Im Namen von RefWorks möchte die ULB Münster auf folgende Online-Schulungen hinweisen.
Archiv für den Tag: 24. Feb. 2009
Abschlussstipendien für Promotionen

Das Dekanat weist darauf hin, dass die WWU zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für das Jahr 2009 Abschlussstipendien an besonders qualifizierte wissenschaftliche Nachwuchskräfte gewährt, deren wissenschaftliches Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Forschung erwarten lässt. Abschlussstipendien werden für maximal ein Jahr vergeben, die Höhe des Zuschusses beträgt 920,00 Euro monatlich. Der frühestmögliche Beginn der Förderung ist für März 2009 vorgesehen. Die Bewerbungsunterlagen sind einzureichen bis Sonntag, 21. Dezember 2008, 24.00 Uhr.
Ideenwettbewerb Lebendige Lernorte

Durch den Bologna-Prozess und das Internet haben sich die Studienbedingungen in den letzten Jahren grundlegend verändert. Heute lernt kaum noch ein Student zu Hause mit dem Buch vor sich. Doch wie wollen Studierende angesichts dieses Wandels lernen? Um dies herauszufinden, wird erstmals von der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI e. V.) der mit 5.000 Euro dotierte Ideenwettbewerb “Lebendige Lernorte” ausgeschrieben. Mitmachen können Studierende aller deutschen Hochschulen und aus allen Fachrichtungen. Ausdrücklich erwünscht sind Bewerbungen von studentischen Gruppen oder Seminaren, die aus verschiedenen Disziplinen zusammengesetzt sind. Die Arbeiten sind bis zum 31. März 2009 einzureichen. (aus den MWB News)
Weder der harte Stuhl im Lesesaal der Universitätsbibliothek noch der alte PC im ungemütlichen CIP-Cluster-Raum des Rechenzentrums erfüllen heute noch die Erwartungen der Studierenden an einen zeitgemäßen Arbeitsplatz. Sie suchen mal den ruhigen Einzelplatz für individuelles Lernen und mal den gut ausgestatteten Gruppenplatz für das gemeinsame Arbeiten. Lassen sich beide Ansprüche verbinden? Überzeugen Sie die Möglichkeiten des virtuellen Studierens? Powerpoint-Folien oder als Podcasts im Internet angebotene Vorlesungen sind ein Anfang. Doch wie sehen Ihre Visionen aus? Liegt die Zukunft des E-Learning in virtuellen 3D-Welten? Oder suchen Sie auf Ihren individuellen Bedarf zugeschnittene Lösungen im Web 2.0? Und vor allem: Wie können Brücken zwischen diesen beiden Welten – der realen und der virtuellen – gebaut werden?
Die Zweigbibliothek Medizin hat sich in den letzten Jahren ebenfalls intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. Dank ideeler und finanzieller Unterstützung durch Dekanat, Stiftungen, UKM und Unibibliothek konnte das Angebot an Arbeitsplätzen quantitativ und qualitativ erheblich erweitert werden.
Was mir vorschwebt ist so eine Art Wohlfühl-Lernumgebung, wie es von der Bibliothek der Universität Queensland umgesetzt wurde (s.u.). Vielleicht findet sich in Münster eine Gruppe von engagierten Studenten mit ähnlichen Ideen und Zielen, die bereit wären an einer Umsetzung mitzuarbeiten?

Wohlfühl-Lernumgebung Brisbane Library
Erstveröffentlichung gut, Zweitveröffentlichung schlecht

(c) Nature PG
Keine Fachzeitschrift, die etwas auf sich hält, möchte Artikel publizieren, die zuvor bereits woanders eingereicht und veröffentlicht wurden. Dieser Grundsatz ist nach dem ehemaligen Herausgeber der NEJM auch als Ingelfinger Rule bekannt (Details). Bisher waren die Möglichkeiten zum Aufspüren von Plagiaten und Wiederveröffentlichungen jedoch begrenzt. Verlage, Herausgeber und Editoren waren im Wesentlichen auf den Spürsinn der Peer Reviewer angewiesen. Doch diese Überwachung ist lückenhaft und auf Zufallsfunde angewiesen. Erstveröffentlichungen in exotischen, randständigen Zeitschriften sind schwierig nachzuweisen und noch schwieriger im Volltext einzusehen.
Laut Nature@News vom 23.1.2008 könnte sich das jedoch bald ändern. Zwei Forscher der University of Texas haben eine Datenbank mit 70.000 verdächtigen Duplikat-Artikeln aus Medline mit Namen Déjà vu online gestellt. In einem Nature-Artikel wiesen sie zudem auf einen Weg hin, Wiederveröffentlichungen in Medline selbst zu finden:
As many as 200,000 of the 17 million articles in the Medline database might be duplicates, either plagiarized or republished by the same author in different journals. In almost three quarters of cases […] the duplicate article also cropped up in Medline itself as the ‘most related article’.
Wissenschaftler könnten sich nun schneller am Déjà vu-Pranger wiederfinden, als ihnen lieb ist. In Zukunft sollen Zweitverwertungen aber schon im Ansatz verhindert werden. Verleger planen die genaue Kontrolle eingereichter Manuskripte. Zu dieser Gruppe zählen mit ACM, BMJ, Elsevier, IEEE, NEJM, Taylor & Francis und Wiley-Blackwell einige der größten Wissenschaftsverlage weltweit. Sie wollen noch in 2008 ein „Anti-Plagiarism Tool“ mit Namen CrossCheck benutzen, das auf Algorithmen zum Textvergleich der Softwarefirma iParadigms aufsetzt.
med – Das Magazin der ZB Med: 2. Ausgabe 2007

Sie können unter dem folgenden Link die zweite Ausgabe 2007 von med – Das Magazin der Zweigbibliothek Medizin als PDF (0,7MB) herunterladen. med wird ab nächster Woche in der Bibliothek und der Kantine verfügbar sein und allen Instituten und Kliniken zugesandt werden. Ich hoffe, Aussehen und Inhalt gefällt Ihnen!
Inhalt:
- Geht nicht, gibt’s nicht – Bibliotheksdienste auf einem Kongress
- Ich hätte da mal eine Frage
- Was wird aus subito?
- Buchkritik: Auf des Messer’s Schneide
- Online-Lehrbücher systematisch
- Dissertationen der Fakultät
- Alte & Neue Mitarbeiterinnen
- Bibliothek platzt aus allen Nähten
- PubMed: Neuigkeiten zur wichtigsten Literaturdatenbank in der Medizin
Nationallizenzen
Die von der DFG als Nationallizenzen 2007 eingekauften elektronischen Zeitschriften und hier insbesondere das Angebot von Thieme (Zugriff über Thieme Connect), Lippincott, Williams & Wilkins (Zugriff über Ovid) und Elsevier (Zugriff über ScienceDirect) ist nun für die Universität Münster freigeschaltet und – soweit es sich um Biomedizin handelt – im Zeitschriftenverzeichnis der Zweigbibliothek nachgewiesen.
Kongreßkalender Medizin zugänglich

Das Abonnement zum Kongreßkalender Medizin des Spitta-Verlags wurde verlängert. Sie finden nun unter der folgenden Adresse. Ein Login ist nicht notwendig, da Ihr Zugang über die IP-Adresse des Hochschulnetz Münster abgeprüft wird. Der Kongreßkalender Medizin enthält mehr als 6.000 aktuelle Kongresse. Auf Anfrage kann auch nach Kongressen bis 1990 zurück gesucht werden.
Vergangene Kongresse ab 2006 können Sie hier suchen:
Ich hätte da mal eine Frage: Sonderdrucke per PDF
Frage:
Gibt es eine allgemeingültige Regelung, wie/ob man als Autor PDF-Dateien (analog dem Sonderdruck auf Papier) auf gezielte
Einzelanfrage versenden darf? Bisher habe ich nach Möglichkeit eine gedruckte Version versandt, da ich von einem generellen Verbot ausgegangen bin, jedoch ist dies sehr zeit- und
kostenaufwaendig, sowie langsam. Von einigen Kollegen habe ich gehört, sie würden die PDF-Dateien versenden. Ist dies gestattet, so dass ich künftig „elektronisch“ reagieren kann?
Antwort:
Das regelt jeder Verlag anders. Elsevier z.B. erlaubt es explizit [1]: „Akademischer Austausch von Artikeln: Autorisierte Benutzer mit gültigen ScienceDirect-Lizenzen dürfen Auszüge aus lizenzierten Inhalten, z. B. einen Artikel, zu Studienzwecken oder für die akademische Forschung per E-Mail oder in Druckform an Kollegen übermitteln. Die Empfänger dieses akademischen
Austauschmaterials müssen selbst nicht an ein Institut mit einer Lizenz für den Zugang zu von Elsevier veröffentlichten
Zeitschriften angeschlossen sein.“
Andere Verlage schweigen sich darüber aus. Generell kann man sich ziemlich sicher sein, dass a) es jeder macht und b) die Verlage das wissen und stillschweigend dulden. Wir haben aber
Anfragen bei Springer, Thieme, Nature und Wiley gestartet und halten Sie über die Antworten auf dem Laufenden.
[1] Elsevier
Am 28.11. Bibliothek ab 17 Uhr geschlossen
Am Dienstag, den 28.11., ist die Zweigbibliothek Medizin aus betrieblichen Gründen ab 17 Uhr geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Ich hätte da mal eine Frage: Impact-Faktoren für Externe Benutzer
Frage:
Ich habe im Internet gesehen, das Ihre Bibliothek sehr aktiv ist, sich sehr gut darstellt und auch eine Impact Factor-Liste nach Fachgebieten anbietet. Leider ist diese Seite nur für die Mitarbeiter des UKMs zugänglich. Gibt es sonst noch Adressen, wo man eine ähnlich (gute) Sortierung nach Impact Factoren und Fachgebieten ersehen kann?
Antwort:
Die Liste der Impact Faktoren wird vom Institute of Scientific Informationen (ISI – Philadelphia, USA) jährlich erstellt und
für einen vierstelligen Dollarbetrag verkauft. [1] Wenn jemand auch nur Teile dieser Liste frei verfügbar ins Internet stellt, wird er von ISI sofort abgemahnt. [2] Deshalb werden die
Impact Faktoren nur innerhalb einer Universität angeboten. Was können Sie tun?
1. Über Ihre Bibliothek vor Ort (oder über
Subito Doc dort nach der ISSN 1082-6661 suchen) Auszüge(!) aus diesen Listen per Fernleihe bestellen.
2. Zu einer Unibibliothek fahren, die diese Listen anbietet.
3. Die einzelen Zeitschriften anschreiben bzw. im Internet sich die Impact Faktoren heraussuchen.
Ich hätte da mal eine Frage: Termine mit dem PDA
Frage:
Ich habe erfahren, dass sie sich mit dem Umgang von PDA/Palm/Smartphone auskennen. Mein Terminkalender ist sehr
gefüllt, wird von meiner Sekretärin gemanagt und täglich verändert. Ein üblicher Papierkalender ist zwecklos. Ich benötige
in Besprechungen jedoch häufig einen Kalender zwecks Terminabsprachen. Gibt es in der Klinik bereits einen Standard oder Empfehlungen? Sind sie Ansprechpartner?
Antwort:
Ich benutze selber seit Jahren einen PDA, um meine Termine immer dabeizuhaben. Termine trage ich meist im Desktop-PC per Outlook
ein. Alle PDAs können sich mit Outlook synchronisieren, d.h. Sie haben Ihre Outlook-Termine ständig dabei, Veränderungen unterwegs werden automatisch auf den Desktop-Computer überspielt. Wer den Terminkanlender unter Windows Mobile nicht mag, kann mit wenig Geld professionelle Programme wie z.B. Agenda Fusion oder Pocket Informant [1] installieren.
Ich weiss nicht, ob es UKM-Standards für die Synchronisierung von Terminen gibt, es gibt allerdings einen Outlook-Exchange-Server. Für die PDA-Standards des UKM oder nicht-medizinische PDA-Anwendungen bin
ich nicht verantwortlich, bin aber Ihr Ansprechpartner für medizinische Bücher, Arzneimittelverzeichnisse oder Zeitschriften
auf dem PDA.
Ich hätte da mal eine Frage: Scannen statt Kopieren
Frage:
Inzwischen möchte ich keine Kopien von Artikeln mehr bevorraten, wenn ich sie auch als PDF-Datei bekommen kann. Könnte ich in der Bibliothek die Artikel statt auf Papier zu kopieren direkt einscannen und als multiple-Page-TIFF oder PDF-Datei auf Speicherkarte oder USB-
Stick mit nach Hause nehmen?
Antwort:
Dies ist eine gute Idee, die wir direkt aufgegriffen und mit unserem Anbieter (Nashuatec/Lanier) besprochen haben. Deren Auskunft war nun abschlägig: Sie könnten uns keine entsprechenden Geräte zur
Verfügung stellen. Wir haben jedoch bei der anstehenden Neuausschreibung der Kopiervertraege der Universität dieses Feature mit aufnehmen lassen, da andere Hersteller dazu bereit wären. Somit ist es zur Zeit leider nicht möglich, in der Bibliothek Zeitschriften einzuscannen, aber ev. in Zukunft.
