Herzlich willkommen am GKM

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt. 22 Disziplinen - von Archäologie bis Zypernstudien - forschen und lehren in diesem Netzwerk.

Das GKM bildet das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik" und es entwickelt die interdisziplinäre Religionsforschung gemeinsam mit anderen Einrichtungen der Universität Münster weiter.

Mit dem interdisziplinären Master "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

Das GKM lädt zu Veranstaltungen wie Ringvorlesungen, Tagungen und Vorträgen ein und präsentiert aktuelle Forschungen auch in außeruniversitären Bildungseinrichtungen. Das Archäologische Museum und das Bibelmuseum bieten mit ihren umfangreichen Sammlungen allen Interessierten spannende Einblicke in die antiken Kulturen des östlichen Mittelmeerraums.

Die folgenden Seiten geben einen Einblick in unser Netzwerk. Sprechen Sie uns gerne an, um weitere Informationen zu bekommen.    


Wir wünschen einen guten Start in das Sommersemester!

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Nächster Vortrag des Colloquiums zur Kulturgeschichte des Alten Orients und des Alten Ägypten:
Thomas GERTZEN (Berlin): "German School" und "École de Berlin" - Die deutsche Ägyptologie, eine wissenschaft "preußischer Observanz"?
Donnerstag, 28. April, 18 Uhr c.t
Hofgebäude RS 2, Rosenstraße 9 (Hofeingang)

Nächster Vortrag im Altertumswissenschaftlichen ForschungsKolloquium:
Gregor WEBER (Augsburg) "200 Jahre Phylenreform des Kleisthenes - die Neuorganisation von Athen und Attika. Kontext, Umsetzung und Folgen"
Mittwoch, 11.Mai , 20.15 Uhr
Hörsaal F 5 im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Öffentlicher Lichtbilder-Vortrag:

Engelbert WINTER (Münster): "Professor Dr. Friedrich Karl Dörner und die Arbeiten der Forschungsstelle Asia Minor an der Universität Münster in Kommagene/Türkei (1938-2016)"
Donnerstag, 28. April, 20.15 Uhr
Hörsaal F 2 im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Ankündigung von  Tagungen und Workshops


Spielzeug

Thema des Monats April im Archäologischen Museum: "Spiele und Spielzeug in der Antike"

In der Antike war Spielen wie heute ein wichtiger Teil im Leben eines jeden Kindes. Spielende Kinder wurden schon früh bei den Griechen und Römern dargestellt, zum Beispiel in der Vasen- und Wandmalerei und auch als Statuen und Terrakottafiguren. Sogar auf Grabstelen und Sarkophagen wurden Kinder mit Spielzeugen abgebildet. Es gibt zahlreiche Funde von antiken Spielzeugen wie Wurfknöchelchen (Astragale) und Würfel, eingeritzte Spielfelder, Rasseln, Kreisel, kleine Wägelchen und Puppen.
In den Sonntagsvorträgen wird Anna Klara Falke Einblicke in Spiele und Spielzeug der Antike geben.
Zeit: sonntags um 14:15 Uhr; Ort: Raum F4 des Fürstenberghauses (Zugang über das Archäologische Museum, Domplatz 20-22).



Masterstudiengang AKOEM: Bewerbungen für das Wintersemester 2016/7 sind ab Anfang Mai möglich

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Bewerbungen für den Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" sind für das Wintersemester 2016/17 ab Anfang Mai über das online-Bewerbungsportal der Universität Münster möglich.
AKOEM ist ein interdisziplinärer Studiengang an den Schnittstellen Archäologie, Geschichte, Religion und Sprachen. Studierende werden von Anfang in das Forschungsnetzwerk des GKM eingebunden und haben die Möglichkeit, an Tagungen und Projekten teilzunehmen. Darüber hinaus bietet sich das zweite Studienjahr (insbesondere das dritte Semester) für ein Auslandsaufenthalt in einem der zahlreichen ERASMUS-Partnerländer an. Fachstudienberatung und Career Service unterstützen die Studierenden in der Berufsorientierung. 
Wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten des Studiengangs.
Ansprechpartnerin für die Fachstudienberatung ist Dr. Nikola Moustakis.

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Wintersemester 2015/16

Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)“ umfasst Veranstaltungen sämtlicher altertumswissenschaftlichen Disziplinen der WWU Münster.

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Sommersemester 2016

Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)“ umfasst in diesem Semester neben Veranstaltungen sämtlicher altertumswissenschaftlichen Disziplinen der WWU Münster ein reiches Angebot an Exkursionen.

Tagung "Religionspolitik der Achaimeniden und die Rolle der Heiligtümer", 24. bis 26. Februar

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Lokale Heiligtümer und Religionspolitik im Altpersischen Reich standen im Zentrum einer internationalen Tagung, die das GKM gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“, organisierte. Beteiligt waren 80 Wissenschaftler aus den Fächern Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Altorientalistik, Iranistik, Ägyptologie und Altes Testament. Im interdisziplinären Austausch fragten sie danach, in welchem Maße lokale nicht-persische Heiligtümer die politischen Verhältnisse innerhalb des sogenannten Achaimenidenreiches stabilisierten oder destabilisierten. Dabei wurde deutlich, dass das Perserreich eine der ersten bezeugten politisch übergreifenden Organisationen multireligiöser und multikultureller Gesellschaften ist.

Münsteraner Altertumswissenschaftler entdecken wertvolles Mosaik des antiken Syrien

Mosaiksyrien

Münsteraner Altertumswissenschaftler haben wertvolle Mosaiken und Gebäude aus dem antiken Syrien entdeckt und erschließen eine der wenigen Stätten, die trotz der angespannten politischen Lage im Nahen Osten für Studien zum antiken römischen Syrien zugänglich ist. „Die antike Stadt Doliche, die in römischer Zeit Teil der Provinz Syria war, liegt heute am Rande der türkischen Metropole Gaziantep“, erläutert Prof. Dr. Engelbert Winter vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster. „Die Stadt ist eine der wenigen Orte, an denen aktuell die syrische Stadtkultur aus hellenistisch-römischer Zeit noch untersucht werden kann.“ Solche urbanen Zentren seien bisher kaum erforscht. Berühmte Stätten im heutigen Syrien wie Apameia oder Kyrrhos, die dafür in Frage kämen, seien wegen des Kriegs unzugänglich oder zerstört.
Professor Winter äußerte sich zum Ende der ersten Grabungssaison des neuen Grabungsprojektes zur Stadtentwicklung im antiken Syrien, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit diesem Jahr mit insgesamt 600.000 Euro fördert. Die Forscher setzten zugleich ihre Grabungen im Heiligtum des Iuppiter Dolichenus fort, die mit dem Exzellenzcluster verbunden sind.

Dr. Nikola Moustakis in das Programm "Frauen managen Hochschule" aufgenommen

Frauenmanagen

Die GKM-Geschäftsführerin Dr. Nikola Moustakis gehört zu den ersten Teilnehmerinnen des neuen WWU-Weiterquali­fizierungs­programm „Frauen managen Hochschule“. Das Programm gibt einen Überblick zu den rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen im Hochschulmanagement und zielt auf die Herausbildung von Kompetenzen im Bereich Wissenschafts- und Hochschulmanagement. Es dauert bis April 2016 und ist in Seminar- und Praxisphasen sowie Hospitationen und Workshops gegliedert. Prof. Dr. Maike Tietjens, die Gleichstellungsbeauftragte der WWU, freut sich über den erfolgreichen Start des Programms: „Frauen in Führungspositionen sind in Deutschland selten. Auf dem Weg nach oben gehen Frauen immer noch verloren“, sagt sie. „Frauen mangen Hochschule“ sei wichtig, um dem entgegenzuwirken und die Potenziale zu nutzen.

"Die Geisteswissenschaftler sind Vorreiter der Internationalisierung"

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Seit zehn Jahren lebt Althistoriker Prof. Hans Beck, Träger des Anneliese-Maier-Forschungspreises 2015, mit seiner Familie in Montreal, nachdem er 2005 einen Ruf an die dortige McGill University annahm. Über sein Leben in den unterschiedlichen Wissenschaftswelten und den Preis, der die Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland voranbringen soll, und der den Historiker mit deutschen Wurzeln zeitweise an die WWU bringt, sprach er mit Juliane Albrecht.

Prof. Dr. Engelbert Winter in den Vorstand der Carl-Humann Stiftung gewählt

News Carl Humann-stiftung

Der Altertumswissenschaftler Prof. Dr. Engelbert Winter ist in den Vorstand der Carl-Humann-Stiftung gewählt worden. Ziel der 1958 gegründeten Stiftung ist es, das Lebenswerk des Forschers Carl Humann (1839-1896) zu sichern und seine archäologischen Leistungen einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Stiftung unterstützt Publikationen über die Kulturen des antiken Mittelmeerraums, Ausgrabungen und altertumswissenschaftliche Forschungsvorhaben.

Dr. Judith Haug in junges Kolleg aufgenommen

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Die Musikwissenschaftlerin Dr. Judith Haug wurde zusammen mit drei weiteren herausragenden Nachwuchswissenschaftlern/innen in das Junge Kolleg der NRW-Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen.