Kategoriearchiv: Bibliothek

med – Das Magazin der ZB Med: 1. Ausgabe 2007

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Sie können unter dem folgenden Link die erste Ausgabe 2007 von med – Das Magazin der Zweigbibliothek Medizin als PDF (1MB) herunterladen. Wir haben einen neuen Namen (med statt med info) und ein neues, professionelles Layout. med wird ab Ende nächster Woche in der Bibliothek und der Kantine verfügbar sein und allen Instituten und Kliniken zugesandt werden. Ich hoffe, Aussehen und Inhalt gefällt Ihnen!

Inhalt:

  • Bibliothek und Web 2.0
  • Newsfeeds für Nachrichten
  • Publizieren via Podcast
  • Literaturversorgung in Not
  • Munster goes Vienna
  • MedPilot im UKM
  • Buchkritik: M.Blecher: Vernarbte Herzen 1937
  • Bauarbeiten: Regengüsse unterspülten Abflussrohr
  • Neue Mitarbeiter: Verstärkung für das Team der ZB Med
  • PubMed: Neuigkeiten zur wichtigsten Literaturdatenbank in der Medizin

Virtuelle Fachbibliotheken

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt die Bildung von Virtuellen Fachbibliotheken (ViFa) auf allen Gebieten. Während erst kürzlich die ViFa Biologie von der Universitätsbibliothek Senckenberg Frankfurt lanciert wurde, arbeiten die ViFa Pharmazie, die ViFa Medizin (unter dem Namen MedPilot), die ViFa Veterinärmedizin und die ViFa Psychologie bereits seit einigen Jahren erfolgreich.

Was bieten die ViFas an? Fachinformationsführer mit Zugang zu ausgewählten, weiterführenden Informationsquellen wie z.B. ein Internetquellen-Führer in der Biologie. Eine Digitale Bibliothek mit Zugang zu Volltexten (dies können in der Pharmazie z.B. gescannte historische Arzneibücher, Taxen etc., aber auch neuere elektronische Publikationen sein; in der BioLib finden Sie digitalisierte historische Biologie-Bücher im Volltext, in der ViFaVet die Encyklopädie der gesammten Thierheilkunde und Thierzucht). Fachdatenbanken mit Recherchen in frei zugänglichen oder lizenzpflichtigen Datenbanken (via MedPilot kann man simultan in über 40 Datenbanken recherchieren). Inhaltsverzeichnisse (z.B. Online-Contents Pharmazie mit 700.000 Aufsätzen u. Inhaltsverz. aus 330 Zeitschriften; Current Contents Medizin mit 700 Zeitschriften; ). Kataloge von Bibliotheken mit besonders umfangreichen Beständen in dem jeweiligen Fachgebiet. Aufsatzlieferdienste.

E-Mail-Benachrichtigung erweitert

Bisher erhalten Sie – wenn Sie uns bei der Anmeldung oder unter http://www.ulb.uni-muenster.de/e-mail-benachrichtigung Ihre E-Mail-Adresse mitgeteilt haben – Benachrichtigungen über bereitliegende vorgemerkte Bücher und Fernleihen sowie Erinnerungsschreiben fünf Tage vor Ablauf der Leihfrist und am Tag nach Ablauf der Leihfrist per E-Mail.

Ab sofort wurde dieser Service der E-Mail-Benachrichtigung erweitert: Rückforderungen sowie 2. und 3. Erinnerungen nach Ablauf der Leihfrist werden aus rechtlichen Gründen zwar weiterhin grundsätzlich per Post versandt, jedoch erhalten Sie diese Schreiben zukünftig auch per E-Mail. Aufgrund der Postlaufzeiten erhalten Sie diese E-Mail-Benachrichtigung in der Regel etwa einen Tag vor der Zustellung der schriftlichen Benachrichtigung.

Bitte beachten Sie, dass Fristüberschreitungsgebühren unabhängig vom Versand und Zugang von Erinnerungsschreiben entstehen. [via ULB News]

Neuigkeiten aus der Bibliothek als Podcast

Was ist ein Podcast?
Große Zeitschriftenverlage und Nachrichtenagenturen bieten mittlerweile Informationen in Form von Audio- oder Videodateien an, den so genannten Podcasts (abgeleitet von iPod Broadcasting). Das kann man sich als eine Art von Radio- oder Fernsehsendung vorstellen, die man rund um die Uhr geniessen kann.

Fach-Podcasts
Unter den fachwissenschaftlichen Podcasts sind diejenigen der Zeitschrift Nature zu Chemistry, Genetics, Heredity, Neuroscience und Nature selber, sowie derjenige der John Hopkins University am bekanntesten.
Die Universität Münster (Arbeitsstelle Forschungstransfer) entwickelt zurzeit „Konzepte und Strukturen zur Nutzung von Podcasts in Forschung, Lehre und Wissenschaftsmarketing“. Dazu wurde 2006 folgender Workshop durchgeführt: Mobile Academia – Einführung in das Podcasting im Universitätskontext. Weitere Universitäts-Podcasts sind z.B. die des Campusradio Q, des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (J!Cast) oder der Podcast der Paradontologen. Hilfreich ist der Podcastguide – 150 Fragen in Sachen Podcasts von Daniel Fiene vom oben erwähnten Radio Q. Unter http://podcast.de finden Sie ein großes Angebot von Podcasts nach Themen und Anbietern sortiert. Eine umfangreiche Liste von Medizin-Podcasts finden Sie hier: http://www.kraftylibrarian.com/podcasts2.doc.

Der Wochenrückblick
Die Zweigbibliothek Medizin möchte dieses Medium nutzen, um Ihnen Neuigkeiten aus der Bibliothek als Podcast zu präsentieren. Wir möchten zunächst einen Wochenrückblick anbieten: Was ist alles in der Bibliothek in der letzten Woche passiert? Ist dieses Format erfolgreich, sollen Schulungen (in Form von einzelnen Informationssendungen) zur medizinischen Literatursuche folgen. Wir starten mit einem Rückblick auf die Kalenderwoche Nr.9, klicken Sie bitte auf die Playtaste unten.

Podcasts subscribieren
Die Radiobeiträge lassen sich – wie alles im Web 2.0 – auch als Newsfeed subskribieren. Die neuen Versionen der Internetbrowser Firefox oder Internet Explorer erkennen automatisch, wenn auf einer Seite ein Newsfeed angeboten wird und blenden das entsprechende Icon in der Adresszeile ein.

Mit üblichen Newsreadern wie Bloglines oder Feeddemon können Sie ebenfalls Podcasts subskribieren. So richtig komfortabel wird es aber erst mit speziell für Podcasts geschriebenen Clients, so genannte Podcatcher. Sie ermöglichen Subskription, Anzeige, Abspielen, Brennen und Synchronisation der Audiobeiträge mit einem MP3-Player. Der bekannteste unten ihnen ist iTunes von Apple.

Den Wochenrückblick können Sie hier subskribieren.

Ausleihe / Rückgabe auch am Sonntag

Die Verlängerung der Öffnungszeiten am Wochenende wurde sehr gut von den Benutzern angenommen und hat – wie berichtet – zu einem sprunghaften Anstieg der Benutzungszahlen geführt (Januar +26%, Februar +22%).

Um auch am Wochenende den gewohnten Service anbieten zu können, ist ab sofort die Ausleihe / Rückgabe von Büchern der Zweigbibliothek Medizin an Samstagen und Sonntagen bis 19:45 (bzw. 18:45 in den Semesterferien) möglich – der Katalog- und Ausleih-Server steht nun rund um die Uhr zur Verfügung.

Bibliotheksnutzung explodiert

Die Nutzung der Zweigbibliothek Medizin steigt weiter an. Im Januar 2007 wurde mit 22.271 ein Viertel mehr Benutzer registriert als im gleichen Monat des Vorjahres. Gegenüber 2005 betrug die Steigerung 40%, ein Indiz für die dauerhafte Entwicklung der Bibliotheknutzung.

Die Strategie geht auf
Das Konzept der Bibliothek, konsequent auf die Verbesserung und Ausweitung der Lern- und Arbeitsmöglichkeiten zu setzen, das Lernen durch die Schaffung von Gruppenarbeitsplätzen und Mischmedienbereichen (gedruckte und elektronische Medien Hand in Hand) zu stimulieren und die Öffnungszeiten den Bedürfnissen anzupassen, zahlt sich aus.

Die Öffnungszeiten werden erweitert
Die Bibliothek hat den Wünschen der Mehrheit ihrer Nutzer entsprochen und die Öffnungszeiten weiter dem Bedarf angepaßt. Samstags und Sonntags ist nun durchgehend von 10 bis 20 Uhr geöffnet, in den Semesterferien schließt die Bibliothek eine Stunde früher.

Ich hätte da mal eine Frage: Multimedia-Raum

Frage:
Leider scheinen die Studenten ja nicht mehr an die PCs im oberen Lernraum heran zu kommen, wenn diese erstmal im Tisch versenkt sind (haben ja keinen Schlüssel) – was dazu führt, dass nur ca. 6 PCs oben überhaupt nutzbar sind, die meistens von Leuten blockiert sind, die die PCs gerade NICHT zum lernen brauchen. Das bedeutet: Zur Informationssuche steht nach wie vor (fast) nur das Computer-Rondell unten zur Verfügung.

Antwort:
Die Bibliothek öffnet frühmorgens die Tische, damit an den PCs gearbeitet werden kann. Doch nach kurzer Zeit sind die Tische wieder zugeklappt, weil jemand dort mit Büchern lernen will und
nicht mit dem PC. Die Tische können aber wieder aufgeklappt werden, dazu braucht man keinen Schlüssel. Wir haben aber jetzt auch 5 Tische für die PC-Nutzung reserviert. Wenn Sie denjenigen
dann höflich bitten, den Platz für die Computernutzung freizugeben, wird er dem bestimmt nachkommen.

Ich hätte da mal eine Frage: Zugang zu Bibliotheksressourcen

Frage:
Welche verschiedenen Möglichkeiten bestehen, auf die elektronischen Zeitschriften, Bücher und Datenbanken der Bibliothek zuzugreifen?

Antwort:
Je nachdem, von welchem Computer Sie das Angebot der ULB nutzen möchten, stehen Ihnen die Dienste mit unterschiedlichen Einschränkungen zur Verfügung. Die Zugangskontrolle erfolgt meist über die Abfrage der IP-Adresse des anfragenden Rechners. Folgende Wege existieren:
* on campus: im Uni-Bereich
* off campus: von ausserhalb
* E-Mail-Dienste
* Software: CITRIX-MetaFrame-Client (ICA-Client)
* Software: Java Runtime Environment (Java Plug-in)
* PDA & Smartphones (Personal Digital Assistants)
Alle weiteren Infos finden Sie unter Benutzung.

Speichern auf USB-Stick

Ab sofort ist es möglich in der Bibliothek, Webseiten, Suchergebnisse oder Artikel auch auf einem USB-Stick abzuspeichern. Dazu hat die ZB Med eine neue Druck- und Kopierstation im Eingangsbereich aufgestellt. Der Export funktioniert genauso wie das Kopieren auf Diskette, uberflüssige Dateien auf dem USB-Stick können gelöscht werden.

Die Computer-Arbeitsplätze der Bibliothek mit Internet-Zugang dürfen ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke genutzt werden. Dazu muss man sich an den Rechnern persoenlich anmelden.