Herzlich willkommen am GKM

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt. 22 Disziplinen - von Archäologie bis Zypernstudien - forschen und lehren in diesem Netzwerk.

Das GKM bildet das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik" und es entwickelt die interdisziplinäre Religionsforschung gemeinsam mit anderen Einrichtungen der Universität Münster weiter.

Mit dem interdisziplinären Master "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

Das GKM lädt zu Veranstaltungen wie Ringvorlesungen, Tagungen und Vorträgen ein und präsentiert aktuelle Forschungen auch in außeruniversitären Bildungseinrichtungen. Das Archäologische Museum und das Bibelmuseum bieten mit ihren umfangreichen Sammlungen allen Interessierten spannende Einblicke in die antiken Kulturen des östlichen Mittelmeerraums.

Die folgenden Seiten geben einen Einblick in unser Netzwerk. Sprechen Sie uns gerne an, um weitere Informationen zu bekommen.    

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Öffentlicher Vortrag des Zypern-Instituts:
Thorsten KRUSE (Münster): "Religion als politischer Spielball? Zum Umgang mit den islamischen und christlichen Friedhöfen und Gotteshäusern im geteilten Zypern"
Dienstag, 31. Mai, 20 Uhr c.t.
Hofgebäude RS 2, Schlaunstraße 2 (Hofeingang)

Nächster Vortrag im Altertumswissenschaftlichen ForschungsKolloquium:
Esther EIDINOW (Nottingham/Erfurt) "Did she jump or was she pushed: an exploration of some ancient Greek mythemes"
Mittwoch, 01. Juni, 20.15 Uhr
Hörsaal F 5 im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Nächster Vortrag des Colloquiums zur Kulturgeschichte des Alten Orients und des Alten Ägypten:
Ahmed NASSR (Khartoum): "Sudan Paleolithic Reconsidering from the New Investigation of the Eastern Desert of Lower Atbara River"
Dienstag, 07.  Juni, 18 Uhr c.t
Hofgebäude RS 2, Schlaunstraße 2 (Hofeingang)


Ankündigung von  Tagungen und Workshops


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Thema des Monats Mai im Archäologischen Museum: "Die römischen Kaiser und ihre Soldaten. Nähe und Unnahbarkeit"

Seit Kaiser Augustus (27 v. Chr. bis 14 n. Chr.) war allen römischen Kaisern ein stehendes Heer unterstellt. Das Militär wurde mit einem Eid (sacramentum) darauf eingeschworen, dem Kaiser zu dienen. Doch die Macht konnte den Herrschern auch durch die Truppen entrissen werden, da mehrfach Soldaten das Leben von Kaisern beendeten, die nicht im Interesse des Militärs handelten. Die Kaiser betonten daher in den Heeresansprachen vielfach die persönliche Nähe zu ihren „Kameraden“.
In den Sonntagsvorträgen wird Kevin Gossart das Verhältnis zwischen Kaiser und Soldaten beleuchten.
Zeit: sonntags um 14:15 Uhr; Ort: Raum F4 des Fürstenberghauses (Zugang über das Archäologische Museum, Domplatz 20-22).



Masterstudiengang AKOEM: Bewerbungen für das Wintersemester 2016/7 sind ab Anfang Mai möglich

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Bewerbungen für den Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" sind für das Wintersemester 2016/17 ab Anfang Mai über das online-Bewerbungsportal der Universität Münster möglich.
AKOEM ist ein interdisziplinärer Studiengang an den Schnittstellen Archäologie, Geschichte, Religion und Sprachen. Studierende werden von Anfang in das Forschungsnetzwerk des GKM eingebunden und haben die Möglichkeit, an Tagungen und Projekten teilzunehmen. Darüber hinaus bietet sich das zweite Studienjahr (insbesondere das dritte Semester) für ein Auslandsaufenthalt in einem der zahlreichen ERASMUS-Partnerländer an. Fachstudienberatung und Career Service unterstützen die Studierenden in der Berufsorientierung. 
Wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten des Studiengangs.
Ansprechpartnerin für die Fachstudienberatung ist Dr. Nikola Moustakis.

Workshop "Schöpfung und Zeit / Création et temps" vom 19. bis 21. Mai 2016

Fototagung
Foto: gkm_Moustakis

Ein breites Feld an Quellen zu dem Themenkomplex "Schöpfung und Zeit" wurde von Exegeten aus Münster und Paris auf diesem Workshop vorgestellt und diskutiert. Bei der Frage nach Zeitkonzeptionen in den biblischen Texten wurde immer wieder der theologische und kulturelle Kontext in den Blick genommen. Modelle wie Zeitrelief, Zeitvordergrund und -hintergrund wurden erprobt.  

Dr. Nikola Moustakis schließt das Weiterbildungsprogramm "Frauen managen Hochschule" erfolgreich ab

Abschlussfoto

18 Monate hat unsere Geschäftsführerin, Dr. Nikola Moustakis, an dem Weiterqualifizierungsprogramm "Frauen managen Hochschule" teilgenommen. Gemeinsam mit 14 weiteren Wissenschaftlerinnen besuchte sie Workshops zum Hochschulmanagement, diskutierte mit Fachleuten beispielsweise über Finanzen, Personalmanagement, Akkreditierungen und Öffentlichkeitsarbeit, absolvierte zudem Praxisforen sowie Hospitationen und hielt am Ende des Programms eine Posterpräsentation zu dem Thema "Drittmittelerfolg durch Strategisches Hochschulmanagement". Ziel des Programms war es, den Teilnehmerinnen einen vertiefenden Überblick zu den rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen im Hochschulmanagement sowie den Grundprinzipien und Instrumenten der Steuerung und des Managements von Wissenschaftseinrichtungen zu vermitteln. "Frauen managen Hochschule" war ein anspruchsvolles und forderndes Programm.  Und so gab Prof. Dr. Maike Tietjens, Gleichstellungsbeauftragte der WWU, den Teilnehmerinnen mit auf den Weg, auch weiterhin Herausforderungen zu suchen und Widerstände zu überwinden. Lesya Zalenska aus der Abteilung Personalentwicklung lobte vor allem das Engagement der Teilnehmerinnen: „Sie haben den Referenten viele kritische Fragen gestellt und zugleich eine offene und persönliche Arbeitsatmosphäre geschaffen – das war für uns alle ein Gewinn.“ Von dieser Expertise und dem Netzwerk der Teilnehmerinnen werden auch in Zukunft Fachbereiche und Institute der WWU profitieren können. So machten die Hochschulmanagerinnen bei ihrer Abschlussveranstaltung deutlich "Wir sind startklar!".    
Eine neue Ausschreibung des Programms ist erfolgt. Weitere Informationen hier 


Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Wintersemester 2015/16

Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)“ umfasst Veranstaltungen sämtlicher altertumswissenschaftlichen Disziplinen der WWU Münster.

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Sommersemester 2016

Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)“ umfasst in diesem Semester neben Veranstaltungen sämtlicher altertumswissenschaftlichen Disziplinen der WWU Münster ein reiches Angebot an Exkursionen.

"Katrin Kogmann-Appel ist ein Glücksfall"

Festakt in Berlin: Humboldt-Stiftung vergibt Professur an WWU-Judaistin
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Drei Spitzenwissenschaftler aus dem Ausland sind am Dienstagabend in Berlin mit dem höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands ausgezeichnet worden, der Alexander-von-Humboldt-Professur. Zu den Preisträgern zählt auch WWU-Professorin Katrin Kogman-Appel …

Tagung "Religionspolitik der Achaimeniden und die Rolle der Heiligtümer", 24. bis 26. Februar

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Lokale Heiligtümer und Religionspolitik im Altpersischen Reich standen im Zentrum einer internationalen Tagung, die das GKM gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“, organisierte. Beteiligt waren 80 Wissenschaftler aus den Fächern Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Altorientalistik, Iranistik, Ägyptologie und Altes Testament. Im interdisziplinären Austausch fragten sie danach, in welchem Maße lokale nicht-persische Heiligtümer die politischen Verhältnisse innerhalb des sogenannten Achaimenidenreiches stabilisierten oder destabilisierten. Dabei wurde deutlich, dass das Perserreich eine der ersten bezeugten politisch übergreifenden Organisationen multireligiöser und multikultureller Gesellschaften ist.

Münsteraner Altertumswissenschaftler entdecken wertvolles Mosaik des antiken Syrien

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Münsteraner Altertumswissenschaftler haben wertvolle Mosaiken und Gebäude aus dem antiken Syrien entdeckt und erschließen eine der wenigen Stätten, die trotz der angespannten politischen Lage im Nahen Osten für Studien zum antiken römischen Syrien zugänglich ist. „Die antike Stadt Doliche, die in römischer Zeit Teil der Provinz Syria war, liegt heute am Rande der türkischen Metropole Gaziantep“, erläutert Prof. Dr. Engelbert Winter vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster. „Die Stadt ist eine der wenigen Orte, an denen aktuell die syrische Stadtkultur aus hellenistisch-römischer Zeit noch untersucht werden kann.“ Solche urbanen Zentren seien bisher kaum erforscht. Berühmte Stätten im heutigen Syrien wie Apameia oder Kyrrhos, die dafür in Frage kämen, seien wegen des Kriegs unzugänglich oder zerstört.
Professor Winter äußerte sich zum Ende der ersten Grabungssaison des neuen Grabungsprojektes zur Stadtentwicklung im antiken Syrien, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit diesem Jahr mit insgesamt 600.000 Euro fördert. Die Forscher setzten zugleich ihre Grabungen im Heiligtum des Iuppiter Dolichenus fort, die mit dem Exzellenzcluster verbunden sind.

"Die Geisteswissenschaftler sind Vorreiter der Internationalisierung"

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Seit zehn Jahren lebt Althistoriker Prof. Hans Beck, Träger des Anneliese-Maier-Forschungspreises 2015, mit seiner Familie in Montreal, nachdem er 2005 einen Ruf an die dortige McGill University annahm. Über sein Leben in den unterschiedlichen Wissenschaftswelten und den Preis, der die Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland voranbringen soll, und der den Historiker mit deutschen Wurzeln zeitweise an die WWU bringt, sprach er mit Juliane Albrecht.

Prof. Dr. Engelbert Winter in den Vorstand der Carl-Humann Stiftung gewählt

News Carl Humann-stiftung

Der Altertumswissenschaftler Prof. Dr. Engelbert Winter ist in den Vorstand der Carl-Humann-Stiftung gewählt worden. Ziel der 1958 gegründeten Stiftung ist es, das Lebenswerk des Forschers Carl Humann (1839-1896) zu sichern und seine archäologischen Leistungen einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Stiftung unterstützt Publikationen über die Kulturen des antiken Mittelmeerraums, Ausgrabungen und altertumswissenschaftliche Forschungsvorhaben.

Dr. Judith Haug in junges Kolleg aufgenommen

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Die Musikwissenschaftlerin Dr. Judith Haug wurde zusammen mit drei weiteren herausragenden Nachwuchswissenschaftlern/innen in das Junge Kolleg der NRW-Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen.