
Vortrag und Gespräch mit Luai Ahmed
Auf Einladung des Zentrums für Islamische Theologie in Kooperation mit der zentralen Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in NRW (ZeBA NRW) und dem Beauftragten gegen Antisemitismus der Universität Münster hält Luai Ahmed einen Vortrag zum Thema
„I could have been a terrorist and antisemite“
Montag, 27.04.2026 | 18 Uhr im JO 1 (Johannisstr. 4)
Luai Ahmed wird berichten, wie er als Antisemit im Yemen aufgewachsen ist und wie sein Weg der Deradikalisierung ihn nach Schweden führte. Er schildert, wie er im Yemen, in Schulen, Moscheen und im gesellschaftlichen Alltag systematischer Gehirnwäsche ausgesetzt war. Ihm wurde detailliert beigebracht, die israelische Flagge zu verbrennen und in Moscheen Israelis den Tod zu wünschen. Heute ist Luai Ahmed ein erfolgreicher Journalist und Influencer. Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 begann er, englischsprachige Videos zu produzieren, in denen er den zunehmenden Hass gegen Juden im Westen und im Nahen Osten thematisierte. Dabei positioniert er sich klar gegen islamistischen Terrorismus. Er wird über seine persönlichen Erfahrungen und den Weg sprechen, sich aus ideologischen Denkmustern zu lösen.
Damit die muslimische Welt gedeihen und den Extremismus ausmerzen kann, müssen islamische Lehren, Schulen und Moscheen reformiert werden. Seine Vorstellung und Ideen wird Luai Ahmed, der offen homosexuell ist, präsentieren.
Vortrag und Diskussion in englischer Sprache.