Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte

Herzlich willkommen auf unserer Homepage, mit der wir Sie über Professor Dr. Hubert Wolf und sein Team informieren möchten! Sie finden hier Aktuelles und viele Hintergrundinformationen über die Lehre am Seminar, die verschiedenen Projekte und Aktivitäten sowie die entsprechenden Kontakte.

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Im Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte forschen und lehren an die 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für Vortragsanfragen oder bei Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an die Wissenschaftskommunikation.

Aktuelles - Lehre

Aktuelles - Forschung

Neues zur Geschichte der Römischen Inquisition und Buchzensur

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© Schöningh

Der heftig umstrittene „Antimodernisteneid“ ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch im Heiligen Offizium, der ehemaligen Römischen Inquisition, unterschiedlich gedeutet worden. Zu diesem Ergebnis kommt Judith Schepers, Koordinatorin des Münsteraner Langfristvorhabens zur Buchzensur, in ihrer Dissertation „Streitbare Brüder“. Sie behandelt das Thema parallelbiografisch am Beispiel der Priester Franz und Konstantin Wieland. Die Arbeit ist jetzt als Band 18 der Reihe „Römische Inquisition und Indexkongregation“ im Verlag Ferdinand Schöningh erschienen.

Kirchengeschichte beim Katholikentag

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© Katholikentag

Hundert Katholikentage: Dieses Jubiläum haben Holger Arning und Hubert Wolf zum Anlass genommen, um in einem aufwendig gestalteten Bildband auf die Geschichte der Laientreffen zurückzublicken. Auf dem Katholikentag in Leipzig werden sie das Buch vorstellen und sich gleich in mehrere Veranstaltungen einbringen, wobei Hubert Wolf, ausgehend von den Ideen des Zweiten Vatikanischen Konzils, auch auf die Zukunft der katholischen Kirche blickt.

„Eine unterschätzte Macht“

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Zum hundertsten Katholikentag haben Holger Arning und Hubert Wolf einen Jubiläumsband geschrieben. Sie machen auf die „unterschätzte Macht“ der katholischen Laien aufmerksam, die sich auf den Katholikentagen treffen. „Die deutsche Gesellschaft und die Weltkirche würden heute ohne sie ganz anders aussehen“, so die Autoren. Die Beschlüsse der Katholikentage im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik hätten beispielsweise der Politik der Zentrumspartei entsprochen, die großen Einfluss auf die Sozial- und Ehegesetzgebung genommen habe.