Suchergebnisse: 7307
Ce cours a pour objectif d’introduire les théories fondamentales de l’intertextualité (M. Bachtin, J. Kristeva, G. Genette).
Au centre de nos analyses, nous étudierons les fonctions des relations intertextuelles dans des narrations qui – comme c’est le cas pour les deux romans proposés – se situent dans un cadre de référence marqué par trois débats d’actualité: notamment le postmodernisme, le post colonialisme et le thème du genre (gender). – Ces débats théoriques seront également l’objet de discussions au cours du séminaire.
– Une bibliographie sélective sera mise à disposition au début du semestre.
- Lehrende/r: Irmgard Scharold
Der wahre Kaiser ist der Papst? In der Zeit des 11. Jahrhunderts verfügte der Archidiakon Hildebrand, später bekannt als Gregor VII., mit dem Dictatus papae ein reformatorisches Schreiben mit universellem Geltungsanspruch des Papsttums, der schlussendlich im Zerwürfnis der zwei Gewalten, Kaisertum und Papsttum, und zum berühmten Gang Heinrichs IV. nach Canossa führte. Halten wir uns an die bismarcksche Sentenz: „Nach Canossa gehen wir nicht“? Nein, denn im Proseminar soll neben dem Ereignisablauf um das Jahr 1077 auch nach den Hintergründen und Vorbedingungen gefragt werden, die zu dem Konflikt, der gemeinhin als „Investiturstreit“ bekannt wurde. Im Fokus stehen die Bestrebungen des Klosters Cluny, die das bestehende Kirchensystem durch innere Reformen zu ändern suchten und den Konflikt erst in Gang setzten. Ausschlaggebend für den Hergang des Konfliktes war die Synode von Sutri 1046 unter Heinrich III., die den Weg in den Konflikt einleitete, bis es schließlich, lange Zeit nach dem Bußgang Heinrichs, zur Beendigung durch das Wormser Konkordat 1122 kam. Die Ereignisse des Investiturstreits prägten nicht nur nachhaltig das Verständnis der Beziehung der beiden Universalgewalten, sondern auch die Auffassungen der modernen Mediävistik.
Das Seminar führt im propädeutischen Teil in die Techniken, Grund- und Hilfswissenschaften der Mediävistik ein. Diese Lehrveranstaltung erfordert das Präsentieren eines Referats sowie das Schreiben einer Abschlussklausur. Am Ende soll es durch das Verfassen einer Hausarbeit (10-15 Seiten) absolviert werden.
- Lehrende/r: Bastian Aljoscha Turowski
This course offers a comprehensive insight into the history, development and current situation of Christianity in Iran and the Indo-Persian region. Starting with the earliest Christian communities in late antiquity, the spread of Christianity in the Sassanid Empire and its relationship to Zoroastrianism and Islam is examined.
The course covers central topics such as the role of the Church of the East, Christian missions, and the influence of Christian minorities on Persian culture and society. Particular attention is paid to the periods of persecution and tolerance, as well as the challenges facing Christians in this region today.
Through historical texts, religious sources and contemporary analyses, participants gain a deep understanding of the complex relationship between Christianity and the Indo-Persian cultural area. The course is aimed at those interested in the history of religion, theology and Middle Eastern studies and promotes an interdisciplinary approach to this fascinating topic.
- Lehrende/r: Norbert Hintersteiner
- Lehrende/r: Haila Manteghi Amin
- Lehrende/r: Cefli Ademi
- Lehrende/r: Aslihan Karadurmus
- Lehrende/r: Felix Marten
- Lehrende/r: Christian Röther
- Lehrende/r: Erik Scherer
- Lehrende/r: Andreas Stracke
- Lehrende/r: Clelia Parvopassu
- Lehrende/r: Nicole Balzer
Der um 1200 entstandene ›Iwein‹, ein Spätwerk Hartmanns von Aue, gehört zu den zentralen Texten des deutschen Mittelalters. Erzählt wird die Geschichte des jungen Artusritters Iwein, der durch seine Tapferkeit die schöne Landesherrin Laudine zur Frau gewinnt, sie und seine Identität durch eigenes Fehlverhalten verliert und als „Löwenritter” in der Begleitung eines Löwen unerkannt umherzieht, bis er sich nach einer Reihe von Abenteuern, in denen er seine Eignung zum Landesherrn unter Beweis stellt, mit Laudine wieder versöhnen kann. Am Beispiel dieses Artusromans, der, wie die ›Iwein‹-Bilderzyklen des frühen 13. Jhs. in Schmalkalden und Rodenegg zeigen, schon bei den Zeitgenossen Hartmanns auf ein breites Interesse stieß, sollen grundlegende Fragestellungen der germanistischen Mediävistik behandelt werden. Die Kenntnis des Textes wird zu Semesterbeginn vorausgesetzt.
- Lehrende/r: Heike Bismark
- Lehrende/r: Katrin Kogman-Appel
- Lehrende/r: Martin Koschny
Dieser Kurs zielt auf die Festigung der in „Japanisch mit Vorkenntnissen 3“ geübten Fertigkeiten sowie den Ausbau der Grundkenntnisse des gesprochenen Japanisch. Lesen und Schreiben werden weiter eingeübt. Dieser Kurs ist zugleich eine Vorbereitung für Bewerber auf das Niveau N5 der weltweit anerkannten Prüfung „Japanese Language Proficiency Test“ (JLPT). Weitere Informationen unter http://www.jlpt.jp/e/.
- Lehrende/r: Megumi Hasegawa
- Lehrende/r: Saskia Dönitz
In this seminar, we will not only explore the potentialities and limits of satire in theory and practice, but we will also read some of the most controversial poems and pamphlets by the Anglo-Irish writer Jonathan Swift, discuss their generic matrices, and reconstruct their historical, socio-political, and literary contexts. For the most part, we will focus on Swift's writings on Ireland in which he posits himself as the foremost eighteenth-century critic of Ireland's colonial status and reflect on Swift's lasting reputation as an Irish national figure up to the present day.
- Lehrende/r: Kirsten Juhas
- Lehrende/r: Lea von den Driesch
Auf 30 Teilnehmer begrenzte Veranstaltung, persönliche Anmeldung erforderlich! Diese Veranstaltung ist primär für Studierende des BA G gedacht.
Die Veranstaltung ist als Begleitseminar zum Berufsfeldpraktikum für die Studierenden konzipiert, die im laufenden Schuljahr 2024/2025 bereits seit Schuljahresbeginn im August 2024 ihr Jahrespraktikum an Kooperationsschulen des Projekts "Jahrespraktikum in der Grundschule" absolvieren. Ein ausführlicher Seminarplan sowie Literaturhinweise werden in der ersten Seminarsitzung ausgegeben.
Teilnehmen können folglich nur Studierende, die sich bei der Dozentin persönlich angemeldet haben. Bitte verabreden Sie dazu ein Beratungsgespräch per Email. (Kontakt: Dr. Anna Katharina Hein: akhein@uni-muenster.de).
- Lehrende/r: Anna Katharina Hein
- Lehrende/r: Henrik Streffer
- Lehrende/r: Leonie Brinkmann
Künstliche Intelligenz ist nicht erst seit dem Launch von ChatGPT der wichtigste Impuls für Innovationen im Journalismus (Newman, 2021). Zugleich befürchten Viele eine weiter sinkende Glaubwürdigkeit von Nachrichten und Medieninhalten durch den Einsatz von KI (Schulz & Ickstadt, 2024). In diesem Spannungsfeld zwischen vielen Erwartungen und Befürchtungen befasst sich das Seminar mit der Frage, wie KI den Journalismus verändert, und welche Chancen und Herausforderungen damit verbunden sind. Ausgehend von den Funktionsweisen und Einsatzmöglichkeiten KI-basierter Tools analysieren wir den Wandel von Medienangeboten, Rollen, Arbeitsroutinen und Organisationsformen im Journalismus. Wir setzen die aktuellen Entwicklungen im Journalismus in Beziehung zu Wahrnehmungen und Erwartungen von Rezipierenden, ethischen Richtlinien und gesetzlichen Vorgaben, und diskutieren, inwiefern diese Entwicklungen die gesellschaftliche Funktion des Journalismus unterstützen.
Ziel des Seminars ist ein kritisches Verständnis der verschiedenen Dimensionen, in denen der Einsatz von KI den Journalismus prägt. Dazu betrachten wir den Stand der Forschung ebenso wie aktuelle Diskussionen in der Berufspraxis. Außerdem reflektieren wir die Funktionsweisen von KI-Tools und prüfen ihre Einsatzmöglichkeiten für Recherche, Darstellung und zur Qualitätssicherung - nicht nur für den Journalismus, sondern auch für das wissenschaftliche Arbeiten.
Studienleistungen: Vorbereitungsaufgaben (Recherche, Lektüre, kleine schriftliche Aufgaben, o.ä.), aktive Teilnahme, Kurzreferat
Prüfungsleistung: Hausarbeit
Newman, N. (2021). Journalism, Media, and Technology Trends and Predictions 2021. Digital News Project. https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/sites/default/files/2021-01/Newman_Predictions_2021_FINAL.pdf.
Schulz, L. & Ickstadt, L. (2024). Wie wird Künstliche Intelligenz im Journalismus wahrgenommen? Kennzeichnung steigert Erkennbarkeit und Transparenz. https://faktenimpulse.de/2024/12/11/wie-wird-kuenstliche-intelligenz-im-journalismus-wahrgenommen-kennzeichnung-steigert-erkennbarkeit-und-transparenz/
- Lehrende/r: Maja Malik
Die Veranstaltung findet im Raum BB 402, Bispinghof 2B statt.
- Lehrende/r: Eva Maria Dammers
<p><cite>Vor dem Hintergrund der jüdischen Aufklärung (Haskala) kamen im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts innerhalb der sich der Kultur des deutschen Bürgertums öffnenden jüdischen Minderheit neue Bildungs- und Erziehungsideale auf, die durch allgemeingesellschaftliche Reformdiskussionen zum Unterrichts- und Erziehungswesen beeinflusst waren und in den folgenden Jahrzehnten auch unter jüdischen Intellektuellen in Osteuropa zunehmend Anhänger fanden. Den ab 1778 gegründeten jüdischen Reformschulen kam eine zentrale Funktion bei der Entwicklung und Umsetzung moderner jüdischer Bildungsideale zu. In dem Seminar werden wir uns aus den Perspektiven der Jüdischen Studien und der Bildungsgeschichte mit Konzepten für jüdische Bildung und ihrer Umsetzungen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart in ihren jeweiligen soziokulturellen Kontexten befassen, wobei wir verschiedene Richtungen und Strömungen innerhalb des Judentums sowie verschiedene geographische und kulturelle Räume berücksichtigen werden.</cite></p>
- Lehrende/r: Regina Grundmann
- Lehrende/r: Jürgen Overhoff
Dieses Seminar behandelt das Thema von jüdischen Räumen, wie dieser konstruiert und wahrgenommen wird. Betrachtet werden dabei materielle, drei-dimensionale Orte wie Synagogen und jüdische Viertel, aber auch vier-dimensionale Räume wie etwa Gemeinden, Erinnerungsorte oder ein imaginiertes Jerusalem. Die Betrachtung dieser Orte und Räume soll anhand verschiedener kulturwissenschaftlicher Konzepte erfolgen.
- Lehrende/r: Franziska Kleybolte
- Lehrende/r: Katrin Kogman-Appel