Forschen
Arbeitsstelle für christliche Bildtheorie, theologische Ästhetik und Bilddidaktik (ACHRIBI)
Cyber-Philosophy
Philosophische und theologische Analyse und Kritik der Neuen Medien, insbesondere des Internet; Diskussion der ontologischen, erkenntnistheoretischen, anthropologischen, politisch-ethischen und religionsphilosophischen Konsequenzen neuer Kommunikationstechnologien; Philosophisch-theologische Auseinandersetzung mit sogenannten "Cyber-Religionen".
Das Paraśurāma-Kalpasūtra (Annot. Edition, Erstübersetzung, Ritualanalyse) und seine „Weiterschreibungen“ in der Rezeptionsgeschichte
Das seit 2006 DFG-geförderte Projekt (Bearbeiterinnen Dr. Claudia Weber u. Prof. Dr. Annette Wilke) ist dem wichtigen, wenig erforschten Genre hindu-tantrischer Ritualmanuale gewidmet und der Handlungspragmatik, symbolischen Kommunikation und historischen Dynamik vertexteter Riten.
Datenbank 'Kanonisches Recht'
Im Projekt „Datenbank Kanonisches Recht“ kooperieren die kirchenrechtlichen Lehrstühle der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Universität Regensburg, der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Erfurt, der Universität Passau sowie der Katholischen Universität Eichstätt und außeruniversitäre Institutionen (Bischöfliches Generalvikariat Münster) bei der Erfassung kirchenrechtlicher Literatur. Die Koordination der Zusammenarbeit sowie die Pflege der Datenbank werden am Institut für Kanonisches Recht in Münster durchgeführt.
Die Datenbank umfasst Literaturangaben zu Monographien, zu Artikeln aus Zeitschriften und zu Rechtsquellen wie z. B. Urteile oder Gesetzestexte.
Kirchenrecht in den Medien
Das Projekt „Kirchenrecht in den Medien“ untersucht anhand der Hauptnachrichtensendungen von ARD und ZDF in welcher Hinsicht kirchenrechtliche und kirchenpolitische Fragestellungen in den Fokus der Medienberichterstattung geraten. Mittelgeberin des Projekts ist die Fritz Thyssen Stiftung. Es wird gemeinsam von Prof. Dr. Thomas Schüller, Münster, und Juniorprof.in Dr. Judith Hahn, Bochum, verantwortet. Projektmitarbeiter ist Dipl.-Theol. Christian Wode.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.kirchenrecht-in-den-medien.de
DFG-Projekt 'Bibelverständnis in Deutschland'
"Wie verstehst du, wenn du liest?" - dem komplexen Prozess von Textverstehen und Sinnkonstuktion empirisch-rekonstruktiv auf der Spur
DFG-Projekt 'Herrenmahl und Gruppenidentität'
Das von der DFG geförderte Forschungsprojekt „Herrenmahl und Gruppenidentität“ möchte den momentan stagnierenden Diskurs über das Thema „Gemeinsam Essen“ unter Rückgriff auf die ältesten Quellen und einer zugespitzt religionssoziologischen Perspektive aufbrechen und produktiv weiterführen. Dabei geht es in erster Linie um die mit dem gemeinsamen Mahl verbundenen Strategien zur Stabilisierung von Gruppenidentität. Für die urchristlichen Gruppen soll eruiert werden, wie sie sich durch ihre unterschiedlichen Mahlgewohnheiten gegenüber der jüdischen Mutterreligion, paganen Gruppierungen in den hellenistischen Städten sowie gegenüber den eigenen „Brudergemeinden“ zu behaupten bzw. in dieses Gefüge einzuschreiben versuchen Projektleiter: Prof. Dr. Martin Ebner; Mitarbeiter: Dr. Andreas Leinhäupl-Wilke, Stephan Müffler
Diakonik
Mit dem Drittmittelprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Udo F. Schmälzle [Seminar für Pastoraltheologie und Religionspädagogik] führt die Projektgruppe [Dipl. Theol. Torsten Gunnemann, Dipl. Theol. Stefan Schürmeyer (BscBA)] eine qualitative Untersuchung von Lebensraumprojekten zwischen Caritas und Gemeinden in Deutschland durch. Partner: Deutscher Caritasverband Freiburg, Deutsche Bischofskonferenz, Bonn.
Eschatologie-Projekt
Dieses Projekt, das durch eine fakultätsinterne Forschungsförderung finanziert wird, besteht aus drei Teil-Projekten: Dabei arbeiten neutestamentliche, systematische und praktische Theologie zusammen, um zu untersuchen, welche Auswirkungen die Rede vom Jenseits auf die Rede vom Diesseits hat. Im Dialog mit anderen Religionen ebenso wie mit nicht-theologischen Disziplinen soll der spezifische Beitrag der christlichen Tradition zum eschatologischen Diskurs herausgearbeitet werden. Geplant ist u.a. die Durchführung einer Predigtreihe, die Auswertung von Internet-Predigten und die Abhaltung einer Sommerakademie zum Thema.
Forschungsstelle Origenes
Einen Schwerpunkt der Forschung am Seminar für Alte Kirchengeschichte bilden der frühchristliche Theologe Origenes (185–253/54) und seine Wirkungsgeschichte bis herein in die Neuzeit. Neben einer zweisprachigen Gesamtausgabe der Werke des Origenes in 25 Bänden (mit 45 Teilbänden) werden Wirken und Wirkung des Universalgelehrten Origenes in verschiedenen Einzelprojekten erforscht. Diese Forschung wird schwerpunktmäßig an der „Forschungsstelle Origenes“ betrieben.
DFG-Langfristvorhaben "Römische Inquisition und Indexkongregation der Neuzeit"
Zu den bestgehüteten Geheimnissen der neuzeitlichen Geschichte gehörte bis 1998 das Inquisitionsarchiv der römischen Kirche. Die Kongregationen von Index und Inquisition, im 16. Jahrhundert v.a. zur Abwehr der deutschen protestantischen Häresien gegründet, entwickelten sich bald zum Instrument einer von Rom angestrebten totalen Medienkontrolle.
DFG-Langfristvorhaben "Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte von Eugenio Pacelli"
Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII. (1939-1958), bestimmte schon als Nuntius in Deutschland von 1917 bis 1929 die vatikanische Politik maßgeblich mit. Seit 2003 beziehungsweise 2006 sind seine mehr als 6.000 Berichte im Vatikanischen Geheimarchiv zugänglich. Sie eröffnen eine neue Perspektive auf die katholische Kirche in der Weimarer Republik, aber auch auf die Politik und die Alltagskultur in Deutschland und Europa. Die Mitarbeiter des von der DFG finanzierte Langfristvorhabens werden in Zusammenarbeit mit dem Vatikanischen Geheimarchiv und dem Deutschen Historischen Institut Rom die Berichte komplett mit Anlagen erfassen, kritisch edieren, kommentieren, auswerten und im Internet zugänglich machen.
Forschungsstelle "Institut für die Geschichte des Bistums Münster"
Das Institut für die Geschichte des Bistums Münster wurde 2004 als Kooperationsprojekt zwischen der Diözese und der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) gegründet. Ziel ist es, die Geschichte der Ortskirche des westfälischen Münsterlandes zu erschließen und in der Lehre zu präsentieren. Das Institut ist in geschichtlichen Fragen auch Ansprechpartner für Verbände und Institutionen des Bistums. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Rekonstruktion von Aktenbeständen des Bistums, die im Zweiten Weltkrieg verlorenen gegangen sind. Erstlingswerke junger Autoren zur Geschichte des Bistums nimmt die Buchreihe „Junges Forum Geschichte“ in den Blick. In weiteren Projekten werden die Archivalien der Visitatur Ermland erfasst, das „Westfälische Klosterbuch“ fortgeführt und die Geschichte der „Wandernden Kirche“ in der Zeit des Nationalsozialismus untersucht.
Institut für Religiöse Volkskunde e.V.
Das Institut für Religiöse Volkskunde dient, seiner Satzung aus dem Jahr 1964 gemäß, der Förderung wissenschaftlicher Forschung zu den Gebieten der religiösen Volkskunde und der rheinisch-westfälischen Kirchengeschichte. In Zusammenarbeit mit dem Institut für die Geschichte des Bistums Münster und der Abteilung für Westfälischen Landesgeschichte der WWU stellt es eine umfangreiche Bibliothek zur Verfügung. Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses schreibt das Institut alljährlich das „Alois Schröer-Stipendium“ aus.
Forschungsgruppe "Kulturgeschichte und Theologie des Bildes im Christentum"
Bild und Bildlichkeit treten sowohl in kulturwissenschaftlichen als auch in anwendungsorientierten Fächern zunehmend in den Vordergrund des Interesses. Offenbar versprechen Untersuchungen der visuellen Grundstrukturen sowie der leitenden Medien vertiefte Einblicke in die kulturellen Logiken und Verhaltensweisen unterschiedlicher Gesellschaften. Die Forschungsgruppe "Kulturgeschichte und Theologie des Bildes im Christentum" versucht unterschiedliche Forschungsansätze aus der Kunstgeschichte, den Geschichtswissenschaften und der Theologie zu integrieren.
Informationen für den wissenschaftlichen Nachwuchs
An der Fakultät spielt das Thema Nachwuchsförderung eine große Rolle. Sie finden auf den folgenden Seiten Informationen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, d.h. für Studierende und Promovierende, zu Beratungsmöglichkeiten, zu Stipendien, zu Reisemittelbeihilfen und vielem mehr.

