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Institut für Festkörpertheorie

Münster (upm/kk)
| | Physiker setzen diamantenbasierte Quantensysteme in nanophotonischen Schaltkreisen ein / Studie in "Nano Letters"
© P. Schrinner/AG Schuck

Nanodiamanten vollständig integriert kontrollieren

Durch moderne Technik ist es heutzutage möglich, Strukturen im Größenbereich von wenigen Nanometern herzustellen. Diese Welt der kleinsten Teilchen – auch Quantensysteme genannt – finden vielfältige technologische Anwendung; unter anderem in der Magnetfeld-Sensorik, der Informationsverarbeitung, der sicheren Kommunikation oder in ultragenauen Uhren. Die Herstellung von mikroskopisch winzigen Strukturen ist so weit fortgeschritten, dass sie Maße unterhalb der Wellenlänge des Lichts erreichen. Auf diese Weise wird es möglich, die bisherigen Grenzen der Optik zu überwinden und die Quanteneigenschaften des Lichts nutzbar zu machen. Die Nanophotonik ist somit ein wichtiger Zugang zu Quantentechnologien.

Münster (upm/kk)
| | "Collaborations Grants" als gemeinsames Förderinstrument der Universitäten Münster und Twente
© WWU - Peter Leßmann

Wir unterstützen die grenzüberschreitende Kooperation

Die Universitäten in Twente (UT) und Münster (WWU) pflegen seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Beide Universitäten arbeiten in zahlreichen Bereichen zusammen. Neben Forschungskooperationen und gemeinsamen Studiengängen besteht auch ein regelmäßiger Austausch von Studierenden und Mitarbeitern. Die beiden Hochschulleitungen gehen jetzt einen Schritt weiter: Sie wollen ihre strategische Partnerschaft vertiefen und dafür weitere Kooperationspotenziale identifizieren und die bestehenden Forschungsverbünde stärken.

Münster (upm/sr)
| | Forscher der Universität Münster entwickeln eine gut herstellbare Schnittstelle von Lichtquellen und nanophotonischen Netzwerken
© Jan Olthaus

Physiker verbinden Bauteile von Quantentechnologien

Quanteneffekte entspringen der Welt der kleinsten Teilchen und Strukturen und ermöglichen viele neue technologische Anwendungen. Ein Quantencomputer zum Beispiel könnte in Zukunft Probleme lösen, die klassische Computer nur mit großem Zeitaufwand meistern. Weltweit tüfteln Forscherinnen und Forscher intensiv an den einzelnen Bauteilen von Quantentechnologien – dazu gehören Schaltkreise, die Informationen mithilfe von Lichtquanten anstelle von Elektrizität weitergeben, aber auch Lichtquellen, die einzelne Photonen produzieren können. Eine besondere Herausforderung ist es, diese beiden Bausteine miteinander zu verbinden und so integrierte quantenoptische Schaltkreise auf Chips herzustellen.

FS Physik
| | Preisträger 2019 - Prof. Dr. Peter Krüger
© FS Physik

Lehrpreis der Fachschaft Physik

Die Auszeichnung der Fachschaft ging dieses Jahr an Herrn Prof. Dr. Peter Krüger insbesondere für die Vorlesungsreihen „Elektronische Korrelationen und Magnetismus“ sowie „Atom- und Quantenphysik“, einer Mastervorlesung aus dem Bereich Physik dimensionsreduzierter Festkörper und einer Bachelor-Vorlesung.