt die Arbeitsstelle Forschungstransfer Ihnen weitere Informationen zur Verfügung und informiert Sie über die Konditionen zur Durchführung eines Ideen Mining Workshops. Ansprechpartner finden Sie hier.

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