Auszeichnung für MEET Forscherin Dr. Julia Dressler

Posterpreis für innovative Massenspektrometrie in der Batterieforschung

Für ihre Darstellung zum Thema „ICP-TOF-MS und HRAM-MS in der Batterieforschung, -produktion und im Recycling – von der Einzelpartikelanalyse bis zur molekularen Bildgebung“ wurde MEET Forscherin Dr. Julia Dressler auf der zwölften „Nordic Conference on Plasma Spectrochemistry and Ionization Principles in Mass Spectrometry: From Elements to Molecules” in Loen, Norwegen mit einem Posterpreis ausgezeichnet. Insgesamt wurden zwei gleichrangige Preise auf der Konferenz verliehen, die jeweils mit 2.000 Norwegischen Kronen (rund 176 Euro) dotiert waren.

Die Preisverleihung auf der Konferenz findet beim Conference-Dinner statt, das traditionell am Gletscher Briksdalsbreen ausgerichtet wird.
© MEET/Alexandros Tsoufios

Neue Analysemethoden für ein besseres Verständnis von Batteriealterung

Die Alterung von Batterien ist ein entscheidender Faktor für ihre Performanz und Lebensdauer. Die zugrunde liegenden Prozesse sind jedoch bislang noch nicht vollständig untersucht. Mit ihrem Poster stellte Dressler zwei massenspektrometrische Analysemethoden für die Untersuchung partikulärer und molekularer Prozesse vor: Die hochauflösende Massenspektrometrie (HRAM-MS) eignet sich insbesondere zur Untersuchung von Veränderungen im Elektrolyten auf molekularer Ebene. Die induktiv gekoppelte Plasma-Flugzeit-Massenspektrometrie (ICP-TOF-MS) erlaubt hingegen die Analyse von Partikeln aus Elektrodenmaterialien und liefert damit wertvolle Informationen über Alterungsprozesse der Elektroden. Als Machbarkeitsstudie präsentierte Dressler zudem erste Ergebnisse einer Analyse verschiedener Partikel von Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Oxiden und verdeutlichte damit das große Potenzial der Methoden zur Untersuchung von Batteriealterungsprozessen.

Weitere Autor*innen des Posters sind Alexandros Tsoufios, Nick Fehlings, Dr. Sascha Nowak und Dr. Simon Wiemers-Meyer, MEET Batterieforschungszentrum der Universität Münster sowie Prof. Dr. Martin Winter, MEET Batterieforschungszentrum und Helmholtz-Institut Münster des Forschungszentrums Jülich.