Lengerich – Historischer Atlas westfälischer Städte 11
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    Die Entwicklung der Stadt Lengerich war und ist eng mit ihrer günstigen Verkehrslage verknüpft: An der Kreuzung zweier Fernwege entstand im Mittelalter ein blühender Wallfahrtsort, der nach der Reformation zunächst an Bedeutung verlor. Wegen der guten Anbindung an das Post- und Handelswegenetz wurde der Ort 1727 im Zuge der Einführung der preußischen Akzise im Tecklenburger Land zur Stadt erhoben. Der Anschluss an die Bahnstrecke Köln–Hamburg 1871 leitete schließlich die Industrialisierung der Stadt ein, wodurch Lengerich bis heute zu einem Zentrum der Kalk- und Zementindustrie, der Verpackungsherstellung und des Maschinenbaus wurde. Auch der Bau der A1 zwischen 1963 und 1968 trug zur wirtschaftlichen und topographischen Entfaltung der Stadt bei.

    Bibliographische Angaben:

    Spannhoff, Christof, Lengerich – Historischer Atlas westfälischer Städte. Band 11, hg. von der Historischen Kommission für Westfalen und dem Institut für vergleichende Städtegeschichte durch Thomas Tippach, Ardey-Verlag Münster 2018.

    Kartographie: Thomas Kaling

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  • Kooperation

    Historische Kommission für Westfalen