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Forschendes Lernen in der sozialwissenschaftlichen Bildung

Nicht nur in den MINT-Fächern wird forschend gelernt! Forschendes Lernen ist der lernende Nachvollzug eines Forschungsprozesses. Es fördert eine forschende Grundhaltung gegenüber der Wirklichkeit und hilft dabei, Orientierungswissen für Schülerinnen und Schüler zu generieren. In der sozialwissenschaftlichen Bildung ist die soziale Wirklichkeit der Gegenstand forschenden Lernens. Dabei fördert forschendes Lernen die domänenspezifische Methodenkompetenz, eine stärkere Wissenschaftsorientierung, öffnet metakognitive Zugänge zu sozialwissenschaftlichen Bildungsprozessen und befördert die Mündigkeit von Schülerinnen und Schülern. Die forschende Perspektive motiviert zur eigenständigen, regelgeleiteten Auseinandersetzung mit der sozialen Welt und leistet einen Beitrag zum kritischen Umgang mit als wissenschaftlich präsentierten Inhalten des öffentlichen Diskurses. Forschendes Lernen stellt einen Forschungsschwerpunkt an der Professur dar.

Ein bekanntes Tool zum forschenden Lernen ist die Umfrage-Software Grafstat. Mit der Fragebogen-Software Grafstat können Schülerinnen und Schüler kinderleicht selbst zu SozialforscherInnen werden. Die Fachdidaktik der Sozialwissenschaften Münster erarbeit in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung Bildungsmaterialien zum thematischen Einsatz von Grafstat im Unterricht. Neben der Bearbeitung von Themen wie "Wie bin ich geworden, wie ich bin? - Seinen Weg finden nach Flucht, Vertreibung und Krisen", "Fussball und Nationalbewusstsein", "Rechtsexsremistsiche Einstellungen im Alltag" ist die Erstwahlvorbereitung ein kontinuierlich wichtiges Thema bei der Erstellung von Grafstat-Materialien. weiter...

JETZT NEUE MATERIALIEN: "Wie bin ich geworden, wie ich bin? - Seinen Weg finden nach Flucht, Vertreibung und Krisen"