Archiv der Kategorie: Studierende

Pressealarm in der Bibliothek

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Das Pressegespräch zum diesjährigen Elternalarm Mitte November fand heute bei uns in der Bibliothek statt. Im Multimediaraum stellten die Veranstalter (MünsterMarketing, Studentenwerk, Dekanat, Universität, Fachhochschule, Sponsoren, Bild links) ihr neues Konzept vor. Die Bibliothek war bewußt als Treffpunkt gewählt worden, da die Medizinische Fakultät einen Großteil der Elternalarm-Veranstaltungen trägt und die Bibliothek eines der Aushängeschilder ist. Außerdem konnte man hier „echte Studenten in freier Wildbahn“ erleben.

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Clinic Clown Peter Paul erfrischte die Anwesenden mit einer munteren Einlage (Bild rechts). Das Zitat des Tages kam von dem Initiator des Studentenalarms, Herrn Baumeister von den Westfälischen Nachrichten, angesprochen auf die vielfältigen Nutzergruppen der Alumnis, Studenten, Eltern, Großeltern, Geschwister, usw: „Viele sind alles“. (Alumnis sind Eltern, Eltern sind Studenten, …)

Die Bibliothek möchte sich ganz herzlich bei den Studenten für ihre Geduld bei dieser ungewöhnlichen und sicher einmaligen „Störung“ bedanken.

Wo gehen Ihre Studienbeiträge hin?

Im Wintersemester 2007/2008 wurden an der Universität Münster erstmals Studienbeiträge erhoben. In dem neuen Heft von med – Das Magazin der Zweigbibliothek Medizin erfahren Sie, welche Maßnahmen die Universitäts­bibliothek und die Zweigbibliothek Medizin aus diesen Mitteln finanziert haben. Die Universitätsbibliothek hatte bereits eine Zusammenstellung unter dem Titel „Dorthin fließen Ihre Studienbeiträge in der ULB“ publiziert. Das Rektorat hat auf einer speziellen Webseite Angaben über die genaue Verwendung der Studienbeiträge gemacht.

Via medici-Hefte eingetroffen

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Von der Taskforce Bibliothek+Fachschaft (PDF-Artikel) wurde ein Abonnement der bekannten Fachzeitschrift für Medizinstudenten Via medici initiiert. Sie ist nun mit den ersten beiden Heften 2008 in der Bibliothek eingetroffen und kann im Zeitschriftenlesesaal (dem „Wintergarten“) unter „V“ gefunden und gelesen werden.

Medizinstudium und psychische Gesundheit

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Elmar Brähler (Hg.), Dorothee Alfermann (Hg.), Jeannine Stiller (Hg.): Karriereentwicklung und berufliche Belastung im Arztberuf. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2008. Inhaltsverzeichnis.

Laut Verlag machen Ärztestreiks und Nachwuchsmangel deutlich: Dieser Beruf ist mit vielfältigen Belastungen verbunden. Dazu gehören der permanente Zeitdruck, der zunehmende Verwaltungsaufwand und unklare Berufsaussichten genauso wie starre Hierarchiestrukturen und mangelndes kollegiales Miteinander. In diesem Buch geht es um physische und psychische Belastungen bei Ärzten und Studierenden der Medizin. Bewältigungsstrategien werden ebenso dargestellt wie Karriereentwicklungsmöglichkeiten. Die Beiträge ermutigen zur Selbstfürsorge in Studium, Berufsalltag und beim Berufseinstieg.

Sie finden das lesenswerte Buch unter der Signatur W21 08/2 in der Bibliothek und im OPAC-Katalog. Es ist ausleihbar.

SuperMemory

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Es ist bekannt, dass man besser durch Abfragen lernt als durch simples Auswendiglernen. Die ZB Med möchte Ihnen deshalb eine kostenfreie Software vorstellen, die ein solches Lernen in exzellenter Weise unterstützt. Super Memory erlaubt es dem Benutzer, Fragen und die dazugehörigen Antworten selber einzugeben. Man kann dann jederzeit einen Abfragemodus starten, der dem Nutzer die selbstformulierten Fragen vorlegt und ihn bei jeder Antwort wählen läßt, wie gut er diese beherrscht hat. Das Programm lernt mit: Mit der Zeit werden dann nur noch diejenigen Fragen gestellt, die man nicht gekonnt hat. Das Programm kann allerdings auch Bilder einbinden, Textpassagen extrahieren und noch vieles mehr, siehe die Screenshots.

Will man nicht selber Fragen und Antworten eingeben, kann man auch bereits durchstrukturierte Lernpakete kaufen. Diese kosten je nach Umfang von 2 bis 20 Dollar und sind für viele Sprachen verfügbar. Für Medizinstudenten ist der Medical Biology Mix mit 17 Lernpaketen von Anatomy bis Zooparasites für $29 im Angebot. Alle Lernpakete sind leider nur auf Englisch.

Es gibt kostenfreie SuperMemory-Versionen, z.B. SuperMemo 98 für alle Windows-Version ab 95. Und das ist noch nicht alles. Mit der PocketPC oder Palm-Version kann man sich unterwegs immer wieder selber testen – bis es sitzt.

StudiVZ: Werbemüll vorbeugen

Durch das Akzeptieren der neuen Datenschutzerklärung wird man automatisch vom StudiVZ in drei Werbeverteiler aufgenommen:
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Möchte man das nicht, sollte man seine Einstellungen dementsprechend anpassen. Man bleibt trotzdem Mitglied mit vollen Rechten. Eine Änderung des Namens schützt jedoch vor dem Werbemüll nicht. Diese Einstellungen sind jedoch – wenn wundert’s – etwas versteckt: (Privatsphäre / Datenschutz (am Fuß der Seite) / Datenschutzerklärung / Einstellungen zur Verwendung meiner Daten (am Fuß der Seite). Deshalb hier der direkte Link zu der OptOut-Seite (vorher im StudiVZ einloggen).

Ich hätte da mal eine Frage: Dissertationen als Zeitschriftenpublikation

FRAGE:
Im Rahmen meiner Beantragung einer Promotion habe ich folgendes Anliegen: Meine Arbeit wurde in den Klinischen Monatsblättern vom Thieme Verlag publiziert. Um meine Promotion nun beantragen zu können ist es ja erforderlich die Arbeit der ULB zugänglich zu machen bzw. Exemplare einzureichen. Können Sie mir Auskunft geben, ob dies überhaupt erforderlich ist, da die Zeitschrift ja in der
Bibliothek ausliegt!? Müßte darüberhinaus hierzu vom Thieme Verlag eine Genehmigung eingeholt werden, oder gibt es geltende Vereinbarungen (schließlich ist dies ja ein alltägliches Vorgehen bei publizierten Doktorarbeiten)!?

ANTWORT:
§4(4) der Promotionsordnung sagt aus, dass auf Antrag an die Stelle der Dissertation eine bereits veröffentlichte Arbeit treten kann, wenn der Doktorand/die Doktorandin deren Erstautor/Erstautorin ist. In diesem Fall muss die Arbeit in einer begutachteten und in Current Contents gelisteteten Zeitschrift erschienen sein. Über die Annahme dieses Antrags entscheidet nach der Eröffnung des Verfahrens der Promotionsausschuss. Diese „kumulative“ Dissertation enthält in gebundener Form eine Zusammenfassung in dt. Sprache, ein Titelblatt mit Promotionsdaten, Lebenslauf und Titel/Verfasserangaben auf der Aussenseite.
Zur Abgabe heißt es in §13(1): Sechs Exemplare der Dissertation sind – auf Papier ausgedruckt – an die Medizinische Fakultät abzuliefern (davon 4 an die ULB) sowie eine der folgenden Optionen zu erfüllen:
a) …
b) den Nachweis der Veröffentlichung in einer Zeitschrift
c) …

Nach Abgabe stellt die ULB 1 Exemplar ein, ein Exemplar geht an die ZB Med und 2 Exemplare gehen nach Leipzig an die Pflichtexemplarsammelstelle. Damit wird ihr Dokument dauerhaft archiviert. Die Abgabe der Exemplare erfolgt in der Hochschulschriftenstelle der ULB (Tel: 83-24049, E-Mail: diss.ulb@uni-muenster.de).

Bzgl. des Verlags sieht unser Hausjurist keine Bedenken. Bei der Abgabe eines Sonderdrucks an die Bibliothek wird Ihre Autorenvereinbarung mit dem Verlag (und damit das Urheberrecht) nicht tangiert.

Die Doktorarbeit aus Münster: Männer vertragen keine Frauenherzen

Reiners, Daniel: Ein Vergleich des Verlaufs von gleichgeschlechtlich herztransplantierten mit gegengeschlechtlich herztransplantierten Männern, 2006 (Volltext).

Erstere (gegengeschlechtliche Transplantationen) weisen eine im Vergleich zu letzteren geringere mittlere Überlebenszeit auf (8,15 vs. > 12,90 Jahre). In engem Zusammenhang damit steht die Erkenntnis, dass die echokardiographisch kleineren Frauenherzen häufiger Abstoßungen höherer Grade erlitten, die innerhalb des ersten Quartals nach Transplantation häufiger als in den übrigen Quartalen des ersten postoperativen Jahrs auftraten.

Ergebnis also s.o.: Männer vertragen keine Frauenherzen (kein Wunder, die kommen ja auch von der Venus!).

Ich hätte da mal eine Frage: Multimedia-Raum

Frage:
Leider scheinen die Studenten ja nicht mehr an die PCs im oberen Lernraum heran zu kommen, wenn diese erstmal im Tisch versenkt sind (haben ja keinen Schlüssel) – was dazu führt, dass nur ca. 6 PCs oben überhaupt nutzbar sind, die meistens von Leuten blockiert sind, die die PCs gerade NICHT zum lernen brauchen. Das bedeutet: Zur Informationssuche steht nach wie vor (fast) nur das Computer-Rondell unten zur Verfügung.

Antwort:
Die Bibliothek öffnet frühmorgens die Tische, damit an den PCs gearbeitet werden kann. Doch nach kurzer Zeit sind die Tische wieder zugeklappt, weil jemand dort mit Büchern lernen will und
nicht mit dem PC. Die Tische können aber wieder aufgeklappt werden, dazu braucht man keinen Schlüssel. Wir haben aber jetzt auch 5 Tische für die PC-Nutzung reserviert. Wenn Sie denjenigen
dann höflich bitten, den Platz für die Computernutzung freizugeben, wird er dem bestimmt nachkommen.

Alle Zeitschriften sind nun online

Den Umstellungsprozeß von reinen Print-Abos auf kombinierte Print/Online-Abos bzw. reine Online-Abos hatte die ZB Med bereits während des gesamten letzten Jahres systematisch vorangetrieben. Am 1.1.2007 konnte die Bibliothek nun „Vollzug“ melden: Es gibt keine Zeitschrift mehr in ihrem Bestand, die nicht auch online verfügbar ist. Die Gründe für diese Umstellung liegen auf der Hand:

  1. Es ist bedarfsorientiert: Die Fakultät greift zu 99% nur noch vom Arbeitsplatz auf die Titel zu.
  2. Auch Studenten benutzen den Onlinezugang immer selbstverständlicher.
  3. Zeitschriften, die nur gedruckt vorliegen, werden negiert, die Bibliothek hat Kosten aber keine Nutzung.
  4. Es ist übersichtlicher und einfacher für den Nutzer, wenn es einen singulären und wohldefinierten Zugang zu allen Titeln gibt (das wird durch Archiv- und Nationallizenzen ab Jahrgang 1 unterstützt).
  5. Der Ausdruck von Online-Titeln ist in der Bibliothek problemlos möglich.
  6. Es ist wirtschaftlicher und effizienter, Geschäftsgänge können vereinfacht werden.
  7. Der Übergang zu elektronischen Journals ist nach 10 Jahren abgeschloßen.
  8. Online-Backup-Lösungen sind etabliert und erprobt, man braucht kein Print-Backup mehr um jeden Preis (außer für einige wenige Top-Titel).

Hier finden Sie alle Online-Zeitschriften der ZB Med

Weitere Informationen:

Bibliotheksnutzung steigt und steigt

Die Nutzung der Zweigbibliothek Medizin steigt weiter an. 2006 wurden die Zahlen des letzten Jahres erreicht und übertroffen. Das bisherige Rekordjahr 1999 (171.000 Besucher) wurde mit 177.080 deutlich überflügelt.

Die Rekorde purzeln
Die absoluten Rekordbesucherzahlen waren im Juni zu verzeichnen: Über 19.000 Studenten, Ärzte und Wissenschaftler suchten die Bibliothek zum Lernen und Arbeiten auf. In drei Monaten wurde die Marke von 18.000 Besuchern überschritten.

Die Strategie geht auf
Das Konzept der Bibliothek, konsequent auf die Verbesserung und Ausweitung der Lern- und Arbeitsmöglichkeiten zu setzen, das Lernen durch die Schaffung von Gruppenarbeitsplätzen und Mischmedienbereichen (gedruckte und elektronische Medien Hand in Hand) zu stimulieren und die Öffnungszeiten den Bedürfnissen anzupassen, zahlt sich nun aus: Die hohe Akzeptanz bei den Nutzern bestätigt den eingeschlagenen Weg.

Die Öffnungszeiten werden erweitert
Die Bibliothek wird aber jetzt nicht die Hände in den Schoß legen, sondern den Wünschen der Majorität ihrer Nutzer – wie sich diese bei der letzten Umfrage herauskristallisiert hatten – entsprechen und die Öffnungszeiten weiter dem Bedarf anpassen.