Spielplan

Mnḗmē – Erinnerung, Gedächtnis
© Xenia Multmeier

24 Stunden Münster öffentliche Proben vom 21.9. - 23.9.2018 sowie der große Durchlauf am 29.9.2018

Bereits vor der eigentlichen Premiere von 24 Stunden Münster am 2.Oktober 2018 im Wolfgang Borchert Theater gibt es nun die einmalige Gelegenheit Auszüge aus diesen 24 Stunden in der Studiobühne der Westfälischen Wilhelms-Universität am Domplatz zu sehen. Vom 21.-23.September werden einige Stunden vor Publikum ausprobiert. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit über das Gesehenen mit den Künstler*innen zu sprechen.
Am 29.September dann die Probe aufs Exempel: Der erste und einzige Durchlauf vor der Premiere und die Möglichkeit, die Stunden bereits vor der Premiere zu ihrer eigentlich Zeit zu besuchen. Der Ablauf der Stunden folgt dem Programm auf der Homepage (www.24h-ms.de)
Die Karten für die Try Outs kosten an allen vier Vorstellungstagen 5 Euro pro Stunde und können vor der jeweiligen Stunde in der Studiobühne erworben werden.
Aufführungsort:     Studiobühne der Universität Münster
                                  Domplatz 23
                                  48143 Münster


Mehr Informationen unter www.24h-ms.de

Programm der öffentlichen Proben vom 21.9-23.9.2018

Fr, 21.9.
11 - 13 Heimat und Flucht
13 - 15 Flucht und Heimat

Der syrische Regisseur und Schauspieler Mohanad Jackmoor und der deutsche Regisseur und Schauspieler Philip Gregor Grüneberg widmen sich in jeweils einer Stunde dem Thema Flucht und Heimat.

Ist Heimat der Ort, wo man durch seine Geburt ein Wohnrecht besitzt?
Ist Heimat der Ort, wo alle Einwohner*innen dieselbe Kultur haben?
Ist Heimat der Ort, wo deine Familie und alle Deine Freund*innen leben?
Ist Heimat der Ort, wo du deine Kindheit verbracht hast?
Ist Heimat der Ort, wo du ohne Angst und frei leben kannst?

15-17 Immer nach Hause. Die neunundsiebzigjährige gebürtige Dorstenerin Cordula Kahrmann erzählt uns ihre Geschichte, indem sie ihre Erinnerungen aus der Zeit vor Münster mit den Erfahrungen ihrer Münster-Zeit erzählend in einen Zusammenhang bringt.

Sa, 22.9.
11 - 13 Eine Prostituierte aus Münster.
Irgendwo in Münster. HOLLY ist eine aufregende Persönlichkeit, Verführerin, Begleiterin, Gesellschaftsdame, Dienstleisterin.

13 - 15 An allen anderen Tagen nicht. Wie lebt es sich kurz vor Ende, kurz vor Aufbruch in den neuen Morgen? Eine Bewohnerin des Johannes Hospiz hat erzählt, über ihr Leben im Augenblick nahe dem Tod und vom Glück im Hospiz sein zu dürfen.

15 - 17 Lehrerin und Nachtwächter. Auf den Spuren von G8-Irrsinn und versteckten Hinterhöfen

17-21 Mocambobar, Der wahre Wilsberg

So, 23.9.
11 - 13 Der Ordner:
Eine ehemalige Führungskraft aus der IT-Branche, heute erfolgreiche Rednerin, Autorin und Organisationsberaterin, konfrontiert das Publikum: „Münster, wir müssen reden!“

13 - 15 Marc Pierschel. Eine LECKER PERFORMANCE, die sich mit dem Theoretiker und Aktivisten, Filmemacher und Autor Marc Pierschel beschäftigt.

17 - 19 Warum spielen? Wer sind sie diese Schauspieler, wo und wie machen sie Theater? Wie verorten sie sich in Münster als Theaterschaffende? Mit welchen Widrigkeiten haben sie zu kämpfen und wohin wird die Reise das Publikum in diesem 24 Stunden Projekt führen?

19 - 21 Ein Wanderer in Münster. Ein Wanderer in Münster? Einer? Viele? Heute? Früher? Je? Musikalische Performance mit Bass und Stimme. Präsentiert von Stephan US, Heiko Ostendorf und Heide Bertram.

* Die Vorstellungen finden ohne die Projektionen der Münster School of Design Studierenden statt.

2018: 400. Jahrestag des Ausbruchs des Dreißigjährigen Krieges / 350. Jahrestag der Erstveröffentlichung von Grimmelshausens Simplicissimus Teusch

Simplicissimus Teutsch
© Copyright abgelaufen
Veranstaltungsprogramm
© Heßelmann
Flyer zu Spaß beiseite von Alan Ayckbourn
© NB

Theater Szenenwechsel präsentiert:

"Spaß beiseite" von Alan Aybourn

Aufführungen:

Sa., 02.06.2018, 20 Uhr

So., 03.06.2018, 18 Uhr

Fr., 08.06.2018, 20 Uhr

So., 10.06.2018, 18 Uhr

Fr., 13.07.2018, 20 Uhr

Tickets 10 € / 8 € unter Tel.: 0251-39544599 und www.theater-szenenwechsel.de

Richard und Anthea haben das Glück gepachtet: Ihre Liebe ist unerschütterlich, die Kinder entwickeln sich prächtig und im Geschäft geht es steil bergauf. Richard und Anthea geht es richtig gut, keine Frage! Die Frage ist: Wie geht es eigentlich den Anderen?
Eine bitterböse Komödie über das große Unglück, mit richtig tollen Leuten zu leben.

The English Drama Group Münster                                                                                               

POMONA

von Alistair McDowall

Alistair McDowalls Stück Pomona wurde  als eines der aufregendsten neuen Stücke des Jahres 2014 bejubelt, als es am Orange Tree Theatre in Richmond seine Uraufführung hatte. Danach wechselte es zum National Theatre in London und zum Royal Exchange Theatre in Manchester. Seine deutsche Erstaufführung hatte das Stück am Nationaltheater Mannheim im Jahr 2016.

Pomona ist die Geschichte einer jungen Frau (Ollie), die ihre Zwillingsschwester an einem dystopischen, surrealen Ort sucht, der sich Pomona nennt.  Dabei handelt es sich um eine Insel aus Beton, mitten in der Stadt. Auf ihrer Suche gelangt sie in ein Labyrinth, an dessen Ende sie eine grausame Entdeckung macht. Oder vielleicht ist auch alles ganz anders und Ollie ist  in Wahrheit nur die Marionette gänzlich anderer Mächte und Teil eines Role Playing Game, in dem bald unentscheidbar wird, was Spiel und was real ist, wer agiert und wer lediglich ferngesteuerten Befehlen folgt?

Alistair McDowalls Stück, Pomona, ist ein unheimlicher und surrealer Thriller mit vielen komischen Momenten. Das Stück wechselt blitzschnell zwischen lässigem Naturalismus und surrealem, blutigem Horror, was es zu einem aufregenden Theatererlebnis werden lässt.  

Darsteller:

Philine Bamberger (Keaton),  Frederic Clausen (Charlie), Richard Pollex (Zeppo), Uwe Rasch (Moe), Ruth Schepers (Fay), Mirja Wenker (Gale), Sonja Zeggel (Ollie)

Licht & Ton: Sarah Thiel, Henning Seidel

Bühne & Produktionsassistenz: Alexandra Andreou, Elvin Vincent

Regieassistenz: Frank Bonczek

Regie: Iris Adamzick

Aufführungstermine:

14. April (Premiere) im Rahmen der Eröffnungswoche der Studiobühne am Domplatz

15.| 21./22. | 28./29. April 2018

20 Uhr | 10/8 €

edg-muenster@gmx.de

Studiobühne | Domplatz 23

Eine Amateurproduktion der EDG Münster

Die EDG ist eine interne studentische Theatergruppe der WWU Münster

https://www.uni-muenster.de/Anglistik/EDG/

facebook/English Drama Group Münster

Nachtschattengewächse - Ein Stück des Rezitationstheaters der Studiobühne Münster

„Man nehme irgendeinen Autobus. Es kann nicht schaden einmal umzusteigen. Wohin, ist gleich. Das wird sich dann schon zeigen. Doch man beachte, daß es Nacht sein muß.“

Das Rezitationstheater der Studiobühne präsentiert eine Splitternacht an der Grenze zwischen Wachzustand und Schlaf, zwischen Realität und den Unergründbarkeiten der Nacht. Eigene Träume, im Regiekollektiv verfasste Texte sowie Texte von Kästner, Mühsam & Co. laden ein zum verweilen und nachdenken. Darüber, wer wir nachts eigentlich sind.

Reservierung möglich unter: rezitheater@riseup.net

Wiederaufnahme im Rahmen der Eröffnungwoche der neuen Studiobühne am 13.04.2018 , 20 Uhr, Eintritt frei!

EDG—The English Drama Group Münster presents:

William Shakespeare’s Twelfth Night or What You Will 
Premiere: 18. November 2016
Weitere Aufführungstermine: 19.11, 25.11, 26.11., 02.12., 03.12.
Vorstellungsdauer ca. 2 ½ Stunden, eine Pause
Wo: Studiobühne am Aasee, Scharnhorststr. 110.  Wann: 20 Uhr.
Abendkasse.
Informationen und Kartenvorbestellungen finden Sie auf unserer Homepage: https://www.uni-muenster.de/Anglistik/EDG/

Das Stück

“What country, friends, is this?” Ein seltsames Land. Voller Trunkenbolde – trunken vor Liebe, Trauer oder Alkohol taumeln die edlen Einwohner von Illyria über ihr Eiland auf der Suche nach etwas, was ihr leeres Leben füllen kann. Bei einem Schiffbruch an den Gestaden Illyriens werden die Zwillingsgeschwister Sebastian und Viola getrennt. Viola, die annimmt, ihr Bruder sei tot, beschließt, als Mann verkleidet in den Dienst des Herzogs Orsino zu treten. Obwohl sie eine Fremde ist, kann sich der Herzog schnell für Viola erwärmen, die sich jetzt Cesario nennt. Orsino macht Cesario zum Liebesboten für die von ihm angebetete Herzogin Olivia. Die Herzogin ist allerdings nicht nur in Trauer um ihren verschollenen Bruder, sondern hat auch überhaupt kein Interesse am Herzog. Allerdings verliebt sie sich stante pede in Cesario. Im Handumdrehen findet sich Viola/Cesario zwischen den Fronten in einem Trubel von Liebesspielen und Selbstverherrlichung – und verliebt sich ihrerseits dummerweise in ihren Arbeitgeber Orsino. Sir Andrew, ein landadeliger Tölpel, ist ebenfalls in Olivia verliebt – ebenso wie ihr Haushofmeister, der selbstverliebte stieselige Malvolio. Der permanent angesäuselte Sir Toby, Olivias Onkel, und ihre Haushälterin Maria nutzen die Gelegenheit, um mit Malvolios aussichtslosen Aspirationen üblen Schabernack zu treiben.
In Shakespeares wüster Verwechslungskomödie treibt alle das Verlangen nach Liebe, danach, die eigene Identität aufzugeben und in einer anderen aufzulösen. Als Violas Zwillingsbruder Sebastian plötzlich auftaucht, erreicht das Chaos seinen Höhepunkt. Alle sind verliebt, nur weiß keiner mehr in wen und wer sie selber sind.

Unter der Regie von Iris Adamzick zeigt die English Drama Group eine knackig gestraffte Version dieses Klassikers—mit viel Musik und überbordenden Emotionen.  Pünktlich zum Sessionsbeginn werden die Irrungen und Wirrungen der „Zwölften Nacht“ (oder Epiphaniasnacht, die den Beginn der Karnevalszeit und Maskenspiele markiert) und ihrer Maskeraden mit Shakespearscher Lust am Chaos ausgespielt. In „Twelfth Night, or What You Will“, 1602 uraufgeführt, dreht sich alles um den Liebeswahn und um neue Anfänge nach Verlust und Katastrophe in einer Welt voller Rausch, Verführung – und Musik (die ja bekanntermaßen die Nahrung der Liebe ist).

Cast und Crew

Darsteller: Faye Barth-Farkas, Fred Claussen, Ruth Jansen, Giacomo Rößler, Heiko Eilers, Uwe Rasch, Richard Pollex, Frank Bonczek, Mirja Wenker, Charlotte Lange, Tyge Schmidt, Alexandra Andreou, Sam Sharma, Sarah Thiel
Piano: Andre Große Brinkhaus
Lights: Joël  Bancroft-Richardson
Sound: Yiğit Özboran   
Regie: Iris Adamzick

Kontakt: Uwe Rasch und  Iris.Adamzick@t-online.de

    Malvolio (Heiko Eilers, in der Kiste) wird übel mitgespielt
© Frederic Clausen