Händel-Forschungspreis für Dominik Höink

Ausgezeichnete Studie in Kooperation mit südafrikanischer Uni

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Die Musikwissenschaftler Dr. Dominik Höink (2.v.r.) und Prof. Dr. Rebekka Sandmeier (l.) sind mit dem Händel-Forschungspreis ausgezeichnet worden.

© Teresa Ramer-Wünsche

Mit dem Internationalen Händel-Forschungspreis der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e.V. ist Musikwissenschaftler Dr. Dominik Höink vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster ausgezeichnet worden. Der Forscher erhielt den Preis am Dienstag zusammen mit Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Rebekka Sandmeier von der University of Cape Town, Südafrika, für ihre gemeinsame rezeptionsgeschichtliche Grundlagenstudie „Aufführungen von Händels Oratorien im deutschsprachigen Raum (1800–1900). Bibliographie der Berichterstattung in ausgewählten Musikzeitschriften“. Die Publikation erscheint im Herbst. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Dr. Matthew Gardner aus Heidelberg für seine Edition der „Wedding Anthems“ HWV 262 und 263.

Die Jury lobte Konzept und Resultat des Projekts aus Münster und Kapstadt, da es gezielt und auf internationaler Ebene den wissenschaftlichen Nachwuchs einbeziehe und fördere. Die Arbeit entstand im Rahmen eines Nachwuchswissenschaftlerprojekts des Exzellenzclusters, beteiligt waren Studierende aus Deutschland und Südafrika. Im Ergebnis liege ein wissenschaftlich solides und zudem benutzerfreundliches Nachschlagewerk vor, heißt es weiter in der Begründung, „das Bestand haben wird und auf das die Forschung sich in rezeptionsgeschichtlicher Hinsicht künftig beziehen kann.“

Dr. Dominik Höink leitet am Exzellenzcluster das Projekt B2-9 Politisch-nationale Stoffe und geistlich-religiöse Form: Das Oratorium vom 18. bis 20. Jahrhundert. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Eröffnung der Internationalen Wissenschaftlichen Konferenz der Händel-Festspiele statt. (Händel-Gesellschaft/bhe)