Schlagwort-Archiv: Medizin-Bibliothek

1. iPad-Tag der Universität: Das Tablet in Forschung und Lehre

Wie jetzt auch das Dekanat berichtete, findet am Donnerstag, den 6. September, im Foyer des Schlosses ein Informationstag zu dem Thema statt: Das iPad in Forschung und Lehre: Info-Tag zu Chancen, Risiken und Nebenwirkungen.

Er wird vom Institut für Medizinische Informatik, dem Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, der Kinder- und Jugendmedizin – Pädiatrische Kardiologie und der Zweigbibliothek Medizin ausgerichtet.

Das Programm finden Sie hier (Ankündigungsflyer).

Den Tag können Sie unter dem hashtag #iPadWWU auf Twitter verfolgen.

Dipl.-Inf.-Wirt. Fleur Fritz vom Institut für Medizinische Informatik organisiert mit weiteren Kollegen den Aktionstag. Wer Fragen zum Programm hat oder sich anmelden möchte, kann sie kontaktieren: Telefon: 0251-83-55265, Mail: Fleur.Fritz@uni-muenster.de.

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Blog Aktuelles: Wir stellen gerade auf UTF-8 um

Bitte nicht über fremde Zeichen, falsch umgesetzte Umlaute oder fehlende Tags wundern, wir stellen den Blog gerade von ISO-8859-1 auf UTF-8 um. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

# aktuelles_posts Tabelle manuell mit Editor geändert
# mit phpmyadmin auf UTF8_general umgestellt
# Blog/Settings/reading -> UTF-8
# wp-config.php -> UTF-8

und: voila, es funktioniert!

* Tag-Anzeige und Related Posts mit Plugin Simple Tags funktioniert nicht mehr, kann aber auch an Upgrade auf 2.2 liegen (bekannte Probleme mit WP 3.4.1)

E-Book-Umfrage Teil 4: 99,7% benutzen gedruckte Lehrbücher zum Lernen

Teil 3 der Umfrage

Zum Lernen genutzte Medien

Von allen Medientypen werden gedruckte Lehrbücher sowohl zum Büffeln, zum Nachschlagen als auch zum Überblick gewinnen am häufigsten genutzt. So benutzten nur zwei von 618 Studenten, die diese Frage beantworteten, keine gedruckten Lehrbücher zum auswendig Lernen (Büffeln) oder Nachschlagen. Genau 92% benutzen gedruckte Lehrbücher nahezu immer bzw. oft zum Lernen, mit Abstand gefolgt von Vorlesungsskripten (69%) und Internetquellen wie Google oder Wikipedia (48%). E-Books kommen mit 24% nur auf den vierten Platz, immerhin mehr als ein Drittel hat dieses Medium noch nie zum Lernen benutzt. Thieme examen online (18%) und Apps (6%) bilden die Schlußlichter.

Während Lehrbücher, E-Books und Apps bei den drei Disziplinen „Büffeln“, „Nachschlagen“ und „Überblick gewinnen“ mehr oder weniger identisch abschneiden, zeigen die übrigen drei Medienformen zum Teil deutliche Unterschiede. So eignet sich Thieme examen online sehr viel besser zum Büffeln (32% nahezu immer/oft) als zum Überblick gewinnen (15%) oder Nachschlagen (6%), während Google und Wikipedia viel häufiger zum Nachschlagen benutzt werden (65% nahezu immer/oft) und zum Überblick gewinnen (57%) als zum Büffeln (21%). Und Vorlesungsskripte eignen sich sehr viel besser zum Überblick gewinnen (81% nahezu immer/oft) und Büffeln (74%) als zum Nachschlagen (54%).

Als sonstige zum Lernen benutzte Medien wurden angegeben: Eigene Mitschriften und Zusammenfassungen (8x); Altklausuren.

Lernorte

Wo wird gelernt? Die folgende Abbildung zeigt deutlich, dass die allermeisten Studierenden zu Hause lernen: 85% lernen dort nahezu immer oder oft. In der ZB Med lernen demgegenüber „nur“ 30% nahezu immer oder oft. Trotzdem ist die Bibliothek damit der nach dem zu Hause am intensivsten genutzter Lernort. Immerhin haben 6 von 7 Studenten schon einmal in der ZB Med gelernt, wenn auch ein Großteil nur manchmal oder selten. 16% lernen unterwegs, also im Zug, im Bus oder sonstigen Gelegenheiten. Auch hier gilt, dass nur eine Minorität (24%) noch nie unterwegs gelernt hat. jeder Vierzehnte (7%) geht der ZB Med fremd und lernt in der Mutterbibliothek, der Unibibliothek am Krummer Timpen. 5% lernen bei Freunden/Kommilitonen und nur 1% im Lehrgebäude (gibt es dort keine Lerngruppen mehr?). Während nur 38% noch nie bei Freunden gelernt hat, meiden mit 72% bzw. 74% sehr viel mehr Umfrageteilnehmer die ULB resp. das Lehrgebäude als Lernorte komplett – fast drei Viertel aller Studierenden.

Als weitere Lernorte wurden im Kommentar zu dieser Frage benannt: beim Sport; auf der Zugfahrt; auf der Arbeit; sowie in anderen Bibliotheken und Lehrgebäuden (8x, u.a. ZB Chemie, Leonardo-Bibliothek, Soziologie-Bibliothek, Rechtswissenschaftliches Seminar (2x), Juridicum, Diozösanbibliothek, Phil. Sem. Bibliothek)

Folgender Kommentar eines Teilnehmers beleuchtet die Lernsituation ganz gut:

In der ZB Med habe ich vor allem fürs Physikum gelernt, und werde es fürs Hammerexamen wahrscheinlich auch machen. Aber in den verhältnismäßig kürzeren Lernphasen zum Semesterabschluss lerne ich zu Hause.

E-Book-Nutzer

11%, also nur jeder Neunte, nutzte die Onlinebücher der ZB Med nahezu täglich oder mehrmals wöchentlich. Dagegen hatte ein Drittel (34%) die E-Books bisher überhaupt nicht benutzt. Weitere 21% gaben an, sie weniger als einmal im Monat aufgerufen zu haben. Summa summarum hat damit eine deutliche Mehrheit von 55% die elektronischen Bücher so gut wie gar nicht genutzt. Dem stehen 30% gegenüber mit einer Nutzung von wenigstens mehrmals im Monat.

Art und Weise der Arbeit mit E-Books

Wie wird mit den E-Books denn nun gearbeitet? Wird nur gelesen oder ausgedruckt? 65%, also zwei Drittel benutzen die Suchfunktion der E-Books, um schnell zu einer bestimmten Stelle zu kommen. Immerhin mehr als die Hälfte (55%) liest die Bücher am Bildschirm durch und 38% überfliegen den Text, um schnell eine bestimmte Information finden. Die allerwenigsten drucken sich das Onlinebuch aus (12%) und arbeiten dann mit der Kopie. Während 95% bzw. 96% schon mal mit der Suchfunktion gearbeitet hatten oder das Buch am Bildschirm lasen und 89% mal durch den Text gehüpft sind, haben 53% noch nie ein E-book ausgedruckt und damit weitergearbeitet.

Bezeichnend fand ich folgende Kommentare:

Ausdruck insbesondere bei Mitnahme in Seminare etc.

E-Books lese ich nur mit dem iPad, an einem PC-Bildschirm nie (dann lieber gedruckte Bücher)

Teil 5 der Umfrage

E-Book-Umfrage Teil 3: 98% benutzen die Lehrbuchsammlung

Teil 2 der Umfrage

Zufriedenheit mit dem Medienbestand der ZB Med

Die Zufriedenheit der Studierenden war am größten bei Thieme examen online ausgeprägt. 90% waren sehr zufrieden oder zufrieden mit diesem Prüfungstool – deutlich mehr als mit den gedruckten Lehrbüchern (79%). Bei den Lehrbüchern wird immer wieder angemahnt, mehr Exemplare von den wichtigsten Titeln anzuschaffen, da „oft zB Kurzlehrbücher bereits Anfang des Semester alle ausgeliehen“ wären – eine Problematik, die bei Onlinetools meist nicht zu vermerken ist.

Auf Platz 3 folgt der Präsenzbestand mit 78% Zufriendenheit, das sind nicht ausleihbare Lehrbücher, die im Bistro stehen und gerne zum Lernen in der Bibliothek benutzt werden. Alles in allem sind bei Thieme examen online, den Lehrbüchern und dem Präsenzbestand die wenigsten unzufrieden: jeweils weniger als 3% geben dies an.

Die E-Books nehmen den letzten Platz ein. Die 73% Zufriedenheit bedeuten, dass 3 von 4 Studierende mit diesem Angebot zufrieden oder sehr zufrieden ist – kein schlechter Wert.

Sucheinstieg für Bücher und Zeitschriften der ZB Med

Frage: Wie finden die Nutzer die Medien der Bibliothek? Antwort: Sie gehen direkt zur entsprechenden Stelle am Regal. Da die Bücher nicht nach Größe oder Farbe aufgestellt sind, sondern nach einer bekannten medizinischen Systematik, weiß man nach einiger Zeit, dass Anatomiebücher unter QS stehen und Innere Medizin unter WB141. 79% unserer Umfrageteilnehmer nutzen diese Art des Zugang nahezu immer bzw. oft.

Es folgen die übrigen Sucheinstiege wie der Onlinekatalog, der immerhin noch von fast der Hälfte (47%) nahezu immer/oft benutzt wird, und – weit abgeschlagen – die Webseite der Bibliothek mit 20% und Google mit 15%.

PubMed oder ähnliche Fachdatenbanken werden von ebenfalls 15% benutzt, um Zeitschriftenartikel zu lokalisieren (immerhin 64% haben überhaupt schon einmal in PubMed hineingeschaut), während die neue Metasuchmaschine disco nur bei knapp 11% auf Gegenliebe stößt.

Als sonstige Sucheinstiege wurden genannt: Nachfragen bei den (netten) Mitarbeitern an der Information (6x); Kommilitonen fragen;
Wiki.

Quellen für gedruckte Lehrbücher

Wie kommen die Studierenden an die notwendigen gedruckten Lehrbücher? Was haben Sie für Zugangsmöglichkeiten? Wie folgende Abbildung zeigt, ist die Bibliothek mit großem Abstand die Quelle Nr.1 für Lehrbücher. 78% leihen sich ihre Lehrbücher nahezu immer bzw. oft in der ZB Med aus, über alle Semester haben sich lediglich 2% im letzten halben Jahr noch kein einziges Buch dort besorgt.

Demgegenüber ist der Besitz von Lehrbüchern, sei durch Kauf eines neuen (32%) oder eines gebrauchten (15%) Buches oder durch ein Geschenk (12%) nur für einen Bruchteil der Studierenden wirklich relevant im Sinne von „deckt die meisten meiner benötigten Lehrbücher ab“. daran ändert auch nichts, dass insgesamt 98% der Umfrageteilnehmer ein Lehrbuch schon mal über einen dieser drei Wege erworben haben.

Der Präsenzbestand der Bibliothek wird von 17% nahezu immer bzw. oft benutzt – ein schöner Erfolg für einen Service, der aus einer Anregung der UB Masstricht nach Schließung des Lesesaals resultierte.

Als sonstige Quellen für Lehrbücher wurde genannt: Ausleihe durch Freunde (6x); E-Books (2x); aus der ULB Krummer Timpen (2x) oder als Belegexemplar.

Interessanterweise sind die Zahlen für die E-Book-Nutzer unter den Umfrageteilnehmern weitgehend identisch: 78% Ausleihe ZB Med, 32% Neukauf, 14% Gebrauchtkauf, 9% Geschenk und 15% Präsenzbestand.

Im Vergleich zur E-Book-Umfrage 2003 fällt auf, das der Neukauf deutlich zurückgegangen ist: 2003 war der Neukauf unter den Studierenden noch eine (mit der Ausleihe) fast gleichrangige Quelle für gedruckte Lehrbücher.

Teil 4 der Umfrage

Foto: fastduck at photocase

E-Book-Umfrage Teil 2: 99% aller Studenten benutzen die ZB Med

Wie berichtet, hatte die ZB Med eine Umfrage zum Thema Wie lernen Studierende mit gedruckten und Online-Büchern? durchgeführt.

In den folgenden Blogeinträgen werden wir Ihnen die Ergebnisse nach und nach vorstellen.

Die Teilnehmer der Umfrage

647 Studenten haben die Umfrage beantwortet, darunter 538 aus der Humanmedizin und 109 aus der Zahnmedizin. Die Semesterverteilung sieht wie folgt aus:


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Die Bibliotheksbenutzung

Mit der zweiten Frage wurde die Häufigkeit der Bibliotheksbenutzung abgeprüft. Was uns sehr freut: 640 der 647 Umfrageteilnehmer hatten die Bibliothek im letzten Semester genutzt. Das ergibt einen Nutzungsgrad von knapp 99%! Nur 7 von 647 Studenten hatten die Bibliothek im letzten Semester überhaupt nicht aufgesucht. 34% suchten sie einmal pro Monat oder seltener auf (meist um Bücher auszuleihen oder zurückzubringen). Knapp 65%, also zwei Drittel, nutzten die ZB Med mehrmals pro Monat oder häufiger. Sechs Prozent sind Fans der Bibliothek und verbringen fast jeden Tag ihre Zeit hier (oder jedenfalls einen Teil davon).


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In den folgenden beiden Abbildungen finden Sie die Intensität der Bibliotheksbenutzung für die einzelnen human- und zahnmedizinischen Semester aufgeschlüsselt.


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Bei den Humanmedizinern ist die Nutzung der Bibliothek in den ersten sieben Semestern recht konstant, wenn man einmal von den Erstsemestern absieht, die (noch voller Enthusiasmus) vielleicht öfter in die Bibliothek rennen als nötig wäre. Durchschnittlich 25% bis 39% benutzen die ZB Med fast täglich. In den höheren Semestern nimmt diese hohe Benutzungsfrequenz schlagartig auf Werte um 13,5% ab. Während im 8. Semester ein Shift von mehrmals pro Woche auf mehrmals pro Monat stattfindet, die Anzahl der seltenen/nie-Nutzer aber mit 28% etwa gleich hoch wie in den unteren Semestern bleibt, sinkt im 9. und den höheren Semestern die Bibliotheksnutzung deutlich ab. Nur noch die Hälfte (49%) sucht die Bibliothek mehrmals im Monat oder öfter auf, während 51% die Bibliothek nicht mehr oder nur sehr selten aufsucht (bei den übrigen Semestern steigt dieser Wert nie über 28%).


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Bei den Zahnmedizinern finden wir ein anderes, nicht so homogenes Verteilungsbild vor: Hier ist ein Benutzungspeak im 1. und 4. Semester festzustellen, mit 54% täglicher/wöchentlicher Benutzung werden sehr hohe Nutzungsfrequenzen erreicht. Auch das dritte Semester stellt mit 43% die Humanmediziner bibliotheksmässig noch in den Schatten. Nach dem 5. Semester ist dagegen Schluß: Die Besuche in der Bibliothek lassen rapide nach. Genaueres läßt sich jedoch nicht sagen, dafür haben zu wenig Zahnmediziner pro Semester die Umfrage beantwortet.

Gründe der Bibliotheksbenutzung


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Die Teilnehmer konnten zwischen den obigen 10 Gründen wählen, sonstige wurden nur vereinzelt angegeben (siehe unten). Am aller, allerhäufigsten wird die Bibliothek dafür benutzt, wozu sie da ist: Um sich (kostenfrei) Bücher für’s Studium auszuleihen. 97% kommen deswegen in die ZB Med, nur 3% leihen überhaupt keine Bücher aus. 3/4 aller Studenten kommen nahezu immer bzw. oft in die Bibliothek, um sich Bücher auszuleihen. Der nächst wichtigere Grund ist das Benutzen der Arbeitsplätze, 41% geben an, deswegen nahezu immer / oft in die Bibliothek zu kommen. Interessant: Nur jeder Siebte benutzt die Arbeitsplätze nie.

In der E-Book-Studie 2003 war eine ähnliche Reihenfolge festzustellen: Die Ausleihe (65%) kam auch damals mit deutlichem Abstand vor der Nutzung der Arbeitsplätze (22%), der Literatursuche (14%) und der Internetnutzung (9%).

Die nächsten vier Punkte betreffen elektronische Angebote. 29% kommen nahezu immer / oft in die Bibliothek oder rufen unsere Webseite auf, um Thieme examen online zu nutzen, 25% um das Internet zu nutzen, 23% um E-Books zu nutzen und 19% um die Internetangebote der ZB Med zu nutzen.

Jeder Sechste benutzt die Bibliothek nahezu immer oder oft als Treffpunkt und 72% mindestens selten oder manchmal. Nur 28%, also ein gutes Viertel, nutzt die ZB Med nie als Treffpunkt.

Der Bistrobesuch ist dagegen schon eher ein Luxus: Gut die Hälfte geht nie ins Bistro und nur 8% benutzen es nahezu immer oder oft. Fast identisch sieht es bei den Kopierern aus. Die Scan-Dienste werden schlußendlich von 70% nie benutzt und nehmen so zu Recht den letzten Platz ein.

Sonstige Gründe waren: Ruheraum in der Mittagszeit nutzen; Mediscript online (2x); Wartezeiten (z.B. zwischen Vorlesung und Praktikum) überbrücken; Auskunft der ZBM um Rat fragen; RapiDoc; Online Zeitschriften und deren Artikel; Lerngruppen (2x); mir vor Ort einen Überblick über die für mein aktuelles Semester wichtigen Bücher zu verschaffen, um dann zu entscheiden mit welchem ich Lernen will oder welches ich mir ggf. kaufen will; Ort zum Lesen/Ausruhen in Vorlesungspausen.

Teil 3 der Umfrage

RAPIDOC liefert 75% aller Artikel innerhalb von 7 Stunden

Anläßlich der Evaluierung unserer Dienstleistungen haben wir uns einmal die Frage gestellt, wie schnell der Artikelschnelllieferdienst Rapidoc eigentlich ist. Die Antwort hat uns selber etwas verblüfft.

Wie die obige Abbildung zeigt, werden 3/4 aller Bestellungen innerhalb von 7 Stunden oder weniger erledigt, wenn sie vor 16:30 bei uns eingingen. In diesen sieben Stunden ist enthalten: Ihre Artikelbestellung geht bei uns ein, wird gelesen, im Internet recherchiert, und – wenn sie nicht online zu finden ist – bei einer Bibliothek bestellt, diese Bibliothek scannt den Artikel ein, sie versendet ihn, wir rufen den Artikel auf und geben ihn in die Hauspost – alles innerhalb von 7 Stunden!

Nach sieben Stunden gibt es einen „natürlichen“ Knick in der Lieferung, da dann der Arbeitstag zu Ende ist und es erst wieder am nächsten Morgen weitergeht.

95% der Artikel werden innerhalb von 28 Stunden geliefert. Nur wenige Bestellungen brauchen länger, hier handelt es sich meist um Reklamationen, weil eine Seite fehlt oder schief eingescannt wurde. Aber auch diese sind spätestens innerhalb von 3 Tagen erledigt.

In dieser Berechnung sind die Artikel nicht enthalten, die bei uns – entweder online oder gedruckt – vorhanden sind. Diese Anfragen werden unmittelbar – also innerhalb einer Stunde – bearbeitet. Sie machen etwa ein Drittel aller Bestellungen aus. D.h. bezieht man diese in die Kalkulation der Lieferzeit mit ein, beträgt die Erledigungsquote eigentlich sogar 83% innerhalb von 7 Stunden.


Zur Beschleunigung und Vereinfachung der Literaturversorgung übernimmt die Zweigbibliothek Medizin in ihrem Dienst RAPIDOC die Kosten und Abwicklung der Artikel-Bestellungen von Bediensteten und Doktoranden der Medizinischen Fakultät. Nach einer kurzen Registrierung können Sie wissenschaftliche Artikel bei uns bestellen. Sie müssen sich nicht mehr darum kümmern, wo der Artikel zu finden ist und wie teuer er ist – das übernehmen wir (ausgenommen online vorhandene Zeitschriften).

„Die Bibliothek ist mein Google“

Am 16. Juli nahmen sich die Mitarbeiter der Zweigbibliothek Medizin einen ganzen Tag Zeit, um ihre Dienstleistungen für Forscher auf den Prüfstand zu stellen. Unter dem Motto „Fit for the Future“ wurde intensiv an Mittel und Wegen gearbeitet, diese weiter zu verbessern und die Informationsbedürfnissen der Ärzte und Forscher der Fakultät noch gezielter zu erfüllen.

Als Referentin konnte Vanessa Proudman gewonnen werden von Proud2Know, eine erfahrene Wissens- und Projektmanagerin bei führenden Europäischen Bibliotheken und der Europeana.

Anhand des Arbeitsalltag ausgewählter Mediziner der Fakultät wurde exemplarisch herausgearbeitet, an welchen Stellen im Tagesablauf Dienstleistungen der Bibliothek benutzt werden, und wann es Sinn macht, zusätzliche Services anzubieten.

Stärken und Schwächen

Die Mitarbeiter der Bibliothek trugen dann das komplette Service-Angebot zusammen und stellten es in einem Diagramm dar, das die Stärken und Schwächen der Bibliothek verdeutlichte. Das Team nutzte dies später am Tag als Grundlage für die weiteren Entwicklungspläne.

Der Standpunkt des Forschers

Eine Rollenspielübung schloss die Sitzung über den aktuellen Stand der Bibliotheksdienste ab. Dabei versetzten sich die Mitarbeiter in die Fußstapfen der Forscher, um zu sehen, wie sie die aktuellen Bibliotheksdienste wahrnehmen und mit der Bibliothek kommunizieren und interagieren. Die Ergebnisse dieser Sitzung wurden mit anderen Resultaten des Tages als Grundlage für künftige Pläne zur Verbesserung der Bibliothek zusammengefasst.

„Die Bibliothek ist mein Google“

Schlußendlich wurden die Mitarbeiter aufgefordert, einen so genannten „Claim“ zu entwickeln – einen Slogan, unter dem die Bibliothek gerne bei ihren Nutzern bekannt wäre. Die genannten Claims reichten von den naheliegenden Statements „Die ZB Med ist immer für mich da“ und „Die Bibliothek ist mein persönlicher (Literatur)Betreuer“ bis hin zu anspruchsvollen Aussagen wie „Die Bibliothek ist mein Google“ und „Die Bibliothek ist unverzichtbar für mich“.

Die nächste Stufe

Am Schluß teilten die Mitarbeiter des Bibliotheksteams ihre Eindrücke des Tages, insbesondere die Menge an Wissen, die sie zusammen besassen und wie viel sie über den Blickwinkel der Forscher gelernt hatten. Sie waren gespannt auf die zukünftigen Entwicklungen und daran interessiert, diese weiter voran zu treiben.

Jahresbericht der ULB online

Heute wurde der Jahresbericht 2011 der Universitätsbibliothek veröffentlicht mit dem Titel „Neue Offenheit – neue Chancen! – Schwerpunktthema Open Access“.

Die ULB hat zu ihrem letzten Bericht sehr viel positive Rückmeldung erhalten, so dass er nun erneut als ein für den Monitor optimiertes PDF-Dokument vorliegt. Das schleunige Durchblättern am Bildschirm kommt, so glauben wir, den meisten am Bildschirm Arbeitenden entgegen. Und es schont zudem die Umwelt.

Neben einem umfangreichen und beeindruckenden Zahlenwerk sind auch zwei Berichte über die Zweigbibliothek Medizin enthalten; einer über die iPad-Ausleihe und einer über die Hospitation unserer Mitarbeiterin Karin Schulenborg am Karolinska Institutet Stockholm, die sie im Rahmen des Erasmus-Programms der WWU zur Mitarbeitermobilität durchführte.

E-Book-Umfrage Teil 1: Wie lernen Studierende mit gedruckten und Online-Büchern?

Lange Zeit dümpelte der E-Book-Markt in Deutschland vor sich hin, doch in den letzten Jahren ist das E-Book zum Thema Nummer eins in der deutschen Buchbranche geworden. Nach einigem Zögern haben sich jetzt auch die traditionellen Verlage und der Handel auf einen digitalen Massenmarkt eingerichtet, so dass sich der Umsatzanteil von E-Books 2011 verdoppeln konnte. Doch wie steht es eigentlich um die Akzeptanz und das Interesse für das digitale Lesen und Lernen bei den Studierenden der ZB Med? Entspricht der Umbruch im Buchmarkt auch ihren Bedürfnissen?

Dieser Frage geht Verena Salewsky, Bachelorpraktikantin der FH Köln, in einer Studie nach. Die Umfrage (PDF) lief vom 11. bis 21. Juni 2012 und ist mittlerweile abgeschlossen: 647 Studierende haben teilgenommen – dafür vielen Dank an dieser Stelle! Die Büchergutscheine wurden ausgelost und den Gewinnern zugeschickt.

Erste Ergebnisse zeigen den weiterhin starken Bezug zu gedruckten Büchern. Gründe hierfür sind u.a. die Zufriedenheit mit den gedruckten Büchern, die Ablehnung am Bildschirm zu lesen und die Haptik eines gedruckten Buches.

Für jeden Dritten ist das E-Book jedoch ein präsenter Begleiter ihres Studiums geworden, das vor allem Zugriff von überall und rund um die Uhr bietet. So ersetzen E-Books nicht die gedruckten Ausgaben, sondern ergänzen diese mit ihren Eigenschaften (Volltextsuche, Personalisierungsmöglich­keiten etc.) und bieten in stark frequentierten Zeiten, wenn alle gedruckten Exemplare ausgeliehen sind, Zugriff auf den Inhalt.


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Obige Abbildung zeigt die Verteilung der Umfrage-Teilnehmer auf die Semester. Das 4. Semester hat sich besonders an der Umfrage beteiligt. Da alle Studierenden ab dem 9. Semester in einen Topf geworfen wurden, hatten wir hier die meisten Antwortenden.


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Obige Abbildung zeigt ein erstaunliches Ergebnis, das auch schon bei anderen Umfragen gemacht wurde: Allen Werbemassnahmen zum Trotz gibt es einen hohen Prozentsatz an Nutzern (hier fast 1/4), die erst durch die Umfrage zu einem Service von diesem Serviceangebot überhaupt erfahren.

Teil 2 der Umfrage

Zahl der Volltexte in PubMed überschreitet die Marke von 8 Millionen

Mit heutigem Datum stehen Ihnen erstmals mehr als 8 Mio. Volltextartikel in PubMed zur Verfügung. Von diesen Artikeln wurden 6,1 Mio. von der Zweigbibliothek Medizin lizenziert (als Universitäts- oder National-Lizenz) und weitere 2 Mio. stehen als Open Access oder Embargo-Zeitschrift frei zur Verfügung. Dies entspricht ca. 38% aller PubMed-Zitate.

Zusätzlich sind hundertausende weitere Volltext-Artikel von der Bibliothek lizenziert, aber aus folgenden Gründen nicht in PubMed nachgewiesen:

  • Die Zeitschrift wird nicht von PubMed indexiert (deutschsprachige oder ältere als 1945)
  • Die Zeitschrift liefert PubMed keine Volltext-Links
  • Die Volltext-Links in PubMed zeigen auf eine nicht lizenzierte Version der Zeitschrift

Denken Sie also immer daran, dass Sie sich nicht nur auf den orangen Volltext-Button in PubMed verlassen können, sondern zusätzlich noch unser Zeitschriftenverzeichnis konsultieren!


PubMed umfasst über 21 Millionen Zitate für biomedizinische Literatur aus Medline, biowissenschaftlichen Zeitschriften und Online-Büchern. Die Zitate und Abstracts aus PubMed erfassen die Bereiche Medizin, Krankenpflege, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, Gesundheitswesen und vorklinische Fachgebiete. PubMed bietet auch Links zu relevanten Websites und zu den anderen NCBI-Ressourcen wie z.B. Gen- oder Proteindatenbanken. PubMed ist eine kostenfreie Datenbank, die vom National Center for Biotechnology Information (NCBI) der US National Library of Medicine (National Institutes of Health) betrieben wird.

Foto: S-Charly at fotolia.com

ZB Med präsentierte sich beim 3. Alumni-Tag 2012


Der Stand der Bibliothek war Anlaufstelle für viele Fragen rund um die wissenschaftliche Fachinformation.

Heute, am 23. Juni 2012, präsentierte sich die Zweigbibliothek Medizin bereits zum dritten Mal nach 2008 und 2009 auf dem Welcome [back]!-Tag der Medizinischen Fakultät und ihres Alumni-Vereins MedAlum. Über 150 Mediziner und Medizinerinnen vom Ausbildungsjahr 1961 bis 2012 besuchten ihre alte Ausbildungsstätte auf Einladung der Medizinischen Fakultät.

An Stand der ZB Med wurden Fragen rund um die Informationsvermittlung im Allgemeinen und die Dienstleistungen der Bibliothek im Speziellen fachkundig beantwortet. Insbesondere die Bücher von Alumnis aus den Beständen der Bibliothek zogen viel Interesse auf sich. Immer wieder hieß es: „Welchen Nutzen hätte ich persönlich von der Nutzung ihrer Bibliothek?“ – Alumni können vor Ort, in der Zweigbibliothek Medizin, auf Datenbanken, zigtausend elektronische und gedruckte Bücher und 8 Mio. Onlineartikel zugreifen. Literaturrecherchen werden – nach Absprache – durchgeführt und Dokumente geliefert, hier gibt es für MedAlum-Mitglieder 50% Rabatt.

Durch den Um- und Neubau der Anatomie hatte sich das Ambiente sehr zum Positiven verändert, auch das schöne Wetter und die hervorragenden Vorträge ließ keine Wünsche offen.



Die Mitarbeiterinnen Frau Boruszewski, Frau Schulenborg, Bibliotheksleiter Dr. Obst und Frau Dr. Williamson (Dekanat) am Stand der ZB Medizin.

Ruheraum gegen Stress

Eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag der Techniker Krankenkasse (PDF) unter 1000 Studenten in Nordrhein-Westfalen kommt zu erschreckenden Ergebnissen, wie der Spiegel am 13. Juni berichtete: 75 Prozent der Befragten fühlen sich nervös und unruhig, 23 Prozent haben Phasen tiefster Verzweiflung, und 15 Prozent leiden unter Panikattacken. Als Folge greift jeder zehnte der Befragten zu Psychopharmaka. Für die vergangenen vier Jahre errechnete die Krankenkasse einen Anstieg von 55 Prozent. Noch eher als zu Tabletten greifen Studenten zur Stressbewältigung verstärkt zu Alkohol (15 Prozent) und Zigaretten (18 Prozent).

Als Ursachen werden von den Betroffenen Prüfungsstress und Leistungsdruck durch verschärfte Studienbedingungen genannt. Jeden vierten bis dritten Studierenden plagen Zukunftsangst und Geldsorgen. Viele beschweren sich über kurze Studienzeiten und wenig Freiräume.

Die im Wahlkreis 3 (Philosophische Fakultät, FB 6 – 9) für den Senat kandidierende Bunte Liste hat dies nun zum Anlaß genommen, ein Ruheraum-Konzept zu fordern:

Dieser Entwicklung wollen wir ein Ruheraum-Konzept entgegensetzen. Wenn ihr uns wählt und wir in den Senat einziehen, werden wir auf die Hochschulleitung, aber auch auf interessierten Studierenden, Angestellten und ProfessorInnen, zuzugehen, um Räume, die als Ruheorte in Frage kommen, zu suchen und einzurichten.

Unterstrichen wurde obige Aussage durch einen Hinweis auf den Ruheraum der Zweigbibliothek Medizin, den wir vor genau drei Jahren eingeweiht hatten. Ihr findet ihn neben dem Lesesaal.

Dieser Blogeintrag blieb auch in der Münsteraner Presselandschaft nicht unbeachtet, wie gestern in der WN nachzulesen war:

Die TK hat übrigens eine Konsequenz aus den Ergebnissen gezogen und bietet in Kooperation mit Universitäten und Hochschulen eine „Stressless Academy“ an. Studierenden sollen dabei Strategien und Maßnahmen an die Hand gegeben werden, wie sie besser mit Stress und den Folgen umgehen können. Zum Auftakt wird die TU Dortmund besucht, weitere Termine gibt es an den Hochschulen Bielefeld, Münster, Paderborn, Duisburg, Mülheim und mittelfristig an allen NRW-Hochschulen.

Foto: Bunte Liste Münster