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Transfer zwischen Indien und westlicher Welt

Audio Wilke

Prof. Dr. Annette Wilke

© ska

Über die Rezeption hinduistischer Konzepte im Westen und westlicher Konzepte im Hinduismus hat die Religionswissenschaftlerin Prof. Dr. Annette Wilke vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ in der Ringvorlesung „Transfer zwischen Religionen“ gesprochen. In ihrem Vortrag behandelte sie die besonders intensiven religiös-kulturellen wechselseitigen Transfers seit Ende des 19. Jahrhunderts zwischen Indien und der westlichen Welt, darunter auch Deutschland. Unter den westlichen Vermittlern waren Persönlichkeiten wie der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer und der Literat Hermann Hesse.

Vortrag „Rezeption hinduistischer Konzepte im Westen und westlicher Konzepte im Hinduismus“

Die Themen der öffentlichen Reihe, die der Exzellenzcluster und das Centrum für religionsbezogene Studien (CRS) im Sommersemester 2015 organisiert, reichen von multi-religiösen Identitäten in modernen pluralen Gesellschaften über den Transfer in der regulierten Religionsvielfalt Chinas bis zum christlich-muslimischen Dialog im Nahen Osten. Auf dem Programm stehen auch der Reliquientransfer zwischen dem östlichen und dem westlichen Christentum sowie Wechselwirkungen zwischen dem Buddhismus und anderen indischen Religionen. Am Exzellenzcluster werden Transfer-Phänomene seit 2012 im Forschungsfeld „Integration“ untersucht.

Mehr Informationen zum Vortrag vom 19. Mai 2015 finden sich auf der Website des Exzellenzclusters. Journalisten können sich bei Interesse an sendefähigen O-Tönen an das Zentrum für Wissenschaftskommunikation unter der Telefonnummer +49 251/83-23376 oder per E-Mail an religionundpolitik@uni-muenster.de wenden.