Herzlich willkommen am GKM

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt. 22 Disziplinen - von Archäologie bis Zypernstudien - forschen und lehren in diesem Netzwerk.

Das GKM bildet das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik" und es entwickelt die interdisziplinäre Religionsforschung gemeinsam mit anderen Einrichtungen der Universität Münster weiter.

Mit dem interdisziplinären Master "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

Das GKM lädt zu Veranstaltungen wie Ringvorlesungen, Tagungen und Vorträgen ein und präsentiert aktuelle Forschungen auch in außeruniversitären Bildungseinrichtungen. Das Archäologische Museum und das Bibelmuseum bieten mit ihren umfangreichen Sammlungen allen Interessierten spannende Einblicke in die antiken Kulturen des östlichen Mittelmeerraums.

Die folgenden Seiten geben einen Einblick in unser Netzwerk. Sprechen Sie uns gerne an, um weitere Informationen zu bekommen.    

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Wintersemester 2016/17

Bitte beachten: Das Vorlesungsverzeichnis wird im Laufe der Semesterferien sicherlich noch ergänzt. Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird daher auf dieser Seite ständig aktualisiert.

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Sommersemester 2016

Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)“ umfasst in diesem Semester neben Veranstaltungen sämtlicher altertumswissenschaftlichen Disziplinen der WWU Münster ein reiches Angebot an Exkursionen.

Münzgeschenk für das Archäologische Museum

Rund 200 antike Geldstücke aus der Zeit von Kaiser Victorinus von privatem Sammler
© WWU-R. Dylka

Das Archäologische Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat rund zweihundert antike, bisher unveröffentlichte Münzen eines privaten Sammlers aus Kaarst (Niederrhein) bekommen. Zu der im Laufe von 40 Jahren zusammengetragenen Sammlung von Hans-Joachim Pfeiffer gehören verschiedene Geldstücke, die Kaiser Victorinus im dritten Jahrhundert nach Christus prägen ließ. Victorinus war knapp zwei Jahre lang Kaiser des sogenannten Gallischen Sonderreiches. Die WWU erhielt zahlreiche Antoniniane (Doppel-Denare aus Bronze mit Silberanteil) und einige äußerst seltene Denare (Silbermünzen).

Thema des Monats Juli im Archäologischen Museum: Führungen durch die Ausstellung "Zypern – Drei Ausschnitte"

Ausschnitt Zypern 500
© Archäologisches Museum der WWU

Anlass für die Ausstellung "Zypern - Drei Ausschnitte" ist das 20-jährige Jubliläum des Instituts für Interdisziplinäre Zypern-Studien an der WWU.
Diese Ausstellung wurde zusammen mit Studierenden in einer Lehrveranstaltung konzipiert. Daher übernehmen die Archäologiestudenten Kevin Grossart und André-Marcel Siegel sowie Dr. Sabine Rogge, Geschäftsführerin des Zypern-Instituts, die Führungen durch die Sonderausstellung im Juli.
Die Führungen finden jeweils sonntags um 14:15 Uhr im Archäologischen Museum der Universität statt.


Ausstellung "Zypern - Drei Ausschnitte" bis zum 21. August im Archäologischen Museum

Zypernausstellung2016
© Archäologisches Museum der WWU

Vor 20 Jahren wurde an der WWU Münster das Institut für Interdisziplinäre Zypern-Studien gegründet. Dieses Jubiläum ist Anlass für eine Ausstellung, die das Institut mit dem Archäologischen Museum konzipiert hat. Gezeigt werden zum ersten Mal sämtliche antiken zyprischen Objekte aus den Beständen des Archäologischen Museums sowie einige Antiken aus dem Archäologischen Museum der Universität Gießen und Exponate anderer Leihgeber wie der zyprischen Botschaft in Berlin. Großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien der Bank of Cyprus Cultural Foundation bilden den zweiten Teil der Ausstellung. Städte, Landschaften und Menschen Zyperns an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert sind auf ihnen zu sehen: Einblicke in eine längst vergangene Zeit. Objekte der Künstlerin Angela B. Clement, die sämtlich um das Thema Kupfer kreisen, bilden den dritten Teil der Ausstellung. Ihre Auseinandersetzung mit diesem Metall ist ein bewusster Bezug zu Zypern, dessen Name Κύπρος (dt. Zypern) übersetzt Kupfer heißt.
Die Ausstellung ist bis zum 21. August im Archäologischen Museum der Universität Münster (Domplatz) zu sehen.

Tag der Münsteraner Archäologien

Palakt Tdma2016 359x508
© Archäologie/Diagonal

Am Samstag, 11. Juni präsentierte die Universität Münster ihre archäologischen Disziplinen, Institute und Studiengänge. Ein buntes Programm wurde dafür zusammengestellt, welches die Bandbreite der archäologischen Arbeit in Münster vorstellte. Kurzvorträge, Plakatausstellung, Führungen durch das Archäologische Museum sowie Aktionsstände für Groß und Klein (z.B. Töpfern, Scherbenpuzzeln, antike Brettspiele etc.) luden zum Schnuppern und Verweilen ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende standen den ganzen Tag über für Fragen und Informationen zur Verfügung und nutzten die Gelegenheit zum ungezwungenen Austausch zwischen den zahlreichen archäologischen Disziplinen.
 Eindrücke vom Tag

Workshop "Schöpfung und Zeit / Création et temps" vom 19. bis 21. Mai 2016

Fototagung
© Foto: gkm_Moustakis

Ein breites Feld an Quellen zu dem Themenkomplex "Schöpfung und Zeit" wurde von Exegeten aus Münster und Paris auf diesem Workshop vorgestellt und diskutiert. Bei der Frage nach Zeitkonzeptionen in den biblischen Texten wurde immer wieder der theologische und kulturelle Kontext in den Blick genommen. Modelle wie Zeitrelief, Zeitvordergrund und -hintergrund wurden erprobt.  

Dr. Nikola Moustakis schließt das Weiterbildungsprogramm "Frauen managen Hochschule" erfolgreich ab

Abschlussfoto

18 Monate hat unsere Geschäftsführerin, Dr. Nikola Moustakis, an dem Weiterqualifizierungsprogramm "Frauen managen Hochschule" teilgenommen. Gemeinsam mit 14 weiteren Wissenschaftlerinnen besuchte sie Workshops zum Hochschulmanagement, diskutierte mit Fachleuten beispielsweise über Finanzen, Personalmanagement, Akkreditierungen und Öffentlichkeitsarbeit, absolvierte zudem Praxisforen sowie Hospitationen und hielt am Ende des Programms eine Posterpräsentation zu dem Thema "Drittmittelerfolg durch Strategisches Hochschulmanagement". Ziel des Programms war es, den Teilnehmerinnen einen vertiefenden Überblick zu den rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen im Hochschulmanagement sowie den Grundprinzipien und Instrumenten der Steuerung und des Managements von Wissenschaftseinrichtungen zu vermitteln. "Frauen managen Hochschule" war ein anspruchsvolles und forderndes Programm.  Und so gab Prof. Dr. Maike Tietjens, Gleichstellungsbeauftragte der WWU, den Teilnehmerinnen mit auf den Weg, auch weiterhin Herausforderungen zu suchen und Widerstände zu überwinden. Lesya Zalenska aus der Abteilung Personalentwicklung lobte vor allem das Engagement der Teilnehmerinnen: „Sie haben den Referenten viele kritische Fragen gestellt und zugleich eine offene und persönliche Arbeitsatmosphäre geschaffen – das war für uns alle ein Gewinn.“ Von dieser Expertise und dem Netzwerk der Teilnehmerinnen werden auch in Zukunft Fachbereiche und Institute der WWU profitieren können. So machten die Hochschulmanagerinnen bei ihrer Abschlussveranstaltung deutlich "Wir sind startklar!".    
Eine neue Ausschreibung des Programms ist erfolgt. Weitere Informationen hier 


"Katrin Kogmann-Appel ist ein Glücksfall"

Festakt in Berlin: Humboldt-Stiftung vergibt Professur an WWU-Judaistin
Kogman-appel

Drei Spitzenwissenschaftler aus dem Ausland sind am Dienstagabend in Berlin mit dem höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands ausgezeichnet worden, der Alexander-von-Humboldt-Professur. Zu den Preisträgern zählt auch WWU-Professorin Katrin Kogman-Appel …

Tagung "Religionspolitik der Achaimeniden und die Rolle der Heiligtümer", 24. bis 26. Februar

Dsc08432
© GKM

Lokale Heiligtümer und Religionspolitik im Altpersischen Reich standen im Zentrum einer internationalen Tagung, die das GKM gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“, organisierte. Beteiligt waren 80 Wissenschaftler aus den Fächern Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Altorientalistik, Iranistik, Ägyptologie und Altes Testament. Im interdisziplinären Austausch fragten sie danach, in welchem Maße lokale nicht-persische Heiligtümer die politischen Verhältnisse innerhalb des sogenannten Achaimenidenreiches stabilisierten oder destabilisierten. Dabei wurde deutlich, dass das Perserreich eine der ersten bezeugten politisch übergreifenden Organisationen multireligiöser und multikultureller Gesellschaften ist.

Münsteraner Altertumswissenschaftler entdecken wertvolles Mosaik des antiken Syrien

Mosaiksyrien

Münsteraner Altertumswissenschaftler haben wertvolle Mosaiken und Gebäude aus dem antiken Syrien entdeckt und erschließen eine der wenigen Stätten, die trotz der angespannten politischen Lage im Nahen Osten für Studien zum antiken römischen Syrien zugänglich ist. „Die antike Stadt Doliche, die in römischer Zeit Teil der Provinz Syria war, liegt heute am Rande der türkischen Metropole Gaziantep“, erläutert Prof. Dr. Engelbert Winter vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster. „Die Stadt ist eine der wenigen Orte, an denen aktuell die syrische Stadtkultur aus hellenistisch-römischer Zeit noch untersucht werden kann.“ Solche urbanen Zentren seien bisher kaum erforscht. Berühmte Stätten im heutigen Syrien wie Apameia oder Kyrrhos, die dafür in Frage kämen, seien wegen des Kriegs unzugänglich oder zerstört.
Professor Winter äußerte sich zum Ende der ersten Grabungssaison des neuen Grabungsprojektes zur Stadtentwicklung im antiken Syrien, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit diesem Jahr mit insgesamt 600.000 Euro fördert. Die Forscher setzten zugleich ihre Grabungen im Heiligtum des Iuppiter Dolichenus fort, die mit dem Exzellenzcluster verbunden sind.

"Die Geisteswissenschaftler sind Vorreiter der Internationalisierung"

Beckquer

Seit zehn Jahren lebt Althistoriker Prof. Hans Beck, Träger des Anneliese-Maier-Forschungspreises 2015, mit seiner Familie in Montreal, nachdem er 2005 einen Ruf an die dortige McGill University annahm. Über sein Leben in den unterschiedlichen Wissenschaftswelten und den Preis, der die Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland voranbringen soll, und der den Historiker mit deutschen Wurzeln zeitweise an die WWU bringt, sprach er mit Juliane Albrecht.

Prof. Dr. Engelbert Winter in den Vorstand der Carl-Humann Stiftung gewählt

News Carl Humann-stiftung

Der Altertumswissenschaftler Prof. Dr. Engelbert Winter ist in den Vorstand der Carl-Humann-Stiftung gewählt worden. Ziel der 1958 gegründeten Stiftung ist es, das Lebenswerk des Forschers Carl Humann (1839-1896) zu sichern und seine archäologischen Leistungen einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Stiftung unterstützt Publikationen über die Kulturen des antiken Mittelmeerraums, Ausgrabungen und altertumswissenschaftliche Forschungsvorhaben.

Dr. Judith Haug in junges Kolleg aufgenommen

2595-8f7k4x8s

Die Musikwissenschaftlerin Dr. Judith Haug wurde zusammen mit drei weiteren herausragenden Nachwuchswissenschaftlern/innen in das Junge Kolleg der NRW-Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen.