Universität in Taiwan ehrt Martin Winter mit seltener Auszeichnung

Die taiwanische Cheng-Kung-Nationaluniversität (NCKU) zeichnete Prof. Martin Winter für seine herausragenden und wegweisenden akademischen Leistungen im Bereich der Batterieforschung als Ehrenprofessor (zu Englisch: Honorary Chair Professor) aus. Die Verleihung der Würde fand am 13. September in einem feierlichen Rahmen in Tainan, dem Universitätssitz an der Südwestküste Taiwans, statt.

„Der Titel ‘Honorary Chair Professor‘ drückt in Taiwan eine besondere Anerkennung aus, die nur sehr wenigen ausgewählten Personen zu Teil wird“, so Prof. Tungyang Chen, Vizepräsident der NCKU. So findet sich Winter mit der Auszeichnung in einer Reihe namhafter Titelträger wieder. Beispielsweise erhielt bereits Dr. Akira Suzuki aus Japan 2016 die Ehrung der NCKU, der vor acht Jahren mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde.

Von links: Prof. Jow-lay Huang (Hi-GEM, NCKU), Prof. Dr. Martin Winter (MEET/HI MS), Prof. Tungyang Chen (NCKU)
© HI-GEM

Für Martin Winter ist es die zweite Ehrenprofessur aus Taiwan. Im November letzten Jahres zeichnete die National Taiwan University of Science and Technology den Professor für seine Beiträge im Bereich der elektrochemischen Energiespeicherung und -umwandlung aus (mehr dazu lesen).

Dabei kehrte Martin Winter nicht nur mit einem neuen Ehrentitel von seinem Aufenthalt in Taiwan zurück, sondern auch mit einer neuen Funktion. NCKU Chair Professor Jow-Lay Huang, der Direktor des neu gegründeten „Hierarchical Green-Energy Materials (Hi-GEM) Research Centers“, nahm Winter als Mitglied in den Wissenschaftlichen Beirat des Hi-GEMs auf. Das Hi-GEM ist ein multidisziplinäres Forschungszentrum mit Fokus auf Materialien für grüne Energien, zu dessen Mitgliedern 29 Professoren, mehrere Postdoktoranden und viele Doktoranden aus den Bereichen Materialwissenschaften, Chemieingenieurwesen, Elektrotechnik, Physik, Optoelektronik und Industriedesign gehören. Das Hi-GEM wird vom taiwanesischen Bildungsministerium (MOE) und dem taiwanesischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MOST) co-finanziert.