Herzlich willkommen am GKM

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt. 22 Disziplinen - von Archäologie bis Zypernstudien - forschen und lehren in diesem Netzwerk.

Das GKM bildet das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik" und es entwickelt die interdisziplinäre Religionsforschung gemeinsam mit anderen Einrichtungen der Universität Münster weiter.

Mit dem interdisziplinären Master "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

Das GKM lädt zu Veranstaltungen wie Ringvorlesungen, Tagungen und Vorträgen ein und präsentiert aktuelle Forschungen auch in außeruniversitären Bildungseinrichtungen. Das Archäologische Museum und das Bibelmuseum bieten mit ihren umfangreichen Sammlungen allen Interessierten spannende Einblicke in die antiken Kulturen des östlichen Mittelmeerraums.

Die folgenden Seiten geben einen Einblick in unser Netzwerk. Sprechen Sie uns gerne an, um weitere Informationen zu bekommen.    

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Nächster Vortrag im Rahmen des
Colloquiums zur Kulturgeschichte des Alten Orients
Donnerstag, 11. Februar um 18 Uhr c.t.
Prof. Dr. Guido PFEIFER (Frankfurt a.M.): "Rechtspluralismus, Multinormativität, Entscheidungskultur: Zur Tauglichkeit aktueller theoretischer Konzepte für die Rechtsgeschichte des Alten Orients"
Ort: Raum 428 (2. DG) in der Rosenstraße/Schlaunstraße

Öffentliche Abendvorträge im Rahmen der Achaimenidentagung
Mittwoch, 24. Februar um 18 Uhr
Prof. Dr. Pierre BRIANT (Paris): "Recherches récentes sur l’histoire de l’empire achéménide"
Ort: Hörsaalgebäude des Exzellenzclusters, Johannisstraße 4

Donnerstag, 25. Februar um 18 Uhr
Prof. Dr. Christian MAREK (Zürich): "Gott oder Herrscherkult? – Ein Hymnus am neu entdeckten Hekatomnidengrab in Mylasa"
Ort: Hörsaalgebäude des Exzellenzclusters, Johannisstraße 4

Ankündigung von weiteren  Tagungen und Workshops

4. Dezember bis 13. Februar: Ausstellung "Skulpturen aus der Maschine - 3D-Druck in der Archäologie"

Archplastik

Derzeit ist im Archäologischen Museum der Universität Münster die Ausstellung "Plastik3. Skulpturen aus der Maschine - 3D-Druck in der Archäologie" zu sehen.  Im Mittelpunkt der Sonderausstellung stehen die 3D-Modelle der "Grotta di Tiberio" im italienischen Sperlonga. Die Ausstellung  ist bis Mitte Februar dienstags bis sonntags von 14 bis 16 Uhr geöffnet.
Ort: Domplatz 20-22

Seseke500
Rekonstruktion eines Langhauses von Seseke-Körne-Winkel Haus der Stadtgeschichte Kamen © Haus der Stadtgeschichte Kamen

Thema des Monats FEBRUAR im Archäologischen Museum: Das Siedlungsfeld am Seseke-Körne-Winkel

Der Heimatforscher und Priester Otto Prein stieß 1904 auf einen archäologischen Fundplatz am sog. Seseke-Körne-Winkel in Kamen-Westick, welchen er mit einem römischen Außenposten in Verbindung brachte. Die archäologischen Spuren erwiesen sich als germanischer Siedlungsplatz, dessen umfangreiches Fundspektrum seither mehrere wissenschaftliche Untersuchungen nach sich gezogen hat und auch aktuell im Interesse der Forschung steht. Tatsächlich wird eine Besiedlung von den germanischen Strukturen über die römische Kaiserzeit bis in die Spätantike vermutet.
In den Sonntagsvorträge wird André-Marcel Siegel die landschafts- und wirtschaftsarchäologischen Kontexte des Siedlungsplatzes Seseke-Körne-Winkel thematisieren und dabei ein besonderes Augenmerk auf die verschiedenen Funde sowie die generelle Bedeutung des Fundplatzes legen.
Zeit: sonntags um 14:15 Uhr; Ort: Raum F4 des Fürstenberghauses (Zugang über das Archäologische Museum, Domplatz 20-22).

Ringvorlesung "Konversion. Glaubens- und Lebenswenden"

Nächster Vortrag am 09. Februar "Juristenkonversionen"
Ringvorlesung Konversion

Die öffentliche Ringvorlesung des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster befasst sich ab 20. Oktober mit Konversionen von der Spätantike bis in die Gegenwart. Sie untersucht vielfältige Glaubens- und Lebenswenden und betrachtet neben religiösen auch politische Konversionen. Die Themen reichen von der Bekehrung zum Christentum im alten Rom über Konversionsträume im Mittelalter und frühneuzeitliche Reformatoren bis zur Taufe europäischer Juden im 19. Jahrhundert.
Die Vorträge sind dienstags von 18.15 bis 19.45 Uhr im Hörsaal F2 im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, in Münster zu hören.

Münsteraner Altertumswissenschaftler entdecken wertvolles Mosaik des antiken Syrien

Mosaiksyrien
Teil des freigelegten Mosaiks Foto: Peter Jülich

Münsteraner Altertumswissenschaftler haben wertvolle Mosaiken und Gebäude aus dem antiken Syrien entdeckt und erschließen eine der wenigen Stätten, die trotz der angespannten politischen Lage im Nahen Osten für Studien zum antiken römischen Syrien zugänglich ist. „Die antike Stadt Doliche, die in römischer Zeit Teil der Provinz Syria war, liegt heute am Rande der türkischen Metropole Gaziantep“, erläutert Prof. Dr. Engelbert Winter vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster. „Die Stadt ist eine der wenigen Orte, an denen aktuell die syrische Stadtkultur aus hellenistisch-römischer Zeit noch untersucht werden kann.“ Solche urbanen Zentren seien bisher kaum erforscht. Berühmte Stätten im heutigen Syrien wie Apameia oder Kyrrhos, die dafür in Frage kämen, seien wegen des Kriegs unzugänglich oder zerstört.
Professor Winter äußerte sich zum Ende der ersten Grabungssaison des neuen Grabungsprojektes zur Stadtentwicklung im antiken Syrien, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit diesem Jahr mit insgesamt 600.000 Euro fördert. Die Forscher setzten zugleich ihre Grabungen im Heiligtum des Iuppiter Dolichenus fort, die mit dem Exzellenzcluster verbunden sind.

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Wintersemester 2015/16

Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)“ umfasst Veranstaltungen sämtlicher altertumswissenschaftlichen Disziplinen der WWU Münster.

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Sommersemester 2015

Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)“ umfasst in diesem Semester neben Veranstaltungen sämtlicher altertumswissenschaftlichen Disziplinen der WWU Münster ein reiches Angebot an Exkursionen.

Masterstudiengang AKOEM: Bewerbungen für das Wintersemester 2016/7 sind ab Anfang Mai möglich

Akoemplakatbewerbungwinter2015

Bewerbungen für den Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" sind für das Sommersemester 2016 ab Anfang November über das online-Bewerbungsportal der Universität Münster möglich.
AKOEM ist ein interdisziplinärer Studiengang an den Schnittstellen Archäologie, Geschichte, Religion und Sprachen. Studierende werden von Anfang in das Forschungsnetzwerk des GKM eingebunden und haben die Möglichkeit, an Tagungen und Projekten teilzunehmen. Darüber hinaus bietet sich das zweite Studienjahr (insbesondere das dritte Semester) für ein Auslandsaufenthalt in einem der zahlreichen ERASMUS-Partnerländer an. Fachstudienberatung und Career Service unterstützen die Studierenden in der Berufsorientierung. 
Wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten des Studiengangs.

Dr. Nikola Moustakis in das Programm "Frauen managen Hochschule" aufgenommen

Frauenmanagen

Die GKM-Geschäftsführerin Dr. Nikola Moustakis gehört zu den ersten Teilnehmerinnen des neuen WWU-Weiterquali­fizierungs­programm „Frauen managen Hochschule“. Das Programm gibt einen Überblick zu den rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen im Hochschulmanagement und zielt auf die Herausbildung von Kompetenzen im Bereich Wissenschafts- und Hochschulmanagement. Es dauert bis April 2016 und ist in Seminar- und Praxisphasen sowie Hospitationen und Workshops gegliedert. Prof. Dr. Maike Tietjens, die Gleichstellungsbeauftragte der WWU, freut sich über den erfolgreichen Start des Programms: „Frauen in Führungspositionen sind in Deutschland selten. Auf dem Weg nach oben gehen Frauen immer noch verloren“, sagt sie. „Frauen mangen Hochschule“ sei wichtig, um dem entgegenzuwirken und die Potenziale zu nutzen.

"Die Geisteswissenschaftler sind Vorreiter der Internationalisierung"

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Seit zehn Jahren lebt Althistoriker Prof. Hans Beck, Träger des Anneliese-Maier-Forschungspreises 2015, mit seiner Familie in Montreal, nachdem er 2005 einen Ruf an die dortige McGill University annahm. Über sein Leben in den unterschiedlichen Wissenschaftswelten und den Preis, der die Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland voranbringen soll, und der den Historiker mit deutschen Wurzeln zeitweise an die WWU bringt, sprach er mit Juliane Albrecht.

Prof. Dr. Engelbert Winter in den Vorstand der Carl-Humann Stiftung gewählt

News Carl Humann-stiftung

Der Altertumswissenschaftler Prof. Dr. Engelbert Winter ist in den Vorstand der Carl-Humann-Stiftung gewählt worden. Ziel der 1958 gegründeten Stiftung ist es, das Lebenswerk des Forschers Carl Humann (1839-1896) zu sichern und seine archäologischen Leistungen einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Stiftung unterstützt Publikationen über die Kulturen des antiken Mittelmeerraums, Ausgrabungen und altertumswissenschaftliche Forschungsvorhaben.

Dr. Judith Haug in junges Kolleg aufgenommen

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Die Musikwissenschaftlerin Dr. Judith Haug wurde zusammen mit drei weiteren herausragenden Nachwuchswissenschaftlern/innen in das Junge Kolleg der NRW-Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen.