Verfolgung als Akt der Liebe

Vortrag von Historiker Gerd Althoff eröffnet Ringvorlesung des Clusters

dienstags 18.15 bis 19.45 Uhr, Hörsaal F2 Fürstenberghaus am Domplatz 20-22

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Prof. Dr. Gerd Althoff

© WWU/ Peter Grewer

Mit einem Vortrag über „Beata persecutio. Verfolgung der ,Bösen‘ als Akt der Liebe und des Erbarmens (5.-13. Jahrhundert)“ eröffnet Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ am Dienstag, 9. April, die öffentliche Ringvorlesung des Forschungsverbundes und des neuen Centrums für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung (CMF). Die Reihe beschäftigt sich im Sommersemester mit dem Thema „Verfolgung um Gottes willen. Politisch-religiöse Konflikte in Vormoderne und Moderne“. Die Vorträge sind dienstags von 18.15 bis 19.45 Uhr in Hörsaal F2, Domplatz 20-22, zu hören.

Die Ringvorlesung geht der Diskriminierung und Verfolgung Andersgläubiger anhand zahlreicher Beispiele quer durch die mittelalterliche und neuzeitliche Geschichte nach. Die Themen reichen von der christlichen Häresiebekämpfung im Frühmittelalter und den Konfessionskonflikten der Frühneuzeit über den Kirchenkampf in der DDR bis zur Buddhistenverfolgung im kommunistischen Kambodscha und zur Christenverfolgung im Nahen Osten. Zu Wort kommen Geschichts- und Religionswissenschaftler, Soziologen, Theologen, Buchwissenschaftler, Romanisten und Byzantinisten. (ska)


Ringvorlesung „Verfolgung um Gottes willen. Politisch-religiöse Konflikte in Vormoderne und Moderne“

Sommersemester 2013
dienstags 18.15 bis 19.45 Uhr
Hörsaal F2 im Fürstenberghaus
Domplatz 20-22
48143 Münster