Grußworte der Spitzensportbeauftragten der Universität Münster

Liebe Athletinnen und Athleten, liebe Partnerinnen und Partner des Spitzensports,

seit dem 1. Oktober darf ich die Aufgabe der Spitzensportbeauftragten unserer Universität übernehmen. Ich freue mich sehr darauf, mich in dieser Funktion für die Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium einzusetzen und gemeinsam mit allen Beteiligten gute Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Duale Karriere zu gestalten.

Spitzensport und Studium miteinander zu verbinden, bedeutet, in zwei anspruchsvollen Lebensbereichen gleichzeitig hohe Leistungen zu erbringen. Damit dies gelingen kann, braucht es mehr als individuelle Motivation, Disziplin und Organisationstalent. Es braucht verlässliche Strukturen – und vor allem ein gut funktionierendes Netzwerk.

Eine erfolgreiche Duale Karriere ist deshalb immer auch eine Gemeinschaftsaufgabe. Athletinnen und Athleten, Universität, Hochschulsport, Olympiastützpunkte und Laufbahnberatung, Vereine und Verbände sowie Trainerinnen und Trainer müssen miteinander im Austausch stehen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Entscheidend ist dabei aus meiner Sicht, die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzubringen und Unterstützung dort zu ermöglichen, wo sie im individuellen Karriereverlauf benötigt wird.

Die Frage, unter welchen Bedingungen die Vereinbarkeit von Spitzensport und Bildung gelingen kann, beschäftigt mich nicht nur in meiner neuen Funktion, sondern seit vielen Jahren auch wissenschaftlich. Die Duale Karriere von Athletinnen und Athleten und insbesondere die Bedeutung von Übergängen, Unterstützungsstrukturen und Netzwerken bilden einen zentralen Schwerpunkt meiner Forschung. Diese Verbindung von Wissenschaft und Praxis ist mir besonders wichtig: Erkenntnisse aus der Forschung können helfen, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln – zugleich zeigen uns die Erfahrungen der Athletinnen und Athleten und der beteiligten Partner, wo neue Fragen entstehen und Unterstützung verbessert werden kann.

Ich verstehe meine Aufgabe als Spitzensportbeauftragte daher auch als eine Schnittstellenfunktion: zuzuhören, zu vernetzen, unterschiedliche Anforderungen zusammenzubringen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Mein Ziel ist es, dazu beizutragen, dass unsere Athletinnen und Athleten ihre sportlichen und akademischen Ziele nicht gegeneinander abwägen müssen, sondern beides bestmöglich miteinander verbinden können.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, den Austausch und darauf, das bestehende Netzwerk gemeinsam weiterzuentwickeln.

Dr. Barbara Halberschmidt 
Spitzensportbeauftragte der Universität Münster