Herzlich willkommen am GKM

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt. 22 Disziplinen - von Archäologie bis Zypernstudien - forschen und lehren in diesem Netzwerk.

Das GKM bildet das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik" und es entwickelt die interdisziplinäre Religionsforschung gemeinsam mit anderen Einrichtungen der Universität Münster weiter.

Mit dem interdisziplinären Master "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

Das GKM lädt zu Veranstaltungen wie Ringvorlesungen, Tagungen und Vorträgen ein und präsentiert aktuelle Forschungen auch in außeruniversitären Bildungseinrichtungen. Das Archäologische Museum und das Bibelmuseum bieten mit ihren umfangreichen Sammlungen allen Interessierten spannende Einblicke in die antiken Kulturen des östlichen Mittelmeerraums.

Die folgenden Seiten geben einen Einblick in unser Netzwerk. Sprechen Sie uns gerne an, um weitere Informationen zu bekommen.    


Icon-info


Ankündigung von  Tagungen und Workshops

Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Religion und Entscheiden"
Regina GRUNDMANN "Responsa als Praxis des religiösen Entscheidens im Judentum"
Dienstag, 06. Dezember, 18 Uhr c.t.
Fürstenberghaus, Hörsaal F 2, Domplatz 20-22

Nächster Vortrag im Rahmen des Altertumswissenschaftlichen Forschungskolloquiums
Mittwoch, 7. Dezember, 18 Uhr c.t.
Felix MEYER "Mit Waffen oder Worten? Die Kaiser und ihr imperator-Dilemma im ausgehenden 4. Jh."
Ort: Fürstenberghaus, Hörsaal F 4, Domplatz 20-22

Nächster Vortrag im Rahmen des Colloquiums zur Kulturgeschichte des alten Ägypten

Donnerstag, 15. Dezember, 18 Uhr c.t.
Cornelia KLEINITZ (Berlin): "Die Pyramiden von Meroe (Sudan). Graffiti als Zeugen ihrer Bau- und Nutzungsgeschichte"
Ort: RS 2 (Hörsaal in der Rosenstraße 9)

Franz-Delitzsch-Vorlesung 2016

Montag, 28.11.2016 um 18:15 Uhr
Frank CRÜSEMANN „Jesus Christus und das Alte Testament. Ein theologisches Modell“
Ort: Hörsaal S 9 des Schlosses, Schlossplatz 2


Münster-Mumie erstmals öffentlich zu sehen

Archäologisches Museum und Exzellenzcluster zeigen Ausstellung „Tod und Ewigkeit“
Mumie Ausschnitt
© Archäologisches Museum/WWU

In der Ausstellung „Tod und Ewigkeit“ präsentieren das Archäologische Museum der Universität Münster (WWU) und der Exzellenzcluster ab 19. November erstmals die umfassend restaurierte „Münster-Mumie“. „Es handelt sich um einen altägyptischen Holzsarg mit einer Mumie, die das Archäologische Museum 1978 vom Konrad-Ziegler-Gymnasium in Mülheim an der Ruhr als Dauerleigabe erhalten hat“, erläutert die Ägyptologin Prof. Dr. Angelika Lohwasser. Sowohl der Sarg aus dem 10. Jahrhundert vor Christus als auch die Mumie des jungen Mannes aus dem 7. Jahrhundert vor Christus, die wegen ihres schlechten Zustands bisher nicht gezeigt werden konnten, sind nun vollständig restauriert und stehen im Mittelpunkt der Schau mit dem Untertitel „Die Münster-Mumie im Fokus der Forschung“. Die Ägyptologin hat die Sonderausstellung gemeinsam mit dem Archäologen und Museumskurator Dr. Helge Nieswandt, der ebenfalls am Exzellenzcluster forscht, organisiert. Die Mumie lagerte fast 40 Jahre in den Museumsbeständen und wurde 2015 mit Unterstützung des Exzellenzclusters restauriert. weiter

„Von Drachenkämpfern und anderen Heiligen“

Münsteraner Byzantinisten an Ausstellung im Ikonenmuseum Recklinghausen beteiligt
Drachenkampf
© Ikonenmuseum Recklinghausen

Die neue Sonderausstellung „Von Drachenkämpfern und anderen Heiligen“ im Ikonen-Museum Recklinghausen zeigt noch bis zum 12. Februar 2017 Darstellungen christlicher Heiliger, die als Beschützer und Garanten der Sicherheit galten und darum ab der Spätantike oft als Krieger mit Waffen und Rüstung abgebildet wurden. An der Konzeption der Ausstellung zum 60-jährigen Bestehen des Museums sind die Byzantinisten Prof. Dr. Michael Grünbart und Lutz Rickelt beteiligt.
Die 123 Exponate reichen von mannshohen Darstellungen auf Ikonen über feine Holzschnitzereien und Amulette bis zu winzigen Münzen. Die Ikonen stammen aus dem 6. bis 20. Jahrhundert und kommen aus verschiedenen Regionen Russlands, Südosteuropas, Griechenlands, Ägyptens und Äthiopiens. Am häufigsten sei der Drachenkampf des heiligen Georg zu sehen, erläutert Prof. Dr. Michael Grünbart, der im Ausstellungskatalog den Prozess der Militarisierung und Aufrüstung der Heiligen bis in die byzantinische Zeit darlegt und den Vortrag zur Ausstellungseröffnung gehalten hat.
Link zum Ikonenmuseum Recklinghausen

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Wintersemester 2016/17

Bitte beachten: Das Vorlesungsverzeichnis wird im Laufe der Semesterferien sicherlich noch ergänzt. Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird daher auf dieser Seite ständig aktualisiert.

Letzte Aktualisierung: 31. Oktober 2016

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Sommersemester 2016

Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)“ umfasst in diesem Semester neben Veranstaltungen sämtlicher altertumswissenschaftlichen Disziplinen der WWU Münster ein reiches Angebot an Exkursionen.

Letzte Aktualisierung: 22. April 2016

Thema des Monats November im Archäologischen Museum: Die Münster-Mumie

Ausstellung Mumie
© Archäologisches Museum/WWU

Die Ausstellung "Tod und Ewigkeit" ist am 20. und 27. November auch Thema der Sonntagsführungen im Archäologischen Museum. Die Vorträge beleuchten den Umgang mit Verstorbenen in verschiedenen Kulturen und Zeiten. Besondere Einblicke werden auch in das Phänomen der Mumifizierung und der Mumienforschung gegeben, die sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelte.
Die Vorträge finden jeweils sonntags um 14:15 Uhr im Archäologischen Museum der Universität (Domplatz 20–22) statt.

Britische Akademie zeichnet Prof. Dr. Barbara Aland aus

Ehemalige Direktorin des Instituts für Neutestamentliche Textforschung erhält Burkitt-Medaille
Aland
© wwu

Prof. Dr. Barbara Aland hat die renommierte "Burkitt Medal for Biblical Studies" der Britischen Akademie erhalten. Damit würdigte die Akademie Alands Forschungen zur Textkritik des Neuen Testaments.

Barbara Aland (79) war von 1983 bis 2002 Direktorin des von Prof. Kurt Aland gegründeten INTF. International bekannt wurde sie unter anderem mit ihrer Arbeit am griechischen Urtext des Neuen Testaments. 2011 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Die Britische Akademie (British Academy) ist die Nationalakademie für Geistes- und Sozialwissenschaften des Vereinigten Königreichs. Sie wurde 1902 gegründet und hat mehr als 1000 gewählte Mitglieder. Die Burkitt-Medaille verleiht die Akademie seit 1923 jährlich für herausragende Verdienste auf dem Gebiet der Forschung zur Bibel.

Links
Institut für Neutestamentliche Textforschung
British Academie / Burkitt Medal for Biblical Studies 


Institutum Iudaicum vor 130 Jahren gegründet

Ijd
© WWU / Peter Grewer

Seit 1948 ist das Institutum Judaicum Delitzschianum Teil der WWU. "Die Tatsache, dass wir uns neben der Forschung über das antike Judentum auch den jüdisch-christlichen Beziehungen bis in die Gegenwart widmen, macht uns zu einem deutschlandweit einzigartigen Institut", unterstreicht Direktor Prof. Lutz Doering, der seit 2014 an der WWU lehrt und forscht. 
Die Studierenden haben die Wahl zwischen zahlreichen Lehrveranstaltungen, sie können darüber hinaus Sprachkurse im modernen Hebräisch (Ivrit) belegen und an Exkursionen teilnehmen. Übrigens, die Sprachkurse stehen allen Studierenden der WWU offen. Wer eine weitere Besonderheit des IJD kennenlernen möchte, sollte die Bibliothek besuchen.

Münzgeschenk für das Archäologische Museum

Rund 200 antike Geldstücke aus der Zeit von Kaiser Victorinus von privatem Sammler
© WWU-R. Dylka

Das Archäologische Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat rund zweihundert antike, bisher unveröffentlichte Münzen eines privaten Sammlers aus Kaarst (Niederrhein) bekommen. Zu der im Laufe von 40 Jahren zusammengetragenen Sammlung von Hans-Joachim Pfeiffer gehören verschiedene Geldstücke, die Kaiser Victorinus im dritten Jahrhundert nach Christus prägen ließ. Victorinus war knapp zwei Jahre lang Kaiser des sogenannten Gallischen Sonderreiches. Die WWU erhielt zahlreiche Antoniniane (Doppel-Denare aus Bronze mit Silberanteil) und einige äußerst seltene Denare (Silbermünzen).

Tag der Münsteraner Archäologien

Palakt Tdma2016 359x508
© Archäologie/Diagonal

Am Samstag, 11. Juni präsentierte die Universität Münster ihre archäologischen Disziplinen, Institute und Studiengänge. Ein buntes Programm wurde dafür zusammengestellt, welches die Bandbreite der archäologischen Arbeit in Münster vorstellte. Kurzvorträge, Plakatausstellung, Führungen durch das Archäologische Museum sowie Aktionsstände für Groß und Klein (z.B. Töpfern, Scherbenpuzzeln, antike Brettspiele etc.) luden zum Schnuppern und Verweilen ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende standen den ganzen Tag über für Fragen und Informationen zur Verfügung und nutzten die Gelegenheit zum ungezwungenen Austausch zwischen den zahlreichen archäologischen Disziplinen.
 Eindrücke vom Tag

Workshop "Schöpfung und Zeit / Création et temps" vom 19. bis 21. Mai 2016

Fototagung
© Foto: gkm_Moustakis

Ein breites Feld an Quellen zu dem Themenkomplex "Schöpfung und Zeit" wurde von Exegeten aus Münster und Paris auf diesem Workshop vorgestellt und diskutiert. Bei der Frage nach Zeitkonzeptionen in den biblischen Texten wurde immer wieder der theologische und kulturelle Kontext in den Blick genommen. Modelle wie Zeitrelief, Zeitvordergrund und -hintergrund wurden erprobt.  

"Katrin Kogmann-Appel ist ein Glücksfall"

Festakt in Berlin: Humboldt-Stiftung vergibt Professur an WWU-Judaistin
Kogman-appel

Drei Spitzenwissenschaftler aus dem Ausland sind am Dienstagabend in Berlin mit dem höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands ausgezeichnet worden, der Alexander-von-Humboldt-Professur. Zu den Preisträgern zählt auch WWU-Professorin Katrin Kogman-Appel …

Tagung "Religionspolitik der Achaimeniden und die Rolle der Heiligtümer", 24. bis 26. Februar

Dsc08432
© GKM

Lokale Heiligtümer und Religionspolitik im Altpersischen Reich standen im Zentrum einer internationalen Tagung, die das GKM gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“, organisierte. Beteiligt waren 80 Wissenschaftler aus den Fächern Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Altorientalistik, Iranistik, Ägyptologie und Altes Testament. Im interdisziplinären Austausch fragten sie danach, in welchem Maße lokale nicht-persische Heiligtümer die politischen Verhältnisse innerhalb des sogenannten Achaimenidenreiches stabilisierten oder destabilisierten. Dabei wurde deutlich, dass das Perserreich eine der ersten bezeugten politisch übergreifenden Organisationen multireligiöser und multikultureller Gesellschaften ist.

"Die Geisteswissenschaftler sind Vorreiter der Internationalisierung"

Beckquer

Seit zehn Jahren lebt Althistoriker Prof. Hans Beck, Träger des Anneliese-Maier-Forschungspreises 2015, mit seiner Familie in Montreal, nachdem er 2005 einen Ruf an die dortige McGill University annahm. Über sein Leben in den unterschiedlichen Wissenschaftswelten und den Preis, der die Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland voranbringen soll, und der den Historiker mit deutschen Wurzeln zeitweise an die WWU bringt, sprach er mit Juliane Albrecht.

Prof. Dr. Engelbert Winter in den Vorstand der Carl-Humann Stiftung gewählt

News Carl Humann-stiftung

Der Altertumswissenschaftler Prof. Dr. Engelbert Winter ist in den Vorstand der Carl-Humann-Stiftung gewählt worden. Ziel der 1958 gegründeten Stiftung ist es, das Lebenswerk des Forschers Carl Humann (1839-1896) zu sichern und seine archäologischen Leistungen einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Stiftung unterstützt Publikationen über die Kulturen des antiken Mittelmeerraums, Ausgrabungen und altertumswissenschaftliche Forschungsvorhaben.