Lieder der Reformationszeit

Musikwissenschaftler Jürgen Heidrich über Lieder und Kommunikation

Prof. Dr. Jürgen Heidrich
© privat

dienstags 18.15 bis 19.45 Uhr, Hörsaal F2, Fürstenberghaus am Domplatz 20-22

Über Lieder der Reformationszeit spricht der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Heidrich am Dienstag, 30. Mai, in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“. Der Forscher vom Institut für Musikwissenschaft der WWU fragt in seinem Vortrag nach der Rolle, die deutschsprachige Kirchenlieder für die Reformation spielten. Er stellt dabei die reformatorische Bewegung als einen „vielschichtigen Kommunikationsprozess“ vor und zeichnet die Entwicklung unterschiedlicher Funktionen von Liedern nach. Der Vortrag trägt den Titel „Lieder der Reformationszeit: konfessionelle, politische und gesellschaftliche Implikationen“. Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Hörsaal F2 des Fürstenberghauses am Domplatz 20-22 in Münster.

Die öffentliche Ringvorlesung „Musik und Religion“ untersucht das vielschichtige Verhältnis von Musik und Religion seit der Antike bis heute, in Europa und Nordamerika, in Indien und im Nahen Osten. Die Vorträge sind bis 18. Juli 2017 dienstags um 18.15 Uhr im Hörsaal F2 des Fürstenberghauses am Domplatz 20-22 in Münster zu hören, die Konzerte und die Vesper in der benachbarten Petrikirche. Das Spektrum der Vorträge reicht von der Musik in Judentum, Islam und Hinduismus über die christliche Kirchenmusik bis zum Klavierlied des 19. Jahrhunderts und der Popmusik der Gegenwart. Veranstalter sind der Musikwissenschaftler Dr. Dominik Höink, die Islamwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Bauer und Dr. Monika Springberg-Hinsen, der katholische Theologe und Liturgiewissenschaftler Prof. Dr. Clemens Leonhard und die Leiterin der Wissenschaftskommunikation am Exzellenzcluster, Viola van Melis. (dak/ill)