Batterien aus Kunststoff - Forschungsprojekt nimmt Arbeit auf

Am vergangenen Montag (16. Juli 2018) fand das Kick-Off-Meeting des Forschungsprojektes HALO statt. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Freiburg (unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Esser) und dem MEET Batterieforschungszentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster (unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Winter) betrachtet das Forschungsteam organische Elektrodenmaterialien, durch die die Speicherung von Energie in Plastik ermöglicht werden soll. Dabei wird das auf drei Jahre angesetzte Projekt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Von links nach rechts: Verena Perner (WWU), Martin Kolek (WWU), Gauthier Studer (WWU/Universität Freiburg), Fabian Otteny (Universität Freiburg), Prof. Dr. Birgit Esser (Universität Freiburg) und Gauthier Desmaizieres (Universität Freiburg)
Von links nach rechts: Verena Perner (WWU), Martin Kolek (WWU), Gauthier Studer (WWU/Universität Freiburg), Fabian Otteny (Universität Freiburg), Prof. Dr. Birgit Esser (Universität Freiburg) und Gauthier Desmaizieres (Universität Freiburg)
© MEET/Uni MS

Das Forschungskonsortium bearbeitet mit seinem Ansatz ein relativ junges Wissenschaftsfeld, bei dem bisher auf nur wenige Studien aufgebaut werden kann. Daher sollen vor allem Grundlagenkenntnisse zur Synthese der betrachteten Redox-Polymere sowie neue Methoden zur Charakterisierung der Mechanismen dieser komplexen Systeme erschlossen werden.

Im Rahmen ihres Aufenthaltes zum Kick-Off-Treffen am MEET gab Prof. Esser noch einen spannenden Vortrag zum Thema „Organic Redox Polymers as Electrode-Active Materials for Batteries“. Hiermit erfreute sie nicht nur die Nachwuchsforscherinnen und -forscher vom MEET, sondern auch vom Helmholtz Institut Münster (HI MS), sowie insbesondere vom WWU-Fachbereich der Organischen Chemie.

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