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Münster (upm/sr)
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Aktuelles

Physiker verbinden Bauteile von Quantentechnologien

Forscher der Universität Münster entwickeln eine gut herstellbare Schnittstelle von Lichtquellen und nanophotonischen Netzwerken
News 01 10 2019
© Jan Olthaus

Quanteneffekte entspringen der Welt der kleinsten Teilchen und Strukturen und ermöglichen viele neue technologische Anwendungen. Ein Quantencomputer zum Beispiel könnte in Zukunft Probleme lösen, die klassische Computer nur mit großem Zeitaufwand meistern. Weltweit tüfteln Forscherinnen und Forscher intensiv an den einzelnen Bauteilen von Quantentechnologien – dazu gehören Schaltkreise, die Informationen mithilfe von Lichtquanten anstelle von Elektrizität weitergeben, aber auch Lichtquellen, die einzelne Photonen produzieren können. Eine besondere Herausforderung ist es, diese beiden Bausteine miteinander zu verbinden und so integrierte quantenoptische Schaltkreise auf Chips herzustellen.

Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben jetzt eine Schnittstelle entwickelt, die Lichtquellen für einzelne Photonen mit nanophotonischen Netzwerken verbindet. Sie besteht aus sogenannten photonischen Kristallen – nanostrukturierten Materialien, die beim Durchgang von Licht einen bestimmten Wellenlängenbereich verstärken können. Solche photonischen Kristalle finden in vielen Forschungsbereichen Anwendung, waren zuvor aber noch nicht für diese Art von Schnittstellen optimiert worden. Die Wissenschaftler versprechen sich von den neu entwickelten photonischen Kristallen, dass sie sich unkompliziert mit gängigen Nanofabrikationsmethoden reproduzieren lassen.

„Mit unserer Arbeit zeigen wir, dass komplexe Quantentechnologien nicht nur in hoch spezialisierten Laboren und in einmaligen Versuchen hergestellt werden können“, sagt Nanophysiker Jun.-Prof. Dr. Carsten Schuck von der WWU, der die Studie gemeinsam mit Jun.-Prof. Dr. Doris Reiter aus der Festkörpertheorie leitete. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, Quantentechnologien skalierbar zu machen. Die Arbeit ist in der Fachzeitschrift „Advanced Quantum Technologies“ erschienen.

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Fachschaft Physik
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Lehrpreis der Fachschaft Physik: Preisträger 2019

Prof. Dr. Peter Krüger
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© Fachschaft Physik

Die Auszeichnung der Fachschaft ging dieses Jahr an Herrn Prof. Dr. Peter Krüger insbesondere für die Vorlesungsreihen „Elektronische Korrelationen und Magnetismus“ sowie „Atom- und Quantenphysik“, einer Mastervorlesung aus dem Bereich Physik dimensionsreduzierter Festkörper und einer Bachelorvorlesung.

Da es am Fachbereich viele sehr gute Dozenten gibt, fiel die Entscheidung auch dieses Jahr wieder nicht leicht. Prof. Krüger überzeugte unter anderem dadurch, dass er stets herausragende Evaluationsergebnisse aufweist, sodass in diesem Jahr sowohl eine Bachelor- als auch eine Mastervorlesung ausgezeichnet wird.

Herr Prof. Dr. Peter Krüger ist Mitglied der AG Rohlfing/Krüger des Instituts für Festkörpertheorie und forscht dort zum Thema "Elektronische Struktur und Dynamik kondensierter Materie". Zu seinen Arbeitsgebieten gehören die Berechnung der strukturellen, elektronischen und magnetischen Eigenschaften von Festkörpern und ihren Oberflächen und weitere Aspekte der theoretischen Festkörperphysik.

wissen|leben - Die Zeitung der WWU Münster, Ausgabe Juni 2019
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Von überragenden Forschern lernen

Doktorand Christian Schwermann trifft auf 39 Nobelpreisträger – zwei Physiker der WWU bei Tagung in Lindau
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© Lisa Luks

Seit 68 Jahren bringt die Lindauer Nobelpreisträgertagung erfolgreiche Wissenschaftler und Nachwuchsforscher zusammen. In diesem Jahr ist die Tagung der Physik gewidmet. Vom 30. Juni bis 5. Juli treffen 39 Nobelpreisträger am Bodensee auf 580 exzellente Studierende, Doktoranden und PostDocs unter 35 Jahren aus 89 Ländern. In einem mehrstufigen internationalen Auswahlverfahren haben auch zwei junge Physiker der WWU Münster überzeugt. In dieser Ausgabe der wissen|leben schildert Christian Schwermann seine Erwartungen.

Den ganzen Text finden Sie in der aktuellen Ausgabe (06/2019) der wissen|leben, der Zeitung der WWU Münster.

Münster (upm/sk)
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Personalien im Monat Februar 2019

Personalien
© coulorbox.de

Professor Dr. Michael Rohlfing vom Institut für Festkörpertheorie wurde von der American Physical Society (APS) als "Outstanding Referee" geehrt. Outstanding Referees sind Wissenschaftler, die für besondere Gutachtertätigkeiten für Fachjournale der APS gewürdigt werden.

Doris Reiter
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Herzlichen Glückwunsch an Dr. Richard Kerber

Promotion
Richard Kerber 2019
© Richard Kerber

Herzlichen Glückwunsch an Dr. Richard Kerber zu seiner Promotion. Richard hat seine Arbeit „Numerical Study of the Interaction between Orbital Angular Momentum and Plasmonic Nanostructures“ Ende 2018 eingereicht, im Januar 2019 erfolgreich verteidigt und bekommt am 1. Februar in der Feierlichen Promotion seinen Doktortitel verliehen. In seiner Promotionszeit hat Richard drei Arbeiten in hochrangigen Journalen veröffentlicht, in London geforscht, Übungsgruppen gehalten, das Doktorandenseminar organisiert und noch viel mehr. Wir wünschen Richard alles Gute für seine Zukunft!