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- Lehrende/r: Philipp Happe
- Lehrende/r: Benedikt Krämer
Die Geschichte der Dialektik reicht bis in die Antike zurück und erfährt spätestens im „Deutschen Idealismus” des 19. Jahrhunderts eine Renaissance (Schelling, Hegel), die von der Gesellschaftstheorie in vielfältigen Formen rezipiert und in die eigene Theorieproduktion integriert wurde. Die klassische Soziologie partizipierte an dieser Rezeption allenfalls mittelbar, ihr positivistischer Ordnungsanspruch sowie ihre methodologischen Grundlagen, die die Differenz von Begriff und Realität nicht akzeptierten, schlossen eine dialektische Betrachtungsweise auf Gesellschaft eher aus. „Materialistisch” geprägte Gesellschaftstheorien hingegen spürten der Spannung nach, inwieweit sich eigentlich das, was die bürgerliche Gesellschaft mit ihrem eigenen Begriff versprach und verbürgte (Freiheit, Gleichheit, ein glückliches Leben) einlösen und zugleich nicht einlösen ließ. Das pflegten sie soziologisch zu verbinden mit dem Widerspruch von Individuum und Gesellschaft, dessen theoretische wie praktische Auflösung zum Ziel ausgegeben wurde. Dabei galt die bürgerliche Gesellschaft als genetische Voraussetzung der Dialektik, die, so die Hoffnung, mit dem Verschwinden der gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Existenz obsolet gemacht wird.
Wir wollen die Dialektik weniger formallogisch durchexerzieren, sondern als genuin gesellschaftliche verstehen und schauen, inwieweit sie sich an sozialen Erscheinungsformen auffinden und erfahrbar machen lässt. Exemplifiziert werden soll dies am Begriffspaar Herrschaft und Kritik, wo wir einzelne ‚Kritiken‘ aus der Soziologie und Philosophie an Gesellschaft und ihre herrschaftliche Ordnung hinsichtlich ihres dialektischen Gehalts gegenlesen. Einmünden soll unsere Diskussion in den Begriff der Utopie. Da Dialektik seit Hegel (und in der Folge bis Adorno) auf das sog. Nichtidentische zielt, führt sie, so ihr Versprechen, ein subversives Element mit, das sich für theoriegesättigte Gesellschaftskritik nutzbar machen lässt und gesellschaftliche Grundlagen als Ganze zu irritieren trachtet. Mit Ernst Bloch und Herbert Marcuse wollen wir dieser These nachgehen und auf aktuelle Problemlagen (z. B. Natur/Ökologie) projizieren. Auch klassische bürgerliche Utopien wie „Der Sonnenstaat” von Campanella sollen besprochen werden.
- Lehrende/r: Kevin Rick Doß
Die Veranstaltung ist auf 35 Teilnehmer begrenzt, Anmeldung erforderlich.
Als erste und vor allem auch einzige gemeinsame Schule für alle Kinder in unserem Bildungssystem bedeutet gerade für die Grundschule der Umgang mit der Heterogenität einer (noch) nicht selektierten Schülerschaft eine besondere pädagogische und didaktische Herausforderung und zielt auf eine Ausgewogenheit individuellen und gemeinsamen Lernens. Möglichkeiten der organisatorischen, didaktischen und methodischen Gestaltung eines inklusiven Unterrichts sollen in diesem Seminar erarbeitet und diskutiert werden.
Ein ausführlicher Seminarplan und entsprechende Literatur werden in der ersten Seminarsitzung vorgestellt.
- Lehrende/r: Anna Katharina Hein
- Lehrende/r: Henrik Streffer
Neben Wortneubildung und Entlehnung ist der Bedeutungswandel eine wichtige Quelle der Wortschatzerweiterung. Das HS hat das Ziel, am Beispiel des Italienischen universelle Mechanismen der historischen Entwicklung und Veränderung von Wortbedeutungen zu erarbeiten. Ergebnisse der Veränderungen sind z.B. Metaphern, Metonymien und Volksetymologien. Im Einzelnen geht es um Ursachen, Motive und Verfahren des Bedeutungswandels, wobei onomasiologische (vom bezeichneten ‚Objekt‘ ausgehende) und semasiologische (von der Wortbedeutung ausgehende) Untersuchungen an Beispielen der Gegenwartssprache miteinander verglichen werden. Vorbereitende Lektüre: Andreas Blank, Einführung in die lexikalische Semantik für Romanisten, Tübingen 2001, 69-102. Verbindliche Anmeldung über HISLSF.
- Lehrende/r: Georgia Veldre-Gerner
Hauptseminar: Hinduismus und Christentum SoSe 2025, Prof. Simone Sinn, Prof. Hintersteiner, Manteghi
Die Spannung zwischen den beiden historischen Realitäten Hinduismus als einer alten Religion Indiens und Christentum als einer Religion, die mit ausländischen Mächten und Kolonialismus verbunden wird, bewegt auch heute noch immer die Beziehungen zwischen Hindus und Christen. Neben einer Einführung in Glaube und Praxis des Hinduismus, möchte das Seminar auf der einen Seite die reiche Geschichte der freundschaftlichen, produktiven und manchmal sogar synkretistischen hindu-christlichen Begegnungen untersuchen. Auf der anderen Seite widmet es sich in gleicher Weise den historischen und gegenwärtigen Spannungsmomenten, Konflikten und der Gewalt zwischen Hindus und Christen. Studenten, die dieses Seminar besuchen, wird empfohlen auch die Lehrveranstaltung „Indische und indo-persische Kunst: Christliche Motive” (Dr Francesco Gusella; Donnerstag, 18-20 Uhr) zu belegen.
Das Hauptsemiinar wird in Kooperation mit Prof. Sinn von der Evangelisch-Theologischen Fakultät (Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie) durchgeführt und findet sich auch unter folgender Lehrveranstaltungsnummer an der Evangelisch-Theologischen Fakultät: 010688. Studierende von Studiengängen der Fakultät für Evangelische Theologie melden sich bitte über jene Lehrveranstaltungsnummer für die Veranstaltung in LSF und für Prüfungsanmeldungen in Quispos an.
- Lehrende/r: Norbert Hintersteiner
- Lehrende/r: Haila Manteghi Amin
- Lehrende/r: Simone Sinn
Historisches Denken lässt sich mit Jörn Rüsen als „Sinnbildung über Zeiterfahrung“ beschreiben. Die Geschichtsdidaktik hat sich lange und intensiv mit der Frage befasst, wie eine derartige Sinnbildung aussehen könnte. Weniger klar beantworten lässt sich dagegen bislang die Frage, was eine Zeit- oder Zeitdifferenzerfahrung ausmacht. Diese scheint über die Einsicht hinauszugehen, dass die Dinge sich verändern und „früher“ vieles anders war als „heute“. Tatsächlich legt die Bezeichnung als „Erfahrung“ nahe, dass es um mehr geht als ausschließlich um Reflexion und Analyse. Vielmehr sind die „nicht-nur-kognitiven“ Elemente (Bodo von Borries) des Umgangs mit Geschichte, die Imaginationen und Emotionen, die Ästhetik und das Erleben im Moment wichtige Faktoren jeder Auseinandersetzung mit Vergangenem und Historischem.
Im Seminar soll daher das Konzept der „historischen Erfahrung“ (Frank Ankersmit) zum Gegenstand gemacht werden, um im Rückgriff auf geschichts-, zeit- und emotionstheoretische Diskurse auszuleuchten, welche Rolle derartige Elemente beim historischen Lernen spielen. Dabei soll die Frage im Zentrum stehen, wie historische Erfahrungen im Unterricht fruchtbar gemacht werden können, ohne den Lernenden zu suggerieren, ihr Erleben im Moment sei identisch mit dem der Menschen in der Vergangenheit.
- Lehrende/r: Manuel Köster
Der Kursus der Mikroskopischen Anatomie baut auf der im Rahmen der Biologie besprochenen Zytologie auf und behandelt inhaltlich die Gewebelehre und die Organlehre. Die systematischen, topografischen und funktionellen Aspekte der Makroskopie werden erlernt und durch die zugehörige feingewebliche Sicht ergänzt. Ziele des Histologiekurses sind einerseits die Vorbereitung auf die Histopathologie, für die die gesunde "Referenz" bekannt gemacht und die Voraussetzung zur Erkennung der pathologischen Abweichungen vom Gesunden geschaffen werden sollen. Andererseits soll das Verständnis für den Bau der Gewebe und Organe für funktionelle Erkenntnis aus der feingeweblichen Struktur vermittelt werden.
Der Kurs behandelt anhand von strukturierten theoretischen Modulen, die vor den Kursstunden zur Vorbereitung im Eigenstudium zur Verfügung gestellt und über Leinwandprojektionen vorgestellt werden, die wesentlichen Grundlagen der Diagnostik der Präparate. Ergänzend zu der, den Kursprägenden virtuellen Mikroskopie, wird natürlich auch das Mikroskopieren an einem realen Mikroskop vermittelt.
In den entsprechend zugehörigen Seminaren werden die diagnostischen Fähigkeiten weiter trainiert. Der Kurs bereitet vorzugsweise auf die Testate in der Art des schriftlichen Physikums (M1) vor, die Seminare hingegen vermehrt auf die Form der mündlichen Prüfung im Physikum. Sowohl Kurs als auch Seminare werden von Studentischen Hilfskräften (SHK) begleitet.
- Lehrende/r: Birte Barbian
- Lehrende/r: Dogus Darici
- Lehrende/r: Elisabete dos Santos
- Lehrende/r: Adrian Alexander Holtrup
- Lehrende/r: Markus Missler
- Lehrende/r: Rebeka Palicz
- Lehrende/r: Carsten Reissner
- Lehrende/r: Martina Schmitz
- Lehrende/r: Jochen Seebach
Der Kursus der Mikroskopischen Anatomie baut auf der im Rahmen der Biologie besprochenen Zytologie auf und behandelt inhaltlich die Gewebelehre und die Organlehre. Die systematischen, topografischen und funktionellen Aspekte der Makroskopie werden erlernt und durch die zugehörige feingewebliche Sicht ergänzt. Ziele des Histologiekurses sind einerseits die Vorbereitung auf die Histopathologie, für die die gesunde "Referenz" bekannt gemacht und die Voraussetzung zur Erkennung der pathologischen Abweichungen vom Gesunden geschaffen werden sollen. Andererseits soll das Verständnis für den Bau der Gewebe und Organe für funktionelle Erkenntnis aus der feingeweblichen Struktur vermittelt werden.
Der Kurs behandelt anhand von strukturierten theoretischen Modulen, die vor den Kursstunden zur Vorbereitung im Eigenstudium zur Verfügung gestellt und über Leinwandprojektionen vorgestellt werden, die wesentlichen Grundlagen der Diagnostik der Präparate. Ergänzend zu der, den Kursprägenden virtuellen Mikroskopie, wird natürlich auch das Mikroskopieren an einem realen Mikroskop vermittelt.
In den entsprechend zugehörigen Seminaren werden die diagnostischen Fähigkeiten weiter trainiert. Der Kurs bereitet vorzugsweise auf die Testate in der Art des schriftlichen Physikums (M1) vor, die Seminare hingegen vermehrt auf die Form der mündlichen Prüfung im Physikum. Sowohl Kurs als auch Seminare werden von Studentischen Hilfskräften (SHK) begleitet.
- Lehrende/r: Johannes Brockhaus
- Lehrende/r: Dogus Darici
- Lehrende/r: Elisabete dos Santos
- Lehrende/r: Nenad Maricic
- Lehrende/r: Nils Otto
- Lehrende/r: Jochen Seebach
In der Veranstaltung werden die wesentlichen Merkmale des Sportspiels Hockey in der Halle und auf dem Feld anhand ausgewählter Themengebiete in Theorie und Praxis erarbeitet, erprobt und reflektiert. Dabei wird das Zielspiel mit seinen spezifischen taktischen Ausrichtungen zu Grunde gelegt. Es werden für den Schulsport relevante hockeyspezifische Kenntnisse, Grundfertigkeiten und -regeln; sowie didaktisch-methodische Vermittlungsformen und organisatorische Grundfragen der Sportart vermittelt. Grundlegende Fertigkeiten im Umgang Ball und Schläger (Ballführen, Passen, Stoppen, Schiessen) in Hinblick auf eine hinreichende Spielfähigkeit werden vorausgesetzt.
Generelle Informationen zur Veranstaltung Hockey, v.a. Informationen zu Studien- und Prüfungsleistungen, befinden sich auf der IfS Homepage unter https://www.uni-muenster.de/Sportwissenschaft/studium/module/Hockey_alternativ_L2_LF_LH.html bzw. https://www.uni-muenster.de/Sportwissenschaft/studium/module/Hockey_klassisch_L2_LF_LH.html.
Ein regelmäßiger paralleler Besuch der Hockey AG wird dringend angeraten.
Informationen zu den Praxis-AG´s gibt es unter https://www.uni-muenster.de/Sportwissenschaft/studium/praxis-ags/index.html
- Lehrende/r: Axel Binnenbruck
„Predigen heißt, Gott so zu Wort kommen zu lassen, dass sich etwas ändern kann.” (Rolf Zerfaß) Diese Aussage eines katholischen ‚Altmeisters’ der Homiletik zeigt, dass es dabei um mehr geht als um bloße Kanzelrede. Denn wer gut predigt, wird auch eine gute Theologie treiben – und zwar an der Universität ebenso wie am Arbeitsort: in der Pfarrgemeinde, in der Schule oder anderswo. Predigt ist gelebte Theologie – mit eigener Sprache und auf der Höhe der eigenen Zeit. Wie die Theologie, so ist auch sie ein geistliches Abenteuer, das mitten hineinführt in die kreativen Differenzen von Hl. Schrift und Gegenwart. Aus dieser inspirierenden Spannung heraus verwebt sie die großen Erzählungen der Bibel und die kleinen Geschichten des Alltags miteinander: „Wir müssen das Wort Gottes heute sprechen lassen.” (M.-Dominique Chenu) Gelingt das geweihten wie nichtgeweihten Amtsträger:innen (oder anderen Prediger:innen), so kann sich in der gottesdienstlichen Schriftauslegung das ereignen, was Cornelia Funke in ihrer Romantrilogie Tintenherz beschreibt: ein altes Buch beginnt zu leben und wir selbst fangen an, eine Rolle darin zu spielen.
- Lehrende/r: Christian Bauer
- Lehrende/r: Bastian Gundlach
- Lehrende/r: Harald Hiesinger
La crise est omniprésente dans l’oeuvre de Michel Houellebecq. Non seulement les personnages sont souvent éprouvés par la maladie et le malheur (amoureux, professionnel ou familial), mais la société tout entière, telle que l’écrivain la dépeint, sombre dans une crise profonde. Ce constat nous invite à nous interroger sur les diverses manières dont Houellebecq exploite cette notion. En effet, la crise apparaît tant comme diagnostic social que comme procédé narratif. Notre séminaire aura donc pour objectif d’étudier ces deux versants, qui correspondent à la distinction narratologique entre histoire et discours (Gérard Genette). Après une introduction à différentes conceptions théoriques (philosophique, médicale, narratologique, sociologique) de la crise, nous analyserons les trois romans La possibilité d’une île (2005), Soumission (2015) et Sérotonine (2019). Le fil conducteur de nos réflexions sera la question de savoir comment Houellebecq utilise la notion de crise pour s’inscrire dans une certaine tradition littéraire tout en y apportant des innovations décisives.
- Lehrende/r: Cerstin Bauer-Funke
- Lehrende/r: Jonas Brune
- Lehrende/r: Knut Hannemann
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Wilhelm von Humboldt gilt heute als eine der überragenden Gestalten der internationalen Bildungsgeschichte. Sein Leben war jedoch eingebettet in einen sehr konkreten historischen Kontext im Dienst eines ganz bestimmten Staates: Preußen. Was Humboldt als Student, Privatgelehrter und Bildungspolitiker an Vorstellungen zu Schule, Universität und Allgemeinbildung ausformulierte, lässt sich daher nur verstehen, wenn man berücksichtigt, dass er in allen seinen Aktivitäten stets auf die Entwicklung Preußens reagierte, diese mitprägte oder auch stark kritisierte. Die Vorlesung stellt Humboldts Handeln somit im Zusammenhang mit den wichtigsten Etappenschritten des Ausbaus des preußischen Bildungssystems dar, welches zwischen 1787 und 1815 eine seiner großen Reformepochen erlebte – mit der Einführung des Abiturs und der Gründung der Universität Berlin.
- Lehrende/r: Jürgen Overhoff
- Lehrende/r: Patricia Göbel
- Lehrende/r: Karina Vardanyan
Hörspiele üben eine besondere Faszination aus und erfreuen sich gerade bei Kindern großer Beliebtheit. Schon vor dem Schuleintritt verfügen viele von ihnen über erste literarische Erfahrungen mit diesem Medium. Durch das Zusammenspiel von Stimmen, Soundeffekten, Musik und Geräuschen entstehen auf unterschiedlichen Ebenen vielschichtige Bedeutungen. Diese frühkindlichen Erfahrungen und die damit verbundene hohe Motivation können im Unterricht zum Ausgangspunkt literarischen Lernens werden.
Im Rahmen dieses Seminars setzen wir uns zunächst mit den theoretischen Grundlagen des Mediums Hörspiel auseinander. Darauf aufbauend analysieren wir verschiedene Hörspiele unter Berücksichtigung von:
- sachanalytischen,
- didaktischen sowie
- methodischen Überlegungen.
- Lehrende/r: Nadine Rack-Hellekes
Wer kennt sie nicht? Die Lieblingsfrage der Schülerinnen und Schüler: „Können wir heute einen Film schauen?“ Dabei kommt der Hör-/Hörsehkompetenz eine zentrale Bedeutung im Bereich der funktionalen kommunikativen Kompetenzen im Fremdsprachenunterricht zu. In zahlreichen Situationen des modernen Italienischunterrichts wird die Hör-/Hörsehkompetenz der Italienischlernenden in indirekter und direkter Form gefordert und gefördert. Besonders in Bezug auf die Leistungsüberprüfungsformen nehmen Hörverstehensaufgaben stetig zu, denn eine Förderung aller kommunikativen Kompetenzen wird vom Ministerium dezidiert eingefordert. Doch wie kann die Hör-/Hörsehkompetenz der Schülerinnen und Schüler progressiv aufgebaut und erweitert werden? Mit welchen didaktischen Planungsschritten und neuen Möglichkeiten mithilfe von Künstlicher Intelligenz kann die komplexe Kompetenz des Hörverstehens dabei individuell und mithilfe von authentischen Hör-/Sehdokumenten gefördert werden?
Das Seminar wird ausgehend von einer allgemeinen Standortbestimmung des modernen Italienischunterrichts sowie der Analyse des Kernlernplans und der Abiturbedingungen die Förderung des Hör-/Hörsehverstehens der Italienischlernenden anhand praktischer und unmittelbarer Beispiele in allen Spracherwerbsphasen des Italienischunterrichts thematisieren und praktizieren. Außerdem wird der Begriff der Inklusion im Italienischunterricht durch exemplarische Beispiele aus der Schulpraxis diskutiert. Das Ziel der Veranstaltung ist es, dass Sie als Studierende exemplarische Unterrichtsvorhaben zur Förderung der Hör-/Hörsehkompetenz selbstständig konzipieren und im Rahmen des Seminars simulieren. Anschließend erfolgt eine gemeinsame Evaluation, die an die Vorgaben der Unterrichtsnachbesprechung im Referendariat angelehnt ist. Abschließend ist eine Hospitation im Italienischunterricht an der Schule vorgesehen.
Eine verbindliche Anmeldung findet in der ersten Seminarsitzung statt.
Zur Einführung: Michler, C. / Reimann, D., Fachdidaktik Italienisch, Eine Einführung, Tübingen, 2019.
- Lehrende/r: Stefanie Kiepe
Im Rahmen der Vorlesung Innovationsmanagement werden Rahmenfaktoren, Ziele, Strategien, Prozesselemente und organisatorische Strukturen des systematischen Managements von Neuprodukten und der mit ihrer Generierung verbundenen Prozessen behandelt und das Zusammenspiel der verschiedenen in der Unternehmung beteiligten Bereiche herausgearbeitet. In der begleitenden Übung werden Fallbeispiele für erfolgreiche und erfolglose Innovationen von den Studenten bearbeitet sowie ausgewählte Vorlesungsinhalte vertiefend behandelt.
The lecture Innovation Management deals with contingency factors, goals, strategies, process elements, and organizational structures of a systematic management of new products and the generation of related processes as well as the interplay between the different contributing areas in an organization. During the tutorial students work with case studies on successful and unsuccessful innovations. Additionally, knowledge on selected topics of the lecture is deepened.
- Lehrende/r: Ronny Behrens
- Lehrende/r: Philo Freiboth
- Lehrende/r: Lars Grewe
- Lehrende/r: Thorsten Hennig-Thurau
- Lehrende/r: Maren Lowis
‘Natural language processing‘ wie die automatische Klassifikation von Texten (und Bildern) unter Anwendung von AI und KI ist für die Auswertung umfangreicher Medienkorpora oder von Medienanalysen mit großen Stichproben wie bei Programm- und Medienqualitätsanalysen ein zielführendes und somit in der KMW ein immer wichtiger werdendes Arbeitsfeld.
Nach Klärung des Grundprinzips überwachter Klassifikationen und der notwendigen Vorarbeiten (Tagging/Tokenisierung) lernen wir im Kurs verschiedene Maschine-Learning-Algorithmen (wie: logreg., NB, Clusteranalyse aber auch CNN) kennen, wie diese in verschiedenen Programmierumgebungen (z. B. R oder WordStat) umgesetzt und verschiedenen Lösungen beurteilt werden können. Für die Übungen im Kurs stehen uns ein umfassender Datensatz aus einem Forschungsprojekt über Medienangebote für die lokale Information mit Transkriptionen der erhobenen Beiträge und manueller Kodierung nach einem Codebuch zur Medienqualitätsanalyse zur Verfügung, gerne könne aber auch eigene (Text)datensätze bearbeitet werden.
Literatur: Eine Liste mit Literaturhinweisen wird nach der ersten Sitzung zur Verfügung gestellt.
Prüfungsleistung: Kodierarbeit/ eigene Datenanalyse/ Projektkurzbericht
- Lehrende/r: Jens Woelke
Pflichtveranstaltung im 1. Studienabschnitt (4. Sem.) Instrumentelle Analytik Leistungsnachweis: Klausur
- Lehrende/r: Marcel Bermúdez
- Lehrende/r: Björn Burckhardt
- Lehrende/r: Jörg Fabian
- Lehrende/r: Esther Gierse
- Lehrende/r: Bradford Morse
Begleitendes Tutorium zur Vorlesung "Einführung in die Internationalen Beziehungen" SoSe 2025, Dr. Frank Gadinger
Begleitendes Tutorium zur Vorlesung "Einführung in die Internationalen Beziehungen" SoSe 2025, Dr. Frank Gadinger
- Lehrende/r: Jonas Dresemann
Studienbegleitendes Tutorium zur Vorlesung „Einführung in die Internationalen Beziehungen“ (SoSe 2025)
Der Kurs gliedert sich in eine Grundstufe (Woche 1-3) und eine Aufbaustufe (Woche 4-7). Der Unterricht findet Mo-Fr von 9:15 bis 12:45 statt. Um die Aufbaustufe zu absolvieren, ist die Teilnahme an der Grundstufe zwingende Voraussetzung.
Grundkurs (Woche 1-3)
Der Grundkurs vermittelt Grundkenntnisse in biblischem Hebräisch für 2-Fach-BA [GymGes] nach LABG 2016 am FB2, d.h. er bietet einen Einführung in das Lesen hebräischer Texte und die Grundlagen der Morphologie. Er wird abgeschlossen mit einer einstündigen Klausur und einer mündlichen Prüfung (15 Min).
- Klausur (voraussichtlich): Mo 08.09.25; 9:00-13:00 Uhr
- Mdl. Prüfung (voraussichtlich): Di 09.09.25; ab 14:00 Uhr
Aufbaukurs (Woche 4-7)
Der Aufbaukurs vertieft die Kenntnisse aus dem Grundkurs in biblischem Hebräisch durch erweiterte Darstellung von Morphologie und Syntax und durch Lektüre biblischer Texte. Er führt zum Nachweis des fakultätsinternen Hebraicums (FB2) und der Abiturergänzungsprüfung Hebräisch (FB1). Der Aufbaukurs zu Vorbereitung des fakultätsinternen Hebraicums (FB2) endet am 19.09.2025. Der Aufbaukurs zur Vorbereitung der Abiturergänzungsprüfung Hebräisch endet am 02.10.2025. Beide Kurse werden gemeinsam geprüft.
- Klausur: Mo 06.10.25; 9:00-13:00 Uhr
- Mdl. Prüfung: Mi 08.10.25 (Uhrzeit wird noch bekannt gegeben)
Am Kurs können max. 30 Studierende teilnehmen, je 15 aus der Ev. bzw. Kath. Theologie. Eine schriftliche Anmeldung ist bis Freitag, 06.06.2025 zwingend erforderlich. Berücksichtigt wird die zeitliche Reihenfolge der Anmeldungen; es wird eine Warteliste geführt. Anmeldungen von Studierenden bitte an ibet@uni-muenster.de (Frau Nalazek). Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.
Der Grundkurs findet statt ab einer Mindestanzahl von 6 Anmeldungen mit dem Prüfungsziel Nachweis Grundkenntnisse in biblischem Hebräisch für 2-Fach-BA [GymGes] nach LABG 2016. Der Aufbaukurs findet statt aber einer Mindestanzahl von 6 Anmeldungen mit dem Prüfungsziel fakultätsinternes Hebraicum oder Abiturergänzungsprüfung Hebräisch.
Wichtig: Dieser Hebräisch-Kurs ist nur für Studierende mit einer Prüfungsintention geeignet.
- Lehrende/r: Volker Konrad
- Lehrende/r: Alexander Dilger
- Lehrende/r: Pascal Mayer