Archiv für den Tag: 29. Juli 2009

Impact Faktoren in der mobilen Version der ZB Med Webseite

Dr. Stupp aus der Augenheilkunde machte uns heute dankenswerterweise auf einen Fehler im Abfrageskript der Impact Faktoren in der mobilen Version der ZB Med Webseite aufmerksam, der dazu führte, dass in der Anzeige der Subject Categories nur jede zweite Zeitschrift aufgeführt wurde. Wir haben den Fehler sofort behoben und bitten um Entschuldigung für etwaige zwischenzeitliche Unannehmlichkeiten.

Informationen zur Schweine-Influenza

Informationen zur Schweineinfluenza werden von einer Vielzahl von Organisationen zur Verfügung gestellt, hier einige der wichtigsten Seiten:

Ausgaben der ZB Med für die Medizinerausbildung

Unter der Überschrift „Preisverfall bei der Ärzteausbildung stoppen“ forderte der Medizinische Fakultätentag kürzlich, den Abwärtstrend bei den Finanzmitteln für die Ärzteausbildung zu stoppen:

Nach Daten des Statistischen Bundesamtes sind seit 2003 die Grundmittel pro Studierenden der Humanmedizin um 12 % gefallen. Die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung „auf der Basis des aktuellen Forschungstandes“ gerät damit zunehmend in Gefahr. Der Staat muss die Finanzierung der ärztlichen Studienplätze besser sichern, um die Wettbewerbsfähigkeit und die medizinische Versorgung Deutschlands auf dem anerkannt hohen Niveau zu erhalten.

Was tut die Zweigbibliothek Medizin eigentlich für Ihre Ausbildung – finanziell gesehen? Welche Mittel werden hier zur Verfügung gestellt? Im Folgenden haben wir einmal versucht, einen Überblick über den Teil unseres jährlichen Etats zu geben, der direkt oder indirekt der Lehre zugute kommt:

  • Mittel für Lehrbücher in den Fachgebieten Medizin sowie Pharmazeutische Chemie (aus der Zentralen Universitätsverwaltung über die Unibibliothek): 40.000 €
  • Mittel für Lehrbücher im Fachgebiet Medizin (aus zentralen Studienbeiträgen / über die Unibibliothek): ca. 40.000 €
  • Mittel für elektronische Lehrbücher im Fachgebiet Medizin (aus Studienbeiträgen / über den Fachbereich): ca. 20.000 €
  • Mittel für hunderte studienrelevante Zeitschriften wie Nature, Lancet und NEJM (aus Mitteln des Dekanat Medizin): ca. 10% aller Titel, d.h. 60.000 €
  • Mittel für Datenbanken wie Cochrane Library und UpTodate (aus Mitteln des Dekanat Medizin): ca. 20.000 €
  • Mittel für Datenbanken wie Scopus oder Academic Search Premier (aus zentralen Studienbeiträgen / über die Unibibliothek): ca. 60.000 €
  • Mittel für die Subito-Fernleihe für Doktoranden (aus Mitteln des Dekanat Medizin): ca. 5% aller Bestellungen, d.h. 1.000 €

Hinzu kommen noch die Betriebs- und Personalkosten für Medienbearbeitung- und Aufstellung, Beratung, Öffnungszeiten, Arbeitsplätze, Gebäude (aus der Zentralen Universitätsverwaltung über die Unibibliothek sowie aus Mitteln des Dekanat Medizin). Diese Kosten sind im einzelnen nicht zu bestimmen, machen aber sicher auch noch einmal eine sechsstellige Summe aus. Insgesamt ergibt sich so ein erkleckliche Finanzsumme für die Medizinerausbildung, mit einer Verdoppelung der eingekauften Lehrmittel alleine durch die Studienbeiträge.

Blockkurs Interdisziplinäre Tumormedizin: Literatursuche

Die Einführung in die Suche nach onkologischer Literatur für den Blockkurs Interdisziplinäre Tumormedizin des 1.klin.Sem. 2009 finden Sie ab sofort als Powerpoint-Demonstration auf Slideshare. Sie ist wesentlich verbessert und erweitert gegenüber der Audio-Version von 2008:

Top 10: Webseiten der Zweigbibliothek

Die statistische Analyse der letztjährigen 3,6 Mio. Internet-Zugriffe auf die Webseiten der Bibliothek – rund 10.000 pro Tag – erlaubt die Aufstellung einer Hitliste der Informationsangebote der ZB Med. Die Homepage ist natürlich der häufigste Startpunkt, wenn man Informationen auf den Seiten der ZB Med sucht, zumal wenn diese als Startseite im Browser fest eingestellt wurde. Die folgenden beiden Plätze belegen – Kopf an Kopf – die beiden Hauptmedien für unsere beiden Hauptnutzergruppen: Zeitschriften für Ärzte/Wissenschaftler, Bücher für Studenten. Mit Impact Faktoren folgt die erste eigentliche Seite, die damit alle anderen Informationsseiten aus dem Weg schlägt. Im weiteren wechseln sich Rubriken für beide Klientel paritätisch miteinander ab: Datenbanken, Zeitschriften, Volltextbücher, Benutzungsinformationen und News Feeds.

  1. /ZBMed/ (1.946.010 Zugriffe)
  2. /ZBMed/zeitschriften/ (125.890)
  3. /ZBMed/buecher/ (109.110)
  4. /ZBMed/zeitschriften/impact/ (83.160)
  5. /ZBMed/datenbanken/ (79.510)
  6. /ZBMed/buecher/volltexte/ (67.330)
  7. /ZBMed/benutzung/ (62.140)
  8. /ZBMed/bibliothek/ (53.370)
  9. /ZBMed/zeitschriften/suche/ (48.330)
  10. /ZBMed/buecher/standorte/gesundheitssammlung.html (44.640)
  11. /ZBMed/aktuelles/feed/ (43.340)
  12. /ZBMed/zeitschriften/fernleihe/ (40.290)
  13. /ZBMed/benutzung/information/ (27.980)
  14. /ZBMed/datenbanken/medline/ (jetzt: /wiki/CategoryPubmed/ (23.990)

Die Zeitschriftensuche wurde ca. 30.000mal benutzt, die Suche nach Impact Faktoren 20.000mal, die Dissertationsdatenbank wurde 12.000mal aufgerufen und die Suche nach Impact-Klasseneinteilungen 10.000mal ebenso wie das Wissens-Wiki.

UpToDate: Neue Version 16.3

Die klinische Reviews-Datenbank UpToDate wurde aktualisiert und steht nun in der Version 16.3 mit insgesamt 7.400 klinischen Reviews zur Verfügung aus folgenden Fachgebieten: Adult Primary Care, Allergy and Immunology, Cardiology, Critical Care, Drug Information, Emergency Medicine, Endocrinology, Family Medicine, Gastroenterology, Gynecology, Hematology, Hepatology, Infectious Diseases, Nephrology, Neurology, Obstetrics, Oncology, Pediatrics, Pulmonology, Rheumatology und Women’s Health.

45% aller Übersichtsarbeiten werden alle vier Monate aktualisiert, eine Auswahl finden Sie in den Informationen über die neuesten Änderungen. Ab sofort wird UpToDate unter der neuen Adresse http://www.uptodate.com/online zur Verfügung stehen.

UpToDate bietet ca. 150 Be- und Umrechungstabellen an, z.B. für Fetal growth restriction: Diagnosis, Risk factors for prostate cancer oder Mean corpuscular volume. Sie können die Tabellen aufrufen, indem Sie „Calculators“ in das Suchformular eingeben. Neu ist auch die Patientensektion mit 350 Texten.

Der nächste Update von UpToDate (Version 17.1) wird im März erscheinen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Datenbanken: MedBeruf & MedZeitgeschichte

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Die beiden Literaturdatenbanken MedBeruf (Medizinische Ausbildung und Ärztliches Berufsfeld) und MedZeitgeschichte (Forschungsschwerpunkt Zeitgeschichte des Instituts für Geschichte der Medizin der Charité) dokumentieren Literatur zu folgenden Themen:

MedBeruf
* Aus-, Weiter- und Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten, teilweise auch anderer Gesundheitsberufe
* Reformstudiengängen im internationalen Vergleich
* studentischen Reformbestrebungen
* ärztlichem Berufsfeld und seiner Institutionen und
* den dazugehörigen theoretischen Fragen der Medizin

MedBeruf enthält zur Zeit (Stand: 24. Juli 2008) ca. 11.000 Dokumente.

MedZeitgeschichte
* Verhältnis von Medizin und Gesellschaft im 20. Jahrhundert
* Sozialhygiene/-medizin und Public Health: z.B. Mortalität, Prävention, Eugenik, Rassenhygiene
* Weimarer Republik und Nationalsozialismus: z.B. „Euthanasie“, Psychiatrie, Humanexperiment
* Gesundheitspolitik und Gesundheitswesen nach 1945 in BRD und SBZ/DDR
* Hochschulpolitik und Wissenschaftsgeschichte: med. Fakultäten, Charité 1933/1945
* Fragen der Ethik in der Medizin: z.B. Gen- und Reproduktionsmedizin, Sterbehilfe

MedZeitgeschichte enthält zur Zeit (Stand: 24. Juli 2008) ca. 10.000 Dokumente.

Beide Datenbanken sind seit kurzem wieder zugänglich unter http://medzeitgeschichte.charite.de

Online-Bücher: Neue von Lippincott, Williams & Wilkins

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Die Zweigbibliothek hat folgende 80 englisch-sprachigen Online-Bücher von Lippincott, Williams & Wilkins eingekauft. Zusammen mit den bereits vorhandenen fünf Büchern des LWW-Verlags (Cancer: Principles and Practice of Oncology, Diseases of the Breast, Harrision’s Principles of Internal Medicine, Hurst’s The Heart, Oxford Textbook of Medicine) bilden sie ein großes Wissensarchiv der gesamten Medizin von über 30.000 Seiten, das mit einer Anfrage komplett durchsucht werden kann.

Atlas of Airway Management: Techniques and Tools
Avoiding Common ICU Errors
Adult Reconstruction
Advances in Reconstructive Vaginal Surgery
Atlas of Transnasal Esophagoscopy
Bonica’s Management of Pain
Brachytherapy: Applications and Technique
Cardiac Nursing
Clinical Breast Imaging: A Patient Focused Teaching File
Concise Guide to Orthopaedic & Musculoskeletal Impairment Ratings
….

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Open Access-Publikationen per BioMed Central

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Die Universität Münster ist seit 2004 Mitglied bei BioMed Central, dem größten Verleger von biomedizinischen Open Access-Zeitschriften weltweit. Was hat dies für Vorteile?

  • Wissenschaftler und Ärzte der Medizinischen Einrichtungen können dort Artikel einreichen und publizieren
  • Sie behalten das Copyright und können Ihre Forschungsergebnisse ungehindert weiterverbreiten
  • Der Peer Review Prozess dauert nur durchschnittlich sechs Wochen
  • Der Artikel ist Open Access, d.h. weltweit kostenfrei zugreifbar
  • Der Artikel wird dadurch öfter zitiert
  • Die Zeitschriften haben teils beachtliche Impact Faktoren
  • Die Zahl der Zugriffe auf den Artikel wird gezählt
  • Die Artikel werden in PubMed aufgenommen

Die Einreichung und Publikation bei Biomed Central war bisher vollkommen kostenfrei, da die Zweigbibliothek Medizin bzw. die
Universitätsbibliothek für die Kosten in Höhe von 320 – 1.700 Euro pro Artikel aufkamen. Aufgrund der hohen Nachfrage kann die Bibliothek ab sofort die Kosten nur noch zu 50% übernehmen. Dies ist eine Entscheidung des Dekanats.

Münsteraner Autoren (hier alle bisherigen Artikel) können wie gewohnt ihre Artikel bei BioMed Central einreichen, ohne an BioMed Central Bearbeitungsgebühren (Article Processing Charge) zu zahlen. Die Zweigbibliothek Medizin stellt anschließend dem (Submitting) Autor 50% der anfallenden Gebühren in Rechnung.

Da die Bibliothek einem nordrhein-westfälischen BioMed Central-Konsortium angehört, vermindern sich die insgesamten Kosten der Article Processing Charges (APC) um 20%. D.h. statt – fingiert – 1.000 Euro APC fallen nur 800 Euro an, von denen die Bibliothek 400 Euro übernimmt.

Bitte beachten Sie, dass eine ganze Reihe von Institutionen (DFG, HHMI, INSERM, MPG, NHS, NIH, Wellcome) Open Access-Publikationen ermutigen oder sogar voraussetzen. Fördermittel können in der Regel problemlos für Open Access-Publikationen verwendet werden.

Cochrane Library nun mit PDFs

Die systematischen Reviews (Übersichtsartikel) der Cochrane Library, resp. der Cochrane Database of Systematic Reviews, stehen nun auch im PDF-Format zur Verfügung. Sie finden die PDF-Dateien in der Kurzanzeige unter „Ovid Database PDFs“.

Die Bibliothek hatte die fehlenden PDFs seit einiger Zeit beim Hersteller Ovid angemahnt und den weiteren Kauf dieses Produktes von dem PDF-Angebot abhängig gemacht. Die Hartnäckigkeit zahlte sich nun aus.

37.000 Nature-Artikel von 1987-1996 online

Die Zweigbibliothek Medizin hat das Archiv der Zeitschrift Nature gekauft. Sie finden nun 37.000 Nature-Artikel im Volltext von 1987 bis 1996 zusätzlich zu den bisher vorhandenen ab 1997. Wenn Sie mit folgender URL in PubMed recherchieren, sind diese Artikel mit dem Button der ZB Med markiert.