Der Ressourcenverbund NRW

Der Ressourcenverbund ist ein Zusammenschluss von Hochschulrechenzentren in NRW auf kooperativer Basis, der im Wesentlichen die folgenden Ziele verfolgt:

Aufbau eines Kompetenznetzwerkes

Wegen der vielen Aufgabenfelder, die von den Rechenzentren erledigt werden müssen, ist ein gegenseitiges "Outsourcing" von nicht zur Kernkompetenz gehörenden Arbeitsbereichen und gleichen oder ähnlichen Tätigkeitsfeldern sinnvoll bzw. notwendig. Aufgaben, die in einzelnen Hochschulrechenzentren gleichermaßen anstehen, können so arbeitsteilig gelöst werden.

Gegenseitige Verfügbarmachung knapper oder teurer DV-Ressourcen

Weil die Reinvestitionszyklen bei der Beschaffung von Hardware nach dem HBFG lang sind, oder weil nicht alle Dienste in jeder Hochschule zur Verfügung gestellt werden können, ist es sinnvoll, solche Ressourcen von mehreren Hochschulen gemeinsam und im gegenseitigen Austausch zu nutzen.
Teure Systeme, die aus finanziellen Gründen nicht an vielen Hochschulen installiert werden können, sollen auch anderen Forschern auf einfache Weise zugänglich gemacht werden. So stehen z.B. 20% der Rechenleistung auf dem Aachener Hochleistungsrechner dem Verbund zur Verfügung und können innerhalb des Verbundes vergeben werden.

Zugang zu Ressourcen in ganz NRW

Im Ressourcenverbund stehen mehrere unterschiedliche Ressourcen NRW-weit zur Verfügung. Zurzeit sind dies u. a. Hochleistungsrechner, Computational Grid und Datenarchiv.

Benutzermanagement durch die lokalen Hochschulrechenzentren

Der Zugang zu den Systemen im RV wird den Angehörigen der teilnehmenden Hochschulen von ihrem Rechenzentrum ermöglicht (Beratung zu den Modalitäten und Beantragung im lokalen Rechenzentrum). Es gelten die Zugangsregelungen Ihres Rechenzentrums.

Einfaches Antragswesen

Ein aufwendiges Antrags- bzw. Berichtswesen (inklusive Begutachtungen) ist nicht vorgesehen. Die Systeme können von den Nutzern im Rahmen der akademischen Forschung kostenfrei genutzt werden. Eine kommerzielle Nutzung ist nicht erlaubt.

Grundsätzlich gilt, dass die Systeme im Ressourcenverbund allen Wissenschaftlern der am Verbund teilnehmenden Hochschulen zur Verfügung stehen. Bei lizenzpflichtiger Software kann es allerdings zu Einschränkungen der Nutzung kommen.

 


Stand: 18.12.2008